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Karl L. – Ein Leipziger wird 150

Vor 150 Jahren wurde in der Leipziger Südvorstadt mit Karl Liebknecht eine der bedeutendsten Personen der deutschen Arbeiter:innenbewegung geboren. Der junge Karl verbrachte seine Kindheit und frühe Jugend in der Südvorstadt, wohnte in der Braustraße und am Südplatz und besuchte im Süden von Leipzig die Grundschule.

Zu dieser Zeit hieß die Karl-Liebknecht-Straße noch „Chaussee nach Connewitz“, die Südvorstadt lag vor den Toren Leipzigs und das Gelände der heutigen Feinkost war Brauerei und Ausflugslokal. Sicher war auch der junge Karl Liebknecht einstweilen hier zu Gast.

Am 11.09. werden wir in der Feinkost, der naTo und auf der KarLi die Atmosphäre dieser Zeit für einen Tag zum Leben erwecken.

Im Hof der Feinkost werden zeitgenössische Straßenspiele und Basteleien für Kinder angeboten. Es gibt Märchenlesungen und Artistik, der Arbeiter:innenliederchor schmetter Klassiker der ARbeiter:innenbewegung und Schellackplatten aus der Gründerzeit werden zu Gehör gebracht. Auf dem Platz vor der Löffelfamilie wird der historische Biergarten der Vereins-Bier-Brauerei für einen Tag wiederhergerichtet.

Rund um die KarLi kann man sich Radtouren auf den Spuren Liebknechts anschließen, oder sich am Info-Stand des Stadtgeschichtlichen Museums schkau machen. Die naTo zeigt Schattentheater sowie Fotos und Filmaufnahmen aus dem alten Leipzig.

Programm


Feinkost

AB 11:00
REKONSTRUKTION des historischen Ausflugslokals der Vereins-Bierbrauerei zu Leipzig auf dem Platz vor der Löffelfamilie

AB 12:00
Historische STRASSENSPIELE UND BASTELN für Kinder: Murmelspiele, Seilspringen, Kreiseln und vieles mehr

UM 11:00
MÄRCHENLESUNG mit dem Knalltheater: Gerno Knall hat in seinem Bücherregal gestöbert und die lustigsten Geschichten mitgebracht. Für Klein und Groß ein Spaß!

AB 12:00
MUSIK aus der Zeit der Jahrhundertwende: Jörg Werner – bekannt durch die Sendung „Schellackschwätzchen“ auf Radio Blau – spielt eine Auswahl originaler Schellackplatten aus der Gründerzeit

UM 15:00
ARTISTIK Die Kinder und Jugendlichen vom Artistikschulprojekt e.V. zeigen atemberaubende Tricks mit Springseil und Einrad, Jonglage, Gymnastik u.v.a.m.

UM 17:00
CHOR Der Arbeiter:innenliederchor singt klassische Lieder der Arbeiter:innenbewegung

UM 19:00
THEATER Die Theatergruppe Adolf Südknecht begibt sich in freiheitlichste Zeit der DDR: Den Anfang der 1960er Jahre mit der neuen Staffel ADOLF SÜDKNECHT – FRÜHLINGSERWACHEN IN DER DDR. Die preisgekrönte und längste Historien-Theatergeschichte der Welt mit der Folge „Anno 1961: Karl…wer?“

Liebknecht-Haus

AB 11:00 Eine bunte Mischung:
INFOSTAND zu Literatur über Karl Liebknecht
WISSENSQUIZ
BÜCHERVERKAUF zum Thema
GLÜCKSRAD
FÜHRUNGEN IM MUSEUM
KINDERMALSTATION
STATION DER RADRUNDE

die naTo

12:00 – 16:30
FINN’S FABELHAFTES SCHATTENTHEATER „Der Fuchs und die Trauben“ (Äsop) & „Die gebratene Ameise“ (Paul Scherbart)
12:00 + 14:00 + 16:00 (Spiellänge ca. 30 Min.)

12:30 – 17:00
HISTORISCHE FOTO- UND FILMAUFNAHMEN von Leipzig im naTo-Saal

12:30 – 17:00
SCHERENSCHNITT SCHATTENFIGUREN Mitmach-Angebot

Stadtgeschichtliches Museum

AB 11:00
KENNST DU KARL?
Ein Teenie auf der KarLi
Straßenaktion mit Infos, Aktionen und Angeboten zu Karl Liebknecht und der KarLi

12:00 – 16:00
„AUF DEN SPIREN DES LEIPZIGER KARL LIEBKNECHTS“
Kurze Radtour durch die Südvorstadt
12:00 + 14:00 + 16:00 DAUER: CA. 30 MIN
Treffpunkt: Volkshaus – Karl Liebknecht-Str. 30

Im stadtgeschichtlichen Museum ist bis Ende Januar 2022 eine AUSSTELLUNG ZU LIEBKNECHTS KINDHEIT UND JUGEND in Leipzig zu sehen.


