Aktueller Monat

  • So
    19.05.
    »Die Elenden« | statttheater Theater
    »Die Elenden« | statttheater

    Theater aus dem MRV St. Georg

    Die Elenden (frei nach Victor Hugo)

    Der wegen Brotdiebstahls verurteilte Jean Valjean gerät nach 19 Jahren Straflager innerlich verhärtet zu einem gutmütigen Bischof. Nach einem weiteren Delikt bekehrt er sich und wandelt sich zu einem gutherzigen Menschen. Als Bürgermeister und Fabrikant genießt er das Ansehen der ganzen Stadt bis ihn Inspektor Javert als ehemaligen Sträfling identifiziert.
    Flucht, Moral, Vaterliebe, Jugend und Gerechtigkeit sind die zentralen Themen in Hugos Roman.
    Themen mit denen die Patienten der MRV St. Georg, alias Statttheater, auf ihre besondere Weise umzugehen wissen und ein Theaterstück präsentieren, bei dem besonders die leisen Töne die Momente menschlicher Zerrissenheit widerspiegeln.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 7,00 € / 5,00 € (VVK: 6,00 / 4,00 € zzgl. Gebühren)
  • Mo
    20.05.
    Off Europa: Mapping Israel zeigt: Mr. Gaga Film
    Off Europa: Mapping Israel zeigt: Mr. Gaga

    Israel 2015, Dok, 100 min, Regie: Tomer Heymann

    Sprache: Englisch,Hebräisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English,Hebrew with german subtitles

    +++English version below+++

    Ohad Naharin, aufgewachsen im israelischen Kibuzz Misra, wird weltweit als einer der herausragenden zeitgenössischen Choreographen gefeiert. Mit seiner ungewöhnlichen künstlerischen Vision sowie seinen mitreißenden Choreographien verhalf er der Batsheva Dance Company zu internationaler Bekanntheit. Naharin entwickelte als künstlerischer Leiter des israelischen Ensembles eine komplett neue Bewegungssprache: „Gaga“. Dabei werden bekannte Bewegungsmuster durchbrochen, „Gaga“ sucht nach der Interaktion zwischen den Beteiligten, die sich gemeinsam einen Bewegungsraum von Freiheit und Wohlbehagen erarbeiten. Für Naharin geht es dabei um Leidenschaft, herausbrechende Kraft, das Extreme, um die Lust des Moments und darum, Grenzen zu brechen. Als Revolutionär des Modern Dance wird Ohad Naharin an international renommierte Häuser eingeladen, u.a. die Staatsoper Berlin, um seine Werke mit den jeweiligen Compagnien einzuarbeiten. Der preisgekrönte Regisseur Tomer Heymann („Paper Dolls“, „I Shot My Love“ und „Who’s Gonna Love Me Now?“) zeigt, welche harte Arbeit hinter den kraftvollen und atemberaubenden Auftritten der Batsheva Dance Company steckt, wie Naharin zu dem gefeierten Choreographen wurde und wer „Mr. Gaga“ wirklich ist.

    Ohad Naharin, artistic director of the Batsheva Dance Company, is regarded as one of the most important choreographers in the world. Meeting him at a critical turning point in his personal life, this insightful documentary will introduce you to a man with great artistic integrity and an extraordinary vision. Filmed over a period of eight years, director Tomer Heymann mixes intimate rehearsal footage with an extensive unseen archive and breathtaking dance sequences.

    Off Europa: Mapping Israel zeigt ausgewählte Filme aus / über Israel in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque Leipzig.
    Das vollständige Festivalprogramm für Leipzig, Dresden & Chemnitz vom 20. – 26. Mai 2019 findet ihr hier: www.bfot.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mo
    20.05.
    Off Europa: Mapping Israel zeigt: The Cakemaker Film
    Off Europa: Mapping Israel zeigt: The Cakemaker

    ISR/BRD 2017, Drama, Liebesfilm, 104 min, Regie: Ofir Raul Graizer
    mit Sarah Adler, Tim Kalkhof, Zohar Strauss, Roy Miller, Sandra Sade

