Nächster Monat

  • Sa
    18.08.
    »Bier für Frauen« | Schaustelle Halle Theater
    »Bier für Frauen« | Schaustelle Halle

    »Bier für Frauen« eine Trink- und Sprachrecherche für die Bühne von Felicia Zeller
    Ob allein, zu zweit oder zu dritt, Monolog über dem Bier oder Gemeinschaftstrinken, mit außerordentlichem Körpereinsatz oder ohne: zwei Schauspielerinnen, ein Schauspieler, ein Regisseur, eine Choreografin und at first ein Stück von Felicia Zeller ergründen Formen von Kommunikation, welche hartnäckig wiederkehrende Bedürfnisse nach Klarheit artikulieren, dabei jedoch trink-syntaktisch aus dem Ruder laufen. Jenseits fester Standpunkte fördern sie Sätze zu Tage, die selten vollständig sind, erdulden Wiederholungen, die konsequent den gesuchten Sinn verfehlen, erleben momenthafte poetische Höhenflüge und jähe Abstürze in die Untiefen der Muttersprache, gewalttätig und zart, ordinär und schön. Trotz wiederkehrender Versuche neuer Lösungsansätze zur Rettung der Menschheit, die wie selbstverständlich über die Lippen gleiten, zeugen stark verkürzte Verständniscodes, bei erhöhtem Alkoholpegel auch Missverständniscodes, von einer fundamental gewordenen Disharmonie, einem Innendruck, für den es nur ein Ventil gibt: Theater!

    Schauspiel: Astrid Kohlhoff, Conny Wolter, Stefan Ebeling
    Regie: Silvio Beck
    Choreografie: Ellen Brix
    Musikalische Leitung: Stefan Ebeling

    Der Kartenvorverkauf beginnt Ende Juli.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 15,00 € / 10,00 € (VVK: 14,50 € zzgl. Gebühren)
  • So
    19.08.
    »Bier für Frauen« | Schaustelle Halle Theater
    »Bier für Frauen« | Schaustelle Halle

    »Bier für Frauen« eine Trink- und Sprachrecherche für die Bühne von Felicia Zeller
    Ob allein, zu zweit oder zu dritt, Monolog über dem Bier oder Gemeinschaftstrinken, mit außerordentlichem Körpereinsatz oder ohne: zwei Schauspielerinnen, ein Schauspieler, ein Regisseur, eine Choreografin und at first ein Stück von Felicia Zeller ergründen Formen von Kommunikation, welche hartnäckig wiederkehrende Bedürfnisse nach Klarheit artikulieren, dabei jedoch trink-syntaktisch aus dem Ruder laufen. Jenseits fester Standpunkte fördern sie Sätze zu Tage, die selten vollständig sind, erdulden Wiederholungen, die konsequent den gesuchten Sinn verfehlen, erleben momenthafte poetische Höhenflüge und jähe Abstürze in die Untiefen der Muttersprache, gewalttätig und zart, ordinär und schön. Trotz wiederkehrender Versuche neuer Lösungsansätze zur Rettung der Menschheit, die wie selbstverständlich über die Lippen gleiten, zeugen stark verkürzte Verständniscodes, bei erhöhtem Alkoholpegel auch Missverständniscodes, von einer fundamental gewordenen Disharmonie, einem Innendruck, für den es nur ein Ventil gibt: Theater!

    Schauspiel: Astrid Kohlhoff, Conny Wolter, Stefan Ebeling
    Regie: Silvio Beck
    Choreografie: Ellen Brix
    Musikalische Leitung: Stefan Ebeling

    Der Kartenvorverkauf beginnt Ende Juli.

    • Einlass: 17:30 Uhr
    • Beginn: 18:00 Uhr
    • Eintritt: 15,00 € / 10,00 € (VVK: 14,50 € zzgl. Gebühren)
  • Do
    30.08.
    Tempi Passati Konzert
    Tempi Passati

