Nächster Monat

  • So
    01.03.
    »Zack, Zack, Zack« | INSELbühne Theater
    »Zack, Zack, Zack« | INSELbühne

    Theater

    Schauspielertheater hoch vier.
    Vier Darsteller spielen in rasantem Wechsel 14 Figuren und springen nur so von einem Kostüm ins andere. Und so ganz nebenbei bringen sie einen ganzen Film auf die Bühne. Nicht irgendeinen, sondern Billy Wilders Klassiker »Eins, zwei, drei«. Eine Hollywoodkomödie aus den 60ern mit wahnsinnig schnellen und wahnsinnig witzigen Dialogen und der wohl komischsten Abrechnung mit dem Kalten Krieg. Erlebt vier der profiliertesten Schauspieler der Leipziger Theaterszene in einer Inszenierung von Volker Insel.
    Es spielen Armin Zarbock, Elena Weiß, Britta Boehlke und Stephan Thiel.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 19,- € / 12,- € (VVK: 17,- / 10,50 € zzgl. Gebühren)
  • Mo
    02.03.
    »Zack, Zack, Zack« | INSELbühne Theater
    »Zack, Zack, Zack« | INSELbühne

    Theater

    Schauspielertheater hoch vier.
    Vier Darsteller spielen in rasantem Wechsel 14 Figuren und springen nur so von einem Kostüm ins andere. Und so ganz nebenbei bringen sie einen ganzen Film auf die Bühne. Nicht irgendeinen, sondern Billy Wilders Klassiker »Eins, zwei, drei«. Eine Hollywoodkomödie aus den 60ern mit wahnsinnig schnellen und wahnsinnig witzigen Dialogen und der wohl komischsten Abrechnung mit dem Kalten Krieg. Erlebt vier der profiliertesten Schauspieler der Leipziger Theaterszene in einer Inszenierung von Volker Insel.
    Es spielen Armin Zarbock, Elena Weiß, Britta Boehlke und Stephan Thiel.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 19,- € / 12,- € (VVK: 17,- / 10,50 € zzgl. Gebühren)
  • Di
    03.03.
    Das Testament des Dr. Mabuse I mit Einführung Film
    Das Testament des Dr. Mabuse  I mit Einführung

    Dr. Mabuse führte ein Doppelleben als Psychoanalytiker und dämonischer Gangster – und die westliche Welt beinah an den Rand des Zusammenbruchs. Nachdem er gefasst wurde, konstruiert er nun, nahezu manisch, in einer Nervenklinik perfekte Verbrechen auf dem Papier. Zeitgleich stellt eine Serie von Morden und Einbrüchen die Polizei vor Rätsel… Der Wert dieses Films ist gar nicht zu überschätzen: Mabuse ist der Prototyp des Superschurken, eine Vielzahl an Szenen wurden zu Blaupausen des Action- und des Horrorfilms der folgenden Jahre. Auch mit heutigem Blick bleibt dieses Schlüsselwerk des modernen Unterhaltungskinos ein dicht erzählter, hervorragend inszenierter Film.

    In Fritz Langs Klassiker ist der Bösewicht als Individuum dargestellt und die ihn umgebende Gesellschaft ist abhängig vom Handeln einzelner, willensstarker Männer. Bei Chabrols Neuverfilmung von 1989 wird M zum personifizierten Ausdruck eines Systems, dessen Bestandteil er selbst ist. Das zentrale Thema, um das beide kreisen, sind die Prinzipien der Macht und das Motiv des (toten) Tyrannen. Wo Lang den hektischen Totentanz der 1920er- und 30er-Jahre reflektiert, klingt in Chabrols Film die Umbruchssituation von 1989/90 wider. Dr. M hat darin nicht nur alle Fäden in der Hand, er hängt seinerseits auch existentiell an ihnen. Und ganz planmäßig geht in diesem sehr kühlen Krimi gleich noch ein Gesellschaftssystem unter.


    Aus der Reihe: copy>paste – Filme und ihre Remakes

    Die Geschichte des Films beginnt mit einem Remake: Immer wieder fährt der Zug in den Bahnhof ein – als erstes bei den Gebrüdern Lumière in La Ciotat (1895), danach in New York (1896) oder im Lehigh Valley in Pennsylvania (1896). Seitdem hat sich das Verwerten erfolgreicher Stoffe nicht zuletzt kommerziell bewährt. Dabei hat das Remake mehr zu bieten als das Aufgießen alter Teebeutel. Das Remake ist selten Kopie, aber oftmals Zitat, Kommentar, Modernisierung – kein stumpfes copy, sondern kreatives paste in einen anders gearteten Zusammenhang.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Di
    03.03.
    Little Women Film
    Little Women

    USA 2019, 135 min, Regie: Greta Gerwig
    mit Soirse Ronan, Florence Pugh, Eliza Scanlen, Emma Watson, Timothée Chalamet, Laura Dern
    OV with German subtitles
    OF mit deutschen Untertiteln
    Eine Hochzeit muss am Ende jeder Geschichte stehen. Wenn Jo sich nicht an diese Vorgaben hält, können der wortgewandten jungen Autorin in den USA des 19. Jahrhunderts keine Hoffnungen auf eine Karriere gemacht werden. Doch von Hochzeiten will Jo weder in ihren Texten noch privat etwas wissen, denn von den zeitgenössischen Konventionen, denen sie und ihre drei Schwestern ausgesetzt sind, hält sie wenig. Gemeinsam mit ihren Schwestern Meg, Amy und Beth setzt sie alles daran, gesellschaftliche Konventionen zu überwinden, um sich ein erfülltes Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten zu können – auch wenn sich der Weg dahin mitunter sehr chaotisch gestaltet.

    Schauspielerin und Drehbuchautorin Greta Gerwig hat sich mit ihrem Debüt LADY BIRD auch als Regisseurin etabliert und ist damit eine der immer noch viel zu wenigen Frauen, denen in Hollywood auch bei größeren Produktionen ein Platz hinter der Kamera eingeräumt wird. Die fünfte Kinoadaption von Louisa May Alcotts Coming-of-Age-Klassiker von 1868, den bereits Katherine Hepburn, Winona Ryder und Christian Bale zum Leben erweckt haben, besetzt sie mit viel gefeierten Jungstars wie Saoirse Ronan (LADY BIRD), Florence Pugh (MIDSOMMAR) und Timothée Chalamet (CALL ME BY YOUR NAME).

    Writer-director Greta Gerwig (Lady Bird) has crafted a LITTLE WOMEN that draws on the classic novel and the writings of Louisa May Alcott. In Gerwig’s take, the beloved story of the March sisters – four young women each determined to live life on her own terms is both timeless and timely. Portraying Jo, Meg, Amy, and Beth March, the film stars Saoirse Ronan, Emma Watson, Florence Pugh, Eliza Scanlen, with Timothée Chalamet as their neighbor Laurie, Laura Dern as Marmee, and Meryl Streep as Aunt March.
    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:00 Uhr
    • Beginn: 21:30 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    04.03.
    Dr. M / mit Einführung / 35mm! Film
    Dr. M / mit Einführung / 35mm!

    BRD/Fr/IT 1989, 116 min, Regie: Claude Chabrol
    mit Alan Bates, Jennifer Beals, Jan Niklas, Hanns Zischler, Benoît Régent
    Format:35 mm

    Sprache: Englisch
    Language: English

    Berlin in den 1990ern, vor dem Fall der Mauer. Eine junge Frau stürzt sich vor einen Zug; exakt zum gleichen Zeitpunkt sterben zwei weitere Menschen spektakulär. Die epidemisch werdende Reihe von rätselhaften Selbsttötungen versetzt die Stadt zunehmend in Chaos. Kommissar Hartmann vermutet die Verbindung zu einem Wellness-Resort und einem Medientycoon. Chabrol, der böse Chronist des französischen Bürgertums, bleibt seinem grundlegenden Ansatz, "unsere gegenwärtige Gesellschaft in ihrer totalen Verwesung (zu) zeigen", auch in DR. M. treu. Die Figur des Dr. Mabuse stattet er mit dem Werkzeug des späten 20. Jahrhunderts aus: Massenmedien und deren allgegenwärtigem Einfluss.