    Sprache: Deutsch,Englisch,Hebräisch
    Language: English,German,Hebrew

    +++English version below+++

    Thomas, ein Konditor aus Berlin, hat eine Affäre mit Oren, einem verheirateten Mann aus Israel. Das Verhältnis endet jäh, als Oren tödlich verunglückt. Tief bestürzt reist Thomas nach Israel zu Orens Frau Anat und dem gemeinsamen Sohn und gewinnt nach und nach ihr Vertrauen. Schließlich steigt er in das koschere Café der Familie ein und hat mit seinen Kuchen großen Erfolg. Doch je tiefer Thomas in Orens ehemaliges Leben eintaucht, desto größer wird die Lüge, die zwischen ihm und Anat steht. The Cakemaker ist ein stiller, sensibler Film über eine deutsch-israelische Liebe jenseits der Geschlechtergrenzen.

    After the death of his lover, Thomas heads to Israel – the birthplace of the man he adored. Despite prejudice at his German origins he becomes the pastry chef at a local café owned by the widow of the deceased Oran. Yet she hardly suspects that the unnamed sorrow that connects her to the stranger is for one and the same man.

    Off Europa: Mapping Israel zeigt ausgewählte Filme aus / über Israel in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque Leipzig.
    Das vollständige Festivalprogramm für Leipzig, Dresden & Chemnitz vom 20. – 26. Mai 2019 findet ihr hier: www.bfot.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Di
    21.05.
    Podiumsdiskussion zur EU-Parlamentswahl Diskussion

    Der BUND Leipzig lädt ein.

    Demokratie geht uns alle an! Daher ist wählen wichtig. Der BUND Leipzig hilft Ihnen bei Ihrer Wahlentscheidung, indem er mit den Kandidat*innen diskutiert. Wie stehen die Parteien zu Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz?
    Kommen Sie in die naTo, bringen Sie Ihre Fragen mit - hören Sie sich an, was die verschiedenen Parteien zu sagen haben.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: Angabe folgt
  • Mi
    22.05.
    Militia Man Film
    Militia Man

    2018, Dok, 75 min, Regie: Lisa Clifford

    Sprache: Englisch
    Language: English

    Der Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof gegen Germain Katanga, der Millionen kostete, wird als großer Erfolg der internationalen Strafgerichtsbarkeit angesehen. Doch welchen Beitrag hat das Verfahren tatsächlich zu der Aufklärung von Kriegsverbrechen im Kongo, die von der Milizarmee (FRPI) begangen wurden, geleistet? Welche Sichtweise haben die Opfer der Völkerrechtsverbrechen auf den Prozess?

    Im Anschluss an den Film folgt eine Diskussionsrunde mit Filmemacherin und Journalistin Lisa Clifford und David Hooper, dem Verteidiger von Katanga vor dem Internationalen Strafgerichtshof.

    Eine Veranstaltung des Lehrstuhls Strafrecht, Strafprozessrecht und Medienstrafrecht der Universität Leipzig – Prof. Dr. Elisa Hoven in Zusammenarbeit mit dem Cinémathèque Leipzig e.V.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: Der Eintritt ist frei €
  • Mi
    22.05.
    Von Bienen und Blumen Film
    Von Bienen und Blumen

    BRD 2018, Dok, 96 min, Regie: Lola Randl

    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with English subtitles

    +++English version below+++

    Raus aus der Stadt. Ohne Zwänge und Hetze. Ganz bei sich, im Flow der heilenden Natur und mit Frühstückseiern von eigenen glücklichen Hühnern auf dem Tisch. Endlich das richtige Leben leben, und nicht mehr nur so tun als ob. Aber wie geht das denn nun eigentlich richtig, das "richtige" Leben? Vielleicht sollte man doch erst nochmal googeln, aber nur kurz!

    Wenn sich urbane Neo-Romantiker und weitgereiste Künstler*innen auf der Suche nach dem einfachen Leben ein Domizil auf dem Land zulegen und in der strukturschwachen Gegend auf alteingesessene Dorfbewohner*innen treffen, prallen Welten aufeinander. Im Fall von Regisseurin Lola Randl bedeutet das Raum für gemeinsame Abenteuer, Utopien und neue Freiheiten – auch in Beziehungsmodellen. Gemeinsam mit ihrer Familie ist sie aus Berlin in die Uckermarck gezogen, um ein ursprünglicheres Leben zu führen. Und sie sind nicht die Einzigen geblieben. Der Film ist eine Selbstbeobachtung, ein Experiment, das mit den analytischen, postkapitalistischen Kommentaren einer Soziologie-Doktorandin eingeordnet wird, die alle Ereignisse gewissenhaft in ihrem Mobile Device notiert...

