Nächster Monat

  • Fr
    01.11.
    paradoks: Our beloved month of August / mit Einführung Film
    paradoks: Our beloved month of August / mit Einführung

    Aus der Filmreihe: paradoks
    Analoge Projektion von 35mm-Kopie
    Mit Einführung

    Hochsommer im Herzen Portugals, in der bergigen Region um Arganil, wo man im August Wildschweine jagt, Hockey spielt, Waldbrände bekämpft, von Brücken springt, Prozessionen absolviert, Feuerwerke macht, Feste feiert, singt und tanzt. Über dokumentarische Beobachtungen, die sich vor allem auf die populären lokalen Bands und Musikkapellen mit ihren Schlagern konzentrieren, gleitet der Film ganz allmählich in die Fiktion, bis sich schließlich zwischen Realem und Inszeniertem nicht mehr unterscheiden lässt: Es kristallisiert sich eine inzestuöse Dreiecks-Geschichte um Vater, Tochter und deren Cousin heraus. Gleichzeitig erzählt der Film von seinem eigenen Werden: Ein Filmemacher auf der Suche nach Darsteller*innen, der sich immer wieder selbst in Szene setzt, seinen unglücklichen Produzenten zum Protagonisten macht und den Tönen, die nur sein Tonmann hört, ratlos gegenübersteht. Ein ganz und gar freier Film.

    It’s high summer in the mountain region around Arganil in the heart of Portugal, where August is spent hunting wild boar, playing hockey, fighting forest fires, jumping from bridges, following processions, making fireworks, putting on festivals and singing and dancing. Starting from documentary sequences, which mainly focus on various bands from the popular local music scene, the film gradually drifts towards fiction until it is impossible to distinguish between what is real and what is staged: a melodramatic love story centered upon a father, his daughter and her cousin then emerges. The film simultaneously tells the story of its own production: a filmmaker looking for actors who puts himself in front of the camera again and again, turning his unhappy producer into the protagonist of the film and acting baffled when faced with the sounds that only his sound engineer seems to hear. A film that is free in every sense of the word.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Fr
    01.11.
    Weitermachen Sanssouci Film
    Weitermachen Sanssouci

    2019, Experimentalfilmkomödie, 80 min, Regie: Max Linz
    mit Sarah Ralfs, Sophie Rois, Philipp Hauß, Bernd Moss, Maryam Zaree, Bastian Trost, Leonie Jenning, Luis Krawen, Martha von Mechow

    +++English version below+++

    Die Erde hat nicht die ideale Gestalt einer Kugel. Sie sieht vielmehr aus wie eine Kartoffel. Klimaforscherin Phoebe Phaidon kommt mit einem Lehrauftrag an das Institut für Kybernetik der Berliner Universität, um das Seminar zur „Einführung in die Simulationsforschung“ von Institutsleiterin Brenda Berger zu übernehmen. Diese muss sich ihrem Drittmittel-Projekt zur virtuellen Simulation des Klimawandels widmen, um das Institut vor der drohenden Einsparung durch die Hochschulleitung zu bewahren. Alles hängt von einer erfolgreichen Evaluation am Ende des Wintersemesters ab. Phoebe wird verpflichtet an der Simulation mitzuarbeiten und eine Unternehmensberaterin als Motivations-Coach ans Institut geholt. Währenddessen zieht der neuberufene Stiftungsprofessor Alfons Abstract-Wege mit einem Projekt zu Ernährungskontrolle die Aufmerksamkeit auf sich, „Nudging“ wird zum Zauberwort. Phoebes Studierende, die dahinter einen Business-Plan vermuten, unterbrechen den Betrieb und besetzen die Bibliothek, während Phoebe mit ihrem Kollegen Julius Kelp zu einer Konferenz nach Gdansk reist und versucht, hinter das Geheimnis der Apokalypse zu kommen. Die Zeit läuft ab. Der jüngste Tag bricht an.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 22:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Sa
    02.11.
    paradoks: Beschreibung einer Insel / mit Filmgespräch Film
    paradoks: Beschreibung einer Insel / mit Filmgespräch

    Fünf europäische Forscher*innen erreichen die abgelegene Vulkaninsel Ureparapara im Norden der Neuen Hebriden. Ihr Ziel ist es, Flora, Fauna und die geografischen Gegebenheiten der Insel zu studieren, aber auch Lebensweise, Sprache und Gebräuche der Bewohner*innen. So will es die Fiktion. In Wirklichkeit sind es Rudolf Thome, eine Handvoll Darsteller*innen und die Filmcrew, die sich für ein halbes Jahr auf eine Expedition ins Ungewisse begeben. Ebenso allmählich wie die Forschenden oder Spielenden erfahren auch die Zuschauenden vom Leben auf der Insel. Doch je stärker die Befindlichkeiten, die Konflikte und die Zweifel der Ankömmlinge in den Vordergrund rücken, desto mehr wird der Film zu einer Betrachtung der Betrachtenden.
    Rudolf Thome hat seinen Film als "ethnografischen Spielfilm aus der Südsee" bezeichnet. Wo die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit darin verlaufen, bleibt ungewiss. So viel aber ist klar: "Man kann in BESCHREIBUNG EINER INSEL viel lernen und viel begreifen, indem man sich sowohl der Realität wie dem Spiel aussetzt, indem man teilnimmt an dem Anverwandlungsprozess, den Thome inszeniert/erlebt" (Martin Schaub in Tagesanzeiger, Zürich).

    Im Anschluss: Filmgespräch mit Rudolf Thome via Video-Telefonat

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 16:30 Uhr
    • Beginn: 17:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Sa
    02.11.
    Weitermachen Sanssouci Film
    Weitermachen Sanssouci

    2019, Experimentalfilmkomödie, 80 min, Regie: Max Linz
    mit Sarah Ralfs, Sophie Rois, Philipp Hauß, Bernd Moss, Maryam Zaree, Bastian Trost, Leonie Jenning, Luis Krawen, Martha von Mechow

    +++English version below+++

    Die Erde hat nicht die ideale Gestalt einer Kugel. Sie sieht vielmehr aus wie eine Kartoffel. Klimaforscherin Phoebe Phaidon kommt mit einem Lehrauftrag an das Institut für Kybernetik der Berliner Universität, um das Seminar zur „Einführung in die Simulationsforschung“ von Institutsleiterin Brenda Berger zu übernehmen. Diese muss sich ihrem Drittmittel-Projekt zur virtuellen Simulation des Klimawandels widmen, um das Institut vor der drohenden Einsparung durch die Hochschulleitung zu bewahren. Alles hängt von einer erfolgreichen Evaluation am Ende des Wintersemesters ab. Phoebe wird verpflichtet an der Simulation mitzuarbeiten und eine Unternehmensberaterin als Motivations-Coach ans Institut geholt. Währenddessen zieht der neuberufene Stiftungsprofessor Alfons Abstract-Wege mit einem Projekt zu Ernährungskontrolle die Aufmerksamkeit auf sich, „Nudging“ wird zum Zauberwort. Phoebes Studierende, die dahinter einen Business-Plan vermuten, unterbrechen den Betrieb und besetzen die Bibliothek, während Phoebe mit ihrem Kollegen Julius Kelp zu einer Konferenz nach Gdansk reist und versucht, hinter das Geheimnis der Apokalypse zu kommen. Die Zeit läuft ab. Der jüngste Tag bricht an.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:00 Uhr
    • Beginn: 21:30 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • So
    03.11.
    »Fallsucht« | Leipziger Cammerspiele Theater
    »Fallsucht« | Leipziger Cammerspiele

    Premiere

    »Und meine Beine, die ich so wenig in der Gewalt hatte wie irgendein andres Glied, zuckten und tanzten in einer anrüchigen unpassenden Lust, die ich gar nicht empfand, unbeherrscht war sie, war alles an mir, unbeherrschbar ich.«
    (Christa Wolf: Kassandra)

    In der autobiografischen Performance Fallsucht erzählt Lara Scherpinski von einer Krankheit, die von der Aura des Geheimnisvollen umgeben ist: Epilepsie. Heilig, prophetisch, sündig, unbändig, von Dämonen besessen. Der absolute Kontrollverlust im Denken, Fühlen und Erleben. Eine menschliche Urangst, materialisiert in einer Krankheit, die den Frieden bedroht. Es ist dieses Unbeherrschbare, das unsere Gesellschaft immer wieder zu bewältigen sucht, indem sie es von sich wegstößt, in DIN-Passformen bringt oder sogar als Lebensform disqualifiziert.

    Lara untersucht in Fallsucht ihren Körper als Archiv von Familien- und Kulturgeschichte, als Sammelbecken von Mythen und gesellschaftlichen Debatten um Normalität und Andersartigkeit. »Ich packe meinen Koffer«: Laras Erinnerungskoffer wird mit jeder Aufführung voller und schwerer. Sie sucht nach der ästhetischen Darstellbarkeit eines inneren Zustandes, der zwischen Ekstase und Schmerzen, zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit oszilliert und sie in eine gesellschaftliche Isolation verbannt. In Form von Ritualen und Selbstversuchen, die immer bizarrere Züge annehmen, ergründet sie ihre Andersartigkeit und die gesellschaftlichen Dynamiken, die diese Andersartigkeit kreieren. Am Horizont eine Utopie – können wir eine inklusive Gesellschaft in ihrer letzten Konsequenz überhaupt denken?

    Konzept: Schaefer| Scherpinski
    Performance: Lara Scherpinski
    Regie: Annika Schäfer
    Dramaturgie: Meret Kündig
    Ausstattung: Tom Schellmann
    Musik: Chiara Strickland
    Assistenz: Paula Korneck

    Eine Kooperation der Cammerspiele Leipzig und der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Würtemberg.
    Gefördert von der Kunststiftung Baden-Württemberg, Stadt Leipzig Kulturamt und der Leipzigstiftung.

    Vorverkauf über das Infobüro Werk 2 Kulturfabrik (Kochstr. 132, 04277 Leipzig) und über TixforGigs.