    „Toutes les suicides – c'est tres allemand, n'est-ce pas?“, kommentiert Darsteller Benoît Régent während der Dreharbeiten und gibt damit eine ironische Diagnose des psychologischen Grundmusters des deutschen Volkes einige Jahrzehnte nach Kracauer ab. (nach Gerhardt Middings Drehbericht zu DR. M in der taz)

    In Fritz Langs Klassiker von 1923 ist der Bösewicht als Individuum dargestellt und die ihn umgebende Gesellschaft ist abhängig vom Handeln einzelner, willensstarker Männer. In Chabrols Neuverfilmung wird M zum personifizierten Ausdruck eines Systems, dessen Bestandteil er selbst ist. Das zentrale Thema, um das beide kreisen, sind die Prinzipien der Macht und das Motiv des (toten) Tyrannen. Wo Lang den hektischen Totentanz der 1920er- und 30er-Jahre reflektiert, klingt in Chabrols Film die Umbruchssituation von 1989/90 wider. Dr. M hat darin nicht nur alle Fäden in der Hand, er hängt seinerseits auch existentiell an ihnen. Und ganz planmäßig geht in diesem sehr kühlen Krimi gleich noch ein Gesellschaftssystem unter.


    Aus der Reihe: copy>paste – Filme und ihre Remakes

    Die Geschichte des Films beginnt mit einem Remake: Immer wieder fährt der Zug in den Bahnhof ein – als erstes bei den Gebrüdern Lumière in La Ciotat (1895), danach in New York (1896) oder im Lehigh Valley in Pennsylvania (1896). Seitdem hat sich das Verwerten erfolgreicher Stoffe nicht zuletzt kommerziell bewährt. Dabei hat das Remake mehr zu bieten als das Aufgießen alter Teebeutel. Das Remake ist selten Kopie, aber oftmals Zitat, Kommentar, Modernisierung – kein stumpfes copy, sondern kreatives paste in einen anders gearteten Zusammenhang.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    04.03.
    Little Women Film
    Little Women

    USA 2019, 135 min, Regie: Greta Gerwig
    mit Soirse Ronan, Florence Pugh, Eliza Scanlen, Emma Watson, Timothée Chalamet, Laura Dern
    OV with German subtitles
    OF mit deutschen Untertiteln
    Eine Hochzeit muss am Ende jeder Geschichte stehen. Wenn Jo sich nicht an diese Vorgaben hält, können der wortgewandten jungen Autorin in den USA des 19. Jahrhunderts keine Hoffnungen auf eine Karriere gemacht werden. Doch von Hochzeiten will Jo weder in ihren Texten noch privat etwas wissen, denn von den zeitgenössischen Konventionen, denen sie und ihre drei Schwestern ausgesetzt sind, hält sie wenig. Gemeinsam mit ihren Schwestern Meg, Amy und Beth setzt sie alles daran, gesellschaftliche Konventionen zu überwinden, um sich ein erfülltes Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten zu können – auch wenn sich der Weg dahin mitunter sehr chaotisch gestaltet.

    Schauspielerin und Drehbuchautorin Greta Gerwig hat sich mit ihrem Debüt LADY BIRD auch als Regisseurin etabliert und ist damit eine der immer noch viel zu wenigen Frauen, denen in Hollywood auch bei größeren Produktionen ein Platz hinter der Kamera eingeräumt wird. Die fünfte Kinoadaption von Louisa May Alcotts Coming-of-Age-Klassiker von 1868, den bereits Katherine Hepburn, Winona Ryder und Christian Bale zum Leben erweckt haben, besetzt sie mit viel gefeierten Jungstars wie Saoirse Ronan (LADY BIRD), Florence Pugh (MIDSOMMAR) und Timothée Chalamet (CALL ME BY YOUR NAME).

    Writer-director Greta Gerwig (Lady Bird) has crafted a LITTLE WOMEN that draws on the classic novel and the writings of Louisa May Alcott. In Gerwig’s take, the beloved story of the March sisters – four young women each determined to live life on her own terms is both timeless and timely. Portraying Jo, Meg, Amy, and Beth March, the film stars Saoirse Ronan, Emma Watson, Florence Pugh, Eliza Scanlen, with Timothée Chalamet as their neighbor Laurie, Laura Dern as Marmee, and Meryl Streep as Aunt March.
    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:00 Uhr
    • Beginn: 21:30 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    05.03.
    Waterproof / Filmpremiere mit Gästen Film
    Waterproof / Filmpremiere mit Gästen

    BRD 2019, Dok, 88 min, Regie: Daniela König

    Sprache: Arabisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic with german subtitles

    Aysha und Khawla sind Klempnerinnen in einem der trockensten Länder der Welt: Jordanien. Auf ihrer Mission sind sie Pionierinnen, denn endlich können Rohrbrüche nun repariert und Wassertanks gereinigt werden, auch wenn gerade kein Mann im Haus ist: Dienste von männlichen Handwerkern dürfen Frauen in Jordanien nämlich nicht alleine in Anspruch nehmen. Nach dem Tod ihres Mannes begann Aysha eine Ausbildung bei Khawla, um ihre Kinder alleine versorgen zu können. Khawla ermutigt sie auch, ihren Traum vom eigenen Unternehmen zu verfolgen – bis Khawla wegen Korruptionsverdacht vor Gericht muss und die Freundschaft zwischen den Frauen auf die Probe gestellt wird.

    Zu Gast: Regisseurin Daniela König & Videotelefonat mit den Protagonistinnen


    Aishe, after losing her husband, suddenly became the sole provider for her three children. She participates in several workshops for the emancipation of Muslim women and decides to pursue a career as a female plumber to ease her financial situation. WATERPROOF gives a humorous insight into the world of a plumber and her colleagues who try to stand their ground armed only with pliers and screwdrivers. They are the first femal plumbers in Jordan - one of the driest countries in the world.

    Premiere in attedance of the film team.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    05.03.
    Für Sama Film
    Für Sama

    GB/SYR 2019, Dok, 95 min, Regie: Waad al-Kateab, Edward Watts

    Sprache: Arabisch,Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic,English with german subtitles

    Waad studiert im syrischen Aleppo Wirtschaftswissenschaften, als die Menschen auf die Straße gehen und Freiheit einfordern. Während der Demonstrationen lernt sie den Arzt Hamza kennen, die beiden verlieben sich, heiraten und bekommen ihre Tochter Sama – all das inmitten eines mittlerweile katastrophalen Krieges. An Sama schreibt die junge Mutter diesen filmischen Brief. Seit Jahren dokumentiert sie das Leben und Sterben in Aleppo und liefert mit ihrer Kamera unfassbare Bilder von Verlust, Freude und Überleben: Sie zeigt die Euphorie ihrer jungen Liebe und den Kampf um das letzte Krankenhaus, das Waad und Hamza im Kollektiv begleiten. Das Glück über die gemeinsame Tochter und die Angst, als kritische Berichterstatterin verhaftet zu werden. Immer unausweichlicher scheint die Entscheidung, für die Sicherheit ihrer Familia das Land zu verlassen und damit den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert haben… Ein bewegendes Zeitdokument, ebenso erschütternd wie notwendig.

    Für Menschen mit Fluchterfahrung sei darauf hingewiesen, dass der Film retraumatisierend wirken kann.

    FOR SAMA is both an intimate and epic journey into the female experience of war. A love letter from a young mother to her daughter, the film tells the story of Waad al-Kateab’s life through five years of the uprising in Aleppo, Syria as she falls in love, gets married and gives birth to Sama, all while cataclysmic conflict rises around her. Her camera captures incredible stories of loss, laughter and survival as Waad wrestles with an impossible choice– whether or not to flee the city to protect her daughter’s life, when leaving means abandoning the struggle for freedom for which she has already sacrificed so much.

    Please be aware: the movies content might be disturbing to people who had to experience similar situations.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 22:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Fr
    06.03.
    »Jodln Und Jandln« (Teil I und II) | Erweiterte Zugeständnisse Leipzig/Wien Theater
    »Jodln Und Jandln« (Teil I und II) | Erweiterte Zugeständnisse Leipzig/Wien

    »Herr bin i auf meim Hof«
    Oskar Maria Graf, Die Geschichte der buckligen Hölleisengretl«

    »Zwischen mächtig ragenden Bergen
    lasse mich von den Lüften hinwegbrausen«
    Friederike Mayröcker

    Zwei Inszenierungen an einem Abend (mit Jause!)