    Is country life more fulfilling than life in the city? Armed with a camera and a dry sense of humour, director Lola Randl goes in search of answers. A few years ago, Lola left the chaos of Berlin behind and moved to a little village in Uckermark. Now she lives there with her family and several other artists who followed her. They are in search for a different meaning in life, while saving the empty declining buildings of the village. Yet life in the countryside is not always as romantic as it might seem to the average hip urbanite. And what does the townsfolk make of their new neighbors?

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 22:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    23.05.
    »Wahrheit oder Pflicht« | Jugendchor der Oper Leipzig Konzert
    »Wahrheit oder Pflicht« | Jugendchor der Oper Leipzig

    Musiktheater

    Freitagabend – Party Time und plötzlich reden wir über die DDR?

    Es sollte die Überraschungsparty am Fluss werden. Das Abitur ist bestanden. Die Zwillinge Tom und Annie haben Geburtstag. Die Sommernacht ist herrlich warm. Genügend Gründe, ausgelassen zu feiern!
    Zum letzten Mal trifft sich die Klasse, denn schon bald werden sie sich in alle Winde zerstreuen. Plötzlich taucht eine Flaschenpost auf und die Spekulationen, was wohl darin stehen könnte, sind in vollem Gange. Es ist keine Schatzkarte, kein Liebesbrief, sondern ein Zeitdokument aus der ehemaligen DDR. Von diesem Moment an nimmt die Party einen anderen Verlauf als gedacht ...

    Musiktheaterproduktion des Jugendchores der Oper Leipzig in Kooperation mit der naTo zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution

    Besetzung: Jugendchor der Oper Leipzig
    Einstudierung: Sophie Bauer, Maria Hinze
    Musikalische Leitung: Maria Hinze
    Bassgitarre: Jacob Müller
    Schlagzeug: Hannes Malkowski
    Choreografie: Undine Werchau

    Kartenvorverkauf über Culton Ticket (Petersteinweg 9), tixforgigs.com, die Oper Leipzig und Eventim.

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 12,00 € / 8,00 € (VVK: 12,00 / 8,00 € zzgl. Gebühren)
  • Fr
    24.05.
    »Wahrheit oder Pflicht« | Jugendchor der Oper Leipzig Konzert
    »Wahrheit oder Pflicht« | Jugendchor der Oper Leipzig

    Musiktheater

    Freitagabend – Party Time und plötzlich reden wir über die DDR?

    Es sollte die Überraschungsparty am Fluss werden. Das Abitur ist bestanden. Die Zwillinge Tom und Annie haben Geburtstag. Die Sommernacht ist herrlich warm. Genügend Gründe, ausgelassen zu feiern!
    Zum letzten Mal trifft sich die Klasse, denn schon bald werden sie sich in alle Winde zerstreuen. Plötzlich taucht eine Flaschenpost auf und die Spekulationen, was wohl darin stehen könnte, sind in vollem Gange. Es ist keine Schatzkarte, kein Liebesbrief, sondern ein Zeitdokument aus der ehemaligen DDR. Von diesem Moment an nimmt die Party einen anderen Verlauf als gedacht ...

    Musiktheaterproduktion des Jugendchores der Oper Leipzig in Kooperation mit der naTo zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution

    Besetzung: Jugendchor der Oper Leipzig
    Einstudierung: Sophie Bauer, Maria Hinze
    Musikalische Leitung: Maria Hinze
    Bassgitarre: Jacob Müller
    Schlagzeug: Hannes Malkowski
    Choreografie: Undine Werchau


    Kartenvorverkauf über Culton Ticket (Petersteinweg 9), tixforgigs.com, die Oper Leipzig und Eventim.

