Aktueller Monat

  • Mo
    15.10.
    #kulturstark Sonstiges
    #kulturstark

    "kulturstark. Paradigmenwechsel in der Kulturpolitik"

    Die naTo unterstützt die Kampagne #kulturstark der Initiative Leipzig + Kultur. Mit der Kampagne macht die Freie Szene auf den immensen Wert der freien Kunst und Kultur für Leipzig aufmerksam, aber auch auf die drastische Unterversorgung derer, die diesen Reichtum schaffen. Mit 5 konkreten Forderungen richten wir uns an Politik und Gesellschaft:

    1. Mindesthonorare einhalten

    Die Akteure der Freien Szene ? Bühnenkünstler, Autoren, Bildende Künstler, aber auch Produzenten, Kostümbildner, Menschen, die Infrastruktur ermöglichen ? müssen Mindesthonorare erhalten. Der überwiegende Teil der Freien Künstler lebt in Armut.

    2. Förderrichtlinie umsetzen

    Die bereits in der Fachförderrichtlinie der Stadt festgelegten und vom Stadtrat verabschiedeten Konzepte moderner und nachhaltiger Förderpolitik müssen umgesetzt werden. Wichtige Maßnahmen der Projektförderung werden mangels finanzieller Ausstattung bisher nicht angewendet.

    3. Strukturen stärken

    Vorhandene Strukturen wie Häuser, Vereine und Institutionen müssen gestärkt werden. Die Freie Szene blutet aus, lebt von ehrenamtlichem Engagement und Selbstausbeutung. Häuser und Spielstätten sind eklatant unterbesetzt und unterfinanziert.

    4. Räume sichern

    Es muss eine zukunftsorientierte, kommunale Strategie entwickelt werden, um Räume für die Freie Kultur zu sichern und vor der Verdrängung durch Gentrifizierung zu schützen.

    5. Ressourcen aufbauen

    Ressourcen für Selbstorganisation und Marketing der Freien Szene müssen gestärkt, bzw. aufgebaut werden.


    Mehr Informationen gibt es auf:

    www.leipzigpluskultur.de

    • Einlass: Angabe folgt
    • Beginn: Angabe folgt
    • Eintritt: Angabe folgt
  • Mo
    15.10.
    Armeen im Griff der Konzerne | globaLE 2018 | Filmgespräch mit Gästen Film
    Armeen im Griff der Konzerne | globaLE 2018 | Filmgespräch mit Gästen

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    Armeen im Griff der Konzerne – Verteidigung als Geschäft
    globaLE 2018
    FRA/BRD 2018, Dok, 91 min, Regie: Jutta Pinzler, Michaela Kirst, Martin Gronemeyer

    Die Streitkräfte stehen unter Druck – in der Bundesrepublik wie in Frankreich. Beide Armeen sind, wie seit Jahrzehnten nicht, durch Auslandseinsätze von Afghanistan bis Westafrika gefordert. Dabei kämpft die französische Armee – ähnlich wie die Bundeswehr – mit Finanzproblemen, schlechtem Material und Personalmangel. Nach neoliberaler Ideologie versprechen Outsourcing und Privatisierung günstige Preise und schnelle Lösungen, auch beim Militär. Bei Auslandseinsätzen geht von der Aufklärungsdrohne bis zur Wäscherei schon jetzt nichts mehr ohne Privatfirmen. Es ist zum Beispiel ein Rüstungskonzern, der das GÜZ betreibt, den wichtigsten Truppenübungsplatz in der Bundesrepublik. Darüber hinaus engagieren sich Politiker_innen und Militärs für Waffenexporte in alle Welt, um die heimischen Rüstungsindustrien zu erhalten. Ehemalige Minister_innen wechseln als Lobbyist_innen zu Rüstungsfirmen. Und wer Waffen aus Frankreich oder der Bundesrepublik kauft, bekommt auch gleich eine Ausbildung durch die jeweilige Armee. Externe Firmen liefern längst nicht mehr nur die Ausrüstung der Streitkräfte, sondern auch Know-how und Personal.
    Wie viel Outsourcing verträgt das staatliche Gewaltmonopol und was heißt das für die demokratische Kontrolle militärischer Aktionen? Das Filmteam hatte Zugang zur französischen Armee und der Bundeswehr, konnte bei Übungen und Auslandseinsätzen wie in Afghanistan drehen und Verantwortliche aus Politik, Armee und Industrie mit ihren Recherchen konfrontieren. Die investigative Dokumentation legt offen, wie weit die Privatisierung bereits fortgeschritten ist, wie eng die Verbindungen zur Rüstungsindustrie sind und welche fatalen Folgen diese Verstrickungen in der Zukunft haben könnten.

    Anschließend Diskussion u.a. mit Reiner Braun (International Peace Bureau) und Aktivist_innen von "Leipzig gegen Krieg".

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: Der Eintritt ist frei. €
  • Di
    16.10.
    #kulturstark Sonstiges
    #kulturstark

    "kulturstark. Paradigmenwechsel in der Kulturpolitik"

    Die naTo unterstützt die Kampagne #kulturstark der Initiative Leipzig + Kultur. Mit der Kampagne macht die Freie Szene auf den immensen Wert der freien Kunst und Kultur für Leipzig aufmerksam, aber auch auf die drastische Unterversorgung derer, die diesen Reichtum schaffen. Mit 5 konkreten Forderungen richten wir uns an Politik und Gesellschaft:

    1. Mindesthonorare einhalten

    Die Akteure der Freien Szene ? Bühnenkünstler, Autoren, Bildende Künstler, aber auch Produzenten, Kostümbildner, Menschen, die Infrastruktur ermöglichen ? müssen Mindesthonorare erhalten. Der überwiegende Teil der Freien Künstler lebt in Armut.