    Von Bergen, Buckeln und Büchern. Von Eulen, ScheißenTagen und dem Jäckchen des Vogel Greif.
    Nach den beiden erfolgreichen Einzel-Premieren im Herbst erreicht unsere literarische Hüttenwanderung im März 2020 den Gipfel. Wir laden Sie ein, mit uns in die Archaik der Bergwelt des »Bauerndichters« Oskar Maria Graf einzutauchen und sich in die Höhen des poetischen Elfenbeinturms von Friederike Mayröcker und Ernst Jandl aufzuschwingen. An einem Abend erleben Sie das alpine Kammerspiel Jodln und das assoziative Dichterportrait Jandln – mit grünem Veltliner und Brezeln in der Umbaupause!
    Jodln erzählt poetisch-skurrile Dorfgeschichten über die Abgründe und Schroffheiten, Sehnsüchte und Abhängigkeiten der menschlichen Natur, inspiriert von Motiven des bayrisch-amerikanischen Schriftstellers Oskar Maria Graf (1894-1967).
    Jandln spielt in den Arbeitszimmern des österreichischen Dichter-Liebespaares Friederike Mayröcker (*1924) und Ernst Jandl (1925-2000). Mayröckers fragile SprachLandschaften kommunizieren mit Jandls sinnlich- derben Lautgedichten und seinem »Theatertext aus der Fremde«.
    2020 jährt sich der Todestag von Ernst Jandl zum zwanzigsten Mal. Friederike Mayröcker feierte im Dezember 2019 ihren 95. Geburtstag. Vor über zwanzig Jahren waren beide in der naTo Leipzig zu Gast.
    In der szenischen Gegenüberstellung wird Jodln Und Jandln zum Sprachexperiment zwischen Mundart, Dichtung, Klang und Lautmalerei.

    Es spielen: Verena Noll, Jan Uplegger und Thomas Dehler
    Akustik: Robert Rehnig
    Regie: Friederike Köpf

    Eine Produktion von Erweiterte Zugeständnisse in Kooperation mit die naTo e.V. und KULTURe. Verein Eiffe ¬ der Bär. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Zudem gefördert durch die Leipzigstiftung, das Österreichische Kulturforum Berlin, den Buchfunk Verlag und die Schaubühne Lindenfels.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 18,00 € / 14,00 € (VVK: 16,00 / 12,00 € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    07.03.
    »Jodln Und Jandln« (Teil I und II) | Erweiterte Zugeständnisse Leipzig/Wien Theater
    »Jodln Und Jandln« (Teil I und II) | Erweiterte Zugeständnisse Leipzig/Wien

    »Herr bin i auf meim Hof«
    Oskar Maria Graf, Die Geschichte der buckligen Hölleisengretl«

    »Zwischen mächtig ragenden Bergen
    lasse mich von den Lüften hinwegbrausen«
    Friederike Mayröcker

    Zwei Inszenierungen an einem Abend (mit Jause!)

    Von Bergen, Buckeln und Büchern. Von Eulen, ScheißenTagen und dem Jäckchen des Vogel Greif.
    Nach den beiden erfolgreichen Einzel-Premieren im Herbst erreicht unsere literarische Hüttenwanderung im März 2020 den Gipfel. Wir laden Sie ein, mit uns in die Archaik der Bergwelt des »Bauerndichters« Oskar Maria Graf einzutauchen und sich in die Höhen des poetischen Elfenbeinturms von Friederike Mayröcker und Ernst Jandl aufzuschwingen. An einem Abend erleben Sie das alpine Kammerspiel Jodln und das assoziative Dichterportrait Jandln – mit grünem Veltliner und Brezeln in der Umbaupause!
    Jodln erzählt poetisch-skurrile Dorfgeschichten über die Abgründe und Schroffheiten, Sehnsüchte und Abhängigkeiten der menschlichen Natur, inspiriert von Motiven des bayrisch-amerikanischen Schriftstellers Oskar Maria Graf (1894-1967).
    Jandln spielt in den Arbeitszimmern des österreichischen Dichter-Liebespaares Friederike Mayröcker (*1924) und Ernst Jandl (1925-2000). Mayröckers fragile SprachLandschaften kommunizieren mit Jandls sinnlich- derben Lautgedichten und seinem »Theatertext aus der Fremde«.
    2020 jährt sich der Todestag von Ernst Jandl zum zwanzigsten Mal. Friederike Mayröcker feierte im Dezember 2019 ihren 95. Geburtstag. Vor über zwanzig Jahren waren beide in der naTo Leipzig zu Gast.
    In der szenischen Gegenüberstellung wird Jodln Und Jandln zum Sprachexperiment zwischen Mundart, Dichtung, Klang und Lautmalerei.

    Es spielen: Verena Noll, Jan Uplegger und Thomas Dehler
    Akustik: Robert Rehnig
    Regie: Friederike Köpf

    Eine Produktion von Erweiterte Zugeständnisse in Kooperation mit die naTo e.V. und KULTURe. Verein Eiffe ¬ der Bär. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Zudem gefördert durch die Leipzigstiftung, das Österreichische Kulturforum Berlin, den Buchfunk Verlag und die Schaubühne Lindenfels.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 18,00 € / 14,00 € (VVK: 16,00 / 12,00 € zzgl. Gebühren)
  • So
    08.03.
    »Kästner kratzt uns« Theater
    »Kästner kratzt uns«

    Tanztheater

    »Kästner kratzt uns« ist ein Tanzprojekt für Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren.

    Ausgangspunkt für die Projektidee ist ein Zitat Erich Kästners:
    »Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie Erwachsene, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.«

    Erich Kästner war es also wichtig die Welt immer wieder auch durch Kinderaugen zu betrachten und nie den unvoreingenommenen Blick eines Kindes zu verlieren. Aber wie erinnert man sich am besten daran, sein inneres Kind nicht zu verlieren? An einen Mückenstich werden wir immer wieder erinnert, wenn es juckt. »Kästner kratzt uns« soll allen erwachsenen Menschen so einen »Mückenstich« verpassen und die Erinnerung an die eigene Kindheit wieder wach rufen.

    »Kästner kratzt uns« ist ein Projekt des tanzZenit e.V. in Kooperation mit der 157. Grundschule und der naTo Leipzig. Das Projekt wird gefördert von »ChanceTanz«, einer Initiative von Aktion Tanz – Bundesverband für Tanz in Schulen und Gesellschaft e.V. , sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen von »Kultur macht Stark«.

    Choreographie, Regie, Ausstattung und Musikbearbeitung von Undine Werchau und Johanna Kecke.

    Eintritt: frei (Um Spenden für die soziokulturelle Arbeit des tanzZenit e.V. wird gebeten.)

    • Einlass: 11:00 Uhr
    • Beginn: 11:30 Uhr
    • Eintritt: frei
  • So
    08.03.
    Festung / Filmvorführung mit Diskussion Film
    Festung / Filmvorführung mit Diskussion

    BRD 2011, 87 min, Regie: Kirsi Marie Liimatainen
    mit Ursina Lardi, Peter Lohmeyer, Elisa Essig, Ansgar Göbel, Antonia T. Pankow

    Sprache: Deutsch
    Language: German

    Berührend, behutsam und sensibel beschreibt die Regisseurin Kirsi Marie Liimatainen häusliche Gewalt gegen Frauen* am Beispiel einer fünfköpfigen Familie. Der Vater ist gerade erst aus einer Therapie zurückgekehrt, aber weiterhin gewalttätig gegenüber der Mutter. Jede der drei Töchter sucht ihren eigenen Ausweg aus der Situation. Aus der Perspektive der 13-jährigen Johanna dringen die Zuschauenden immer tiefer in die familiären Zusammenhänge ein und erahnen sukzessiv die Dimensionen der Gewalt. Die Scham der Opfer, die Angst der Kinder und die Ignoranz des sozialen Umfeldes verurteilt die Leidtragenden zu passiver Hinnahme, versteckter Angst und Lügen.

    Im Anschluss: Diskussion mit Mitarbeiter*innen des Vereins Frauen für Frauen e.V.

    Frauen für Frauen e.V. arbeitet seit 30 Jahren in Leipzig zum Thema Gewalt gegen Frauen* und Kinder, mit dem Fokus auf häuslicher Gewalt. Der 8. März gibt Anlass, Erfahrungen und Schlüsse aus der Praxis zu teilen und über ein oft verschwiegenes Thema ins Gespräch zu kommen.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • So
    08.03.
    Waterproof Film
    Waterproof

    BRD 2019, Dok, 88 min, Regie: Daniela König

    Sprache: Arabisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic with german subtitles

    Aysha und Khawla sind Klempnerinnen in einem der trockensten Länder der Welt: Jordanien. Auf ihrer Mission sind sie Pionierinnen, denn endlich können Rohrbrüche nun repariert und Wassertanks gereinigt werden, auch wenn gerade kein Mann im Haus ist: Dienste von männlichen Handwerkern dürfen Frauen in Jordanien nämlich nicht alleine in Anspruch nehmen. Nach dem Tod ihres Mannes begann Aysha eine Ausbildung bei Khawla, um ihre Kinder alleine versorgen zu können. Khawla ermutigt sie auch, ihren Traum vom eigenen Unternehmen zu verfolgen – bis Khawla wegen Korruptionsverdacht vor Gericht muss und die Freundschaft zwischen den Frauen auf die Probe gestellt wird.

