Im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes (LAP) hat der naTo e.V. schon im Jahr 2008 die Verwaltung eines Aktionsfonds übernommen, aus dem kleinere Vorhaben auch nicht gemeinnütziger Initiativen und Organisationen gefördert werden können. Nach erfolgreicher Realisierung in den letzten Förderzeiträumen – immerhin konnten 65 Projekte unterstützt werden – ist die Integration des Aktionsfonds in die Kommunale Gesamtstrategie „Leipzig. Ort der Vielfalt“ durch den Stadtrat beschlossen worden. Informationen zur Antragstellung finden Sie hier: www.aktionsplan-leipzig.de
Der Aktionsfonds wendet sich an Initiativen, Vereine und Netzwerke, die sich mit rechtsextremistischen, fremdenfeindlichen und antisemitischen Tendenzen vor Ort auseinandersetzen und ihnen begegnen. Dazu gehören insbesondere kleinere Gruppierungen, die kein eigenes Projekt im Rahmen des LAP bzw. der kommunalen Gesamtstrategie gefördert bekommen bzw. aufgrund ihrer Arbeitsweise bisher nicht in der Lage waren, ein im Sinne der Förderrichtlinien förderfähiges Projekt aufzustellen und durchzuführen.
Der Lokale Aktionsplan Leipzig (LAP) ist Teil des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN". Er enthält inhaltliche Schwerpunkte und Ziele der Stadt Leipzig im Umgang mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Im Rahmen des LAP werden Projekte gefördert, die Vielfalt und Toleranz stärken und Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Antisemitismus entgegentreten. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie ausführlich über Inhalte und Fördermöglichkeiten.
KOMMUNALE GESAMTSTRATEGIE 2011 – 2013
Leipzig. Ort der Vielfalt
Die Gesamtstrategie baut auf den Ergebnissen und Strukturen des Lokalen Aktionsplans Leipzig auf, mit dem sich die Stadt seit 2007 erfolgreich am Bundesprogramm beteiligt. Sie soll zunächst eine Laufzeit von drei Jahren haben. Neben Vertretern der Verwaltung und Zivilgesellschaft sollen zukünftig auch Vertreter des Stadtrates und der Wirtschaft an der Umsetzung der Strategie beteiligt werden.
Oberstes Ziel der Strategie ist es, das friedliche und demokratische Zusammenleben in Leipzig zu fördern und Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus sowie Antisemitismus entgegenzuwirken. Leipzig soll als ein Ort der Vielfalt weiterentwickelt werden. Dieses Ziel kann nur gemeinsam von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft verwirklicht werden kann.
Leitziel 1
Einwohnerinnen und Einwohner in Leipzig zeigen eine hohe Akzeptanz für eine Vielfalt von Lebensformen und partizipieren an einer interkulturellen Lebenswelt.
Leitziel 2
Akteure in Zivilgesellschaft, Institutionen und Behörden sind kompetent in der Vermittlung demokratischer Werte und im Wirken gegen rechtsextremistische Ideologie und Gewalt.
Diese werden mit drei Handlungsfeldern untersetzt, welche inhaltliche Schwerpunkte zur Verwirklichung der Strategie darstellen:
Handlungsfeld 1:
Förderung demokratischer Vielfalt und starker handlungsorientierter Netzwerke
Handlungsfeld 2:
Stärkung interkultureller Kompetenzen und Beförderung von Weltoffenheit
Handlungsfeld 3:
Zurückdrängung rechtsextremistischer Ideologien und Aktivitäten>
Downloads:
Förderbedingungen 2011 (PDF 22 KB)
Hinweise zur Projektabrechnung 2011 (PDF 115 KB)
Mehr Informationen: Lokaler Aktionsplan Leipzig |