    2. Förderrichtlinie umsetzen

    Die bereits in der Fachförderrichtlinie der Stadt festgelegten und vom Stadtrat verabschiedeten Konzepte moderner und nachhaltiger Förderpolitik müssen umgesetzt werden. Wichtige Maßnahmen der Projektförderung werden mangels finanzieller Ausstattung bisher nicht angewendet.

    3. Strukturen stärken

    Vorhandene Strukturen wie Häuser, Vereine und Institutionen müssen gestärkt werden. Die Freie Szene blutet aus, lebt von ehrenamtlichem Engagement und Selbstausbeutung. Häuser und Spielstätten sind eklatant unterbesetzt und unterfinanziert.

    4. Räume sichern

    Es muss eine zukunftsorientierte, kommunale Strategie entwickelt werden, um Räume für die Freie Kultur zu sichern und vor der Verdrängung durch Gentrifizierung zu schützen.

    5. Ressourcen aufbauen

    Ressourcen für Selbstorganisation und Marketing der Freien Szene müssen gestärkt, bzw. aufgebaut werden.


    Mehr Informationen gibt es auf:

    www.leipzigpluskultur.de

    • Einlass: Angabe folgt
    • Beginn: Angabe folgt
    • Eintritt: Angabe folgt
  • Di
    16.10.
    „Soviet Hippies. The Psychedelic Underground of 1970s Estonia” Sonstiges
    „Soviet Hippies. The Psychedelic Underground of 1970s Estonia”

    Film / Post '68

    „Soviet Hippies. The Psychedelic Underground of 1970s Estonia” (Estland, 2017 | Regie: Terje Toomistu)

    Unter den traditionell eher gen Westen orientierten baltischen Sowjetrepubliken war Estland insofern privilegiert, als dass über finnisches Radio und Fernsehen relativ einfach der Anschluss an neue Trends hergestellt werden konnte. Das gilt auch für die Hippie-Bewegung, die dort eine starke Ausprägung fand, sich aber bald auch über die ganze Sowjetunion ausbreitete. Mit ihren Idealen von Pazifismus oder freier Liebe und der Suche nach dem ganz individuellen Glück, nicht zuletzt durch Spiritualität und Drogen, stand sie natürlich absolut konträr zum Menschenbild des konformen homo sovieticus, wie die Repressionsorgane bald klar stellten. Aber die Sowjet-Hippies widerstanden und schufen sich ihr eigenes System. Ein faszinierendes Porträt einer bisher fast vollständig unbekannten Subkultur.

    Wiederholung, ohne Regisseurin.

    Der Kartenvorverkauf beginnt Anfang September.

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 6 € / 4 € (VVK: 5,5 € zzgl. Gebühren)
  • Mi
    17.10.
    »Diabel« (»The Devil«) Sonstiges
    »Diabel« (»The Devil«)

    Film
    (Polen, 1972| R: A. Zulawski)

    Januar 1793, das geschwächte Polen wird von den Besatzungsmächten geteilt. Preußische Truppen marschieren in Großpolen ein, in einem Kloster richten Soldaten ein furchtbares Blutbad an. Ein Unbekannter kann Jakub und eine junge Nonne aus dem Gemetzel retten. Jakub war einst verlobt, nun muss er nach der Rückkehr in heimatliche Gefilde miterleben, wie seine – inzwischen schwangere – Verflossene seinen Freund heiratet. Die vom Krieg gezeichnete Welt ist zu einem Sündenpfuhl geworden. Da eröffnet der Unbekannte Jakub, dass er zu Jesus werden und
    die Welt von Sünde und Bösem befreien könne. Es beginnt ein Feldzug gegen Verlogenheit und Verrat, in dem Jakub zunehmend den Bezug zur Realität verliert.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6 € / 4 € (VVK: 5,5 € zzgl. Gebühren)
  • Do
    18.10.
    42. Leipziger Jazztage: Helmut Joe Sachse & Maggie Nicols Konzert
    42. Leipziger Jazztage: Helmut Joe Sachse & Maggie Nicols

    Ohne Pinguin, aber mit viel Ironie und den »Nevergreens« von Bob Dylan, den Beatles, Otis Redding u.a. – Reihe »Across the English Channel«

    Neuauflage der legendären »Nevergreens« vom zwar Pinguinlosen, aber dennoch kongenialen deutsch-britischen Duo. Der ‚Hohepriester’ der Elektrogitarre, Helmut ‚Joe‘ Sachse, steht nach langer Zeit wieder einmal mit der schottischen Stimmkünstlerin und Tänzerin Maggie Nicols auf der Bühne.

    Joe Sachse (Gitarre) und Maggie Nicols (Gesang)

    http://www.helmut-joe-sachse.de
    http://www.maggienicols.com

    Eintrittskarten sind in Leipzig an allen bekannten Vorverkaufsstellen und online über www.eventim.de [ https://tinyurl.com/eventim-leipzigerjazztage ] erhältlich.

