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Gegen(-)Kollektive – Kontrakulturelle Kunst- und Klangkollektive im Spätsozialismus

Künstlerische Kollektive, die sich gegen den tendenziellen Kollektivismus des Realsozialismus aufstellten, gab es quer durch die Geschichte der Länder des Ostblocks sowie des blockfreien Jugoslawiens.

„Gegen(-)Kollektive“ als viertägige Kombination aus Symposium, Film-Diskurs und illustrativer Rauminstallation fokussiert vor allem jene, die in dessen letzten Jahrzehnten mehrmedial zwischen bildender Kunst, Experimentalfilm, Performance und Sound agierten und partiell pop- oder subkulturelle Wahrnehmungen erreichten.

Von Aktual in Prag bis zur AG.Geige in Karl-Marx-Stadt, von Totart in Gdansk bis zu N.S.R.D., der „Werkstatt zur Wiederherstellung nie gefühlter Gefühle“ in Riga, von der Gruppe 37,2 in Leipzig zu den Auto-Perforations-Artisten aus Dresden, von den Neuen Künstlern Leningrads bis zur Neuen Slowenischen Kunst in Ljubljana. Oder eben von Fluxus bis Post Punk, von konzeptionellen Hippie-Happenings bis zu post-industrialesker ritualistischer Performance, von Neo-Expressionismus bis Neo-Klassizismus.

Wobei auch untersucht wird, wie die wechselwirkenden Verhältnisse innerhalb der Gruppen aussahen, wie sie die zumeist konfliktreiche Beziehung zum Sozialkollektiv der Gesellschaft gestalteten und inwieweit die Gruppen nur einer schützender Möglichkeitsraum individueller Entfaltung waren oder es reale Gruppendynamiken gab, wobei sogar kollektives Aufgehen bis zur totalen Entpersonalisierung Teil künstlerischer Strategie werden konnte.

Eine Rückschau, deren kulturgeschichtliche Retroperspektive natürlich zugleich auch die Frage nach der Bedeutung kollektiver Kreativität in Zeiten höchster Individualisierung aufwerfen soll.

Weitere Infos zum Projekt finden Sie hier:

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www.gegen-kollektive.de

  • Do
    09.09.
    Gegen(-)Kollektive: Standart minimum Feld - Künstlerkollektive um A.R. Penck Sonstiges
    Gegen(-)Kollektive:  Standart minimum Feld - Künstlerkollektive um A.R. Penck

    Vernissage

    Kontrakulturelle Kunst- und Klangkollektive im Spätsozialismus
    Präsentiert von ZONIC und dem naTo e. V. in der Galerie KUB

    Künstlerische Kollektive, die sich gegen den tendenziellen Kollektivismus des Realsozialismus aufstellten, gab es quer durch die Geschichte der Länder des Ostblocks sowie des blockfreien Jugoslawiens. „Gegen(-)Kollektive“ als viertägige Kombination aus Symposium, Film-Diskurs und illustrativer Rauminstallation fokussiert vor allem jene, die in dessen letzten Jahrzehnten mehrmedial zwischen bildender Kunst, Experimentalfilm, Performance und Sound agierten und partiell pop- oder subkulturelle Wahrnehmungen erreichten. Von Aktual in Prag bis zur AG. Geige in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), von Totart in Gda?sk bis zu N.S.R.D., der „Werkstatt zur Wiederherstellung nie gefühlter Gefühle“ in Riga, von der Gruppe 37,2 in Leipzig zu den Auto-Perforations-Artisten aus Dresden, von den Neuen Künstlern Leningrads (heute St.Petersburg) bis zur Neuen Slowenischen Kunst in Ljubljana. Oder eben von Fluxus bis Post Punk, von konzeptionellen Hippie-Happenings bis zu post-industrialesker ritualistischer Performance, von Neo-Expressionismus bis Neo-Klassizismus. Wobei auch untersucht wird, wie die wechselwirkenden Verhältnisse innerhalb der Gruppen aussahen, wie sie die zumeist konfliktreiche Beziehung zum Sozialkollektiv der Gesellschaft gestalteten und inwieweit die Gruppen nur ein schützender Möglichkeitsraum individueller Entfaltung waren oder es reale Gruppendynamiken gab, wobei sogar kollektives Aufgehen bis zur totalen Entpersonalisierung Teil künstlerischer Strategie werden konnte. Eine Rückschau, deren kulturgeschichtliche Retroperspektive natürlich zugleich auch die Frage nach der Bedeutung kollektiver Kreativität in Zeiten höchster Individualisierung aufwerfen soll.