    • Einlass: 17:30 Uhr
    • Beginn: 18:00 Uhr
    • Eintritt: Angabe folgt
  • Mo
    04.11.
    »Konzert für Gitarre + Konzert für Kammerensemble« | Contemporary Insights Konzert
    »Konzert für Gitarre + Konzert für Kammerensemble« | Contemporary Insights

    Neue Musik

    Die in Leipzig ansässige Zeitgenössische Musikinitiative Contemporary Insights gewährt den Besuchern heute einen Einblick in neue Klangwelten der Gegenwartsmusik. Die Veranstaltung besteht aus zwei Programmteilen. Der italienische Gitarrist Ruben Mattia Santorsa eröffnet den Abend mit einem Solokonzert. Im zweiten Teil präsentiert das Ensemble Contemporary Insights die Uraufführung des Stücks »Konzert für Kammerensemble« von dem amerikanischen Komponisten Zachary M. Seely.

    1. Programm: Konzert für Gitarre
    18:30–19:30 Uhr

    Yesid Fonseca »À une passanter«
    Lorenzo Troiani »Cratere«
    Rebecca Saunders »Study«
    Rosalba Quindici »Preludio«
    Chaya Czernowin »BlackFlowers«
    Giulia Lorusso »À fleur de peau«
    Thérèse Brenet »Torsades and Volutades«
    Maurizio Pisati »Sette Studi n.1,2,3,5«
    Jose Sanchez-Verdù »Yad«

    Ruben Mattia Santorsa (Gitarre)

    2. Programm: Konzert für Kammerensemble (UA)
    20:00–21:00 Uhr

    Ensemble Contemporary Insights mit Künstlerischer Leitung von Zachary M. Seely

    Über Contemporary Insights e.V.:
    Contemporary Insights ist ein junger Verein in Leipzig, der Zeitgenössische Musik unterstützt und
    fördert. Aktuell besteht er aus 29 Musiker/-innen und 11 Komponisten/-innen. Er organisiert Konzerte und möchte den Leipziger/-innen neue Klangwelten, verschiedene ästhetische Formen und gegenwärtige Einblicke (contemporary insights) darbieten. Von Leipzig aus möchte der Verein zur Bereicherung der internationalen Musikszene beitragen.
    Mehr Informationen: https://www.contemporaryinsights.org

    Kartenvorverkauf bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9, 04107 Leipzig) und TixforGigs.

    • Einlass: 18:00 Uhr
    • Beginn: 18:30 Uhr
    • Eintritt: 12,00 € / 8,00 € (VVK: 10,50 / 7,00 € zzgl. Gebühren)
  • Di
    05.11.
    »Fallsucht« | Leipziger Cammerspiele Theater
    »Fallsucht« | Leipziger Cammerspiele

    »Und meine Beine, die ich so wenig in der Gewalt hatte wie irgendein andres Glied, zuckten und tanzten in einer anrüchigen unpassenden Lust, die ich gar nicht empfand, unbeherrscht war sie, war alles an mir, unbeherrschbar ich.«
    (Christa Wolf: Kassandra)

    In der autobiografischen Performance Fallsucht erzählt Lara Scherpinski von einer Krankheit, die von der Aura des Geheimnisvollen umgeben ist: Epilepsie. Heilig, prophetisch, sündig, unbändig, von Dämonen besessen. Der absolute Kontrollverlust im Denken, Fühlen und Erleben. Eine menschliche Urangst, materialisiert in einer Krankheit, die den Frieden bedroht. Es ist dieses Unbeherrschbare, das unsere Gesellschaft immer wieder zu bewältigen sucht, indem sie es von sich wegstößt, in DIN-Passformen bringt oder sogar als Lebensform disqualifiziert.

    Lara untersucht in Fallsucht ihren Körper als Archiv von Familien- und Kulturgeschichte, als Sammelbecken von Mythen und gesellschaftlichen Debatten um Normalität und Andersartigkeit. »Ich packe meinen Koffer«: Laras Erinnerungskoffer wird mit jeder Aufführung voller und schwerer. Sie sucht nach der ästhetischen Darstellbarkeit eines inneren Zustandes, der zwischen Ekstase und Schmerzen, zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit oszilliert und sie in eine gesellschaftliche Isolation verbannt. In Form von Ritualen und Selbstversuchen, die immer bizarrere Züge annehmen, ergründet sie ihre Andersartigkeit und die gesellschaftlichen Dynamiken, die diese Andersartigkeit kreieren. Am Horizont eine Utopie – können wir eine inklusive Gesellschaft in ihrer letzten Konsequenz überhaupt denken?

    Konzept: Schaefer| Scherpinski
    Performance: Lara Scherpinski
    Regie: Annika Schäfer
    Dramaturgie: Meret Kündig
    Ausstattung: Tom Schellmann
    Musik: Chiara Strickland
    Assistenz: Paula Korneck

    Eine Kooperation der Cammerspiele Leipzig und der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Würtemberg.
    Gefördert von der Kunststiftung Baden-Württemberg, Stadt Leipzig Kulturamt und der Leipzigstiftung.

    Vorverkauf über das Infobüro Werk 2 Kulturfabrik (Kochstr. 132, 04277 Leipzig) und über TixforGigs.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: Angabe folgt
  • Mi
    06.11.
    »Fallsucht« | Leipziger Cammerspiele Theater
    »Fallsucht« | Leipziger Cammerspiele

    »Und meine Beine, die ich so wenig in der Gewalt hatte wie irgendein andres Glied, zuckten und tanzten in einer anrüchigen unpassenden Lust, die ich gar nicht empfand, unbeherrscht war sie, war alles an mir, unbeherrschbar ich.«
    (Christa Wolf: Kassandra)

    In der autobiografischen Performance Fallsucht erzählt Lara Scherpinski von einer Krankheit, die von der Aura des Geheimnisvollen umgeben ist: Epilepsie. Heilig, prophetisch, sündig, unbändig, von Dämonen besessen. Der absolute Kontrollverlust im Denken, Fühlen und Erleben. Eine menschliche Urangst, materialisiert in einer Krankheit, die den Frieden bedroht. Es ist dieses Unbeherrschbare, das unsere Gesellschaft immer wieder zu bewältigen sucht, indem sie es von sich wegstößt, in DIN-Passformen bringt oder sogar als Lebensform disqualifiziert.

    Lara untersucht in Fallsucht ihren Körper als Archiv von Familien- und Kulturgeschichte, als Sammelbecken von Mythen und gesellschaftlichen Debatten um Normalität und Andersartigkeit. »Ich packe meinen Koffer«: Laras Erinnerungskoffer wird mit jeder Aufführung voller und schwerer. Sie sucht nach der ästhetischen Darstellbarkeit eines inneren Zustandes, der zwischen Ekstase und Schmerzen, zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit oszilliert und sie in eine gesellschaftliche Isolation verbannt. In Form von Ritualen und Selbstversuchen, die immer bizarrere Züge annehmen, ergründet sie ihre Andersartigkeit und die gesellschaftlichen Dynamiken, die diese Andersartigkeit kreieren. Am Horizont eine Utopie – können wir eine inklusive Gesellschaft in ihrer letzten Konsequenz überhaupt denken?

    Konzept: Schaefer| Scherpinski
    Performance: Lara Scherpinski
    Regie: Annika Schäfer
    Dramaturgie: Meret Kündig
    Ausstattung: Tom Schellmann
    Musik: Chiara Strickland
    Assistenz: Paula Korneck

    Eine Kooperation der Cammerspiele Leipzig und der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Würtemberg.
    Gefördert von der Kunststiftung Baden-Württemberg, Stadt Leipzig Kulturamt und der Leipzigstiftung.

    Vorverkauf über das Infobüro Werk 2 Kulturfabrik (Kochstr. 132, 04277 Leipzig) und über TixforGigs.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: Angabe folgt
  • Do
    07.11.
    globaLE 2019: Chocolate de Paz Film
    globaLE 2019: Chocolate de Paz

    Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997, Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – zu ergreifen und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Mehr als 250 Mitglieder der Friedensgemeinde und Zivilist*innen, die in der Gegend wohnten, sind seitdem getötet worden oder verschwunden.
    CHOCOLATE DE PAZ beschreibt die Erfahrungen der Friedensgemeinde. Er durchläuft dafür den Prozess von Anbau und Produktion von Bio-Schokolade mit Beginn der Aussaat der Kakaopflanze bis zur Verarbeitung. Kakao ist der Erzählfaden, der uns Geschichten von Gewalt und Widerstandskraft in einer Gemeinde näher bringt, die versucht, neutral gegenüber allen Gewaltakteuren des Konfliktes zu bleiben. Die Gemeinde erhielt im September 2007 den Aachener Friedenspreis.

    Im Anschluss: Diskussion mit Heike Kammer (Peace Brigades International)

    Eine Veranstaltung im Rahmen des globalisierungskritischen Festivals globaLE 2019.

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: Eintritt frei €
  • Fr
    08.11.
    Expander des Fortschritts (Berlin) Konzert
    Expander des Fortschritts (Berlin)

    Vorgespräch: Points East und der Subkultur-Transfer Ost-West mit Chris Cutler (UK)

    Eine der wichtigsten und herausforderndsten Bands der Parocktikum-Generation, die aber noch vor dem Mauerfall 1989 in UK bei Chris Cutlers Label Points East debütierte, ist zurück. Zu einer »fortgesetzten Expedition«, mit Alt- und Neu-Mitgliedern sowie alten Songs in neuen Sounds.
    Mit Bezug auf die zivilisationskritischen Metaphern Heiner Müllers brachte der Expander des Fortschritts Experimentalchansons und Hörstücke auf die Bühnen des DDR-Pop-Undergrounds. Vor allem in den Texten von Mario Persch ging es um eine Gesellschaft am Rand ihrer staatlichen Stilllegung. Knapp 30 Jahre später gibt es den Expander wieder. Agieren, Verschwinden, Auftauchen, nicht aus nostalgischen Gründen, sondern weil es Unerledigtes gibt. Das »alte« Material ist überschrieben: ein Konzept aus Texten und Musik, mit dem Expander und über Müller, über ein 1989, 2019 jenseits der Staatsaktionen.
    Vor dem Konzert spricht Zonic-Herausgeber Alexander Pehlemann mit Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer, Musikwissenschaftlerin und als Musikerin Expander-Mitglied der ersten Generation, sowie mit Chris Cutler, bekannt durch Cassiber, Henry Cow oder Art Bears und für einen am Folgetag passierenden Auftritt beim SeaNaps-Festival in der Stadt. Dabei geht es um das Zustandekommen der ersten Expander-LP und den weiteren Kontext des 1989 für die Beförderung osteuropäischer Experimentalmusik begründeten Labels Points East, einer Substruktur von Cutlers Label Recommended Records.