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 12,00 € / 8,00 € (VVK: 12,00 /8,00 € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    25.05.
    »Wahrheit oder Pflicht« | Jugendchor der Oper Leipzig Konzert
    »Wahrheit oder Pflicht« | Jugendchor der Oper Leipzig

    Musiktheater

    Freitagabend – Party Time und plötzlich reden wir über die DDR?

    Es sollte die Überraschungsparty am Fluss werden. Das Abitur ist bestanden. Die Zwillinge Tom und Annie haben Geburtstag. Die Sommernacht ist herrlich warm. Genügend Gründe, ausgelassen zu feiern!
    Zum letzten Mal trifft sich die Klasse, denn schon bald werden sie sich in alle Winde zerstreuen. Plötzlich taucht eine Flaschenpost auf und die Spekulationen, was wohl darin stehen könnte, sind in vollem Gange. Es ist keine Schatzkarte, kein Liebesbrief, sondern ein Zeitdokument aus der ehemaligen DDR. Von diesem Moment an nimmt die Party einen anderen Verlauf als gedacht ...

    Musiktheaterproduktion des Jugendchores der Oper Leipzig in Kooperation mit der naTo zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution

    Besetzung: Jugendchor der Oper Leipzig
    Einstudierung: Sophie Bauer, Maria Hinze
    Musikalische Leitung: Maria Hinze
    Bassgitarre: Jacob Müller
    Schlagzeug: Hannes Malkowski
    Choreografie: Undine Werchau

    Kartenvorverkauf über Culton Ticket (Petersteinweg 9), tixforgigs.com, die Oper Leipzig und Eventim.

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 12,00 € / 8,00 € (VVK: 12,00 / 8,00 € zzgl. Gebühren)
  • So
    26.05.
    Der Boden unter den Füßen Film
    Der Boden unter den Füßen

    Österreich 2019, Drama, 108 min, Regie: Marie Kreutzer
    mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin

    Sprache: Deutsch
    Language: German

    Noch nicht einmal 30 Jahre alt, kontrolliert Lola (Valerie Pachner) ihr Privatleben mit der gleichen rücksichtslosen Effizienz, die sie bei ihrer Arbeit als leistungsstarke Unternehmensberaterin zur Optimierung der Gewinne verwendet. Niemand weiß etwas über ihre ältere Schwester Conny (Pia Hierzegger) oder über die psychischen Erkrankungen, die sich wie ein roter Faden durch die Familienhistorie ziehen. Als jedoch die Umstände Lola dazu zwingen, Conny einen Platz in ihrem Leben einzuräumen und ihr Geheimnis ans Licht kommt, droht Lola selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren.

    Triggerwarnung: Im Film kommt es zu Selbstverletzung.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • So
    26.05.
    Ray & Liz Film
    Ray & Liz

    GB 2018, Doku-Fiktion, 107 min, Regie: Richard Billingham
    mit Ella Smith Justin Salinger, Patrick Romer, Deirdre Kelly, Tony Way, Sam Gittins, Joshua Millard-Lloyd

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    +++English version below+++

    In einem Vorort von Birmingham am Rande der Gesellschaft wurschtelt sich die Familie Billingham durch ein Leben, das bestimmt wird von Faktoren, die sich ihrer Kontrolle entziehen und gekennzeichnet ist von extremen Ritualen und gesellschaftlichen Tabubrüchen. In drei Episoden aus diesem Leben werden die mitunter schockierenden und von verstörendem Humor geprägten Erfahrungen einer Kindheit in einer Sozialwohnung im Black Country, dem Schwarzen Land Englands, heraufbeschworen.

    Regiedebütant Richard Billingham gehört zu den bekanntesten Fotografen Großbritanniens. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet (u.a. Deutsche Börse Photography Prize und Shortlist für den Turner Preis) und werden neben der Tate Modern auch regelmäßig im Victoria and Albert Museum ausgestellt. Berühmt wurde er mit dem Fotoband „Ray’s A Laugh“ (1996) in der er die Alkoholsucht seines Vaters dokumentierte.