    Aishe, after losing her husband, suddenly became the sole provider for her three children. She participates in several workshops for the emancipation of Muslim women and decides to pursue a career as a female plumber to ease her financial situation. WATERPROOF gives a humorous insight into the world of a plumber and her colleagues who try to stand their ground armed only with pliers and screwdrivers. They are the first femal plumbers in Jordan - one of the driest countries in the world.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 22:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mo
    09.03.
    Bassekou Kouyate | Werk 2 zu Gast in der naTo Konzert
    Bassekou Kouyate | Werk 2 zu Gast in der naTo

    West African Blues, Mali Groove, Afro, Blues, Jazz

    Er ist „ein Genie und der lebende Beweis dafür, dass der Blues aus Mali kommt“, sagt Taj Mahal über seinen Kollegen Bassekou Kouyaté.

    Er gilt als der beste Ngoni-Spieler (traditionellen, westafrikanischen Langhals-Spießlaute) der Welt, stand bereits mit Künstlern wie Ali Farka Toure, Toumani Diabate, Taj Mahal, Joachim Kühn oder Sir Paul McCartney auf der Bühne und partizipierte mehrmals bei Damon Albarns „Africa Express”.

    Mit seiner „groovigen“ Band Ngoni ba, die aus 3 Ngonis verschiedener Stimmung, diverse Perkussionsinstrumente und der fantastischen Sängerin Amy Sacko besteht, ist er bereits weltweit auf renommierten (z.B Glastonbury, Roskilde, Fuji Rock Festival, North Sea Jazz Festival) und in Konzerthäusern wie der Elbphilharmonie erfolgreich aufgetreten. 2013 wurde er von der BBC zum “best African artist of the year” und ist sicherlich einer der interessantesten Künstler der heutigen afrikanischen Musikszene.

    Neben seinen Konzerten mit Ngoni Ba steht er auch für Kollaboration im Bereich Jazz, Blues & Weltmusik zur Verfügung. Er ist einer der Hauptprotagonisten beim Kinofilm “Mali Blues“, der u.a. auch auf ARTE lief.

    “...we were swept along on a wave of urgent rhythms and improvisation” (London Jazz News)

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: € (VVK: 23,00 € zzgl. Gebühren)
  • Di
    10.03.
    June Cocó | Lovers & Dreamers Tour Konzert
    June Cocó | Lovers & Dreamers Tour

    Mit dieser Tour besinnt sich June Cocó zurück auf ihre Ursprünge. Intimer. Reduzierter. Klavier, Stimme und wenige punktierte Beats & Sounds. Sie spannt ein ganz eigenes Klang-Spektrum aus mitreißenden, berührenden Songs, die wie farbige Spaceshuttles zwischen Alltag und Schwerelosigkeit des Alls oszillieren. Flirrend, wie das Glitzern, das entsteht, wenn Sonnenstrahlen auf Asphalt treffen. Träumen, lieben, fühlen aber eben auch mal scheitern, aufstehen und weitermachen, das Leben in emotionalen Wellenbergen.
    Mit ihrer einzigartigen Stimme und Präsenz umhüllt June Cocó ein Zauber, der in der Vergangenheit auch schon George Clooney begeisterte oder Udo Lindenberg zur spontanen Jamsession am Flügel animierte.
    Zwischen gespenstischen Phantasiewelten, einem Hauch Melancholie, aber immer der Sehnsucht und Aufbruchsstimmung als treibende Kraft hinter den Songs bleibt am Ende immer ein wärmendes Gefühl.

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 17,- € (VVK: 14,- € zzgl. Gebühren)
  • Mi
    11.03.
    Screening Religion: Get – Der Prozess der Viviane Amsalem | mit Diskussion Film
    Screening Religion: Get – Der Prozess der Viviane Amsalem | mit Diskussion

    F/BRD/ISR 2014, 115 min, Regie: Ronit und Shlomi Elkabetz
    mit Ronit Elkabtz, Menashe Noy, Simon Abkarian, Sasson Gabay

    Sprache: Hebräisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Hebrew with german subtitles

    Fünf Jahre lang kämpft Viviane vor dem jüdisch-orthodoxen Rabbinatsgericht für die Scheidung von ihrem Ehemann Elisha. Da es in Israel keine standesamtliche Eheschließung, sondern nur die religiöse Ehe gibt, gibt es auch keine zivile Scheidung. Zwar kann das Gericht den Mann zur Einwilligung in die Scheidung anhalten, aber diese wird nur wirksam, wenn er persönlich einen Get, einen vom Gericht ausgestellten Scheidebrief, an seine Frau überreicht. Obwohl Viviane schon seit Jahren von ihm getrennt lebt, verweigert Elisha die Scheidung. Der Prozess zieht sich weiter hin, während Viviane verzweifelt um ihre Würde und ihre Freiheit kämpft.

    Im Anschluss: Diskussion


    Aus der Reihe: Screening Religion

    Einmal im Monat präsentiert die Kolleg-Forschungsgruppe „Multiple Secularities – Beyond the West, Beyond Modernities“ der Universität Leipzig selten gezeigte Dokumentarfilme und Spielfilme. Religion ist in jedem davon präsent – sei es als Katalysator für Verhandlungsprozesse, als Konfliktquelle oder als Marker von Identitäten.

    https://www.multiple-secularities.de/screening-religion


    The Israeli-French film drama “Gett – The Trial of Viviane Amsalem” tells of the fate of the Israeli Viviane Amsalem and her long, desperate struggle for a divorce. Since there is no civil marriage in Israel, but only a religious marriage, there is also no civil divorce. For five years, Viviane fights for divorce from her husband Elisha in the Jewish Orthodox Rabbinical Court.

    Although the court can require the husband to consent to the divorce, it only becomes effective if he personally hands over a Gett, a divorce letter issued by the court, to his wife. Elisha refuses the divorce, although Viviane has been living apart from him for years. The process continues, while Viviane desperately struggles for her dignity and freedom.

    The screening will be followed by a discussion.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: Eintritt frei €
  • Mi
    11.03.
    Waterproof Film
    Waterproof

    BRD 2019, Dok, 88 min, Regie: Daniela König

    Sprache: Arabisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic with german subtitles

    Aysha und Khawla sind Klempnerinnen in einem der trockensten Länder der Welt: Jordanien. Auf ihrer Mission sind sie Pionierinnen, denn endlich können Rohrbrüche nun repariert und Wassertanks gereinigt werden, auch wenn gerade kein Mann im Haus ist: Dienste von männlichen Handwerkern dürfen Frauen in Jordanien nämlich nicht alleine in Anspruch nehmen. Nach dem Tod ihres Mannes begann Aysha eine Ausbildung bei Khawla, um ihre Kinder alleine versorgen zu können. Khawla ermutigt sie auch, ihren Traum vom eigenen Unternehmen zu verfolgen – bis Khawla wegen Korruptionsverdacht vor Gericht muss und die Freundschaft zwischen den Frauen auf die Probe gestellt wird.

    Aishe, after losing her husband, suddenly became the sole provider for her three children. She participates in several workshops for the emancipation of Muslim women and decides to pursue a career as a female plumber to ease her financial situation. WATERPROOF gives a humorous insight into the world of a plumber and her colleagues who try to stand their ground armed only with pliers and screwdrivers. They are the first femal plumbers in Jordan - one of the driest countries in the world.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 22:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    12.03.
    Buchmesse International Special Lesung
    Buchmesse International Special

    Leipzig liest

    18.00
    Lesung und Gespräch
    Mitwirkende: Valdas Papievis (Autor), Gregor Dotzauer (Moderation), Markus Roduner (Übersetzer), Jorg Becken (Herausgeber), Cornelia Heyse (Schauspielerin/Vorleserin).
    Titel: Odile
    Veranstalter: Lithuanian Culture Institute, KLAK Verlag
    Moderation: Markus Roduner

    Valdas Papievis »Odile oder die Einsamkeit der Flughäfen«
    Der in Paris lebende litauische Autor Valdas Papievis lädt zur Präsentation seines frisch auf Deutsch erschienenen Romans »Odile oder die Einsamkeit der Flughäfen« ein, einer Geschichte über metaphysische Einsamkeit, den Alltag einer 90-jährigen Pariser Grande Dame und über den stilvollen Abschied von Dingen, Erinnerungen und Menschen. Den Leser erwartet ein außerordentliches Lesevergnügen, das Roland Barthes als jouissance bezeichnete.