    Kartenvorverkauf bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9, 04107 Leipzig) und TixforGigs.

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 15,00 € / 10,00 € (VVK: 13,00 / 8,50 € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    09.11.
    June Cocó Konzert
    June Cocó

    LOVERS & DREAMERS TOUR 2019

    Mit dieser Tour besinnt sich June Cocó zurück auf ihre Ursprünge. Intimer. Reduzierter. Klavier, Stimme und wenige punktierte Beats & Sounds. Sie spannt ein ganz eigenes Klang-Spektrum aus mitreißenden, berührenden Songs, die wie farbige Spaceshuttles zwischen Alltag und Schwerelosigkeit des Alls oszillieren. Flirrend, wie das Glitzern, das entsteht, wenn Sonnenstrahlen auf Asphalt treffen. Träumen, lieben, fühlen aber eben auch mal scheitern, aufstehen und weitermachen, das Leben in emotionalen Wellenbergen.
    Mit ihrer einzigartigen Stimme und Präsenz umhüllt June Cocó ein Zauber, der in der Vergangenheit auch schon George Clooney begeisterte oder Udo Lindenberg zur spontanen Jamsession am Flügel animierte.
    Zwischen gespenstischen Phantasiewelten, einem Hauch Melancholie, aber immer der Sehnsucht und Aufbruchsstimmung als treibende Kraft hinter den Songs bleibt am Ende immer ein wärmendes Gefühl. Und gerade im tristesten aller Monate, dem November, ist das doch etwas, wonach sich fast jeder sehnt.

    Präsentiert von: Ahoi Leipzig.

    Kartenvorverkauf bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9, 04107 Leipzig) und TixforGigs.

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 17,00 € (VVK: 14,00 € zzgl. Gebühren)
  • So
    10.11.
    Popeye – der Matrose mit dem Spinat | Knalltheater Theater
    Popeye – der Matrose mit dem Spinat | Knalltheater

    Die Comiclegende kommt auf die Bühne. Gerno Knall isst ein Löffel Spinat und verwandelt sich in den berühmten Matrosen. Nun muss er plötzlich gegen seinen Widersacher Bluto antreten um seine Geliebte Olivia zu retten. Im Kampeln, Stuhlweitpusten und Eisen verbiegen, hat er schon mal keine Chance. Außer er kippt sich eine Dose Spinat in den Mund. Nur was, wenn der Spinat gerade nicht da ist? Unser Held findet gernoknalleske Lösungen.
    Dauer: 45 Minuten
    Spiel: Larsen Sechert

    Kartenvorverkauf bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9, 04107 Leipzig) und TixforGigs.

    • Einlass: 10:30 Uhr
    • Beginn: 11:00 Uhr
    • Eintritt: 7,00 € / 5,00 € (VVK: 6,00 / 4,00 € zzgl. Gebühren)
  • So
    10.11.
    »Das Sommernachtstraumschiff« | 3nsemble 23 Theater
    »Das Sommernachtstraumschiff«  | 3nsemble 23

    Die Enden der Arbeit

    Wer arbeitet, soll auch Urlaub machen. Das versteht sich in der Arbeitswelt von selbst. Im Urlaub schwimmen die Sorgen davon. Also fährt der arbeitende Mensch am besten mit dem Traumschiff in den Urlaub. Doch darf der Faule auch in den Urlaub? In der nächsten Inszenierung sticht 3nsemble 23 nach Motiven von William Shakespeare in See. Die Besatzung erlebt auf den naTo-Planken einen wahren Sommernachtstraum. Achtung: Esel über Bord!

    Regie: Sebastian Mandla
    Bühne: Sven Nahrstedt
    Musik: Konrad Jackisch
    Technik: Thomas Teichmann
    Regieassistenz: Julia Siebeky
    Diese Inszenierung ist Teil des soziokulturellen naTo-Projektes »Die Enden der Arbeit«; gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und Stadt Leipzig Kulturamt.

    Kartenvorverkauf bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9, 04107 Leipzig) und TixforGigs.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 8,00 € / 6,00 € (VVK: 7,00 / 5,00 € zzgl. Gebühren)
  • Mo
    11.11.
    Magic Monday Performance
    Magic Monday

    Wie immer bringen Alfonso, Semjon, Yann und Luis die Magie in den Raum des Theaters und versuchen die Grenzen des Möglichen neu zu formulieren – sei es durch magische Kaffeeszenen, fingerbrechende Kartenkunst, die freundlichste Variante des Gedankenklauens oder von David Lynch inspirierte Zauberexperimente. Ihr heutiger Gast:
    Der 18-Jährige Moritz Müller war schon kurz nach seiner Geburt ein besserer Magier als die 99% seiner magischen Kolleg/-innen. Moritz war schon im Alter von 14 in The Ellen Show, er hat im gleichen Sessel gesessen, wo Barack und Michelle Obama oder LeBron interviewt wurden.
    Seine Hände faszinieren, obgleich sie sich kaum bewegen. Seine Augen und sein Lächeln verzaubern schon beim kleinsten Kontakt. Die Wirklichkeit ist aber etwas dunkler: Wenn man von hinten oder unten schaut, ist das Geheimnis einfach zu erklären, denn es war nie klarer, dass der Teufel tatsächlich existiert und gerne mit unserer Wahrnehmung spielt. Aber gut, was wäre die Magie ohne den guten Luzifer!

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 16,00 € / 10,00 € (VVK: 14,00 / 8,50 € zzgl. Gebühren)
  • Di
    12.11.
    »Das Sommernachtstraumschiff« | 3nsemble 23 Theater
    »Das Sommernachtstraumschiff«  | 3nsemble 23

    Die Enden der Arbeit

    Wer arbeitet, soll auch Urlaub machen. Das versteht sich in der Arbeitswelt von selbst. Im Urlaub schwimmen die Sorgen davon. Also fährt der arbeitende Mensch am besten mit dem Traumschiff in den Urlaub. Doch darf der Faule auch in den Urlaub? In der nächsten Inszenierung sticht 3nsemble 23 nach Motiven von William Shakespeare in See. Die Besatzung erlebt auf den naTo-Planken einen wahren Sommernachtstraum. Achtung: Esel über Bord!

    Regie: Sebastian Mandla
    Bühne: Sven Nahrstedt
    Musik: Konrad Jackisch
    Technik: Thomas Teichmann
    Regieassistenz: Julia Siebeky
    Diese Inszenierung ist Teil des soziokulturellen naTo-Projektes »Die Enden der Arbeit«; gefördert
    von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und Stadt Leipzig Kulturamt.

    Kartenvorverkauf bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9, 04107 Leipzig) und TixforGigs.

    • Einlass: 10:30 Uhr
    • Beginn: 11:00 Uhr
    • Eintritt: 8,00 € / 6,00 € (VVK: 7,00 / 5,00 € zzgl. Gebühren)
  • Di
    12.11.
    »Das Sommernachtstraumschiff« | 3nsemble 23 Theater
    »Das Sommernachtstraumschiff«  | 3nsemble 23

    Die Enden der Arbeit

    Wer arbeitet, soll auch Urlaub machen. Das versteht sich in der Arbeitswelt von selbst. Im Urlaub schwimmen die Sorgen davon. Also fährt der arbeitende Mensch am besten mit dem Traumschiff in den Urlaub. Doch darf der Faule auch in den Urlaub? In der nächsten Inszenierung sticht 3nsemble 23 nach Motiven von William Shakespeare in See. Die Besatzung erlebt auf den naTo-Planken einen wahren Sommernachtstraum. Achtung: Esel über Bord!

    Regie: Sebastian Mandla
    Bühne: Sven Nahrstedt
    Musik: Konrad Jackisch
    Technik: Thomas Teichmann
    Regieassistenz: Julia Siebeky
    Diese Inszenierung ist Teil des soziokulturellen naTo-Projektes »Die Enden der Arbeit«; gefördert
    von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und Stadt Leipzig Kulturamt.

    Kartenvorverkauf bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9, 04107 Leipzig) und TixforGigs.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 8,00 € / 6,00 € (VVK: 7,00 / 5,00 € zzgl. Gebühren)
  • Mi
    13.11.
    Systemsprenger Film
    Systemsprenger

    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with english subtitles

    Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mutter wohnen. Doch diese Möglichkeit wird ihr verwehrt. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint, ist der Anti-Gewalttrainer Micha die letzte Hoffnung, um sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

    Nora Fingerscheidts Spielfilmdebüt schlägt hohe Wellen seit seiner Premiere auf der Berlinale, wo der Film den Silbernen Bären und den Publikumspreis gewann. Die Machtlosigkeit und Überforderung aller gesellschaftlichen Bereiche und Institutionen gegenüber Menschen, die sich darin nicht eingliedern wollen oder können, verpackt der Film, der nun als deutscher Beitrag für die Oscars eingereicht wurde, in energiegeladene Bilder von beeindruckender Durchschlagkraft. Die Tour de Force der jungen Hauptdarstellerin Helena Zengel lässt niemanden kalt. Gleichzeitig zeugt SYSTEMSPRENGER ein davon, wie wichtig die Arbeit der Menschen ist, die sich in unserer Gesellschaft für diejenigen einsetzen, die in Gefahr sind, von den Ketten des Systems erdrückt zu werden.