    Weitere Infos zum Programm der Leipziger Jazztage: www.leipziger-jazztage.de

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 18,00 € / 14,00 € (VVK: 16,00 / 12,00 € zzgl. Gebühren)
  • Do
    18.10.
    42. Leipziger Jazztage: Anna-Lena Schnabel, Florian Weber, James Banner und James Maddren Konzert
    42. Leipziger Jazztage: Anna-Lena Schnabel, Florian Weber, James Banner und James Maddren

    Improvisationsreicher Dialog ohne Scheuklappen. Kompromisslos, authentisch und hochvirtuos – Festivalprojekt in der Reihe »Across the English Channel«

    Auf der Suche nach neuen Klangerfahrungen bereichert die junge Hamburger Saxophonistin Anna-Lena Schnabel das Emotionale und Atmosphärische des Jazz mit der Klangvielfalt Neuer Musik. Ergebnis ist ein ungewöhnlicher Mix vertrauter Klänge aus Klassik, Rock, Blues und Tango.

    Mit Florian Weber am Klavier trifft sie im herbstlichen Leipzig auf zwei Mitglieder der jungen, auftstrebenden Jazz-Szene Großbritanniens. Wir dürfen gespannt sein, wie sie im nächtlichen Zusammenspiel zu einer gemeinsamen musikalischen Sprache finden werden.

    Anna-Lena Schnabel (Saxophon), Florian Weber (Piano), James Banner (Kontrabass) und James Maddren (Schlagzeug)

    Eintrittskarten sind in Leipzig an allen bekannten Vorverkaufsstellen und online über www.eventim.de [ https://tinyurl.com/eventim-leipzigerjazztage ] erhältlich.

    Weitere Infos zum Programm der Leipziger Jazztage: www.leipziger-jazztage.de

    • Einlass: 22:30 Uhr
    • Beginn: 23:00 Uhr
    • Eintritt: 16,00 € / 12,00 € (VVK: 14,00 / 10,00 € zzgl. Gebühren)
  • Fr
    19.10.
    »Heroes« | TheaterTurbine Theater
    »Heroes« | TheaterTurbine

    Premiere / Improtheater

    Heroes – die hyperaktive Improshow
    Einen Adventurefilm ansehen? Das kann jeder! Doch wie wäre es, wenn die Heldin der Geschichte ausschließlich durch die Hilfe ihrer Zuschauer ans lang ersehnte Ziel gelangt? Wenn das Publikum allein in der Lage ist, die Protagonistin vor dem Sturz in den Vulkankrater zu retten? Wenn ausschließlich die Zuschauer den verzauberten Eingang zur Grabkammer längst vergessener Pharaonen öffnen können?
    In der improvisierten Langform Heroes begeben sich die beiden Spielerinnen (Anne Rab und Sarah Arndtz) auf eine Heldenreise in der sie hin und wieder auf Hindernisse stoßen, welche für sie allein nicht zu überwinden sind: Einzig und allein die Zuschauer können über den Fortgang der Geschichte entscheiden, indem sie gemeinsam Aufgaben oder Rätsel lösen und den Heldinnen somit den rechten Weg weisen. Die Interaktion zwischen Spielerinnen und Zuschauern wird hier also auf die Spitze getrieben und alle Anwesenden können zu Helden werden.
    Anne Rab, als Schauspielerin und Regisseurin in der Leipziger freien Szene bekannt, ist seit 2013 Mitglied der Theaterturbine und seitdem auf internationalen Improfestivals unterwegs. Sarah Arndtz, ebenfalls seit 2013 bei der Theaterturbine, ist nach ihrem Studium der Kulturwissenschaften als freie Schauspielerin und Performerin in Leipzig tätig. Musikalisch und sphärisch werden sie dabei von Lothar Hansen, bekannt als Popmusiker Lot, unterstützt.

    Unterstützt von der Berlitz Sprachschule Leipzig.

    • Einlass: Angabe folgt
    • Beginn: Angabe folgt
    • Eintritt: 14,00 € / 10,00 € (VVK: 13,50 € zzgl. Gebühren)
  • Fr
    19.10.
    42. Leipziger Jazztage: Elliot Galvin Trio Konzert
    42. Leipziger Jazztage: Elliot Galvin Trio

    Jazzmusik für Radiohead-Fans – der neue Stern am Klaviertriohimmel aus London

    Auf seinem dritten Album »The Influencing Machine« präsentiert sich der junge Pianist, Keyboarder und Komponist Elliot Galvin als so eigenständiger wie eigenwilliger Musiker, der sich kühn von allzu vielen Kompromissen fern hält.

    Inspirationsquelle für das Album »The Influencing Machine« war das gleichnamige Buch von Mike Jay, ein historischer Bericht über das Leben von James Tilly-Matthews, der während des Britisch-Französischen Krieges Doppelagent, Teehändler, politischer Denker und Architekt war – und zudem erster vollständig dokumentierter Fall eines paranoiden Schizophrenen: Tilly-Matthews war davon überzeugt, dass er von einer Maschine namens „Air Loom“ gesteuert wurde. Diese würde von einer zwielichtigen Bande betrieben, und beeinflusste mit Hilfe von Strahlung sein psychisches und physisches Verhalten.

    Elliot Galvin entdeckte das Buch in der Wellcome Collection in London, das sich mit den Verbindungen von Kunst und Medizin beschäftigt. Er war gleichsam fasziniert vom Leben und von der Zeit dieses ungewöhnlichen Charakters, wie auch den verblüffenden Parallelen zu unserem modernen Leben, das ebenso von politischen Unruhen und modernen „influencing machines“ bestimmt wird.