    Details:

    DO 09.09.2021
    20.00
    Eröffnung

    Standart minimum Feld - Künstlerkollektive um A.R. Penck
    Ausgeschlossen von Akademie und offiziellem Kunstbetrieb in der DDR, erklärte sich Ralf Winkler alias A.R. Penck (1939–2017), eigenmächtig zum Künstler. Er besetzte den »Untergrund« und entwickelte ein ebenso produktives wie vielseitiges Werk als Maler und Zeichner, Bildhauer und Grafiker, Super-8-Filmer, Musiker und Autor. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern in selbstorganisierten Gruppen und Aktionen – in der bildenden Kunst ebenso wie im Film und der Musik – waren ein wesentlicher Bestandteil Pencks künstlerischen Praxis während seiner Dresdner Jahre.
    Mit dem Regisseur und Autor Thomas Claus (Frankfurt/Main, Bonn, Berlin) und Mathias Wagner (Albertinum Dresden), Kurator der A.R. Penck-Ausstellung „Ich aber komme aus Dresden (check it out man, check it out)" im Albertinum 2019/2020

    Details
    • Einlass: Angabe folgt
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: frei
  • Fr
    10.09.
    Gegen(-)Kollektive: Symposium Sonstiges
    Gegen(-)Kollektive: Symposium

    Kontrakulturelle Kunst- und Klangkollektive im Spätsozialismus
    Präsentiert von ZONIC und dem naTo e. V. in der Galerie KUB

    Künstlerische Kollektive, die sich gegen den tendenziellen Kollektivismus des Realsozialismus aufstellten, gab es quer durch die Geschichte der Länder des Ostblocks sowie des blockfreien Jugoslawiens. „Gegen(-)Kollektive“ als viertägige Kombination aus Symposium, Film-Diskurs und illustrativer Rauminstallation fokussiert vor allem jene, die in dessen letzten Jahrzehnten mehrmedial zwischen bildender Kunst, Experimentalfilm, Performance und Sound agierten und partiell pop- oder subkulturelle Wahrnehmungen erreichten. Von Aktual in Prag bis zur AG. Geige in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), von Totart in Gda?sk bis zu N.S.R.D., der „Werkstatt zur Wiederherstellung nie gefühlter Gefühle“ in Riga, von der Gruppe 37,2 in Leipzig zu den Auto-Perforations-Artisten aus Dresden, von den Neuen Künstlern Leningrads (heute St.Petersburg) bis zur Neuen Slowenischen Kunst in Ljubljana. Oder eben von Fluxus bis Post Punk, von konzeptionellen Hippie-Happenings bis zu post-industrialesker ritualistischer Performance, von Neo-Expressionismus bis Neo-Klassizismus. Wobei auch untersucht wird, wie die wechselwirkenden Verhältnisse innerhalb der Gruppen aussahen, wie sie die zumeist konfliktreiche Beziehung zum Sozialkollektiv der Gesellschaft gestalteten und inwieweit die Gruppen nur ein schützender Möglichkeitsraum individueller Entfaltung waren oder es reale Gruppendynamiken gab, wobei sogar kollektives Aufgehen bis zur totalen Entpersonalisierung Teil künstlerischer Strategie werden konnte. Eine Rückschau, deren kulturgeschichtliche Retroperspektive natürlich zugleich auch die Frage nach der Bedeutung kollektiver Kreativität in Zeiten höchster Individualisierung aufwerfen soll.

    FR 10.09.2021

    13.15 – 13.45
    N.S.R.D. (Riga/LT)
    Mara Traumane (Riga/LT)

    14.00 – 14.30
    Totart (Gda?sk/ PL)
    Daniel Muzyczuk (Muzeum Sztuki ?ód?/PL)

    14.45 – 15.15
    New Artists (Leningrad/ SU)
    Hannelore Fobo (Berlin)

    16.00 – 16.45 Uhr
    Erfurter Künstlerinnengruppe / Erweiterter OrGasmus (Erfurt/DDR)
    Gabriele Stötzer / Verena Kyselka / Ina Heyner
    Einführung und Moderation: Anne König (Spector Books, Leipzig)

    17.00 – 17.45
    Gruppe 37,2 (Leipzig/ DDR)
    Annelie Harnisch / Brunhild Matthias u.a.
    Einführung und Moderation: Christoph Tannert

    18.00 – 18.45
    Auto-Perforations-Artistik (Dresden/ DDR)
    Else Gabriel (Ex-Autoperforationsartisten/ Kunsthochschule Weißensee, Berlin) und Ulf Wrede (Ex-Brut/Teurer denn je/ la deutsche vita, Berlin)
    Einführung und Moderation: Angelika Richter (Kunsthochschule Weißensee, Berlin)

    20.00
    Art Pop Video Dizko Diskurs
    Jan Kummer (Ex-AG.Geige, Chemnitz), Christoph Tannert, Zonic Zound Zystem u.a.
    Ein popkulturelles Potpourri an experimentellen Videos und Sounds, kommentierend kontextualisiert, u.a. von N.S.R.D., AG. Geige, Borghesia, Katalin Ladek von Bosch + Bosch, Aktual oder der Formationen der Neuen Slowenischen Kunst.