    +++++

    Bernadette, or Benni as she prefers to be known, is a delicate-looking girl with unbridled energy. She is a ‘system crasher’. This term is used to describe children who break every single rule; children who refuse to accept any kind of structure and who gradually fall through the cracks in Germany’s child and welfare services. No matter where this nine-year-old is taken in, she is booted out again after a short time. And that is exactly what she is after, because all she wants is to be able to live with her mother again: a woman who is totally unable to cope with her daughter’s incalculable behaviour.
    Made from her own multi-award-winning script, Nora Fingscheidt has created an intense drama about one child’s overwhelming need for love and security and the potential for violence that this engenders. At the same time, the film depicts the tireless attempts of educators and psychologists who use respect, trust and confidence to create a way forward for children who threaten to destroy others and themselves as a result of their unpredictable outbursts. (Berlinale)

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    13.11.
    Bait Film
    Bait

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    +++ English version below +++

    Hinter der idyllischen Fassade eines Fischerdorfs in Cornwall liegen, kaum verdeckt, zerbrochene Welten. Klassenverhältnisse, Familien, der Alltag der Jugendlichen – alles ist durchzogen von großen Rissen. Deren visuelle Oberfläche jedoch ist von betörender, 16mm-körniger, schwarz-weißer Schönheit. Mit dem Gloss der Postkartenvorderseite ringt das wirkliche Leben auf der Rückseite um die Deutungshoheit: Wo man früher von der Fischerei leben konnte, fallen nun reiche Londoner Touristen ein und verdrängen die Einheimischen, deren Existenzgrundlage gefährdet ist. Auch das Verhältnis der Brüder Steven und Martin ist angespannt. Martin ist ein Fischer ohne eigenes Boot, denn damit veranstaltet Steven jetzt lukrativere Ausflugsfahrten. Das Cottage der Familie haben sie verkauft und mit den neuen Eigentümern scheint nur noch eine letzte Schlacht zu schlagen zu sein: die um einen küstennahen Parkplatz. Doch die Lage eskaliert und das nicht nur wegen einer Autokralle.
    Bewusst reduziert, mit minimaler technischen Ausrüstung und ausschließlich mithilfe von vorhandenem Licht, schafft Maik Jenkins Bilder, in deren tiefem Bass das Drama dröhnt: Bilder zwischen dokumentarischem direct cinema und symbolbehafteter Aufladung. Wie Glas kurz vor dem Zerspringen.


    BAIT is a 2018 feature film shot on16mm B&W film and processed by hand. Captured in Cornwall, it tells a stark story rooted in local culture and community, and how these marginal places are facing up to a changing world. From writer/director Mark Jenkin and Early Day Films, BAIT is a hand crafted monochrome expression of a life under threat.

    UK 2019, 88 min, Regie: Mark Jenkin
    mit Edward Rowe, Giles King, Mary Woodvine, Simon Shepherd, Isaac Woodvine, Chloe Endean

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:00 Uhr
    • Beginn: 21:30 Uhr
    • Eintritt: Angabe folgt
  • Do
    14.11.
    Gott existiert, ihr Name ist Petrunya Film
    Gott existiert, ihr Name ist Petrunya

    "Sag ihnen, du bist 24!", rät die Mutter, als sie ihre Tochter wieder einmal zu einem Vorstellungsgespräch schickt. Doch Petrunya ist 31 und hat dazu noch eine Wissenschaft studiert, die in Mazedonien niemand braucht: Geschichte. So sitzt sie vor dem potenziellen Arbeitgeber, einem Fabrikbesitzer, der von oben herab auf ihr geblümtes Kleid schaut und sie zu dick und zu alt findet. Auf dem Heimweg – den Job hat sie natürlich nicht bekommen – springt Petrunya ins kalte Wasser. Es ist Dreikönigstag und wie jedes Jahr tauchen die jungen Männer der Stadt nach dem heiligen Kreuz, das der Priester in den eisigen Fluss wirft. Doch diesmal ist Petrunya die Schnellste. Als sie die Trophäe in die TV-Kameras hält, bricht die Hölle los. Ihre vermeintliche Heldentat ist ein waschechter Skandal. Aber Petrunya hält das Kreuz fest. Sie hat es gewonnen und wird es nicht aufgeben.

    Regisseurin Teona Strugar Mitevska erschafft mit Petrunya eine grandiose Frauenfigur, die sich mit einer einzigen Tat lässig und entschieden überholten gesellschaftlichen Ansichten und Strukturen in den Weg stellt und die etablierte Ordnung damit ins Chaos stürzt. Voll absurder Komik und mißtreißend gespielt, stellt der Film Misogynie, patriarchale Allianzen und die Problematik kirchlich-religiöser Einflussnahme nicht nur in der mazedonischen Gesellschaft bloß – und sorgte auf der diesjährigen Berlinale für ein durch und durch begeistertes Publikum.


    ‘Tell them you’re 24’, advises Petrunya’s mother as her daughter heads off to another interview. But Petrunya is 31; moreover, she has studied history, a subject that no one in Macedonia seems to need. So there she sits in front of her potential employer, a factory owner, who looks down on her floral dress and refuses to take her seriously. On her way home – naturally, she did not get the job – Petrunya decides to take the plunge. It is Epiphany and, like every year, the young men of the city are diving for the holy cross that the priest has thrown into the icy river. This time, Petrunya is quicker than everyone else and ends up holding the trophy aloft for the TV cameras. For one whole day and one night, she will defend the cross, accompanied by much public commotion and against the closed ranks of the male world. (Berlinale)

    Mazedonien/Frankreich/Belgien/Slowenien/Kroatien 2019, 100 min, Regie: Teona Strugar Mitevska
    mit Zorica Nusheva, Labina Mitevska, Simeon Moni Damevski, Suad Begovski, Violeta Shapkovska, Stefan Vujisic, Xhevdet Jashari

    Sprache: Makedonisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Macedonian with German subtitles

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: Angabe folgt
  • Do
    14.11.
    »Schon zuhause?« | Miroslav Wanek (im Kulturny dom Lipsk / Salon Similde) Lesung
    »Schon zuhause?« | Miroslav Wanek (im Kulturny dom Lipsk / Salon Similde)

    Sounds of ´89/ Ausstellung / Lesung

    Miroslav Wanek (Už Jsme Doma, Prag, CZ) liest, Martin Velíšek stellt UJD-Artwork aus.
    Als Präludium zur Už Jsme Doma-Show am Folgetag liest Miroslav Wanek, der auch als moderner Poet wertgeschätzteSänger und Texter der Band die oft schräg verrätselten Lyrics, während Martin Velíšek, der bandeigene Maler, seine Artworks für Už Jsme Doma ausstellt, die von einem sehr eigenen Humor geprägt sind, der durchaus eine typisch tschechische Note von Surrealismus durchscheinen lässt. Zur Aufführung kommen zudem auch gemeinsame Trickfilme.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: frei
  • Do
    14.11.
    Systemsprenger Film
    Systemsprenger

    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with english subtitles

    Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mutter wohnen. Doch diese Möglichkeit wird ihr verwehrt. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint, ist der Anti-Gewalttrainer Micha die letzte Hoffnung, um sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

    Nora Fingerscheidts Spielfilmdebüt schlägt hohe Wellen seit seiner Premiere auf der Berlinale, wo der Film den Silbernen Bären und den Publikumspreis gewann. Die Machtlosigkeit und Überforderung aller gesellschaftlichen Bereiche und Institutionen gegenüber Menschen, die sich darin nicht eingliedern wollen oder können, verpackt der Film, der nun als deutscher Beitrag für die Oscars eingereicht wurde, in energiegeladene Bilder von beeindruckender Durchschlagkraft. Die Tour de Force der jungen Hauptdarstellerin Helena Zengel lässt niemanden kalt. Gleichzeitig zeugt SYSTEMSPRENGER ein davon, wie wichtig die Arbeit der Menschen ist, die sich in unserer Gesellschaft für diejenigen einsetzen, die in Gefahr sind, von den Ketten des Systems erdrückt zu werden.

    +++++

    Bernadette, or Benni as she prefers to be known, is a delicate-looking girl with unbridled energy. She is a ‘system crasher’. This term is used to describe children who break every single rule; children who refuse to accept any kind of structure and who gradually fall through the cracks in Germany’s child and welfare services. No matter where this nine-year-old is taken in, she is booted out again after a short time. And that is exactly what she is after, because all she wants is to be able to live with her mother again: a woman who is totally unable to cope with her daughter’s incalculable behaviour.
    Made from her own multi-award-winning script, Nora Fingscheidt has created an intense drama about one child’s overwhelming need for love and security and the potential for violence that this engenders. At the same time, the film depicts the tireless attempts of educators and psychologists who use respect, trust and confidence to create a way forward for children who threaten to destroy others and themselves as a result of their unpredictable outbursts. (Berlinale)

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Fr
    15.11.
    Už Jsme Doma (Prag, CZ) und Trottel pres. Talayapa (Budapest, HU) Konzert
    Už Jsme Doma (Prag, CZ) und Trottel pres. Talayapa (Budapest, HU)

    Sounds ot ´89
    Czech Post Punk-Dada-Jazz meets Magyar Psychedelic Post-Hardcore-Electronics

    Zwei der wildesten und abwechslungsreichsten Bands des Ost-Post Punk mit ihren aktuellen Programmen. Witz, Energie, Groove und Eigensinn galore!