    Herausgekommen ist ein enorm ehrgeiziges Album, das diese zeitgemäßen, aber scheinbar zeitlose Themen reflektiert, alte und neue Klänge verbindet, um das Chaos, die Schönheit, die Freude und Traurigkeit dieser Welt, in der wir leben, widerzuspiegeln. Und Elliot Galvin ist ein Meister darin, musikalische Ideen zu konstruieren und zu manipulieren, um so die gewünschten Resultate zu erlangen – mit analogem Synthesizer, Hammond-Orgel und umgebautem Kinderspielzeug.

    Elliot Galvin (Piano, Orgel, Synthesizer), Tom McCredie (Kontrabass), Corrie Dick (Schlagzeug und Percussion)

    http://www.elliotgalvin.com

    Eintrittskarten sind in Leipzig an allen bekannten Vorverkaufsstellen und online über www.eventim.de [ https://tinyurl.com/eventim-leipzigerjazztage ] erhältlich.

    Weitere Infos zum Programm der Leipziger Jazztage: www.leipziger-jazztage.de

    • Einlass: 23:30 Uhr
    • Beginn: > 00:00 Uhr
    • Eintritt: 18,00 € / 14,00 € (VVK: 16,00 / 12,00 € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    20.10.
    »Heroes« | TheaterTurbine Theater
    »Heroes« | TheaterTurbine

    Improtheater

    Heroes – die hyperaktive Improshow
    Einen Adventurefilm ansehen? Das kann jeder! Doch wie wäre es, wenn die Heldin der Geschichte ausschließlich durch die Hilfe ihrer Zuschauer ans lang ersehnte Ziel gelangt? Wenn das Publikum allein in der Lage ist, die Protagonistin vor dem Sturz in den Vulkankrater zu retten? Wenn ausschließlich die Zuschauer den verzauberten Eingang zur Grabkammer längst vergessener Pharaonen öffnen können?
    In der improvisierten Langform Heroes begeben sich die beiden Spielerinnen (Anne Rab und Sarah Arndtz) auf eine Heldenreise in der sie hin und wieder auf Hindernisse stoßen, welche für sie allein nicht zu überwinden sind: Einzig und allein die Zuschauer können über den Fortgang der Geschichte entscheiden, indem sie gemeinsam Aufgaben oder Rätsel lösen und den Heldinnen somit den rechten Weg weisen. Die Interaktion zwischen Spielerinnen und Zuschauern wird hier also auf die Spitze getrieben und alle Anwesenden können zu Helden werden.
    Anne Rab, als Schauspielerin und Regisseurin in der Leipziger freien Szene bekannt, ist seit 2013 Mitglied der Theaterturbine und seitdem auf internationalen Improfestivals unterwegs. Sarah Arndtz, ebenfalls seit 2013 bei der Theaterturbine, ist nach ihrem Studium der Kulturwissenschaften als freie Schauspielerin und Performerin in Leipzig tätig. Musikalisch und sphärisch werden sie dabei von Lothar Hansen, bekannt als Popmusiker Lot, unterstützt.


    Unterstützt von der Berlitz Sprachschule Leipzig.

    • Einlass: Angabe folgt
    • Beginn: Angabe folgt
    • Eintritt: 14,00 € / 10,00 € (VVK: 13,50 € zzgl. Gebühren)
  • So
    21.10.
    »Sommernachtstraum« | Knalltheater Theater
    »Sommernachtstraum« | Knalltheater

    Kindertheater

    Gerno Knall hat im Sommer geträumt. Im Traum liebten sich Löffel und Gabel und Kelle und Fliegenklatsche und Sieb. Der eine liebte den anderen, aber der andere liebte nur den einen. Für kurze Ordnung sorgt die geplante Hochzeit von Ball und Bällin, die dann auch den Donnergott und die Blitzgöttin dazu bewegen, ihren schon lange anhaltenden Ehestreit beizulegen.
    Mit einer Flucht in den Wald, der Kür des besten Löwenschreies und den Zaubereien eines Gnomes, wird das Chaos in vier Hochzeiten verwandelt. Wie genau das passiert, entscheidet das Publikum.
    Dauer: ca. 50 Minuten

    • Einlass: 10:30 Uhr
    • Beginn: 11:00 Uhr
    • Eintritt: 6,00 € / 4,00 € (VVK: 5,50 € zzgl. Gebühren)
  • So
    21.10.
    Utøya 22. Juli Film
    Utøya 22. Juli

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    Utøya 22. Juli
    N 2018, OmU, Drama, 92 min, Regie: Erik Poppe
    mit Andrea Berntzen, Aleksander Holmen, Brede Fristad, Solveig Koløen Birkeland
    Sprache: Norwegisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Norwegian with German subtitles

    Die 18-jährige Kaja verbringt mit ihrer jüngeren Schwester Emilie ein paar ausgelassene Ferientage in einem Sommercamp auf der norwegischen Insel Utøya. Es gibt Streit zwischen den Schwestern und Kaja geht alleine zu dem geplanten Barbecue. Angeregt diskutieren die Jugendlichen über aktuelle politische Entwicklungen, als plötzlich Schüsse fallen. Erschrocken suchen Kaja und die anderen Schutz im Wald. Rasend kreisen ihre Gedanken. Was passiert um sie herum? Wer sollte auf sie schießen? Kein Versteck scheint sicher. Doch die Hoffnung auf Rettung bleibt. Und Kaja setzt alles daran, Emilie zu finden.