    19.00
    Lesung und Gespräch
    Mitwirkende: Germano Almeida, Ana Luísa Amaral, Geovani Martins, Djaimilia Pereira de Almeida
    (Portugal)
    Titel: Ein Ausblick auf die portugiesischsprachige Literatur heute
    Veranstalter: Botschaft von Portugal

    20.00
    Lesung und Gespräch
    Mitwirkende: Nele Pollatschek, Jonathan Coe (GB)
    Titel: Goodbye, England. Zwei klug-ironische Blicke auf eine Insel in Aufruhr
    Beschreibung: Wie es so weit kommen konnte, dass Großbritannien die EU verlässt
    Moderation: Gesa Ufer, radioeins (rbb)
    Veranstalter: Folio Verlag, Verlag Galiani Berlin
    Eine Veranstaltung im Rahmen von Leipzig liest

    Der Brexit spaltet die britische Gesellschaft und ganz Europa – Nele Pollatschek und Jonathan Coes zeigen in ihren Büchern, wie es dazu kommen konnte. In ihrem Liebesbrief an England »Dear Oxbridge« analysiert Nele Pollatschek mit abgründigem Humor eine turbulente Liebesbeziehung zu einer verwirrenden Insel. Es ist ein Insiderbericht aus den Elite-Universitäten Cambridge und Oxford und ein Liebesbrief an ein eigensinniges Stück Europa. In seinem unterhaltsamen und fein gesponnenen Gesellschaftsroman »Middle England« blickt Jonathan Coe tief in die Seele des englischen Wesens. Ab wann lief alles schief? In den vermeintlich idyllischen Midlands mit festen Werten und Traditionen kommt eine bizarre Sehnsucht nach Englishness auf, und eine tiefe Kluft zieht in diesem abgehängten Landesteil durch alle menschlichen Beziehungen.

    Nähere Infos zu den Büchern:
    Jonathan Coe, Middle England - https://www.folioverlag.com/Middle-England/9783852568010
    Nele Pollatschek, Dear Oxbridge - https://www.galiani.de/buch/nele-pollatschek-dear-oxbridge-9783462320954

    21.00
    Lesung und Gespräch
    Mitwirkende: Jorge Zepeda Patterson (Mexico)
    Titel: Die Korrupten
    Beschreibung: Der internationale Erfolgsautor aus Mexiko zum 1. Mal in Deutschland
    Moderation: André Gstettenhofer
    Veranstalter: Elster & Salis AG

    Eintritt: alle frei

    • Einlass: 17:30 Uhr
    • Beginn: 18:00 Uhr
    • Eintritt: frei
  • Fr
    13.03.
    Buchmesse International Spezial Lesung
    Buchmesse International Spezial

    Leipzig liest

    18.00
    Mitwirkende: Anna Kordsaia-Samadaschwili, Lia Sturua, Lasha Bakradze (Moderator), Stefan Monhardt (Moderator), Nino Kavelashvili (Dolmetscherin)
    Titel: Romanautorin Anna Kordsaia-Samadschwili und Lyrikerin Lia Sturua – zwei Frauen aus verschiedenen Generationen – über ihre Werke und aktuelle Literaturtendenzen aus Georgien
    Beschreibung: Anna Kordsaia-Samadaschwili erzählt über bittersu?ße georgische Geschichten in ihrem neuen Roman »Sinka Mensch« und Lia Sturua präsentiert zum ersten Mal unglaublich faszinierenden Gedichtband »Enzäphalogramm«.
    Veranstalter, Herausgeber: Writer’s House of Georgia, Frankfurter Verlagsanstalt, Edition Monhardt

    Zwei wichtige Stimmen der georgischen Literatur stellen ihre Werke vor: Anna Kordsaia-Samadaschwili erzählt über bittersu?ße georgische Geschichten in ihrem neuen Roman »Sinka Mensch« und Lia Sturua präsentiert zum ersten Mal den unglaublich faszinierenden Gedichtband »Enzäphalogramm«.
    Die 1968 geborene Anna Kordsaia-Samadischwili zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen georgischen Autorinnen. Sie lebt und arbeitet als Autorin, Übersetzerin und Kulturjournalistin in Tbilissi und erhielt zahlreiche georgische Literaturpreise. In ihrem Roman »Sinka Mensch« (2020) über den verkru?ppelten, in einem Kinderheim aufgewachsenen Musiker Aleksi Adamiani, dessen Nachname schlicht »Mensch« bedeutet, spiegeln sich die Geschichten der Stadt Tbilissi in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Die wundersamen, auf den ersten Blick unglaublichen Begebenheiten werden zu einem Märchen verwebt, in dem Erdachtes und Wahres untrennbar miteinander verknüpft sind.
    Lia Sturua, geboren 1939 in Tbilissi, verkörpert dagegen das lyrische Georgien. Seit der Erscheinung ihrer ersten Gedichtsammlung 1965 revolutionierte sie die dichterischen Traditionen ihres Landes. Dass jemand – zumal eine Frau – Gedichte außerhalb des traditionellen Themenkanons und in freien Versen schrieb, war im Georgien der 60er Jahre neu und unerhört. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen für ihr Werk und gilt heute als eine der wichtigsten dichterischen Stimmen ihres Landes. Der Gedichtband »Enzäphalogramm« (2018) präsentiert die Lyrikerin zum ersten Mal mit einer breiteren Auswahl in deutscher Übersetzung.

    19.00
    Lesung und Gespräch
    Mitwirkende: Malu Halasa (USA)
    Titel: Mutter aller Schweine
    Beschreibung: Das brillante, ebenso tragische wie komische Porträt einer zeitgenössischen Familie in
    Jordanien
    Moderation: André Gstettenhofer
    Veranstalter: Elster & Salis AG

    20.00
    Lesung und Gespräch
    Mitwirkende: Rob van Essen, Ulrich Faure (Niederlande)
    Titel: Der gute Sohn
    Beschreibung: Der niederländische Bestseller-Autor Rob van Essen stellt seinen preisgekrönten
    Roman vor. Zwei 60-jährige Männer begeben sich auf eine Mission, deren wahren Zweck nur
    einer von beiden kennt.
    Veranstalter: homunculus verlag

    Rob van Essen gehört in den Niederlanden zu den bedeutendsten Autoren der Gegenwart. Gemeinsam mit seinem Übersetzer stellt er seinen Roman Der gute Sohn vor, mit dem er 2019 den wichtigsten niederländischen Literaturpreis, den Libris-Preis, gewann.
    Zum Buch
    Die nahe Zukunft: Zwei Männer begeben sich auf eine geheimnisvolle Mission, deren wahren Zweck nur einer von beiden kennt. Der andere hat vor Kurzem seine Mutter zu Grabe getragen. So beginnt nicht nur eine Reise voll bizarrer Ereignisse inmitten einer Welt mit bedingungslosem Grundeinkommen, selbstfahrenden Autos und ironischen Robotern. Es beginnt eine Reise in die Vergangenheit eines Sohnes, der nach dem Tod seiner Mutter Bilanz zieht.
    Der gute Sohn ist Thriller, Dystopie, autobiografisches Zeugnis und absurder Road-Novel zugleich. Noch nie wurden existenzielle Themen wie Tod und Altern, Erinnern und Vergessen mit solch sprudelnder Leichtigkeit und solch trockenem Witz beschrieben.

    21.00
    Lesung und Gespräch
    Mitwirkende: Julia Cimafiejeva, Alhierd Bacharevi?, Maryna Rahklei (Weißrussland)
    Titel: Ein Abend in Minsk
    Beschreibung: Ein selten beachteter Nachbar: Lyrik, Essays und Geschichten aus Belarus
    Moderation: Andreas Rostek
    Veranstalter: edition.fotoTAPETA, Annabell von Engelbrechten

    Was wissen wir über Belarus, seine Dichterinnen, seinen Autoren, seine Geschichte??? Sehen Sie...
    Die edition.fotoTAPETA hat jetzt neu drei AutorInnen aus dem fernen europäischen Nachbarland im Programm: Julia Cimafiejeva mit dem Gedichtband ZIRKUS, Alhierd Bacharevi? mit seinen Essays über BERLIN, PARIS UND DAS DORF und Maryna Rakhlei, die sich in dem Essay EIN TREPPENHAUS IN MINSK fragt, wie ein Land zu sich selbst kommt... Kommen Sie mit uns nach Minsk.

