| Olaf Schubert (Mähren) |
| Reihe: Pravda |
Sein Programm: »Ich bin bei Euch!«
Wie kaum ein zweiter Künstler in Europa wird Olaf Schubert von seinem Publikum gebraucht. Und Schubert wäre nicht Olaf, wenn er diesem Verlangen nicht selbstlos Rechnung tragen würde.
In Zeiten geistiger Versteppung, in denen die Träume gekachelt, die Liebe aus Plastik, die Gefühle – ja selbst das Fernsehen – digital sind, ist Schubert als Retter in der Wüste gleich dreifach in der Pflicht: er fungiert als Brunnen, Träger und Eimer.
Er nimmt unsere Probleme ernst!
Er reicht uns die Hand!
Er ist einfach für uns da!
Ein Olaf, der sich freiwillig nicht lange bitten lässt!
Ein Prophet, der die Gefahr der Kälte erkannt hat – und das nicht nur in puncto Gefühlsarmut, sondern: auch kalte Butter ist einfach zu hart!
Schubert wird auf der Bühne – wie stets begleitet von seinen beiden Freunden – singen und sprechen, wobei zu befürchten ist, dass er auch tanzt. Schubert kennt keine Grenzen – er ist bei uns, bei euch und bei allen Menschen. Und nicht nur bei ihnen, auch bei fast allen Haustieren, Grünpflanzen und Elchen – und das rund um die Uhr.
Anders als all die grauen Eminenzen der Macht, die mit ihrem falschen Lachen nur im Fernsehen erscheinen und wieder verschwinden, kommt Olaf zu uns und sendet vor Ort ... so stark, dass er in unseren Köpfen bleibt. Wenn Schubert kann, bleibt er danach auch physisch (so dass jeder ein Stück Olaf mit nach Hause tragen kann) - man hört, er arbeite an Lösungen ... das überrascht dann doch!
Pressestimmen:
»Seit 1995 pflegt Olaf Schubert seine wohltuend andere Bühnenfigur. Der sich ungelenk windende, vor Sendungsbewusstsein bebende ›Einsame Mahner‹ und ›Verteiler des Richtigen‹ spielt die Trottelkarte genialisch aus. Als naiver Gutmensch, Markenzeichen: Rautenpullunder auf nackter Haut, darf er Korrektheitsgebote in aller Unschuld verkalauern. Dahinter feixt der listige Satyr, der bestechend logisch konstatiert: ›Je schneller man fährt, desto eher ist die Umweltverschmutzung vorbei.‹ Der zur Toleranz mahnt: ›Wäre Homosexualität eine Krankheit, gäbe es dagegen Tabletten.‹ Der die Technisierung geißelt: ›Selbst einfachste Computer sind mittlerweile mit Technik vollgestopft.‹«
(Der Tagesspiegel)
»Wenn es einen Verlierer in jedem von uns gibt, dann hat Olaf Schubert ihn ausgegraben und zu einer trotzig stammelnden Kunstfigur gemacht. Dabei beherrscht er den sinnvollen Versprecher wie kaum einer... Mit dieser Haltung aus Mitleid erwecken und seinen äußerst diffizilen Wortspielen unterscheidet er sich von dem selbstbewussten Mittermaier, dem dickhäutigen Rüdiger Hoffmann oder den verzweifelt um Sympathie werbenden Comedians aus den Star-Suchen…«
(die tageszeitung)
»Der Kabarettist, Musiker, Lyriker, Schauspieler, Grafiker und Journalist verkörpert nach Ansicht der Jury eine tragisch-komische Kunstfigur, die wortreich Sinn und Unsinn zu trennen versucht und sich im eigenen Wortgestrüpp verheddert.«
(Nachrichten.ch)
Bitte nicht mehr anrufen. Beide Vorstellungen sind ausverkauft.
Wenige Restkarten gibt es mit viel Geduld an der Abendkasse. Alle reservierten Karten müssen bis spätestns 20.00 Uhr abgeholt sein, danach Freiverkauf der Restkarten.
Weitere Veranstaltungen der Reihe Pravda:
- Pigor und Eichhorn
- Keren Ann (Frankreich)
- Holden (FRA), Pascal Parisot (FRA) und dem Le Pop DJ-Team
- Bodo Wartke (Reservierung abgeschlossen - Restkarten an der Abendkasse)
- NYLON (Deutschland)
- Sirqus Alfon (Schweden)
- Barbara Thalheim (D) & Jean Pacalet (F.)
- La Sega del Canto (Finnland)
Weitere Infos unter:
- Olaf Schubert. | Betroffenheitslyriker
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16,-/12,-
Termine:
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- Di 15.04.2008 20.30 |
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- Mi 16.04.2008 20.30 |
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