housing assignment bibliographical essay help influential person essay dissertation students essay writing help sydney

FÄLLT AUS: »Wolz – Leben und Verklärung eines deutschen Anarchisten« (Spielfilm, DDR/1973) | Gespräch zum Film mit dem Max Hoelz-Biografen Norbert MarohnFilm

FÄLLT AUS: »Wolz – Leben und Verklärung eines deutschen Anarchisten« (Spielfilm, DDR/1973) | Gespräch zum Film mit dem Max Hoelz-Biografen Norbert Marohn

Aufgrund der aktuell geltenden Sächsischen Corona-Schutzverordnung muss diese Veranstaltung leider ausfallen.

Alltag / Revolution. Leipzig 1918 - 1923

Der 1973 erschienene DEFA-Spielfilm erinnert an den legendären deutschen Kommunisten Max Hoelz. Verfasst unter dem Eindruck der Studentenunruhen von 1968 lag das Drehbuch von Günter Reisch und Günther Rücker bei der DEFA fünf Jahre auf Eis, denn an die außerparlamentarischen bzw. anarchistischen Traditionen innerhalb der deutschen Arbeiter*innenbewegung zu erinnern, erschien in der DDR lange Zeit nicht opportun. Als sie dann durften, näherten sich Reisch und Rücker der historischen Figur auf eine romantische, poetische Weise. Es ist die unglaubliche Geschichte eines Sozialrebellen in der Tradition von Robin Hood, der die Reichen beraubt, um den Armen zu geben und der Propaganda der Tat mehr Vertrauen schenkt als der langwierigen Parteiarbeit seines Kriegskameraden Ludwig. Doch Wolz' Tatendrang hat seinen Preis, wird er doch festgenommen und zur lebenslangen Haft verurteilt. Die Genoss*innen kämpfen unermüdlich für seine Freilassung, die schließlich zur Entlassung des libertären Kommunisten führt. Er verlässt Deutschland, um einen Platz zu suchen, wo Sozialrevolutionäre wie er gebraucht werden. Der Film erzählt nicht nur das aufregende Leben von Max Hoelz in fiktionalisierter Form, es ist auch ein Film über die Kontroversen zwischen Marxismus und Anarchismus, jugendlichen Tatendrang und politischer Parteiarbeit.

Es folgt ein Filmgespräch mit dem Schriftsteller und Max Hoelz-Biografen Norbert Marohn über die Parallelen und Unterschiede zwischen der Filmfigur Wolz und seinem historischen Vorbild Hoelz – einen der sagenumwobensten und doch vergessenen deutschen Kommunist*innen der 20er Jahre.

-----
Bitte machen Sie sich vor Ihrem Besuch auch mit unserer Hausordnung vertraut: https://www.nato-leipzig.de/hausordnung-besondere-festlegungen-im-zusammenhang-mit-dem-schutz-vor-dem-coronavirus/ und tragen Sie bei Betreten des Saales Ihre Mund-Nasen-Maske. Kommen Sie bitte außerdem pünktlich, idealerweise 10 Minuten früher, zu den Veranstaltungen. Ein Einlass nach Vorstellungsbeginn ist aufgrund der Corona-spezifischen Regelungen - Platzierung der Gäste entsprechend der Corona-Abstandsregeln und unseres Hygienekonzepts - derzeit nicht möglich und die Karten verfallen.

  • Einlass: 18:30 Uhr
  • Beginn: 19:00 Uhr
  • Eintritt: € (VVK: 6,00 / 4,00 € zzgl. Gebühren)