    Eintritt: alle frei

    • Einlass: 17:30 Uhr
    • Beginn: 18:00 Uhr
    • Eintritt: frei
  • Fr
    13.03.
    15. Nordische Literaturnacht Leipzig liest / die naTo zu Gast im Werk 2/Halle A Lesung
    15. Nordische Literaturnacht
Leipzig liest / die naTo zu Gast im Werk 2/Halle A

    Leipzig liest / die naTo zu Gast im Werk 2/Halle A
    15. Nordische Literaturnacht
    Kaspar Colling Nielsen: Der europäische Frühling
    Knud Romer: Die Kartographie der Hölle
    Ragnar Helgi Ólafsson: Handbuch des Erinnerns und Vergessens
    Mikael Torfason: Die Fallenden
    Rosa Liksom: Die Frau des Obersts
    Wencke Mühleisen: Du lebst ja auch für deine Überzeugung
    Thure Erik Lund: Das Grabenereignismysterium
    Mikael Niemi: Wie man einen Bären kocht
    Pascal Engman: Feuerland

    • Einlass: 18:00 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 9,00 € / 7,00 € (VVK: 8,00 / 6,00 € zzgl. Gebühren)
  • Fr
    13.03.
    Gewalt gegen Frauen: Christina Clemm und Margarete Stokowski im Gespräch Lesung
    Gewalt gegen Frauen: Christina Clemm und Margarete Stokowski im Gespräch

    Leipzig liest / die naTo zu Gast im Werk 2/Halle D
    Gewalt gegen Frauen: Christina Clemm und Margarete Stokowski im Gespräch
    Gewalt gegen Frauen ist ein alltägliches Phänomen, auch wenn sie nur selten öffentlich wird. In »AktenEinsicht« erzählt die Strafverteidigerin Christina Clemm Geschichten von Frauen, die körperlicher und sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren, und vermittelt überraschende, teils erschreckende Einsichten in die Arbeit von Justiz und Polizei.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: Angabe folgt
  • Sa
    14.03.
    Buchmesse International Spezial Lesung
    Buchmesse International Spezial

    Leipzig liest

    18.00
    Lesung
    Mitwirkende: Sabine Franke, Frank Arnold
    Titel: Simon Ravens Romanserie »Almosen fürs Vergessen« startet mit »Fielding Gray«
    Beschreibung: Die 10-bändige Romanserie startet erstmals auf Deutsch!
    Veranstalter: Elfenbein Verlag

    Fielding Gray ist der strahlende Star der Schule. Brillant in Latein und Griechisch, glänzt er auch beim Cricket und vermag es, alle mit seiner Attraktivität, seiner Eloquenz und einem charmanten Hang zum Draufgängertum für sich einzunehmen. Kurz bevor er 1945 sein letztes Schuljahr antritt, verliebt er sich in den zurückhaltenden blonden Christopher, an dem ihn vor allem dessen Unschuld fasziniert. Obwohl sein bester Freund vor einem möglichen Skandal warnt und ihn ein Konkurrent um die Position des Schulkapitäns offensichtlich genau im Blick behält, bahnt sich eine Tragödie an — und auch außerhalb der Schule gerät Fielding Grays verheißungsvolle Zukunft ins Wanken.
    »Fielding Gray« ist ein berührender Roman über Freundschaft und enttäuschte Erwartungen, Begehrlichkeit und schicksalhaftes Scheitern, manipulative Machenschaften und Schuld. Und er ist der erste Teil der Romanreihe »Almosen fürs Vergessen« des britischen Autors Simon Raven, die endlich auch hierzulande entdeckt werden kann. Mal mehr, mal weniger locker mit dem Lebensweg des englischen Berufssoldaten und Schriftstellers Fielding Gray verbunden, der nach einem Indienaufenthalt auch auf Zypern und in Deutschland stationiert ist, umspannen die zehn Romane erzählerisch die Jahre 1945 bis 1973. Sie sind miteinander verwoben durch die Mitglieder einer Gruppe privilegierter Internatsschüler, die sich im ersten Band »Fielding Gray« eben anschicken, in verschiedene politische, publizistische, wirtschaftliche und militärische Schaltstellen des britischen Gesellschaftslebens aufzurücken.
    Berührend, unerschrocken und höchst unterhaltsam erzählt Simon Raven davon, wie »menschliches Bemühen und Wohlwollen beständig dem heimtückischen Wirken von Zeit, Zufall und der übrigen Menschheit ausgesetzt sind«. Ein elitäres Bildungssystem, der Zusammenbruch des Britischen Reiches, Suezkrise und Kalter Krieg, Atomwaffenentwicklung und Studentenrevolte bilden den Hintergrund, vor dem die moralische Hybris und die menschlichen Schwächen der britischen Oberschicht und der zunehmend auch tonangebenden »Upper Middle Class« ins Visier genommen werden.
    Es liest der Berliner Schauspieler Frank Arnold. Die Leipziger Übersetzerin Sabine Franke führt in Leben und Werk ein.

    19.00
    Lesung und Gespräch
    Mitwirkende: Debra Jo Immergut (USA)
    Titel: Die Gefangenen
    Beschreibung: Die Geschichte einer hoch manipulativen Beziehung – hypnotisch, explosiv, obsessiv
    Veranstalter: Penguin Hardcover

    Frank erkennt sie auf Anhieb. Die Haare, der Gang, das Lächeln – sie hat sich nicht verändert. In der
    Highschool war er unsterblich in dieses Mädchen verliebt. Damals hat sie ihn keines Blickes
    gewürdigt. Nun steht Miranda in ihrer gelben Gefängniskluft vor ihm, wegen kaltblütigen Mordes zu
    52 Jahren Haft verurteilt. Frank ist ihr als Psychologe zugewiesen, müsste aber den Fall wegen
    Befangenheit abgeben. Doch Frank trifft eine fatale Entscheidung mit gefährlichen Konsequenzen für
    beide…
    Debra Jo Immergut erzählt mit großem psychologischem Feingefühl davon, wie Frank und Miranda
    Gefangene ihrer schicksalhaften Vergangenheit sind. Ein faszinierender Roman über die
    Wechselwirkung zwischen Macht und Obsession, Manipulation und Gefahr – atemlos spannend!

    20.00
    Lesung und Gespräch
    Mitwirkende: Sasha Filipenko (Weißrussland)
    Titel: Rote Kreuze
    Beschreibung: Alexander ist ein junger Mann, dessen Leben brutal entzweigerissen wurde. Tatjana
    Alexejewna ist über neunzig und wird immer vergesslicher.
    Veranstalter: Diogenes Verlag

    Alexander ist ein junger Mann, dessen Leben brutal entzweigerissen wurde. Tatjana Alexejewna ist über neunzig und wird immer vergesslicher. Die alte Dame erzählt ihrem neuen Nachbarn ihre Lebensgeschichte, die das ganze russische 20. Jahrhundert mit all seinen Schrecken umspannt. Vom Stalin-Terror bis in die postsowjetische Gegenwart. Eine Geschichte, die das Herz bricht und Mut macht. Mit Originaldokumenten aus dem Archiv des Roten Kreuzes.
    Sasha Filipenko, geboren 1984 in Minsk, ist ein weißrussischer Schriftsteller, der auf Russisch schreibt. Nach einer abgebrochenen klassischen Musikausbildung studierte er Literatur in St. Petersburg und arbeitete als Journalist, Drehbuchautor, Gag-Schreiber für eine Satire-Show und Fernsehmoderator. »Rote Kreuze« ist der erste seiner fünf Romane, der auf Deutsch erscheint. Sasha Filipenko ist leidenschaftlicher Fußballfan und lebt in St. Petersburg.

    21.00
    Lesung und Gespräch
    Mitwirkende: Zoltán Danyi, Anna Terek, Andrea Tompa, Sándor Zsigmond Papp
    Titel: Nach der Wende: Ungarische Literatur aus Siebenbürgen und der Vojvodina
    Beschreibung: Autoren aus Rumänien und Serbien über ihre gemeinsamen Erfahrungen von damals
    und heute
    Veranstalter: Petöfi Literary Fund, Collegium Hungaricum Berlin

    Eintritt: alle frei

    • Einlass: 17:30 Uhr
    • Beginn: 18:00 Uhr
    • Eintritt: frei
  • So
    15.03.
    »Der Geburtstag der kleinen Schildkröte« | Figurenspiel Steffi Lampe Theater
    »Der Geburtstag der kleinen Schildkröte« | Figurenspiel Steffi Lampe

    !!!Programmänderung!!!
    Aufgrund eines Einbruchs in das Lager der Künstlerin, bei dem unter anderem Requisiten für »Schläft ein Lied in allen Dingen« gestohlen wurden, kann die Aufführung des besagten Stückes leider nicht stattfinden. Stattdessen wird »Der Geburtstag der kleinen Schildkröte« für Kinder ab 4 Jahren aufgeführt.

    Ein äußerst lebendiges Spiel um einen außergewöhnlichen Geburtstag mit einem Berliner Postboten, charmant verrückten Geburtstagsgästen, einer fliegenden Torte, einem hochwichtigen Protokoll und natürlich der kleinen Schildkröte, denn die hat ja schließlich Geburtstag.
    Frei nach Motiven des bekannten Kinderbuches von Elizabeth Shaw.