„Karl L. – ein Leipziger wird 150“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kunst- und Gewerbegenossenschaft Feinkost eG, dem naTo e.V., dem Stadtgeschichtlichen Museum und dem Liebknecht-Haus.

Gefördert von:

Stadt Leipzig Kulturamt



Stadt Leipzig – Kulturamt





Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
  • Sa
    11.09.
    KARL L. - Ein Leipziger wird 150. Sonstiges
    KARL L. - Ein Leipziger wird 150.

    Ganztägiges Strafenfest auf und an der Karl-Liebknecht-Straße.

    Vor 150 Jahren wurde in der Leipziger Südvorstadt mit Karl Liebknecht eine der bedeutendsten Personen der deutschen Arbeiter:innenbewegung geboren. Der junge Karl verbrachte seine Kindheit und frühe Jugend in der Südvorstadt, wohnte in der Braustraße und am Südplatz und besuchte im Süden von Leipzig die Grundschule.

    Zu dieser Zeit hieß die Karl-Liebknecht-Straße noch „Chaussee nach Connewitz“, die Südvorstadt lag vor den Toren Leipzigs und das Gelände der heutigen Feinkost war Brauerei und Ausflugslokal. Sicher war auch der junge Karl Liebknecht einstweilen hier zu Gast.

    Am 11.09. werden wir in der Feinkost, der naTo und auf der KarLi die Atmosphäre dieser Zeit für einen Tag zum Leben erwecken.

    Im Hof der Feinkost werden zeitgenössische Straßenspiele und Basteleien für Kinder angeboten. Es gibt Märchenlesungen und Artistik, der Arbeiter:innenliederchor schmetter Klassiker der ARbeiter:innenbewegung und Schellackplatten aus der Gründerzeit werden zu Gehör gebracht. Auf dem Platz vor der Löffelfamilie wird der historische Biergarten der Vereins-Bier-Brauerei für einen Tag wiederhergerichtet.

    Rund um die KarLi kann man sich Radtouren auf den Spuren Liebknechts anschließen, oder sich am Info-Stand des Stadtgeschichtlichen Museums schkau machen. Die naTo zeigt Schattentheater sowie Fotos und Filmaufnahmen aus dem alten Leipzig.

    Details
    • Einlass: Angabe folgt
    • Beginn: 11:00 Uhr
    • Eintritt: frei
  • Mi
    29.09.
    »Karl Liebknecht oder: Nieder mit dem Krieg, nieder mit der Regierung!« |Klaus Gietinger Sonstiges
    »Karl Liebknecht oder: Nieder mit dem Krieg, nieder mit der Regierung!« |Klaus Gietinger

    Diese Veranstaltung ist Teil der Projektes »Karl Liebknecht – ein Leipziger wird 150«.
    Anlässlich des Jubiläums ist kürzlich im Dietz Verlag das Buch »Karl Liebknecht oder: Nieder mit dem Krieg, nieder mit der Regierung!« von Klaus Gietinger erschienen. Es ist höchste Zeit, Karl Liebknecht wieder aus der Versenkung zu holen. Kein Linker und keine Linke hat mehr gegen Militarismus, gegen Rüstungskapital und Krieg gekämpft und kaum einer hat als Linker die marxsche Theorie schärfer kritisiert als er.

    »Karl Liebknecht, vergessen? Während Rosa Luxemburg auch 100 Jahre nach ihrem Tod internationale Aufmerksamkeit findet, scheint Liebknecht immer mehr in der Versenkung zu verschwinden. Dabei hält ihn der Autor für den meistunterschätzten Sozialdemokraten, Sozialisten und Kommunisten. Diente er der DDR weit mehr als Luxemburg als Gallionsfigur, trugen ihn die 68er noch gleichberechtigt neben Che Guevara, Ho Chi Minh und eben Rosa Luxemburg vor sich her, ist die letzte Biografie über ihn, von Annelies Laschitza aus dem Jahr 2007, eine Singularität in inzwischen 35 Jahren. Und nicht einmal sie ist eine reine Biografie. Laschitzas Buch heißt ›Die Liebknechts‹ geht also auch über ›Politik und Familie‹. Zum 100. Jahrestag seiner Ermordung dagegen nichts. Während es allein über Rosa Luxemburg im Zeitraum 1945 – 2003, 40 Biografien, in sieben Sprachen gibt, sind die über Liebknecht seit Ende des Zweiten Weltkrieges erschienenen an einer Hand abzuzählen. Und wie selbstverständlich heißt die Stiftung der Partei Die Linke Rosa-Luxemburg-Stiftung. Wenn Rosa Luxemburg eine Frau war ›die Weltgeschichte schrieb‹, war dann Liebknecht vielleicht ein Mann der Provinzgeschichtsschreibung? Weit gefehlt. Allein der Hass, den er zu Lebzeiten bei seinen Gegnern und in seiner Partei hervorrief, belegt, dass das so nicht stimmt. Liebknecht ist der zu Unrecht Unterschätzte! Sein Kampf gegen den Militarismus, gegen die Bourgeoisie, das Kapital und die eigene verpreußte Partei, sein Kampf für die Novemberrevolution und die Verwirklichung des Erfurter Programms der SPD, macht ihn zu einer der faszinierenden Figuren des 20. Jahrhunderts, auch wenn er gescheitert ist.«
    Klaus Gietinger