    In the beginning it was real life. Little Richard surviving through years and years of living with his desperate parents in a dilapidated Birmingham apartment, simple and desolate creatures going nowhere in the middle of Thatcher’s England. Richard took pictures of his alcoholic father and intense mother and became an internationally renowned artist. This long-gestating film takes from that hyperreal aesthetic and puts those images into motion. (Diego Lerer)

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:45 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mo
    27.05.
    Der Boden unter den Füßen Film
    Der Boden unter den Füßen

    Österreich 2019, Drama, 108 min, Regie: Marie Kreutzer
    mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin

    Sprache: Deutsch
    Language: German

    Noch nicht einmal 30 Jahre alt, kontrolliert Lola (Valerie Pachner) ihr Privatleben mit der gleichen rücksichtslosen Effizienz, die sie bei ihrer Arbeit als leistungsstarke Unternehmensberaterin zur Optimierung der Gewinne verwendet. Niemand weiß etwas über ihre ältere Schwester Conny (Pia Hierzegger) oder über die psychischen Erkrankungen, die sich wie ein roter Faden durch die Familienhistorie ziehen. Als jedoch die Umstände Lola dazu zwingen, Conny einen Platz in ihrem Leben einzuräumen und ihr Geheimnis ans Licht kommt, droht Lola selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren.

    Triggerwarnung: Im Film kommt es zu Selbstverletzung.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mo
    27.05.
    Ray & Liz Film
    Ray & Liz

    GB 2018, Doku-Fiktion, 107 min, Regie: Richard Billingham
    mit Ella Smith Justin Salinger, Patrick Romer, Deirdre Kelly, Tony Way, Sam Gittins, Joshua Millard-Lloyd

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    +++English version below+++

    In einem Vorort von Birmingham am Rande der Gesellschaft wurschtelt sich die Familie Billingham durch ein Leben, das bestimmt wird von Faktoren, die sich ihrer Kontrolle entziehen und gekennzeichnet ist von extremen Ritualen und gesellschaftlichen Tabubrüchen. In drei Episoden aus diesem Leben werden die mitunter schockierenden und von verstörendem Humor geprägten Erfahrungen einer Kindheit in einer Sozialwohnung im Black Country, dem Schwarzen Land Englands, heraufbeschworen.

    Regiedebütant Richard Billingham gehört zu den bekanntesten Fotografen Großbritanniens. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet (u.a. Deutsche Börse Photography Prize und Shortlist für den Turner Preis) und werden neben der Tate Modern auch regelmäßig im Victoria and Albert Museum ausgestellt. Berühmt wurde er mit dem Fotoband „Ray’s A Laugh“ (1996) in der er die Alkoholsucht seines Vaters dokumentierte.

    In the beginning it was real life. Little Richard surviving through years and years of living with his desperate parents in a dilapidated Birmingham apartment, simple and desolate creatures going nowhere in the middle of Thatcher’s England. Richard took pictures of his alcoholic father and intense mother and became an internationally renowned artist. This long-gestating film takes from that hyperreal aesthetic and puts those images into motion. (Diego Lerer)

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:45 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Di
    28.05.
    Ray & Liz Film
    Ray & Liz

    GB 2018, Doku-Fiktion, 107 min, Regie: Richard Billingham
    mit Ella Smith Justin Salinger, Patrick Romer, Deirdre Kelly, Tony Way, Sam Gittins, Joshua Millard-Lloyd

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    +++English version below+++

    In einem Vorort von Birmingham am Rande der Gesellschaft wurschtelt sich die Familie Billingham durch ein Leben, das bestimmt wird von Faktoren, die sich ihrer Kontrolle entziehen und gekennzeichnet ist von extremen Ritualen und gesellschaftlichen Tabubrüchen. In drei Episoden aus diesem Leben werden die mitunter schockierenden und von verstörendem Humor geprägten Erfahrungen einer Kindheit in einer Sozialwohnung im Black Country, dem Schwarzen Land Englands, heraufbeschworen.

    Regiedebütant Richard Billingham gehört zu den bekanntesten Fotografen Großbritanniens. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet (u.a. Deutsche Börse Photography Prize und Shortlist für den Turner Preis) und werden neben der Tate Modern auch regelmäßig im Victoria and Albert Museum ausgestellt. Berühmt wurde er mit dem Fotoband „Ray’s A Laugh“ (1996) in der er die Alkoholsucht seines Vaters dokumentierte.