    Spiel: Steffi Lampe
    Ausstattung: Antje Hohmuth
    Regie und Dramaturgiebetreuung: Tina Kemnitz und Kristine Stahl

    Geeignet für Kinder und Erwachsene ab 4 Jahren.
    www.figurenspiel-steffilampe.de

    • Einlass: 10:30 Uhr
    • Beginn: 11:00 Uhr
    • Eintritt: 8,00 € / 6,00 € (VVK: 7,00 / 5,00 € zzgl. Gebühren)
  • So
    15.03.
    Für Sama Film
    Für Sama

    GB/SYR 2019, Dok, 95 min, Regie: Waad al-Kateab, Edward Watts

    Sprache: Arabisch,Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic,English with german subtitles

    Waad studiert im syrischen Aleppo Wirtschaftswissenschaften, als die Menschen auf die Straße gehen und Freiheit einfordern. Während der Demonstrationen lernt sie den Arzt Hamza kennen, die beiden verlieben sich, heiraten und bekommen ihre Tochter Sama – all das inmitten eines mittlerweile katastrophalen Krieges. An Sama schreibt die junge Mutter diesen filmischen Brief. Seit Jahren dokumentiert sie das Leben und Sterben in Aleppo und liefert mit ihrer Kamera unfassbare Bilder von Verlust, Freude und Überleben: Sie zeigt die Euphorie ihrer jungen Liebe und den Kampf um das letzte Krankenhaus, das Waad und Hamza im Kollektiv begleiten. Das Glück über die gemeinsame Tochter und die Angst, als kritische Berichterstatterin verhaftet zu werden. Immer unausweichlicher scheint die Entscheidung, für die Sicherheit ihrer Familia das Land zu verlassen und damit den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert haben… Ein bewegendes Zeitdokument, ebenso erschütternd wie notwendig.

    Für Menschen mit Fluchterfahrung sei darauf hingewiesen, dass der Film retraumatisierend wirken kann.

    FOR SAMA is both an intimate and epic journey into the female experience of war. A love letter from a young mother to her daughter, the film tells the story of Waad al-Kateab’s life through five years of the uprising in Aleppo, Syria as she falls in love, gets married and gives birth to Sama, all while cataclysmic conflict rises around her. Her camera captures incredible stories of loss, laughter and survival as Waad wrestles with an impossible choice– whether or not to flee the city to protect her daughter’s life, when leaving means abandoning the struggle for freedom for which she has already sacrificed so much.

    Please be aware: the movies content might be disturbing to people who had to experience similar situations.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • So
    15.03.
    Sorry we missed you Film
    Sorry we missed you

    GB 2019, 101 min, Regie: Ken Loach
    mit Kris Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone, Katie Proctor, Ross Brewster

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    Im nordenglischen Newcastle versucht sich eine vierköpfige Familie nach der Finanzkrise von 2008 über Wasser zu halten. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby als Altenpflegerin, um ihre Kinder zu ernähern. Egal, wie sehr die beiden sich anstrengen – sie werden finanziell niemals unabhängig sein. Doch als Ricky einen neuen Job bei einem Paketzusteller erhält, scheint eine Chance gekommen: Hier darf er selbstständig arbeiten und ist sein eigener Boss. Ricky und Abby setzen alles auf eine Karte, doch der Preis für Rickys Selbstständigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht.

    Erneut legt Ken Loach (ICH, DANIEL BLAKE) ein wütendes und mitreißendes Sozialdrama über die wirtschaftliche Realität der Arbeiterklasse vor und erzählt gleichzeitig eine universelle Geschichte von Leistungsdruck und Ausbeutung, aber auch von Solidarität und dem Kampfgeist einer Familie, die an den Bedingungen der globalisierten Arbeitswelt zu zerbrechen droht.


    Zero hours contracts and neo-liberal serfdom: Ken Loach’s new film tells of the social abyss created by a digital service economy. Ricky, Abby and their two kids live in Newcastle. While Ricky gets by with odd jobs, Abby is a care worker for the elderly. No matter how hard they try, they know that they will never really be independent. But then it’s suddenly now or never, when a tempting opportunity comes Ricky’s way: Ricky can buy a delivery truck and start afresh as a self-employed courier. The future seems rosy. But the price for Ricky’s independence proves far higher than they imagined.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mo
    16.03.
    Magic Monday Performance
    Magic Monday

    Wie immer bringen Alfonso, Semjon, Yann und Luis die Magie in den Raum des Theaters und versuchen die Grenzen des Möglichen neu zu formulieren – sei es durch magische Kaffeeszenen, fingerbrechende Kartenkunst, die freundlichste Variante des Gedankenklauens oder von David Lynch inspirierte Zauberexperimente. Ihre heutigen Gäste: Jaana und Nikolai verzauberten das Magic Monday Team bei den Deutschen Meisterschaften, wo Jaana und Nikolai jeweils einen ersten Platz gewannen. Es ist aber nicht der Preis, der sie nach Leipzig bringt, sondern ihre Art der Magie, die bewegt, fasziniert – und manchmal schockiert. Jaana ist eigentlich Tänzerin, sie gestaltet magische Choreographien, die die zeitgenössische Magie in eine andere Dimension heben. Nikolai besitzt die Fähigkeit Materie zu beherrschen und auf Wünsche Objekte aus dem nichts auftauchen zu lassen, die sich danach, wenn er es so will, wieder auflösen.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 16,00 € / 10,00 € (VVK: 14,00 / 8,50 € zzgl. Gebühren)
  • Di
    17.03.
    Für Sama / mit Gespräch Film
    Für Sama / mit Gespräch

    SYR/GB 2018, Dok, 95 min

    Sprache: Arabisch,Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic,English with german subtitles

    Waad studiert im syrischen Aleppo Wirtschaftswissenschaften, als die Menschen auf die Straße gehen und Freiheit einfordern. Während der Demonstrationen lernt sie den Arzt Hamza kennen, die beiden verlieben sich, heiraten und bekommen ihre Tochter Sama – all das inmitten eines mittlerweile katastrophalen Krieges. An Sama schreibt die junge Mutter diesen filmischen Brief. Seit Jahren dokumentiert sie das Leben und Sterben in Aleppo und liefert mit ihrer Kamera unfassbare Bilder von Verlust, Freude und Überleben: Sie zeigt die Euphorie ihrer jungen Liebe und den Kampf um das letzte Krankenhaus, das Waad und Hamza im Kollektiv begleiten. Das Glück über die gemeinsame Tochter und die Angst, als kritische Berichterstatterin verhaftet zu werden. Immer unausweichlicher scheint die Entscheidung, für die Sicherheit ihrer Familia das Land zu verlassen und damit den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert haben… Ein bewegendes Zeitdokument, ebenso erschütternd wie notwendig.

    Für Menschen mit Fluchterfahrung sei darauf hingewiesen, dass der Film retraumatisierend wirken kann.

    Im Anschluss: Gespräch mit Engagierten aus Leipziger Initiativen, die partizipative Angebote von, für und mit Menschen mit Fluchterfahrung schaffen.

    Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus Leipzig 2020.

    FOR SAMA is both an intimate and epic journey into the female experience of war. A love letter from a young mother to her daughter, the film tells the story of Waad al-Kateab’s life through five years of the uprising in Aleppo, Syria as she falls in love, gets married and gives birth to Sama, all while cataclysmic conflict rises around her. Her camera captures incredible stories of loss, laughter and survival as Waad wrestles with an impossible choice– whether or not to flee the city to protect her daughter’s life, when leaving means abandoning the struggle for freedom for which she has already sacrificed so much.

    Please be aware: the movies content might be disturbing to people who had to experience similar situations.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Di
    17.03.
    Sorry we missed you Film
    Sorry we missed you

    GB 2019, 101 min, Regie: Ken Loach
    mit Kris Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone, Katie Proctor, Ross Brewster

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    Im nordenglischen Newcastle versucht sich eine vierköpfige Familie nach der Finanzkrise von 2008 über Wasser zu halten. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby als Altenpflegerin, um ihre Kinder zu ernähern. Egal, wie sehr die beiden sich anstrengen – sie werden finanziell niemals unabhängig sein. Doch als Ricky einen neuen Job bei einem Paketzusteller erhält, scheint eine Chance gekommen: Hier darf er selbstständig arbeiten und ist sein eigener Boss. Ricky und Abby setzen alles auf eine Karte, doch der Preis für Rickys Selbstständigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht.

    Erneut legt Ken Loach (ICH, DANIEL BLAKE) ein wütendes und mitreißendes Sozialdrama über die wirtschaftliche Realität der Arbeiterklasse vor und erzählt gleichzeitig eine universelle Geschichte von Leistungsdruck und Ausbeutung, aber auch von Solidarität und dem Kampfgeist einer Familie, die an den Bedingungen der globalisierten Arbeitswelt zu zerbrechen droht.