    Details
    • Einlass: 12:30 Uhr
    • Beginn: 13:00 Uhr
    • Eintritt: frei
  • Sa
    11.09.
    Gegen(-)Kollektive: Installation Sonstiges
    Gegen(-)Kollektive: Installation

    Ausstellung

    Kontrakulturelle Kunst- und Klangkollektive im Spätsozialismus
    Präsentiert von ZONIC und dem naTo e. V. in der Galerie KUB

    Künstlerische Kollektive, die sich gegen den tendenziellen Kollektivismus des Realsozialismus aufstellten, gab es quer durch die Geschichte der Länder des Ostblocks sowie des blockfreien Jugoslawiens. „Gegen(-)Kollektive“ als viertägige Kombination aus Symposium, Film-Diskurs und illustrativer Rauminstallation fokussiert vor allem jene, die in dessen letzten Jahrzehnten mehrmedial zwischen bildender Kunst, Experimentalfilm, Performance und Sound agierten und partiell pop- oder subkulturelle Wahrnehmungen erreichten. Von Aktual in Prag bis zur AG. Geige in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), von Totart in Gda?sk bis zu N.S.R.D., der „Werkstatt zur Wiederherstellung nie gefühlter Gefühle“ in Riga, von der Gruppe 37,2 in Leipzig zu den Auto-Perforations-Artisten aus Dresden, von den Neuen Künstlern Leningrads (heute St.Petersburg) bis zur Neuen Slowenischen Kunst in Ljubljana. Oder eben von Fluxus bis Post Punk, von konzeptionellen Hippie-Happenings bis zu post-industrialesker ritualistischer Performance, von Neo-Expressionismus bis Neo-Klassizismus. Wobei auch untersucht wird, wie die wechselwirkenden Verhältnisse innerhalb der Gruppen aussahen, wie sie die zumeist konfliktreiche Beziehung zum Sozialkollektiv der Gesellschaft gestalteten und inwieweit die Gruppen nur ein schützender Möglichkeitsraum individueller Entfaltung waren oder es reale Gruppendynamiken gab, wobei sogar kollektives Aufgehen bis zur totalen Entpersonalisierung Teil künstlerischer Strategie werden konnte. Eine Rückschau, deren kulturgeschichtliche Retroperspektive natürlich zugleich auch die Frage nach der Bedeutung kollektiver Kreativität in Zeiten höchster Individualisierung aufwerfen soll.

    SA 11.09.2021
    Geöffnet 15.00 – 19.00

    Details
    • Einlass: Angabe folgt
    • Beginn: Angabe folgt
    • Eintritt: frei
  • So
    12.09.
    Gegen(-)Kollektive: Neue Slowenische Kunst / NSK Lipsk Sonstiges
    Gegen(-)Kollektive: Neue Slowenische Kunst / NSK Lipsk

    Finissage

    Geöffnet 15.00 – 19.00

    19.00
    Finissage
    Von der Neuen Slowenischen Kunst zur Neuen Sorbischen Kunst: ein global-lokal-kosmologischer Exkurs zwischen 40+x Jahren Laibach und 10 Jahren NSK Lipsk
    20 Uhr Film: „Predictions of Fire“ (USA, 1996, R: Michael Benson)
    Künstlerisch-dokumentarisches Porträt der Entwicklung von Laibach ab 1980 und der 1984 gegründeten Kunstbewegung Neue Slowenische Kunst bis in die frühen 1990er.

    20.00
    Film
    "Predictions of Fire" (USA, 1996, R: Michael Benson)
    Porträt der Entwicklung der slowenischen Industrial-Kunst-Gruppe Laibach ab 1980 und der 1984 von Laibach, der Künstlergruppe IRWIN und der Theatergruppe Scipion Nasice Sisters gegründeten Kunstbewegung Neue Slownische Kunst bis in die frühen 1990er, dem blutigen Zerfall Jugoslawiens und der Ausrufung des NSK State in time, des Kunststaats NSK.

    Ort:
    Galerie KUB
    Kantstr.18
    04275 Leipzig

    Eintritt: frei

    //
    Es gelten die entsprechenden AHA-Regeln zum Corona-Schutz.

    Details
    • Einlass: Angabe folgt
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: frei