    Už Jsme Doma, gegründet 1985 in Teplice, gehören seit Ende der 1980er zu den wichtigsten Bands der tschechischen Alternativszene. Ihr kaum zu kategorisierender Post Punk gründet einerseits im Punk, nicht zuletzt dem extrem abwechslungs- und energiereichen der 1981-1985 aktiven Vorgänger-Band F.P.B. (denen UJD beim Grande Finale des Warschauer Punk Pakt-Projekts im UT Connewitz huldigten). Er bezieht sich andererseits aber genauso auf avantgardistisch-absurdistische Querschläger wie The Residents, mit denen sie in Konsequenz nach dem Mauerfall sogar zusammenarbeiteten, u.a. als Band der »Freakshow«-Aufführungen in Prag, und mit deren Sänger Randy sie letztens live performten. Der äußerst schräge UJD-Humor mit tschechischer surrealer Note drückt sich nicht zuletzt auch in der Optik aus, die vom bandeigenen Maler Martin Velisek bestimmt wird, der zu Sonderanlässen sogar live auf der Bühne malt.
    www.uzjsmedoma.cz
    UJD live 1989 www.youtube.com/watch?v=lv9uEf75D40

    Trottel aus Budapest gehörten zur zweiten Punk-Welle Ungarns. Gegründet 1982 als Der Trottel, aber nur kurz aktiv, tauchte die Band 1985 wieder auf, nunmehr als Die Trottel, kürzten das aber bald zu Trottel ab. Sie entwickelten nun einen immer komplexer werdenden Sound mit expressivem weiblichem Gesang und poetisch-politischer Aussage, der zwischen Subhumans-Punk und No Means No-Jazzcore eine kurvenreiche Eigenspur behauptete. Was auch früh international goutiert wurde, da die Band ein äußerst agiler Teil des Fanzine- und Tapetausch-Netzwerks der globalen Punkszene war. 1989 konnten Trottel endlich auf Westtournee und waren dort gleich mehrere Monate ununterbrochen unterwegs. Im gleichen Jahr erschien ihr Debüt »Borderline syndrome« in Frankreich und die nächsten Releases kamen beim westdeutschen Label X-Mist. Anfang der 1990er wurden Trottel dann rein instrumental und fortlaufend ansteigend psychedelisch. Worauf auch mit Namensspielen reagiert wurde: Troxx, Trottel Monodream und später sogar Stereodream Experience – bis hin zur aktuellen Variante Trottel pres. Talayapa. Tamás Rupaszov, die verbliebene Konstante am Bass, der seit den Früh-1990ern zudem Trottel Records betreibt, spielt hier mit dem 1990er-Trottel-Drummer Csaba Orosz sowie der Saxophonistin und Sängerin Rita K. eine eklektische Groove-Fusion mit Punk-Spirit.
    www.trottel.hu
    Trottel live in Warschau 1990: https://www.youtube.com/watch?v=xlZcMQtHsXw

    Kartenvorverkauf bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9, 04107 Leipzig) und TixforGigs.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 15,00 € / 10,00 € (VVK: 13,00 / 8,50 € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    16.11.
    Das Labor | TheaterTurbine Theater
    Das Labor | TheaterTurbine

    Man sagt, der Flügelschlag eines Schmetterlings in Neuseeland, löst vielleicht einen Wirbelsturm in Leipzig aus. Nach diesem Prinzip beginnen die Künstler/-innen der TheaterTurbine im Labor ihr forschendes Spiel: Gemeinsam mit dem Publikum suchen sie nach Gedanken, Erlebnissen, Emotionen oder scheinbaren Nebensächlichkeiten, die gerade im Augenblick der Aufführung »in der Luft liegen«. Aus diesen Zutaten lassen die Schauspieler/-innen vor Ihren Augen unsterbliche Figuren, hanebüchene Situationen, urkomische, atemberaubende Wendungen und ergreifende Details entstehen, die sich nach und nach zu einer einzigen, großen Geschichte formen.
    Wohin die Reise geht? Niemand weiß es. Entsteht im Labor eine Bestsellerstory oder wird es eher ein Dreigroschenroman – ganz egal, denn die Spieler/-innen werden sich voll Unerschrockenheit, Lebensfreude und Schauspielkunst ins Ungewisse stürzen. Im Labor entsteht auf magische Weise, aus fast Nichts, eine abendfüllende Geschichte. Mehr Gegenwart geht nicht!

    Kartenvorverkauf bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9, 04107 Leipzig) und TixforGigs.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 14,00 € / 10,00 € (VVK: 14,00 / 10,00 € zzgl. Gebühren)
  • So
    17.11.
    Die Samtene Revolution, der Underground und Karel Gott (mit uns) Konzert
    Die Samtene Revolution, der Underground und Karel Gott (mit uns)

    Sounds ot ´89
    Mit Stefan Segi (Prag, CZ), Matteo Colombi (GWZO/Uni Leipzig), Martina Lisa (Leipzig)

    Nirgendwo war Opposition und Subkultur-Dissidenz näher als in der ?SSR. Aber in der Velvet Revolution drängte nicht nur der Untergrund nach (ganz) oben, sondern auch Karel Gott sich ins Bild, während vom rechten Rand äußerst populäre Oi!-Bands auftrumpften.

    Wenn von der Samtenen Revolution in der ?SSR die Rede ist, schwingt gelegentlich auch Velvet Underground mit, die New Yorker Bezugsgröße für jenen tschechischen Underground um die legendären Plastic People of the Universe und ihren künstlerisch-ideologischen Kopf Ivan Martin Jirous, der viele Jahre von Staatsseite nicht gerade mit Samthandschuhen behandelt wurde, sondern ganz im Gegenteil drakonische Strafen für ästhetisch-politische Abweichung kassierte wie auch der befreundete Dramatiker Vaclav Havel, Mitinitiator der Charta ´77, (die ja in Reaktion auf Urteile gegen die Plastic People und Umfeld gegründet wurde) und bald erster postkommunistischer Präsident des Landes, der noch 1989 wegen angeblichen Rowdytums verurteilt wurde. Im Laufe des rasanten Umbruchsprozesses, der punktgenau vor 30 Jahren am 17.11.1989 begann und im Zentrum des Abends steht, wird aber nicht nur er nach ganz oben gelangen, sondern beispielsweise auch Michael Kocab, Sänger der gen Frank Zappa orientierten Prog-Sound mit Post Punk vermengenden Pražský výb?r, zum Minister und verhandelt den Abzug der sowjetischen Streitkräfte.
    Die Skurrilität dessen sogar noch etwas übertrumpfend, schafft es zudem Karel Gott, der öffentlich gegen die Charta ´77 Stellung bezogen hatte, mit dem gerade vom Exil ins Land gekommenen Liedermacher Karel Kryl zusammen auf dem gleichen Balkon singend zu agieren, von dem die seit 1969 mit einem Bann belegte Marta Kubišová mit ihrem berühmten Song »Modlitba pro Martu« die Masse zu Tränen rührt. »Karel Gott (mit uns)« intoniert zur selben Zeit allerdings auch die Prager Skinhead-Band Orlík, Vorreiter einer bald riesenhaft werdenden rechten Skinhead-Bewegung. Ein spannendes wie verwirrendes Bild, das das präsentierende Trio kundig aufzuklären versucht.

    • Einlass: 20:00 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: frei
  • Mo
    18.11.
    Systemsprenger Film
    Systemsprenger

    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with english subtitles

    Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mutter wohnen. Doch diese Möglichkeit wird ihr verwehrt. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint, ist der Anti-Gewalttrainer Micha die letzte Hoffnung, um sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

    Nora Fingerscheidts Spielfilmdebüt schlägt hohe Wellen seit seiner Premiere auf der Berlinale, wo der Film den Silbernen Bären und den Publikumspreis gewann. Die Machtlosigkeit und Überforderung aller gesellschaftlichen Bereiche und Institutionen gegenüber Menschen, die sich darin nicht eingliedern wollen oder können, verpackt der Film, der nun als deutscher Beitrag für die Oscars eingereicht wurde, in energiegeladene Bilder von beeindruckender Durchschlagkraft. Die Tour de Force der jungen Hauptdarstellerin Helena Zengel lässt niemanden kalt. Gleichzeitig zeugt SYSTEMSPRENGER ein davon, wie wichtig die Arbeit der Menschen ist, die sich in unserer Gesellschaft für diejenigen einsetzen, die in Gefahr sind, von den Ketten des Systems erdrückt zu werden.

    +++++

    Bernadette, or Benni as she prefers to be known, is a delicate-looking girl with unbridled energy. She is a ‘system crasher’. This term is used to describe children who break every single rule; children who refuse to accept any kind of structure and who gradually fall through the cracks in Germany’s child and welfare services. No matter where this nine-year-old is taken in, she is booted out again after a short time. And that is exactly what she is after, because all she wants is to be able to live with her mother again: a woman who is totally unable to cope with her daughter’s incalculable behaviour.
    Made from her own multi-award-winning script, Nora Fingscheidt has created an intense drama about one child’s overwhelming need for love and security and the potential for violence that this engenders. At the same time, the film depicts the tireless attempts of educators and psychologists who use respect, trust and confidence to create a way forward for children who threaten to destroy others and themselves as a result of their unpredictable outbursts. (Berlinale)

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Di
    19.11.
    Systemsprenger Film
    Systemsprenger

    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with english subtitles

    Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mutter wohnen. Doch diese Möglichkeit wird ihr verwehrt. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint, ist der Anti-Gewalttrainer Micha die letzte Hoffnung, um sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

    Nora Fingerscheidts Spielfilmdebüt schlägt hohe Wellen seit seiner Premiere auf der Berlinale, wo der Film den Silbernen Bären und den Publikumspreis gewann. Die Machtlosigkeit und Überforderung aller gesellschaftlichen Bereiche und Institutionen gegenüber Menschen, die sich darin nicht eingliedern wollen oder können, verpackt der Film, der nun als deutscher Beitrag für die Oscars eingereicht wurde, in energiegeladene Bilder von beeindruckender Durchschlagkraft. Die Tour de Force der jungen Hauptdarstellerin Helena Zengel lässt niemanden kalt. Gleichzeitig zeugt SYSTEMSPRENGER ein davon, wie wichtig die Arbeit der Menschen ist, die sich in unserer Gesellschaft für diejenigen einsetzen, die in Gefahr sind, von den Ketten des Systems erdrückt zu werden.

    +++++

    Bernadette, or Benni as she prefers to be known, is a delicate-looking girl with unbridled energy. She is a ‘system crasher’. This term is used to describe children who break every single rule; children who refuse to accept any kind of structure and who gradually fall through the cracks in Germany’s child and welfare services. No matter where this nine-year-old is taken in, she is booted out again after a short time. And that is exactly what she is after, because all she wants is to be able to live with her mother again: a woman who is totally unable to cope with her daughter’s incalculable behaviour.
    Made from her own multi-award-winning script, Nora Fingscheidt has created an intense drama about one child’s overwhelming need for love and security and the potential for violence that this engenders. At the same time, the film depicts the tireless attempts of educators and psychologists who use respect, trust and confidence to create a way forward for children who threaten to destroy others and themselves as a result of their unpredictable outbursts. (Berlinale)

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:00 Uhr
    • Beginn: 18:30 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Di
    19.11.
    Gott existiert, ihr Name ist Petrunya Film
    Gott existiert, ihr Name ist Petrunya

    "Sag ihnen, du bist 24!", rät die Mutter, als sie ihre Tochter wieder einmal zu einem Vorstellungsgespräch schickt. Doch Petrunya ist 31 und hat dazu noch eine Wissenschaft studiert, die in Mazedonien niemand braucht: Geschichte. So sitzt sie vor dem potenziellen Arbeitgeber, einem Fabrikbesitzer, der von oben herab auf ihr geblümtes Kleid schaut und sie zu dick und zu alt findet. Auf dem Heimweg – den Job hat sie natürlich nicht bekommen – springt Petrunya ins kalte Wasser. Es ist Dreikönigstag und wie jedes Jahr tauchen die jungen Männer der Stadt nach dem heiligen Kreuz, das der Priester in den eisigen Fluss wirft. Doch diesmal ist Petrunya die Schnellste. Als sie die Trophäe in die TV-Kameras hält, bricht die Hölle los. Ihre vermeintliche Heldentat ist ein waschechter Skandal. Aber Petrunya hält das Kreuz fest. Sie hat es gewonnen und wird es nicht aufgeben.