    Am 22. Juli 2011 wurden 500 Jugendliche in einem Ferienlager auf der Insel Utøya von einem schwer bewaffneten Attentäter überfallen – ein Trauma, das Norwegen bis heute tief erschüttert. Um dem Täter die Bühne zu nehmen, stellt Regisseur Erik Poppe die Opfer in den Mittelpunkt seines Spielfilms. Konsequent aus ihrer Sicht inszeniert und in einer einzigen Einstellung gedreht, gelingt ihm eine atemlose Rekonstruktion des Geschehens von ergreifender Wucht. Ein Film gegen das Vergessen und die Sprachlosigkeit.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • So
    21.10.
    Hamburger Gitter Film
    Hamburger Gitter

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    Hamburger Gitter
    BRD 2018, OmeU, Dok, 76 min, Regie: Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard, Luca Vogel
    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with english subtitles

    31.000 Polizisten, brennende Autos, 20 Regierungen zu Gast – eine Stadt scheint traumatisiert. Auch ein Jahr nach dem G20-Gipfel sucht die Polizei noch mit allen Mitteln nach hunderten Verdächtigen, die Politik fordert harte Strafen, die Gerichte leisten Folge und die wenigen kritischen Stimmen verblassen im allgemeinen Ruf nach Law and Order.
    In 76 Minuten präsentiert das berliner Filmkollektiv Leftvision ihren ersten Kinodokumentarfilm. 17 Interviewpartner*innen aus Polizei, Medien, Wissenschaft, Justiz und Aktivismus ziehen in diesem Film Bilanz. Welche Freiheitsrechte konnten in Hamburg dem Druck standhalten? War dieser Ausnahmezustand der Startschuss für eine neue sicherheitspolitische Normalität?

    Mehr als die Proteste vom Juli 2018 in Hamburg, fokussiert der Dokumentarfilm von Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard und Luca Vogel auf das polizeiliche Handeln. Wie hat sich der Sicherheitsdiskurs während und nach dem Großereignis verschoben? Welche Befugnisse haben Behörden hinzugewonnen, welche Rechte Demonstrant*innen eingebüßt? Gab es bewusste Eskalation oder gezieltes Versagen? Und wie passt das alles zu Olaf Scholz' Aussage, es habe keine Polizeigewalt gegeben.

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mo
    22.10.
    »Beobachte mich nicht – Sicher Surfen und Anonymisierung im Internet« | Bündnis Privatsphäre Leipzig Sonstiges

    »Cryto Party«/ Diskussion/ Vortrag

    Dabei werden die Nutzung von Tor und VPNs detaillierter betrachtet und es wird auf die Punkte zu sprechen kommen, die für deren relativ sichere Nutzung entscheidend sind.
    Da Sicherheit von Zugängen – unter anderem zu VPNs – auch von den eingesetzten Passwörtern abhängt, wird im zweiten Teil des Abends gezeigt, was sichere Passwörter ausmacht, wie man diese sinnvoll einsetzt und es werden Lösungen zu deren Verwaltung vorgestellt.

    Für den praktischen Teil ist es sinnvoll einen Laptop mitzubringen. Auch Smartphones oder Tablets können eingesetzt werden, bieten aber nicht in allen Fällen ein adäquates Schutzniveau oder sind eine empfehlenswerte Alternative.
    In dieser Veranstaltung wird auf die Cryptoparty vom 10. September aufgebaut. Es ist empfohlen, diese zu besuchen oder sich die Unterlagen dazu auf der Website https://privatsphaere-leipzig.org/
    vorab anzusehen.

    Bei Cookies denkt Ihr nicht in erster Linie an Kekse, Webtracking ist für euch nicht mehr »Neuland« und was der Unterschied von http und https ausmacht, ist euch geläufig?
    Dann habt ihr die Vorkenntnisse, die helfen, um vom ersten Teil dieser Veranstaltung etwas mitzunehmen. Wer weiß, was ein Passwort ist, sollte vom zweiten Teil auf jeden Fall profitieren können. Das Bündnis Privatsphäre freut sich auf Euch.

    Über das Bündnis Privatsphäre:
    Das Bündnis Privatsphäre Leipzig e.V. ist eine überparteiliche Bürgerinitiative mit dem Ziel, einen öffentlichen Diskurs zu den Themen Überwachung, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheitspolitik und demokratische Grundsätze anzuregen und zu fördern. Mehr Informationen:
    https://privatsphaere-leipzig.org/
    Der Eintritt ist frei. Über eine Spende, die dabei hilft, die Ausgaben für Raum und Technik zu decken und die Arbeit des Vereins zu unterstützen, freut sich das Bündnis Privatsphäre Leipzig.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: frei
  • Di
    23.10.
    A Plastic People Tribute Konzert
    A Plastic People Tribute

    Diskussion / Konzert / Post '68

    Ivan Bierhanzl (Ex-PPU/DG 307, Prag, CZ) & Friends (Prag/Brno) feat. Chris Cutler (London, UK) und Hansi Noack (Leipzig) spielen Musik der The Plastic People of the Universe

