Nächster Monat

  • Mi
    12.05.
    Screening Religion: LOURDES Film
    Screening Religion: LOURDES

    AUT 2009, Jessica Hausner, 96 min
    mit Sylvie Testud, Léa Seydoux, Gerhard Liebmann
    OmU (Deutsch und Französisch mit deutschen Untertiteln)

    Die an multipler Sklerose erkrankte Christine ist gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Da die Ärzt*innen ihr keine Hoffnung auf Heilung mehr machen können, entscheidet sie sich für eine Reise zum katholischen Wallfahrtsort Lourdes in Frankreich. Auch wenn sie nicht an Wunder glaubt, hofft sie doch auf eine Linderung ihrer Gebrechen durch die Hilfe Gottes und darauf, aus ihrer unfreiwilligen Isolation ausbrechen zu können. Auf ihrer Reise wird sie von der jungen und lebenslustigen Malteserin Maria in die Heilbäder und zu den Prozessionen begleitet. Maria aber sucht auch Ablenkung von der Krankenpflege und versucht sich zu amüsieren, was Christines Sehnsucht nach ihrem alten Leben noch verstärkt.
    In Lourdes macht Christine außerdem mit der Pilgerin Frau Hartl Bekanntschaft, die für die Heilung Christines betet und deren Gebet auch erhört wird: Christines Zustand verbessert sich zusehends, schließlich kann sie sogar wieder gehen. Das Wunder wird nun vor dem Ärzt*innenkomitee in Lourdes geprüft – die Ergebnisse dieser Prüfung sind fraglich, da bei Christines Krankheit sowohl schubhafte Verschlechterungen als Besserungen möglich sind. Die Möglichkeit eines Rückfalls schwebt fortan drohend über ihr.


    Aus der Reihe: SCREENING RELIGION

    Einmal im Monat präsentiert die Kolleg-Forschungsgruppe „Multiple Secularities – Beyond the West, Beyond Modernities“ der Universität Leipzig selten gezeigte Dokumentar- und Spielfilme. Religion ist in jedem davon präsent – sei es als Katalysator für Verhandlungsprozesse, als Konfliktquelle oder als Marker von Identitäten.

    Online-Screening & Gespräch
    Im Anschluss an den Film gibt es eine Diskussion mit der Religionswissenschaftlerin Bernadett Bigalke. Zugang zum Film und Gespräch unter: www.cinematheque-leipzig.de

    Das Angebot ist kostenfrei, Spenden willkommen.


    +++ English version +++


    Christine, who suffers from multiple sclerosis, is paralysed and sits in a wheelchair. Since the doctors cannot give her any hope of healing, she decides to travel to the Catholic pilgrimage site of Lourdes in France. Even though she does not believe in miracles, she hopes that her afflictions will be alleviated by God's help and that she will be able to break out of her involuntary isolation. On her journey, she is accompanied to the spas and to the processions by the young and fun-loving Maltese nun Maria. Maria, however, also seeks distraction from nursing and tries to have fun, which intensifies Christine's longing for her old life.
    In Lourdes, Christine also makes the acquaintance of the pilgrim Mrs Hartl, who prays for Christine's healing and whose prayer is answered: Christine's condition improves visibly, and finally she can even walk again. The miracle is now being examined by the medical committee in Lourdes – the results of this examination are questionable, as both sudden deteriorations and improvements are possible with Christine's illness. The possibility of a relapse hangs over her from now on. (German and French with German subtitles)

    The screening will be followed by a discussion with scholar of religion Bernadett Bigalke. Access to film and discussion: www.cinematheque-leipzig.de

    The offer is for free, donating welcome!

    Details
    • Einlass: Angabe folgt
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: kostenfrei, Unterstützung willkommen €
  • Fr
    14.05.
    LIVESTREAM: ELSA ASENIJEFF – Under The Influence | DAS ÜZ Theater
    LIVESTREAM: ELSA ASENIJEFF – Under The Influence | DAS ÜZ

    Theaterpremiere

    Die Leipziger Künstlerin Elsa Asenijeff stand und steht im Schatten ihres langjährigen Lebensgefährten Max Klinger. Das wird der Schriftstellerin und Feministin nicht gerecht. Ihrer Stimme soll Gehör verschafft werden. Die Bühne soll ihren Werken gehören.

    Ausgehend von Asenijeffs Werk “Tagebuchblätter einer Emanzipierten”, ihren Gedichten und dem Briefwechsel mit Max Klinger, werden an diesem Abend die Widersprüche dargestellt, in denen sie gefangen war. Auf der einen Seite eine leidenschaftliche, emanzipierte Frau, die auf Konventionen im Alltag keine Rücksicht nahm, auf der anderen Seite Asenijeff und ihre Rolle als Partnerin Klingers und Muse in völliger Abhängigkeit des bekannten Künstlers.

    In dieser Inszenierung, im 80. Todesjahr Asenijeffs, treffen Schauspiel und Bildende Kunst direkt aufeinander. Die Schauspielerin Verena Noll wird auf der Bühne von der Bildenden Künstlerin Martha Binder porträtiert, während sie die Texte Asenijeffs spricht. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Biographie und Fiktion.

    Regie: Christian Hanisch
    Dramaturgie: Christoph Awe
    Schauspiel: Verena Noll
    Ausstattung & Performance: Martha Binder

    Bitte beachten Sie: Sollten die Veranstaltungen aufgrund der pandemischen Lage nicht mit Publikum stattfinden können, werden digitale Alternativen bereitgestellt. Dazu erhalten Sie zu gegebener Zeit alle notwendigen Informationen.

    Details
    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: € (VVK: 12,-/ 8,- € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    15.05.
    LIVESTREAM: ELSA ASENIJEFF – Under The Influence | DAS ÜZ Theater
    LIVESTREAM: ELSA ASENIJEFF – Under The Influence | DAS ÜZ

    Die Leipziger Künstlerin Elsa Asenijeff stand und steht im Schatten ihres langjährigen Lebensgefährten Max Klinger. Das wird der Schriftstellerin und Feministin nicht gerecht. Ihrer Stimme soll Gehör verschafft werden. Die Bühne soll ihren Werken gehören.

    Ausgehend von Asenijeffs Werk “Tagebuchblätter einer Emanzipierten”, ihren Gedichten und dem Briefwechsel mit Max Klinger, werden an diesem Abend die Widersprüche dargestellt, in denen sie gefangen war. Auf der einen Seite eine leidenschaftliche, emanzipierte Frau, die auf Konventionen im Alltag keine Rücksicht nahm, auf der anderen Seite Asenijeff und ihre Rolle als Partnerin Klingers und Muse in völliger Abhängigkeit des bekannten Künstlers.

    In dieser Inszenierung, im 80. Todesjahr Asenijeffs, treffen Schauspiel und Bildende Kunst direkt aufeinander. Die Schauspielerin Verena Noll wird auf der Bühne von der Bildenden Künstlerin Martha Binder porträtiert, während sie die Texte Asenijeffs spricht. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Biographie und Fiktion.

    Regie: Christian Hanisch
    Dramaturgie: Christoph Awe
    Schauspiel: Verena Noll
    Ausstattung & Performance: Martha Binder

    Bitte beachten Sie: Sollten die Veranstaltungen aufgrund der pandemischen Lage nicht mit Publikum stattfinden können, werden digitale Alternativen bereitgestellt. Dazu erhalten Sie zu gegebener Zeit alle notwendigen Informationen.

    Details
    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: € (VVK: 12,- / 8,- € zzgl. Gebühren)