    Regisseurin Teona Strugar Mitevska erschafft mit Petrunya eine grandiose Frauenfigur, die sich mit einer einzigen Tat lässig und entschieden überholten gesellschaftlichen Ansichten und Strukturen in den Weg stellt und die etablierte Ordnung damit ins Chaos stürzt. Voll absurder Komik und mißtreißend gespielt, stellt der Film Misogynie, patriarchale Allianzen und die Problematik kirchlich-religiöser Einflussnahme nicht nur in der mazedonischen Gesellschaft bloß – und sorgte auf der diesjährigen Berlinale für ein durch und durch begeistertes Publikum.


    ‘Tell them you’re 24’, advises Petrunya’s mother as her daughter heads off to another interview. But Petrunya is 31; moreover, she has studied history, a subject that no one in Macedonia seems to need. So there she sits in front of her potential employer, a factory owner, who looks down on her floral dress and refuses to take her seriously. On her way home – naturally, she did not get the job – Petrunya decides to take the plunge. It is Epiphany and, like every year, the young men of the city are diving for the holy cross that the priest has thrown into the icy river. This time, Petrunya is quicker than everyone else and ends up holding the trophy aloft for the TV cameras. For one whole day and one night, she will defend the cross, accompanied by much public commotion and against the closed ranks of the male world. (Berlinale)

    Mazedonien/Frankreich/Belgien/Slowenien/Kroatien 2019, 100 min, Regie: Teona Strugar Mitevska
    mit Zorica Nusheva, Labina Mitevska, Simeon Moni Damevski, Suad Begovski, Violeta Shapkovska, Stefan Vujisic, Xhevdet Jashari

    Sprache: Makedonisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Macedonian with German subtitles

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 21:45 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    20.11.
    Gott existiert, ihr Name ist Petrunya Film
    Gott existiert, ihr Name ist Petrunya

    "Sag ihnen, du bist 24!", rät die Mutter, als sie ihre Tochter wieder einmal zu einem Vorstellungsgespräch schickt. Doch Petrunya ist 31 und hat dazu noch eine Wissenschaft studiert, die in Mazedonien niemand braucht: Geschichte. So sitzt sie vor dem potenziellen Arbeitgeber, einem Fabrikbesitzer, der von oben herab auf ihr geblümtes Kleid schaut und sie zu dick und zu alt findet. Auf dem Heimweg – den Job hat sie natürlich nicht bekommen – springt Petrunya ins kalte Wasser. Es ist Dreikönigstag und wie jedes Jahr tauchen die jungen Männer der Stadt nach dem heiligen Kreuz, das der Priester in den eisigen Fluss wirft. Doch diesmal ist Petrunya die Schnellste. Als sie die Trophäe in die TV-Kameras hält, bricht die Hölle los. Ihre vermeintliche Heldentat ist ein waschechter Skandal. Aber Petrunya hält das Kreuz fest. Sie hat es gewonnen und wird es nicht aufgeben.

    Regisseurin Teona Strugar Mitevska erschafft mit Petrunya eine grandiose Frauenfigur, die sich mit einer einzigen Tat lässig und entschieden überholten gesellschaftlichen Ansichten und Strukturen in den Weg stellt und die etablierte Ordnung damit ins Chaos stürzt. Voll absurder Komik und mißtreißend gespielt, stellt der Film Misogynie, patriarchale Allianzen und die Problematik kirchlich-religiöser Einflussnahme nicht nur in der mazedonischen Gesellschaft bloß – und sorgte auf der diesjährigen Berlinale für ein durch und durch begeistertes Publikum.


    ‘Tell them you’re 24’, advises Petrunya’s mother as her daughter heads off to another interview. But Petrunya is 31; moreover, she has studied history, a subject that no one in Macedonia seems to need. So there she sits in front of her potential employer, a factory owner, who looks down on her floral dress and refuses to take her seriously. On her way home – naturally, she did not get the job – Petrunya decides to take the plunge. It is Epiphany and, like every year, the young men of the city are diving for the holy cross that the priest has thrown into the icy river. This time, Petrunya is quicker than everyone else and ends up holding the trophy aloft for the TV cameras. For one whole day and one night, she will defend the cross, accompanied by much public commotion and against the closed ranks of the male world. (Berlinale)

    Mazedonien/Frankreich/Belgien/Slowenien/Kroatien 2019, 100 min, Regie: Teona Strugar Mitevska
    mit Zorica Nusheva, Labina Mitevska, Simeon Moni Damevski, Suad Begovski, Violeta Shapkovska, Stefan Vujisic, Xhevdet Jashari

    Sprache: Makedonisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Macedonian with German subtitles

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 22:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    21.11.
    Gott existiert, ihr Name ist Petrunya Film
    Gott existiert, ihr Name ist Petrunya

    "Sag ihnen, du bist 24!", rät die Mutter, als sie ihre Tochter wieder einmal zu einem Vorstellungsgespräch schickt. Doch Petrunya ist 31 und hat dazu noch eine Wissenschaft studiert, die in Mazedonien niemand braucht: Geschichte. So sitzt sie vor dem potenziellen Arbeitgeber, einem Fabrikbesitzer, der von oben herab auf ihr geblümtes Kleid schaut und sie zu dick und zu alt findet. Auf dem Heimweg – den Job hat sie natürlich nicht bekommen – springt Petrunya ins kalte Wasser. Es ist Dreikönigstag und wie jedes Jahr tauchen die jungen Männer der Stadt nach dem heiligen Kreuz, das der Priester in den eisigen Fluss wirft. Doch diesmal ist Petrunya die Schnellste. Als sie die Trophäe in die TV-Kameras hält, bricht die Hölle los. Ihre vermeintliche Heldentat ist ein waschechter Skandal. Aber Petrunya hält das Kreuz fest. Sie hat es gewonnen und wird es nicht aufgeben.

    Regisseurin Teona Strugar Mitevska erschafft mit Petrunya eine grandiose Frauenfigur, die sich mit einer einzigen Tat lässig und entschieden überholten gesellschaftlichen Ansichten und Strukturen in den Weg stellt und die etablierte Ordnung damit ins Chaos stürzt. Voll absurder Komik und mißtreißend gespielt, stellt der Film Misogynie, patriarchale Allianzen und die Problematik kirchlich-religiöser Einflussnahme nicht nur in der mazedonischen Gesellschaft bloß – und sorgte auf der diesjährigen Berlinale für ein durch und durch begeistertes Publikum.


    ‘Tell them you’re 24’, advises Petrunya’s mother as her daughter heads off to another interview. But Petrunya is 31; moreover, she has studied history, a subject that no one in Macedonia seems to need. So there she sits in front of her potential employer, a factory owner, who looks down on her floral dress and refuses to take her seriously. On her way home – naturally, she did not get the job – Petrunya decides to take the plunge. It is Epiphany and, like every year, the young men of the city are diving for the holy cross that the priest has thrown into the icy river. This time, Petrunya is quicker than everyone else and ends up holding the trophy aloft for the TV cameras. For one whole day and one night, she will defend the cross, accompanied by much public commotion and against the closed ranks of the male world. (Berlinale)

    Mazedonien/Frankreich/Belgien/Slowenien/Kroatien 2019, 100 min, Regie: Teona Strugar Mitevska
    mit Zorica Nusheva, Labina Mitevska, Simeon Moni Damevski, Suad Begovski, Violeta Shapkovska, Stefan Vujisic, Xhevdet Jashari

    Sprache: Makedonisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Macedonian with German subtitles

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    21.11.
    Systemsprenger Film
    Systemsprenger

    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with english subtitles

    Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mutter wohnen. Doch diese Möglichkeit wird ihr verwehrt. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint, ist der Anti-Gewalttrainer Micha die letzte Hoffnung, um sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

    Nora Fingerscheidts Spielfilmdebüt schlägt hohe Wellen seit seiner Premiere auf der Berlinale, wo der Film den Silbernen Bären und den Publikumspreis gewann. Die Machtlosigkeit und Überforderung aller gesellschaftlichen Bereiche und Institutionen gegenüber Menschen, die sich darin nicht eingliedern wollen oder können, verpackt der Film, der nun als deutscher Beitrag für die Oscars eingereicht wurde, in energiegeladene Bilder von beeindruckender Durchschlagkraft. Die Tour de Force der jungen Hauptdarstellerin Helena Zengel lässt niemanden kalt. Gleichzeitig zeugt SYSTEMSPRENGER ein davon, wie wichtig die Arbeit der Menschen ist, die sich in unserer Gesellschaft für diejenigen einsetzen, die in Gefahr sind, von den Ketten des Systems erdrückt zu werden.