    In the beginning it was real life. Little Richard surviving through years and years of living with his desperate parents in a dilapidated Birmingham apartment, simple and desolate creatures going nowhere in the middle of Thatcher’s England. Richard took pictures of his alcoholic father and intense mother and became an internationally renowned artist. This long-gestating film takes from that hyperreal aesthetic and puts those images into motion. (Diego Lerer)

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Di
    28.05.
    Der Boden unter den Füßen Film
    Der Boden unter den Füßen

    Österreich 2019, Drama, 108 min, Regie: Marie Kreutzer
    mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin

    Sprache: Deutsch
    Language: German

    Noch nicht einmal 30 Jahre alt, kontrolliert Lola (Valerie Pachner) ihr Privatleben mit der gleichen rücksichtslosen Effizienz, die sie bei ihrer Arbeit als leistungsstarke Unternehmensberaterin zur Optimierung der Gewinne verwendet. Niemand weiß etwas über ihre ältere Schwester Conny (Pia Hierzegger) oder über die psychischen Erkrankungen, die sich wie ein roter Faden durch die Familienhistorie ziehen. Als jedoch die Umstände Lola dazu zwingen, Conny einen Platz in ihrem Leben einzuräumen und ihr Geheimnis ans Licht kommt, droht Lola selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren.

    Triggerwarnung: Im Film kommt es zu Selbstverletzung.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    29.05.
    Ray & Liz Film
    Ray & Liz

    GB 2018, Doku-Fiktion, 107 min, Regie: Richard Billingham
    mit Ella Smith Justin Salinger, Patrick Romer, Deirdre Kelly, Tony Way, Sam Gittins, Joshua Millard-Lloyd

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    +++English version below+++

    In einem Vorort von Birmingham am Rande der Gesellschaft wurschtelt sich die Familie Billingham durch ein Leben, das bestimmt wird von Faktoren, die sich ihrer Kontrolle entziehen und gekennzeichnet ist von extremen Ritualen und gesellschaftlichen Tabubrüchen. In drei Episoden aus diesem Leben werden die mitunter schockierenden und von verstörendem Humor geprägten Erfahrungen einer Kindheit in einer Sozialwohnung im Black Country, dem Schwarzen Land Englands, heraufbeschworen.

    Regiedebütant Richard Billingham gehört zu den bekanntesten Fotografen Großbritanniens. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet (u.a. Deutsche Börse Photography Prize und Shortlist für den Turner Preis) und werden neben der Tate Modern auch regelmäßig im Victoria and Albert Museum ausgestellt. Berühmt wurde er mit dem Fotoband „Ray’s A Laugh“ (1996) in der er die Alkoholsucht seines Vaters dokumentierte.

    In the beginning it was real life. Little Richard surviving through years and years of living with his desperate parents in a dilapidated Birmingham apartment, simple and desolate creatures going nowhere in the middle of Thatcher’s England. Richard took pictures of his alcoholic father and intense mother and became an internationally renowned artist. This long-gestating film takes from that hyperreal aesthetic and puts those images into motion. (Diego Lerer)

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    29.05.
    Der Boden unter den Füßen Film
    Der Boden unter den Füßen

    Österreich 2019, Drama, 108 min, Regie: Marie Kreutzer
    mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin

    Sprache: Deutsch
    Language: German

    Noch nicht einmal 30 Jahre alt, kontrolliert Lola (Valerie Pachner) ihr Privatleben mit der gleichen rücksichtslosen Effizienz, die sie bei ihrer Arbeit als leistungsstarke Unternehmensberaterin zur Optimierung der Gewinne verwendet. Niemand weiß etwas über ihre ältere Schwester Conny (Pia Hierzegger) oder über die psychischen Erkrankungen, die sich wie ein roter Faden durch die Familienhistorie ziehen. Als jedoch die Umstände Lola dazu zwingen, Conny einen Platz in ihrem Leben einzuräumen und ihr Geheimnis ans Licht kommt, droht Lola selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren.