    Die 1968 gegründeten The Plastic People of the Universe waren die wichtigste Band des tschechoslowakischen Undergrounds und ihr Stellenwert ist geradezu mythisch. Ivan Bierhanzl, der bereits Ende der 1970er selbst Mitglied der damals in der Illegalität agierenden Plastic People war, aber auch nach ihrer Wiederbelebung Ende der 1990er mitwirkte und zudem bei DG 307 spielte, der anderen großen Prager Underground-Band , entwarf zusammen mit Ivan Acher, wie Bierhanzl Mitglied des avantgardistischen Agon Orchestra, anlässlich der Veröffentlichung von Texten des Kunsthistorikers, Plastic People-Ideologen und Poeten Ivan Martin Jirous (genannt Magor, der Verrückte) in England eine zeitgemäße Würdigung des Materials, die zugleich eine Öffnung darstellt. Zusammen mit lokalen Musikern variieren sie die Songs der Band, während zugleich die historischen Filme des damals die Szene begleitenden Fotografen Jan Ságl gezeigt werden. Wie schon bei den bisherigen Aufführungen in London und Lissabon, andere Stationen waren u.a. New York und Moskau, werden sie dabei unterstützt von dem britischen Drummer, Musikwissenschaftler und Labelbetreiber Chris Cutler, der durch seine Bands Henry Cow und Art Bears oder seine Mitwirkung bei Cassiber bekannt ist, aber bereits in den 1970ern die Plastic People aktiv unterstützte und eines ihrer Alben auf seinem Label Points East veröffentlichte. Hinzu stößt Hansi Noack, der auf eine Vielzahl von Projekten quer durch die experimentelle (Ex)-DDR-Szene blicken kann, von der Dresdener Musikbrigade über Johannes Bauer Workshop oder Fabrik bis zu Dekadance.

    Unter der Überschrift „Mythos und Realität des Underground“ werden zudem vor dem Konzert Ivan Bierhanzl und der Slawist Dr. Matteo Colombi vom Leipziger Institut GWZO sich über den damaligen tschechoslowakischen Underground reden: seinen Sound wie seinen Ideologie und nicht zuletzt dessen Erbe. Eine Diskussion, die notwendig auch Fragen der Poesie und Politik streift, aber auch die, wie psychoaktiv die Prager Psychedelic sein konnte.

    Mit freundlicher Unterstützung durch das Tschechische Zentrum Berlin.

    Diskussion: 20:00
    Konzert: 21:00


    Unterstützt von der Berlitz Sprachschule Leipzig.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 12,00 € / 9,00 € (VVK: 10,00 € zzgl. Gebühren)
  • Mi
    24.10.
    A Woman Captured | Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion mit Gästen Film
    A Woman Captured | Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion mit Gästen

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    A Woman Captured | Podiumsdiskussion mit Gästen
    HUN/BRD 2017, OmU, Dok, 89 min, Regie: Bernadett Tuza-Ritter
    Sprache: Ungarisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Hungarian with german subtitles

    Der Dokumentarfilm »Eine gefangene Frau« handelt von Marisch, einer 52-jährigen Ungarin, die ein Jahrzehnt lang einer Familie diente – bei 20-Stunden-Arbeitstagen und ohne Arbeitslohn. Ihre Unterdrücker_innen konfiszierten ihre Ausweispapiere und sie darf das Haus nur mit ausdrücklicher Erlaubnis verlassen. Sie behandeln sie wie ein Tier, geben ihr nur Essensreste und kein Bett zum Schlafen. Marisch fristet ihr Dasein in ständiger Angst, träumt jedoch davon, ihr Leben zurückzuerlangen.

    Die Präsenz der Kamera hilft ihr zu begreifen, dass sie nicht völlig auf sich allein gestellt ist. Sie beginnt Vertrauen zu fassen; nach zwei Jahren Dreh sammelt sie ihren ganzen Mut zusammen und enthüllt ihren Plan: "Ich werde fliehen." Der Dokumentarfilm von Bernadett Tuza-Ritter folgt Marischs heroischem Weg zurück in die Freiheit.

    Im Anschluss an die Filmvorführung wird es eine Podiumsdiskussion mit folgenden Gästen geben: Bernadett Tuza-Ritter (Regisseurin), Dr. Heide Steer (Initiatorin & Leiterin von Terre des Femmes Menschenrechte für die Frau e.V. | Städtegruppe Leipzig) und Erik Wolf (Regionsgeschäftsführer DGB-Region Leipzig-Nordsachsen). Moderiert wird die Veranstaltung von Thorsten Mense (Jungle World).

    Eine Veranstaltung des Partisan Filmverleih in Kooperation mit Deutschen Gewerkschaftsbund DGB, Terre des Femmes – Menschenrechte für die Frau e.V. und dem Cinémathèque Leipzig e.V. Medienpartner sind Freitag & Jungle World.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    24.10.
    Hamburger Gitter Film
    Hamburger Gitter

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    Hamburger Gitter
    BRD 2018, OmeU, Dok, 76 min, Regie: Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard, Luca Vogel
    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with english subtitles

    31.000 Polizisten, brennende Autos, 20 Regierungen zu Gast – eine Stadt scheint traumatisiert. Auch ein Jahr nach dem G20-Gipfel sucht die Polizei noch mit allen Mitteln nach hunderten Verdächtigen, die Politik fordert harte Strafen, die Gerichte leisten Folge und die wenigen kritischen Stimmen verblassen im allgemeinen Ruf nach Law and Order.
    In 76 Minuten präsentiert das berliner Filmkollektiv Leftvision ihren ersten Kinodokumentarfilm. 17 Interviewpartner*innen aus Polizei, Medien, Wissenschaft, Justiz und Aktivismus ziehen in diesem Film Bilanz. Welche Freiheitsrechte konnten in Hamburg dem Druck standhalten? War dieser Ausnahmezustand der Startschuss für eine neue sicherheitspolitische Normalität?