    +++++

    Bernadette, or Benni as she prefers to be known, is a delicate-looking girl with unbridled energy. She is a ‘system crasher’. This term is used to describe children who break every single rule; children who refuse to accept any kind of structure and who gradually fall through the cracks in Germany’s child and welfare services. No matter where this nine-year-old is taken in, she is booted out again after a short time. And that is exactly what she is after, because all she wants is to be able to live with her mother again: a woman who is totally unable to cope with her daughter’s incalculable behaviour.
    Made from her own multi-award-winning script, Nora Fingscheidt has created an intense drama about one child’s overwhelming need for love and security and the potential for violence that this engenders. At the same time, the film depicts the tireless attempts of educators and psychologists who use respect, trust and confidence to create a way forward for children who threaten to destroy others and themselves as a result of their unpredictable outbursts. (Berlinale)

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Fr
    22.11.
    »Jodln Und Jandln« (Teil II Jandln) | Erweiterte Zugeständnisse Leipzig/Wien Theater
    »Jodln Und Jandln« (Teil II Jandln) | Erweiterte Zugeständnisse Leipzig/Wien

    Theaterpremiere

    »Wir sind die Menschen auf den Wiesen bald sind wir die Menschen unter den Wiesen« Ernst Jandl

    »Zwischen mächtig ragenden Bergen lasse mich von den Lüften hinwegbrausen« Friederike
    Mayröcker

    Jodln und Jandln Bergwelten, Sprachwelten.
    Von Bergen, Buckeln und Büchern. Von Leberknödeln, ScheißenTagen und dem Jäckchen des Vogel Greif. In der zweiteiligen Produktion Jodln Und Jandln verbindet die Leipziger Compagnie erweiterte zugeständnisse die Archaik der Bergwelt mit der Enthobenheit des »literarischen Elfenbeinturms«.
    Das alpine Kammerspiel Jodln (Premiere war am 28. 9. in der naTo) erzählt poetisch-skurrile Dorfgeschichten über die Abgründe und Schroffheiten, Sehnsüchte und Abhängigkeiten der menschlichen Natur, inspiriert von Motiven des »Bauerndichters« Oskar Maria Graf.
    Die literarische Hüttenwanderung Jandln (Premiere am 22.11.) spielt in den Arbeitszimmern des österreichischen Dichter-Liebespaares Friederike Mayröcker und Ernst Jandl. Mayröckers assoziative SprachLandschaften kommunizieren mit Jandls Lautgedichten und seinem Theatertext »Aus der Fremde«.
    Jodln und Jandln spielt in ein- und demselben Bühnenbild und wird zum Sprachexperiment zwischen Mundart, Volksmusik, Klang und Lautmalerei. Beide Abende überschneiden einander in ihren Themen, Sprechweisen und Emotionen.

    Spiel: Verena Noll und Thomas Dehler
    Akustik: Robert Rehnig | Konzeption: Friederike Köpf und Verena Noll | Regie: Friederike Köpf

    Eine Produktion von erweiterte zugeständnisse in Kooperation mit die naTo e.V. und Kulture. Verein Eiffe - der Bär. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Zudem gefördert durch die Leipzigstiftung, das Österreichische Kulturforum Berlin, den Buchfunk Verlag und die Schaubühne
    Lindenfels.
    www.erweiterte-zugestaendnisse.de

    Kartenvorverkauf bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9, 04107 Leipzig) und TixforGigs.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 16,00 € / 12,00 € (VVK: 14,00 / 10,50 € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    23.11.
    »Jodln Und Jandln« (Teil II Jandln) | Erweiterte Zugeständnisse Leipzig/Wien Theater
    »Jodln Und Jandln« (Teil II Jandln) | Erweiterte Zugeständnisse Leipzig/Wien

    »Wir sind die Menschen auf den Wiesen bald sind wir die Menschen unter den Wiesen« Ernst Jandl

    »Zwischen mächtig ragenden Bergen lasse mich von den Lüften hinwegbrausen« Friederike
    Mayröcker

    Jodln und Jandln Bergwelten, Sprachwelten.
    Von Bergen, Buckeln und Büchern. Von Leberknödeln, ScheißenTagen und dem Jäckchen des Vogel Greif. In der zweiteiligen Produktion Jodln Und Jandln verbindet die Leipziger Compagnie erweiterte zugeständnisse die Archaik der Bergwelt mit der Enthobenheit des »literarischen Elfenbeinturms«.
    Das alpine Kammerspiel Jodln (Premiere war am 28. 9. in der naTo) erzählt poetisch-skurrile Dorfgeschichten über die Abgründe und Schroffheiten, Sehnsüchte und Abhängigkeiten der menschlichen Natur, inspiriert von Motiven des »Bauerndichters« Oskar Maria Graf.
    Die literarische Hüttenwanderung Jandln (Premiere am 22.11.) spielt in den Arbeitszimmern des österreichischen Dichter-Liebespaares Friederike Mayröcker und Ernst Jandl. Mayröckers assoziative SprachLandschaften kommunizieren mit Jandls Lautgedichten und seinem Theatertext »Aus der Fremde«.
    Jodln und Jandln spielt in ein- und demselben Bühnenbild und wird zum Sprachexperiment zwischen Mundart, Volksmusik, Klang und Lautmalerei. Beide Abende überschneiden einander in ihren Themen, Sprechweisen und Emotionen.

    Spiel: Verena Noll und Thomas Dehler
    Akustik: Robert Rehnig | Konzeption: Friederike Köpf und Verena Noll | Regie: Friederike Köpf

    Eine Produktion von erweiterte zugeständnisse in Kooperation mit die naTo e.V. und Kulture. Verein Eiffe - der Bär. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Zudem gefördert durch die Leipzigstiftung, das Österreichische Kulturforum Berlin, den Buchfunk Verlag und die Schaubühne
    Lindenfels.

    www.erweiterte-zugestaendnisse.de

    Kartenvorverkauf bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9, 04107 Leipzig) und TixforGigs.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 16,00 € / 12,00 € (VVK: 14,00 / 10,50 € zzgl. Gebühren)
  • So
    24.11.
    »Jodln Und Jandln« (Teil II Jandln) | Erweiterte Zugeständnisse Leipzig/Wien Theater
    »Jodln Und Jandln« (Teil II Jandln) | Erweiterte Zugeständnisse Leipzig/Wien

    »Wir sind die Menschen auf den Wiesen bald sind wir die Menschen unter den Wiesen« Ernst Jandl

    »Zwischen mächtig ragenden Bergen lasse mich von den Lüften hinwegbrausen« Friederike
    Mayröcker

    Jodln und Jandln Bergwelten, Sprachwelten.
    Von Bergen, Buckeln und Büchern. Von Leberknödeln, ScheißenTagen und dem Jäckchen des Vogel Greif. In der zweiteiligen Produktion Jodln Und Jandln verbindet die Leipziger Compagnie erweiterte zugeständnisse die Archaik der Bergwelt mit der Enthobenheit des »literarischen Elfenbeinturms«.
    Das alpine Kammerspiel Jodln (Premiere war am 28. 9. in der naTo) erzählt poetisch-skurrile Dorfgeschichten über die Abgründe und Schroffheiten, Sehnsüchte und Abhängigkeiten der menschlichen Natur, inspiriert von Motiven des »Bauerndichters« Oskar Maria Graf.
    Die literarische Hüttenwanderung Jandln (Premiere am 22.11.) spielt in den Arbeitszimmern des österreichischen Dichter-Liebespaares Friederike Mayröcker und Ernst Jandl. Mayröckers assoziative SprachLandschaften kommunizieren mit Jandls Lautgedichten und seinem Theatertext »Aus der Fremde«.
    Jodln und Jandln spielt in ein- und demselben Bühnenbild und wird zum Sprachexperiment zwischen Mundart, Volksmusik, Klang und Lautmalerei. Beide Abende überschneiden einander in ihren Themen, Sprechweisen und Emotionen.

    Spiel: Verena Noll und Thomas Dehler
    Akustik: Robert Rehnig | Konzeption: Friederike Köpf und Verena Noll | Regie: Friederike Köpf

    Eine Produktion von erweiterte zugeständnisse in Kooperation mit die naTo e.V. und Kulture. Verein Eiffe - der Bär. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Zudem gefördert durch die Leipzigstiftung, das Österreichische Kulturforum Berlin, den Buchfunk Verlag und die Schaubühne
    Lindenfels.

    www.erweiterte-zugestaendnisse.de

    Kartenvorverkauf bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9, 04107 Leipzig) und TixforGigs.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 16,00 € / 12,00 € (VVK: 14,00 / 10,50 € zzgl. Gebühren)
  • Mo
    25.11.
    White Hills und Sundays & Cybele (Japan) Konzert
    White Hills und Sundays & Cybele (Japan)

    Die White Hills kehren nach knapp zwei Jahren zurück nach Leipzig. Angetrieben von ihrer rohen psychedelischen Musik ist die Band in den Jahren zu einer Art Institution geworden, die immer liefert was sie verspricht.
    Unterstützt wird sie diesmal von der japanischen Ausnahme-Band Sundays & Cybele, die durch ihren doch markanten Sound mit Bands wie Kikagaku Moyo und Minami Deutsch mithalten können.

    Kartenvorverkauf über TixforGigs und Culton Ticket (Peterssteinweg 9, Leipzig).

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 12,00 € (VVK: 10,00 € zzgl. Gebühren)
  • Di
    26.11.
    Bait Film
    Bait

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    +++ English version below +++

    Hinter der idyllischen Fassade eines Fischerdorfs in Cornwall liegen, kaum verdeckt, zerbrochene Welten. Klassenverhältnisse, Familien, der Alltag der Jugendlichen – alles ist durchzogen von großen Rissen. Deren visuelle Oberfläche jedoch ist von betörender, 16mm-körniger, schwarz-weißer Schönheit. Mit dem Gloss der Postkartenvorderseite ringt das wirkliche Leben auf der Rückseite um die Deutungshoheit: Wo man früher von der Fischerei leben konnte, fallen nun reiche Londoner Touristen ein und verdrängen die Einheimischen, deren Existenzgrundlage gefährdet ist. Auch das Verhältnis der Brüder Steven und Martin ist angespannt. Martin ist ein Fischer ohne eigenes Boot, denn damit veranstaltet Steven jetzt lukrativere Ausflugsfahrten. Das Cottage der Familie haben sie verkauft und mit den neuen Eigentümern scheint nur noch eine letzte Schlacht zu schlagen zu sein: die um einen küstennahen Parkplatz. Doch die Lage eskaliert und das nicht nur wegen einer Autokralle.
    Bewusst reduziert, mit minimaler technischen Ausrüstung und ausschließlich mithilfe von vorhandenem Licht, schafft Maik Jenkins Bilder, in deren tiefem Bass das Drama dröhnt: Bilder zwischen dokumentarischem direct cinema und symbolbehafteter Aufladung. Wie Glas kurz vor dem Zerspringen.