    Triggerwarnung: Im Film kommt es zu Selbstverletzung.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    30.05.
    Das Paradies Konzert
    Das Paradies

    Pop / Singer-Songwriter

    Jas und Neins, der Schimmer eines Irgendwann und Pop als Zen-Meditation

    „Ich bin das Schlimmste, was Euch passieren kann…ich bin nur der Schimmer eines Irgendwann“.
    Schon die ersten Zeilen und Takte dieses Albums lassen erahnen:
    Das Paradies ist eine Wohlfühloase der dritten Art, ‚Goldene Zukunft’ Feelgood- Musik in schlau, die mit Erwartungen und Assoziationen 17 und 4 spielt; man weiß nicht, was das Schlimmste ist und schaut verwirrt den Melodien zu, wie sie wie Seifenblasen in einem Märchenwald aufsteigen, an den Stacheln der Zweige zerplatzen und als Holzperlen den Zwergen auf die Füße fallen.

    Unser aller Goldene Zukunft sieht aktuell vermutlich kaum jemand. Nicht mal eine silberne. Sievers macht dieses Lied trotzdem zum Titelstück seines Debütalbums. Und es entpuppt sich als kluge Gegenwartsbeschreibung. Jede Zeile wirft der anderen einen Stock zwischen die Beine und einfache Antworten werden mit Phrasen als Phrasen entlarvt. Ein Geniestreich zwischen Zynismus und Menschenliebe. Ein trojanischer Überhit und als, so erzählt man sich, erster Paradies-Song eine Blaupause für Zeilen wie „Sind das da drüben wirklich Windkraft- oder Erdantriebspropeller?“ (Discoscooter) oder „Wir dürfen alles und wollen wenig und wenn wir wollen trauen wir dem Dürfen nicht.“ (Dürfen die das).

    Mancher kennt Florian Sievers als Teil des Popduos Talking to Turtles. Unter dem Künstlernamen ‚Das Paradies‘ schreibt und singt Sievers das erste Mal in seiner Muttersprache, und das macht er so beeindruckend leicht, als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht.
    Was ist hier los?
    Sievers Musik ist von Indierock der Sorte „Slacker von Weltruhm“ geprägt und mit feinen Soundtupfern aus der Reggae-, Dub- und Deephouse-Welt versehen, es herrscht eine freundliche, fast hippieeske Stimmung.

    Die Wort- und Klangwelt von Das Paradies kauzt Sievers als Teilzeit-Eremit in seinem Leipziger Studio zusammen. Ein 20qm Versuch-und-Irrtum-Freiraum, nur eine Stunde ICE-Bordrestaurant vom fensterlosen aber legendären Berliner Einhornstudio seines Freundes und Produzenten Simon Frontzek entfernt. Wann immer Zeit war, nahmen sie zusammen dieses himmlische Faulenzer-Meisterwerk auf. Brückentags-Produktion zwischen Kneipe und Mischpult. Hat natürlich etwas gedauert. Ein Streber ist Das Paradies nicht.

    Als Zeitauskoster sind seine Beobachtungen und die daraus resultierenden Phrasen immer wunderbar ausgereift. „Ich rauche, rauche, rauche, nur wenn ich schlafe nicht, keine Sucht, nur eine Weise, auf die meine Zeit zerbricht“ (Die Giraffe streckt sich), ist einer dieser typischen, tiefenentspannten Sievers-Sätze. Meditativ, kontemplativ. Das Paradies zweifelt grundsätzlich an jeder Position, bevor sie wohlmöglich noch zur lästigen Besitzstandswahrung verkrustet. Ist das richtige Wort gefunden, lässt er es gleich wieder ziehen. Pop als Zen-Meditation in einer Welt, in der die Menschen wieder in ihren Standpunkten verhärten.

    „Das Universum weiß es auch nicht, wie ihm gerade so ist. Was wie ein Ja aussieht, könnte auch ein Nein sein. Das mit uns allen, war doch gar nicht so ernst gemeint.“ Ein Album, das uns mit diesen Zeilen entlässt, kann eine Befreiung von der Paranoia sein oder ein Plädoyer für die Entspannung oder beides.

    präsentiert von Musikexpress, Diffus Magazin, Herzmukke, Reeperbahn Festival & Bedroomdisco

    Karten gibt es ab sofort bei bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9) und tixforgigs.com (Link unten rechts)

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 18 € (VVK: 14 € zzgl. Gebühren)