    Mehr als die Proteste vom Juli 2018 in Hamburg, fokussiert der Dokumentarfilm von Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard und Luca Vogel auf das polizeiliche Handeln. Wie hat sich der Sicherheitsdiskurs während und nach dem Großereignis verschoben? Welche Befugnisse haben Behörden hinzugewonnen, welche Rechte Demonstrant*innen eingebüßt? Gab es bewusste Eskalation oder gezieltes Versagen? Und wie passt das alles zu Olaf Scholz' Aussage, es habe keine Polizeigewalt gegeben.

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 22:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    25.10.
    El Problema – testimony of the sahrawi people | Diskussion mit Gästen Film
    El Problema – testimony of the sahrawi people | Diskussion mit Gästen

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    El Problema – testimony of the sahrawi people

    ESP 2010, OmeU, Dok, 82 min, Regie: Jordi Ferrer, Pablo Vidal

    Sprache: Arabisch,Spanisch mit englischen Untertiteln
    Language: Arabic,Castilian; Spanish with english subtitles

    +++English version below+++

    Der Dokumentarfilm »El Problema – Testimony of the Saharawi People« schildert die Leidensgeschichte des sahrauischen Volkes, die begann, als die ehemalige Kolonie Spanisch-Sahara nicht wie versprochen in die Unabhängigkeit entlassen wurde, sondern unter mauretanische und marokkanische Besatzung fiel. Der Kampf um die rohstoffreiche Gegend in der Westsahara führte zur Vertreibung und Flucht des größten Teils ihrer Bewohner_innen in das benachbarte Algerien, wo sie seitdem gezwungen sind, in einer der unwirtlichsten Gegenden der Wüste in Flüchtlingslagern zu leben.
    Der in fünfjähriger Arbeit entstandene Film versucht, die Anfänge des Konfliktes zu veranschaulichen, zeigt einmalige Dokumentaraufnahmen der besetzten Gebiete und lässt Aktivistinnen und Aktivisten zu Wort kommen, darunter die mehrfach ausgezeichnete Menschenrechtlerin Aminetou Haidar sowie Mohammed Daddach, dessen lange Haftzeit als politischer Gefangener der von Nelson Mandela kaum nachsteht.
    Die Problematik des Westsaharakonfliktes wird durch Erfahrungsberichte betroffener Menschen deutlich. Die Aussagen zeugen davon, wie viele Menschenrechtsverletzungen das sahrauische Volk über sich ergehen lassen muss, obwohl UN-Resolutionen immer wieder die Durchführung eines Referendums über das weitere politische Schicksal der Westsahara fordern.

    Im Anschluss an die Filmvorführung wird es eine moderierte Diskussion geben. Der Eintritt ist frei.

    Eine Veranstaltung der Hochschulgruppe von Amnesty International an der Universität Leipzig im Rahmen der »Kritischen Einführungswochen«. Diese finden vom 08. – 26. Oktober 2018 an der Universität Leipzig statt.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: Der Eintritt ist frei. €
  • Do
    25.10.
    Hamburger Gitter Film
    Hamburger Gitter

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    Hamburger Gitter
    BRD 2018, OmeU, Dok, 76 min, Regie: Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard, Luca Vogel
    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with english subtitles

    31.000 Polizisten, brennende Autos, 20 Regierungen zu Gast – eine Stadt scheint traumatisiert. Auch ein Jahr nach dem G20-Gipfel sucht die Polizei noch mit allen Mitteln nach hunderten Verdächtigen, die Politik fordert harte Strafen, die Gerichte leisten Folge und die wenigen kritischen Stimmen verblassen im allgemeinen Ruf nach Law and Order.
    In 76 Minuten präsentiert das berliner Filmkollektiv Leftvision ihren ersten Kinodokumentarfilm. 17 Interviewpartner*innen aus Polizei, Medien, Wissenschaft, Justiz und Aktivismus ziehen in diesem Film Bilanz. Welche Freiheitsrechte konnten in Hamburg dem Druck standhalten? War dieser Ausnahmezustand der Startschuss für eine neue sicherheitspolitische Normalität?

    Mehr als die Proteste vom Juli 2018 in Hamburg, fokussiert der Dokumentarfilm von Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard und Luca Vogel auf das polizeiliche Handeln. Wie hat sich der Sicherheitsdiskurs während und nach dem Großereignis verschoben? Welche Befugnisse haben Behörden hinzugewonnen, welche Rechte Demonstrant*innen eingebüßt? Gab es bewusste Eskalation oder gezieltes Versagen? Und wie passt das alles zu Olaf Scholz' Aussage, es habe keine Polizeigewalt gegeben.

