Leitbild

Die naTo in der Südvorstadt ist das älteste Leipziger Kulturzentrum in freier Trägerschaft und seit den 1980er Jahren bekannt als Forum für experimentellen Jazz, freies Theater, spannende Performances und neue Musik. Ihre Macher verstehen sich als leidenschaftliche Anstifter von künstlerischen Experimenten.

Andererseits steht die naTo für soziokulturelle Basisarbeit im Kiez. Workshops und Kurse werden organisiert, Diskussionen über Politik, Philosophie oder Kunstereignisse initiiert. Alljährlich findet die soziokulturelle Großveranstaltungen „Prix de Tacot“ – Das Leipziger Seifenkistenrennen am Fockeberg statt, das tausende Menschen in ihren Bann zieht.

Grundsätzlich geht es darum, die Menschen zur Auseinandersetzung mit ihrer kulturellen und sozialen Umgebung anzuregen, Anreize für eigene künstlerische Betätigung zu schaffen und dadurch mehr Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu bewirken. Um dies zu erreichen, werden ständig neue Projekte und Formate entwickelt, die starke Anreize für Beteiligung bieten und allen zugänglich sind. Beispielhaft hierfür stehen die gemeinsam mit dem Bach-Archiv veranstalteten BachSpiele oder das mit dem Theater Titanick entwickelte Vernetzungsprojekt IMAGINE EUROPE.

Seit vielen Jahren engagiert sich die naTo intensiv in der Leipziger Kulturpolitik und hat als Gründungsmitglied der AG Soziokultur und der Initiative Leipzig plus Kultur nachhaltige Erfolge für die freie Kulturszene errungen. Die Beteiligung an Initiativen gegen rechtsextremistische und fremdenfeindliche Tendenzen ist ebenso Herzenssache wie der Einsatz für mehr direkte Demokratie.

Die naTo ist täglich geöffnet und ein fixer Anlaufpunkt für kulturell und politisch interessierte Menschen aus Leipzig und darüber hinaus, unabhängig von Geschlecht, Alter, sozialem, ethischem oder religiösem Hintergrund.