    Klaus Gietinger
    Dipl. Sozialwissenschaftler, Autor, Regisseur. Mehrere Kinospielfilme (z. B. Daheim sterben die Leut‘), diverse Tatorte, TV-Movies, Serien, Dokumentarfilme als Autor/Regisseur. Drehbücher zu Kinospielfilmen und zahlreichen historischen Dokudramen von Kollegen (Vom Reich zur Republik). Regie bei 46 Folgen Löwenzahn. Nominierung zum Deutschen Filmpreis und zum Grimme-Preis, internationale Preise (Gijon, Karlsbad). 14 historische Sachbücher (z. B. Eine Leiche im Landwehrkanal – Die Ermordung Rosa Luxemburgs, 2018, auch englisch 2019) zuletzt: Kapp-Putsch – Abwehrkämpfe, Rote Ruhrarmee (2020), Freikorps und Faschismus – Lexikon der Vernichtungskrieger (2021). Zwei Romane (Unser Weltmeister, 2014; Karl Marx, die Liebe und das Kapital, 2018).

    Ort: die naTo
    Eintritt: frei

    //
    Bitte beachten Sie unser Hygienekonzept unter: https://www.nato-leipzig.de/haus/hygienekonzept/

    Die Corona-Schutzverordnung schreibt vor, dass zu unbekannten Dritten ein Mindestabstand von 1 Sitzplatz eingehalten werden muss.
    Wem dies als Schutz nicht genügt, dem stellen wir frei, sich am Sitzplatz zusätzlich mit Maske zu schützen.

    Details
    • Einlass: Angabe folgt
    • Beginn: Angabe folgt
    • Eintritt: frei
  • Mi
    03.11.
    Karl Liebknecht – Warum erinnern? (Alte Börse) Sonstiges

    Veranstaltungsort: Alte Börse

    Podiumsdiskussion mit:
    Dr. Judith Prokasky, Programmleiterin »Der Palast der Republik ist Gegenwart« / Kuratorin Geschichte des Ortes, Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss
    Christoph Dieckmann, Journalist und Autor, Die Zeit
    Prof. Dr. Mike Schmeitzner, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden
    Moderation: Dr. Ulrich Brochhagen, Redaktionsleiter, Redaktion Geschichte und Dokumentationen, Mitteldeutscher Rundfunk

    Vor 150 Jahren wurde Karl Liebknecht in Leipzig als Sohn des prominenten Sozialdemokraten Wilhelm Liebknecht geboren. Bekannt und umstritten ist er – gemeinsam mit Rosa Luxemburg – als Protagonist der Novemberrevolution 1918. Der Mord an beiden durch rechte Freikorpssoldaten im
    Januar 1919 ist bis heute nicht vollständig aufgeklärt.
    In der DDR galt Karl Liebknecht als einer der wichtigsten Vorkämpfer des Kommunismus. Davon zeugen heute im Osten wenige Gedenkzeichen, vor allem noch mehr als 300 Straßennamen, auch in kleinen Orten. Dagegen spielt diese Erinnerung im Westen der Republik kaum eine Rolle. Zu den
    bekanntesten Beispielen gehören sicher die Karl-Liebknecht-Straßen in Berlin-Mitte oder in Leipzig. Ausstellungen oder Denkmäler sind dagegen selten geworden.
    Problemen und Potential dieses Erbes aus heutiger Perspektive werden Journalist*innen und Historiker*innen in der Alten Börse diskutieren:
    Wer braucht heute Karl Liebknecht und warum tragen mehr als 300 Straßen überhaupt noch seinen Namen, vor allem hier im Osten? Kann man mit diesen Symbolen leben, stiften sie Identität oder stören sie das Zusammenwachsen in unserer Gesellschaft? Klafft die Wahrnehmung vor allem
    zwischen Ost und West auseinander oder eher zwischen politischen Lagern?

    Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig im Rahmen der Ausstellung »Held oder Hassfigur? – Der Leipziger Liebknecht« und des naTo-Projektes »Karl Liebknecht – Ein Leipziger wird 150«.

    Anmeldung erforderlich unter stadtmuseum@leipzig.de oder 0341.9651340

    Eintritt: frei

    Details
    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 19:30 Uhr
    • Eintritt: frei
  • So
    07.11.
    Der Fall Liebknecht/Luxemburg Film
    Der Fall Liebknecht/Luxemburg

    BRD 1969, 185 Min, Regie: Theo Mezger, Dt. OV

    Das zweiteilige Fernseh-Dokumentarspiel, produziert vom Süddeutschen Rundfunk, befasst sich mit dem Doppelmord an den Kommunistenführern Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg im Jahr 1919. Für die Dokumentation wurden Überlebende aus der damaligen Zeit interviewt, und sogar Generalstabsoffizier Pabst, der den Geheimbefehl zur Erschießung gegeben hatte, konnte zur Sprache gebracht werden. Teil 1 des Films befasst sich mit der historischen Ausgangslage, den Vorgängen vor und nach der Verhaftung der beiden Sozialisten, dem Ablauf der Mordnacht und der Rolle, die der damalige Generalstabs-Hauptmann Waldemar Pabst gespielt hat. Teil 2 gibt Einblicke in die gerichtliche Hauptverhandlung. Dabei wird nicht nur die beispiellose Beugung der Justiz transparent, sondern auch – 50 Jahre nach Beendigung des historischen Prozesses – der wahre Mörder Rosa Luxemburgs entdeckt, der bis dahin verschwiegen worden war.

    //
    Bitte beachten Sie unser Hygienekonzept unter: https://www.nato-leipzig.de/haus/hygienekonzept/

    Wichtiger Hinweis:
    Erscheinen Sie bitte unbedingt pünktlich zu den Veranstaltungen – idealerweise mind. 10 Minuten vor Beginn. Gemäß den Corona-Richtlinien werden alle Besucher:innen von uns im Saal platziert – mit 1 Sitzplatz Abstand zwischen unbekannten Dritten. Eine Platzierung nach Veranstaltungsbeginn ist nicht mehr möglich, bereits erworbene Tickets verfallen.

    Details
    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 7,- € / 5,- € (VVK: 6,- / 4,- € zzgl. Gebühren)
  • Di
    09.11.
    Karl, wer? Sonstiges
    Karl, wer?

    Trickfilm/Ausstellungseröffnung/ Karl Liebknecht – ein Leipziger wird 150

    Innerhalb des Film- & Comicworkshops zum Thema »Karl Liebknecht – ein Leipziger wird 150 « entstanden ein Animations- und Dokumentarfilm von ca. 15 min und ein Comicheft.
    Schüler:innen beschäftigten sich in einem Workshopzyklus hauptsächlich mit Karl Liebknechts Kindheit und Jugend in Leipzig. Sie recherchierten, wer Karl Liebknecht war, seinen Werdegang, die Stationen seines Lebens, die politische Laufbahn, seine Verfolgung und Ermordung. Sie fragten sich, was er für uns heute bedeutet, welche Spuren wir in der Südvorstadt von ihm und seiner Zeit finden, sein Familienleben in der Braustraße und am Südplatz, die politische Arbeit seines Vaters Wilhelm Liebknecht. Auch interessierte sie die Frage, ob die Passanten heute auf der Karli wissen, nach wem und warum die Straße benannt wurde.
    Parallel dazu präsentieren wir einige der Workshopergebnisse in einer Ausstellung im naTo- Foyer und Lokal.

    Eintritt: frei

    //
    Bitte beachten Sie unser Hygienekonzept unter: https://www.nato-leipzig.de/haus/hygienekonzept/

    Wichtiger Hinweis:
    Erscheinen Sie bitte unbedingt pünktlich zu den Veranstaltungen – idealerweise mind. 10 Minuten vor Beginn. Gemäß den Corona-Richtlinien werden alle Besucher:innen von uns im Saal platziert – mit 1 Sitzplatz Abstand zwischen unbekannten Dritten. Eine Platzierung nach Veranstaltungsbeginn ist nicht mehr möglich, bereits erworbene Tickets verfallen.

    Details
    • Einlass: 16:30 Uhr
    • Beginn: 17:00 Uhr
    • Eintritt: frei