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 22:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Fr
    26.10.
    »Rampenstilzchen« | Roman Weltzien Kleinkunst
    »Rampenstilzchen« | Roman Weltzien

    Lachmesse zu Gast in der naTo

    Tagsüber ist Roman Weltzien der nette Normalo von nebenan. Ehemann, EU-Bürger, Vater, Modeopfer, Gutmensch. Er vergleicht Stromanbieter, ist vernetzwerkt bis in die Zehennägel, pflegt seine Ängste und Neurosen und ernährt sich bewusst ausgewogen und nachhaltig.
    Doch wenn die Dunkelheit hereinbricht und die Bühnenlichter angehen, mutiert Deutschlands kleinster Kleinkünstler zu Rampenstilzchen, dem zornig-zotigen Zwerg, dem witzig-wütenden Wichtel, der zu 98 % aus Mundwerk besteht. Mit dem Wort als Waffe rüstet er in seinem neuen Bühnenprogramm massiv auf und zieht seinem Publikum gnadenlos das Zwerchfell über die Ohren. Zwischen Comedy und Kabarett reisst er sich förmlich entzwei. Ganz vorn an der Rampe. Und immer mit Stil. Roman Weltzien ist RAMPENSTILZCHEN.

    Informationen zum Kartenvorverkauf, Ermäßigungsberechtigung etc. auf
    www.nato-leipzig.de/programm/tickets

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 16,00 € / 13,00 € (VVK: 15,00 € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    27.10.
    »Die Letzten ihrer Art« | Gankino Circus Kleinkunst
    »Die Letzten ihrer Art« | Gankino Circus

    Lachmesse zu Gast in der naTo

    Vier virtuose Musiker, begnadete Geschichtenerzähler und kauzige Charakterköpfe, ein hinreißend verqueres Bühnengeschehen, handgemachte Musik und eine große Portion provinzieller Wahnsinn – das ist der Gankino Circus. Dreh- und Angelpunkt der Geschichten ist das Dietenhofener Wirtshaus »Zur heiligen Gans«, das nicht nur das Wohnzimmer der vier Künstler ist, sondern auch Keimzelle des fränkischen Rock’n’Roll und Wirkungsstätte vom Weizen-Charly, dem Wirt und Dorfheiligen in Personalunion. Die mitreißenden Songs und Instrumentalstücke erzählen ihre eigenen Geschichten und geben jedem Protagonisten Raum, sich auf seine ganz individuelle Art und Weise in die Herzen der Zuschauer zu spielen. Gankino Circus sind wahnsinnig witzig. Und sie sind: Die Letzten ihrer Art.

    Informationen zum Kartenvorverkauf, Ermäßigungsberechtigung etc. auf
    www.nato-leipzig.de/programm/tickets

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 16,00 € / 13,00 € (VVK: 15,00 € zzgl. Gebühren)
  • So
    28.10.
    »English Stand Up Comedy Live« | Mathias Tretter & Johnny Armstrong Kleinkunst
    »English Stand Up Comedy Live« | Mathias Tretter & Johnny Armstrong

    Lachmesse zu Gast in der naTo

    Mathias Tretter - Not with a bang, but a whimper
    That's globalisation for you: Brits become cooks, and Germans comedians. Not for very much longer, and we will be facing Taliban lapdancers! But, believe it or not, German humour can be as funny as British food yummy. Here comes Mathias Tretter, who is going to show you that Germany has more to contribute to international comedy than just Hitler (who was Austrian, anyway).

    Johnny Armstrong - Merciless
    Johnny Armstrong is a quick-fire one-liner comedian from England’s deep, dark North.
    He is known for his unique brand of black humor delivered with a hefty portion of self-deprecation. A veteran of the London comedy circuit, he has taken Germany by storm with TV appearances and sold-out shows across the mainland. Many say that he has internalized the Monty Pythons, but it looks more like he’s eaten them.

    Informationen zum Kartenvorverkauf, Ermäßigungsberechtigung etc. auf
    www.nato-leipzig.de/programm/tickets

    • Einlass: 17:30 Uhr
    • Beginn: 18:00 Uhr
    • Eintritt: 16,00 € / 13,00 € (VVK: 15,00 € zzgl. Gebühren)
  • So
    28.10.
    Hamburger Gitter Film
    Hamburger Gitter

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    Hamburger Gitter
    BRD 2018, OmeU, Dok, 76 min, Regie: Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard, Luca Vogel
    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with english subtitles

    31.000 Polizisten, brennende Autos, 20 Regierungen zu Gast – eine Stadt scheint traumatisiert. Auch ein Jahr nach dem G20-Gipfel sucht die Polizei noch mit allen Mitteln nach hunderten Verdächtigen, die Politik fordert harte Strafen, die Gerichte leisten Folge und die wenigen kritischen Stimmen verblassen im allgemeinen Ruf nach Law and Order.
    In 76 Minuten präsentiert das berliner Filmkollektiv Leftvision ihren ersten Kinodokumentarfilm. 17 Interviewpartner*innen aus Polizei, Medien, Wissenschaft, Justiz und Aktivismus ziehen in diesem Film Bilanz. Welche Freiheitsrechte konnten in Hamburg dem Druck standhalten? War dieser Ausnahmezustand der Startschuss für eine neue sicherheitspolitische Normalität?

    Mehr als die Proteste vom Juli 2018 in Hamburg, fokussiert der Dokumentarfilm von Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard und Luca Vogel auf das polizeiliche Handeln. Wie hat sich der Sicherheitsdiskurs während und nach dem Großereignis verschoben? Welche Befugnisse haben Behörden hinzugewonnen, welche Rechte Demonstrant*innen eingebüßt? Gab es bewusste Eskalation oder gezieltes Versagen? Und wie passt das alles zu Olaf Scholz' Aussage, es habe keine Polizeigewalt gegeben.

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.