    BAIT is a 2018 feature film shot on16mm B&W film and processed by hand. Captured in Cornwall, it tells a stark story rooted in local culture and community, and how these marginal places are facing up to a changing world. From writer/director Mark Jenkin and Early Day Films, BAIT is a hand crafted monochrome expression of a life under threat.

    UK 2019, 88 min, Regie: Mark Jenkin
    mit Edward Rowe, Giles King, Mary Woodvine, Simon Shepherd, Isaac Woodvine, Chloe Endean

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 23:00 Uhr
    • Eintritt: Angabe folgt
  • Mi
    27.11.
    Bait Film
    Bait

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    +++ English version below +++

    Hinter der idyllischen Fassade eines Fischerdorfs in Cornwall liegen, kaum verdeckt, zerbrochene Welten. Klassenverhältnisse, Familien, der Alltag der Jugendlichen – alles ist durchzogen von großen Rissen. Deren visuelle Oberfläche jedoch ist von betörender, 16mm-körniger, schwarz-weißer Schönheit. Mit dem Gloss der Postkartenvorderseite ringt das wirkliche Leben auf der Rückseite um die Deutungshoheit: Wo man früher von der Fischerei leben konnte, fallen nun reiche Londoner Touristen ein und verdrängen die Einheimischen, deren Existenzgrundlage gefährdet ist. Auch das Verhältnis der Brüder Steven und Martin ist angespannt. Martin ist ein Fischer ohne eigenes Boot, denn damit veranstaltet Steven jetzt lukrativere Ausflugsfahrten. Das Cottage der Familie haben sie verkauft und mit den neuen Eigentümern scheint nur noch eine letzte Schlacht zu schlagen zu sein: die um einen küstennahen Parkplatz. Doch die Lage eskaliert und das nicht nur wegen einer Autokralle.
    Bewusst reduziert, mit minimaler technischen Ausrüstung und ausschließlich mithilfe von vorhandenem Licht, schafft Maik Jenkins Bilder, in deren tiefem Bass das Drama dröhnt: Bilder zwischen dokumentarischem direct cinema und symbolbehafteter Aufladung. Wie Glas kurz vor dem Zerspringen.


    BAIT is a 2018 feature film shot on16mm B&W film and processed by hand. Captured in Cornwall, it tells a stark story rooted in local culture and community, and how these marginal places are facing up to a changing world. From writer/director Mark Jenkin and Early Day Films, BAIT is a hand crafted monochrome expression of a life under threat.

    UK 2019, 88 min, Regie: Mark Jenkin
    mit Edward Rowe, Giles King, Mary Woodvine, Simon Shepherd, Isaac Woodvine, Chloe Endean

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: Angabe folgt
  • Mi
    27.11.
    Systemsprenger Film
    Systemsprenger

    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with english subtitles

    Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mutter wohnen. Doch diese Möglichkeit wird ihr verwehrt. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint, ist der Anti-Gewalttrainer Micha die letzte Hoffnung, um sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

    Nora Fingerscheidts Spielfilmdebüt schlägt hohe Wellen seit seiner Premiere auf der Berlinale, wo der Film den Silbernen Bären und den Publikumspreis gewann. Die Machtlosigkeit und Überforderung aller gesellschaftlichen Bereiche und Institutionen gegenüber Menschen, die sich darin nicht eingliedern wollen oder können, verpackt der Film, der nun als deutscher Beitrag für die Oscars eingereicht wurde, in energiegeladene Bilder von beeindruckender Durchschlagkraft. Die Tour de Force der jungen Hauptdarstellerin Helena Zengel lässt niemanden kalt. Gleichzeitig zeugt SYSTEMSPRENGER ein davon, wie wichtig die Arbeit der Menschen ist, die sich in unserer Gesellschaft für diejenigen einsetzen, die in Gefahr sind, von den Ketten des Systems erdrückt zu werden.

    +++++

    Bernadette, or Benni as she prefers to be known, is a delicate-looking girl with unbridled energy. She is a ‘system crasher’. This term is used to describe children who break every single rule; children who refuse to accept any kind of structure and who gradually fall through the cracks in Germany’s child and welfare services. No matter where this nine-year-old is taken in, she is booted out again after a short time. And that is exactly what she is after, because all she wants is to be able to live with her mother again: a woman who is totally unable to cope with her daughter’s incalculable behaviour.
    Made from her own multi-award-winning script, Nora Fingscheidt has created an intense drama about one child’s overwhelming need for love and security and the potential for violence that this engenders. At the same time, the film depicts the tireless attempts of educators and psychologists who use respect, trust and confidence to create a way forward for children who threaten to destroy others and themselves as a result of their unpredictable outbursts. (Berlinale)

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    28.11.
    Bait Film
    Bait

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    +++ English version below +++

    Hinter der idyllischen Fassade eines Fischerdorfs in Cornwall liegen, kaum verdeckt, zerbrochene Welten. Klassenverhältnisse, Familien, der Alltag der Jugendlichen – alles ist durchzogen von großen Rissen. Deren visuelle Oberfläche jedoch ist von betörender, 16mm-körniger, schwarz-weißer Schönheit. Mit dem Gloss der Postkartenvorderseite ringt das wirkliche Leben auf der Rückseite um die Deutungshoheit: Wo man früher von der Fischerei leben konnte, fallen nun reiche Londoner Touristen ein und verdrängen die Einheimischen, deren Existenzgrundlage gefährdet ist. Auch das Verhältnis der Brüder Steven und Martin ist angespannt. Martin ist ein Fischer ohne eigenes Boot, denn damit veranstaltet Steven jetzt lukrativere Ausflugsfahrten. Das Cottage der Familie haben sie verkauft und mit den neuen Eigentümern scheint nur noch eine letzte Schlacht zu schlagen zu sein: die um einen küstennahen Parkplatz. Doch die Lage eskaliert und das nicht nur wegen einer Autokralle.
    Bewusst reduziert, mit minimaler technischen Ausrüstung und ausschließlich mithilfe von vorhandenem Licht, schafft Maik Jenkins Bilder, in deren tiefem Bass das Drama dröhnt: Bilder zwischen dokumentarischem direct cinema und symbolbehafteter Aufladung. Wie Glas kurz vor dem Zerspringen.


    BAIT is a 2018 feature film shot on16mm B&W film and processed by hand. Captured in Cornwall, it tells a stark story rooted in local culture and community, and how these marginal places are facing up to a changing world. From writer/director Mark Jenkin and Early Day Films, BAIT is a hand crafted monochrome expression of a life under threat.

    UK 2019, 88 min, Regie: Mark Jenkin
    mit Edward Rowe, Giles King, Mary Woodvine, Simon Shepherd, Isaac Woodvine, Chloe Endean

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 23:00 Uhr
    • Eintritt: Angabe folgt
  • Fr
    29.11.
    Bait Film
    Bait

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    +++ English version below +++

    Hinter der idyllischen Fassade eines Fischerdorfs in Cornwall liegen, kaum verdeckt, zerbrochene Welten. Klassenverhältnisse, Familien, der Alltag der Jugendlichen – alles ist durchzogen von großen Rissen. Deren visuelle Oberfläche jedoch ist von betörender, 16mm-körniger, schwarz-weißer Schönheit. Mit dem Gloss der Postkartenvorderseite ringt das wirkliche Leben auf der Rückseite um die Deutungshoheit: Wo man früher von der Fischerei leben konnte, fallen nun reiche Londoner Touristen ein und verdrängen die Einheimischen, deren Existenzgrundlage gefährdet ist. Auch das Verhältnis der Brüder Steven und Martin ist angespannt. Martin ist ein Fischer ohne eigenes Boot, denn damit veranstaltet Steven jetzt lukrativere Ausflugsfahrten. Das Cottage der Familie haben sie verkauft und mit den neuen Eigentümern scheint nur noch eine letzte Schlacht zu schlagen zu sein: die um einen küstennahen Parkplatz. Doch die Lage eskaliert und das nicht nur wegen einer Autokralle.
    Bewusst reduziert, mit minimaler technischen Ausrüstung und ausschließlich mithilfe von vorhandenem Licht, schafft Maik Jenkins Bilder, in deren tiefem Bass das Drama dröhnt: Bilder zwischen dokumentarischem direct cinema und symbolbehafteter Aufladung. Wie Glas kurz vor dem Zerspringen.


    BAIT is a 2018 feature film shot on16mm B&W film and processed by hand. Captured in Cornwall, it tells a stark story rooted in local culture and community, and how these marginal places are facing up to a changing world. From writer/director Mark Jenkin and Early Day Films, BAIT is a hand crafted monochrome expression of a life under threat.

    UK 2019, 88 min, Regie: Mark Jenkin
    mit Edward Rowe, Giles King, Mary Woodvine, Simon Shepherd, Isaac Woodvine, Chloe Endean

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 23:00 Uhr
    • Eintritt: Angabe folgt
  • Sa
    30.11.
    »Total vergrincht« | Statttheater (Theater AG der MRV St. Georg) Sonstiges
    »Total vergrincht« | Statttheater (Theater AG der MRV St. Georg)

    An einem Weihnachtsabend stehlen die Grinchwesen das Weihnachten der Menschen mitsamt aller Gaben. Darunter befand sich auch ein Teddy, der liebste Freund eines kleinen Jungen. Der macht sich auf seinen Freund aus den Klauen der Grinchwesen zu befreien.
    Auf seiner Verfolgung verliert er die Spur und landet bei einem einsamen Bären. Beide freunden sich an. Im Traum kommt den Jungen der perfekte Plan zu Befreiung.

    Die Spieler vom Statttheater begeben sich in die mystische Welt des Maskentheaters und spielen ein
    fulminantes, wildes Körpertheater das gefüllt wird mit überraschenden Wendungen und kruden,
    verrückten Ideen, die allesamt auf ein besinnliches Weihnachten zu steuern.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 7,00 € / 5,00 € (VVK: 5,00 / 4,00 € zzgl. Gebühren)