    Record Release »Teuflischer Plan«

    „Die Welt steht Kopf. Und wir schauen Fernsehen.“ Sänger Raik Hessel bringt den Wahnsinn der Gegenwart mal wieder auf den Punkt, oder besser gesagt: auf Platte. Mit „Teuflischer Plan“ legen Tempi Passati ihr mittlerweile viertes Album vor.
    Tempi Passatis neues Album zeichnet sich erneut durch einen Sinn für Songs, Spielwitz, Klang-Vielfalt und genreübergreifende Arrangements aus. Nach dem Motto: Das Leben ist zu kurz, um nur einen Sound zu spielen. „Vielfalt statt Einfalt statt Belanglosigkeit“, singt Hessel. Viele Quellen speisen den musikalischen Strom von Tempi Passati: ausgefeilter Folk, chansonesker Pop, Dub, Tex Mex, Liedermacherei und klassische Singer/Songwriter-Kunst. Und doch hat diese Band einen unverwechselbaren, stets wiedererkennbaren Klang.
    Textlich sind Tempi Passati so etwas wie der Gegenentwurf zum aktuellen „Menschen, Leben, Tanzen, Welt“-Deutschpop. Dieser Band hat etwas zu sagen, in eigener Sprache. Texte zwischen Euphorie und Resignation über die großen und kleinen Dinge des deutschen Alltags. Stücke wie „Glück allein macht auch nicht glücklich“ oder „Diversität“ sind treffsichere Beobachtungen dessen, was man gemeinhin das Allgemeine im Besonderen nennt. Erzählt wird von den Höhen und Tiefen bürgerlichen Lebens, großen Träumen, kurzsichtiger Gier und krasser Ungerechtigkeit. Zum Weinen schön und zum Lachen grotesk.
    Neben ihrem Händchen für deutsche Liedtexte und globale Grooves sind Tempi Passati aber vor allem eins: eine Live-Band. Und die erlebt man am besten beim Konzert.

    Besetzung:
    Raik Hessel (Gesang, Gitarre, Ukulele, Mandoline, Mundharmonika)
    André Heyer (Bass, Gesang)
    Peter Krutsch (Schlagzeug, Perkussion, Gesang)
    Johannes Uhlmann (Akkordeon, Elektronik, Mandoline, Mundy, Gesang)

    Der Kartenvorverkauf beginnt Ende Juli.

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: Angabe folgt
  • Fr
    31.08.
    »Gift« | erweiterte-zugeständnisse Leipzig/ Wien Theater
    »Gift« | erweiterte-zugeständnisse Leipzig/ Wien

    Mit dem Zweipersonenstück »GIFT. Eine Ehegeschichte« der preisgekrönten niederländischen Autorin Lot Vekemans feierte die Leipziger Theatercompagnie erweiterte zugeständnisse leipzig/wien nach der preisgekrönten Produktion »Abgänge« Ende August eine überaus erfolgreiche Premiere in der naTo.

    ER Mein Gott, bist du bitter
    SIE Woher kommt das, was glaubst du?

    Ein Paar trifft sich zehn Jahre nach seiner Trennung in der Wartehalle eines Friedhofes wieder. Jener Friedhof, auf dem das gemeinsame Kind begraben liegt. In einer dramaturgisch ausgefeilten und ebenso sensiblen Enthüllungsdramatik wird diese Wiederbegegnung erzählt, und es wird im Verlauf des Dialoges klar, dass SIE (Verena Noll) und ER (Peter Schneider) es nicht vermocht hatten, den Verlust ihres Sohnes, der bei einem Autounfall ums Leben kam, gemeinsam zu verarbeiten und die Beziehung nicht zuletzt an der gegensätzlichen Art des Trauerns zerbrochen ist. Während ER nach der Trennung versuchte, sich langsam ein neues Leben aufzubauen, verharrte SIE in den bestehenden Verhältnissen. Ein eigenartiger, schicksalhaft anmutender Anlass führt die beiden nach Jahren des Schweigens wieder zusammen und eröffnet den Raum für eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, mit dem anderen, mit sich selbst. Erinnerungen, lang gehegte Fragen, bisher unausgesprochene Vorwürfe verdichten sich zu einem schmerzhaft-klärenden Gespräch, das die Themen Verlust, Tod und Trauer untergründig und niemals vordergründig verhandelt.
    Die ungeheure Kraft des fragmentarischen Textes und die brillante Figurenpsychologie Vekemans lassen eine dichte Atmosphäre entstehen, der sich der Zuschauer nur schwer entziehen kann. Der schlichte, mit zerbrochenen Kacheln ausgekleidete Bühnenraum offenbart elektroakustische Bruchstellen (Akustik: Robert Rehnig). Ein Mann am Kontrabass (Franz Schwarznau) ergänzt die Zweierkonstellation akustisch und symbolhaft. Mit der erneuten Besetzung von Verena Noll und Peter Schneider (Grimme-Preis 2015, Deutscher Fernsehpreis 2016) knüpfen sie an die Zusammenarbeit bei der Wiederaufnahme der Produktion ABGÄNGE an.

    Spieldauer: ca. 90 Minuten
    Regie: Friederike Köpf
    ER: Peter Schneider
    SIE: Verena Noll
    Kontrabass: Franz Schwarznau
    Elektroakustik: Robert Rehnig

    Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und das Kulturamt der Stadt Leipzig. Mit freundlicher Genehmigung der Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH.
    www.erweiterte-zugestaendnisse.de

    Der Kartenvorverkauf beginnt Ende Juli.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 14,00 € / 10,00 € (VVK: 13,50 € zzgl. Gebühren)