    Zero hours contracts and neo-liberal serfdom: Ken Loach’s new film tells of the social abyss created by a digital service economy. Ricky, Abby and their two kids live in Newcastle. While Ricky gets by with odd jobs, Abby is a care worker for the elderly. No matter how hard they try, they know that they will never really be independent. But then it’s suddenly now or never, when a tempting opportunity comes Ricky’s way: Ricky can buy a delivery truck and start afresh as a self-employed courier. The future seems rosy. But the price for Ricky’s independence proves far higher than they imagined.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 22:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    18.03.
    Sorry we missed you Film
    Sorry we missed you

    GB 2019, 101 min, Regie: Ken Loach
    mit Kris Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone, Katie Proctor, Ross Brewster

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    Im nordenglischen Newcastle versucht sich eine vierköpfige Familie nach der Finanzkrise von 2008 über Wasser zu halten. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby als Altenpflegerin, um ihre Kinder zu ernähern. Egal, wie sehr die beiden sich anstrengen – sie werden finanziell niemals unabhängig sein. Doch als Ricky einen neuen Job bei einem Paketzusteller erhält, scheint eine Chance gekommen: Hier darf er selbstständig arbeiten und ist sein eigener Boss. Ricky und Abby setzen alles auf eine Karte, doch der Preis für Rickys Selbstständigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht.

    Erneut legt Ken Loach (ICH, DANIEL BLAKE) ein wütendes und mitreißendes Sozialdrama über die wirtschaftliche Realität der Arbeiterklasse vor und erzählt gleichzeitig eine universelle Geschichte von Leistungsdruck und Ausbeutung, aber auch von Solidarität und dem Kampfgeist einer Familie, die an den Bedingungen der globalisierten Arbeitswelt zu zerbrechen droht.


    Zero hours contracts and neo-liberal serfdom: Ken Loach’s new film tells of the social abyss created by a digital service economy. Ricky, Abby and their two kids live in Newcastle. While Ricky gets by with odd jobs, Abby is a care worker for the elderly. No matter how hard they try, they know that they will never really be independent. But then it’s suddenly now or never, when a tempting opportunity comes Ricky’s way: Ricky can buy a delivery truck and start afresh as a self-employed courier. The future seems rosy. But the price for Ricky’s independence proves far higher than they imagined.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    18.03.
    Für Sama Film
    Für Sama

    GB/SYR 2019, Dok, 95 min, Regie: Waad al-Kateab, Edward Watts

    Sprache: Arabisch,Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic,English with german subtitles

    Waad studiert im syrischen Aleppo Wirtschaftswissenschaften, als die Menschen auf die Straße gehen und Freiheit einfordern. Während der Demonstrationen lernt sie den Arzt Hamza kennen, die beiden verlieben sich, heiraten und bekommen ihre Tochter Sama – all das inmitten eines mittlerweile katastrophalen Krieges. An Sama schreibt die junge Mutter diesen filmischen Brief. Seit Jahren dokumentiert sie das Leben und Sterben in Aleppo und liefert mit ihrer Kamera unfassbare Bilder von Verlust, Freude und Überleben: Sie zeigt die Euphorie ihrer jungen Liebe und den Kampf um das letzte Krankenhaus, das Waad und Hamza im Kollektiv begleiten. Das Glück über die gemeinsame Tochter und die Angst, als kritische Berichterstatterin verhaftet zu werden. Immer unausweichlicher scheint die Entscheidung, für die Sicherheit ihrer Familia das Land zu verlassen und damit den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert haben… Ein bewegendes Zeitdokument, ebenso erschütternd wie notwendig.

    Für Menschen mit Fluchterfahrung sei darauf hingewiesen, dass der Film retraumatisierend wirken kann.

    FOR SAMA is both an intimate and epic journey into the female experience of war. A love letter from a young mother to her daughter, the film tells the story of Waad al-Kateab’s life through five years of the uprising in Aleppo, Syria as she falls in love, gets married and gives birth to Sama, all while cataclysmic conflict rises around her. Her camera captures incredible stories of loss, laughter and survival as Waad wrestles with an impossible choice– whether or not to flee the city to protect her daughter’s life, when leaving means abandoning the struggle for freedom for which she has already sacrificed so much.

    Please be aware: the movies content might be disturbing to people who had to experience similar situations.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    19.03.
    Sorry we missed you Film
    Sorry we missed you

    GB 2019, 101 min, Regie: Ken Loach
    mit Kris Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone, Katie Proctor, Ross Brewster

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    Im nordenglischen Newcastle versucht sich eine vierköpfige Familie nach der Finanzkrise von 2008 über Wasser zu halten. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby als Altenpflegerin, um ihre Kinder zu ernähern. Egal, wie sehr die beiden sich anstrengen – sie werden finanziell niemals unabhängig sein. Doch als Ricky einen neuen Job bei einem Paketzusteller erhält, scheint eine Chance gekommen: Hier darf er selbstständig arbeiten und ist sein eigener Boss. Ricky und Abby setzen alles auf eine Karte, doch der Preis für Rickys Selbstständigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht.

    Erneut legt Ken Loach (ICH, DANIEL BLAKE) ein wütendes und mitreißendes Sozialdrama über die wirtschaftliche Realität der Arbeiterklasse vor und erzählt gleichzeitig eine universelle Geschichte von Leistungsdruck und Ausbeutung, aber auch von Solidarität und dem Kampfgeist einer Familie, die an den Bedingungen der globalisierten Arbeitswelt zu zerbrechen droht.


    Zero hours contracts and neo-liberal serfdom: Ken Loach’s new film tells of the social abyss created by a digital service economy. Ricky, Abby and their two kids live in Newcastle. While Ricky gets by with odd jobs, Abby is a care worker for the elderly. No matter how hard they try, they know that they will never really be independent. But then it’s suddenly now or never, when a tempting opportunity comes Ricky’s way: Ricky can buy a delivery truck and start afresh as a self-employed courier. The future seems rosy. But the price for Ricky’s independence proves far higher than they imagined.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    19.03.
    Für Sama Film
    Für Sama

    GB/SYR 2019, Dok, 95 min, Regie: Waad al-Kateab, Edward Watts

    Sprache: Arabisch,Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic,English with german subtitles

    Waad studiert im syrischen Aleppo Wirtschaftswissenschaften, als die Menschen auf die Straße gehen und Freiheit einfordern. Während der Demonstrationen lernt sie den Arzt Hamza kennen, die beiden verlieben sich, heiraten und bekommen ihre Tochter Sama – all das inmitten eines mittlerweile katastrophalen Krieges. An Sama schreibt die junge Mutter diesen filmischen Brief. Seit Jahren dokumentiert sie das Leben und Sterben in Aleppo und liefert mit ihrer Kamera unfassbare Bilder von Verlust, Freude und Überleben: Sie zeigt die Euphorie ihrer jungen Liebe und den Kampf um das letzte Krankenhaus, das Waad und Hamza im Kollektiv begleiten. Das Glück über die gemeinsame Tochter und die Angst, als kritische Berichterstatterin verhaftet zu werden. Immer unausweichlicher scheint die Entscheidung, für die Sicherheit ihrer Familia das Land zu verlassen und damit den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert haben… Ein bewegendes Zeitdokument, ebenso erschütternd wie notwendig.

    Für Menschen mit Fluchterfahrung sei darauf hingewiesen, dass der Film retraumatisierend wirken kann.

    FOR SAMA is both an intimate and epic journey into the female experience of war. A love letter from a young mother to her daughter, the film tells the story of Waad al-Kateab’s life through five years of the uprising in Aleppo, Syria as she falls in love, gets married and gives birth to Sama, all while cataclysmic conflict rises around her. Her camera captures incredible stories of loss, laughter and survival as Waad wrestles with an impossible choice– whether or not to flee the city to protect her daughter’s life, when leaving means abandoning the struggle for freedom for which she has already sacrificed so much.

    Please be aware: the movies content might be disturbing to people who had to experience similar situations.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Fr
    20.03.
    Impro Motel | TheaterTurbine Theater
    Impro Motel | TheaterTurbine

    Mit Nadine Antler & Lena Försch
    Einhundert Menschen. Einhunderttausend Geschichten. Das Publikum besteht aus vielen Individuen und verlässt das Theater verbunden durch seine Geschichten. In vielen Kulturen sind Geschichten die Wegweiser des Lebens. In anderen Teilen der Welt finden sie kaum Raum in einem mit Ablenkungen vollem Alltag.

    In »Moyo« sollen unsere Geschichten, egal ob einfach oder extrem, geteilt und gespielt werden. Dabei finden sie sich unter anderem in offensichtlichen Formen wieder auf der Bühne, aber werden auch auf überraschende oder gar seltsame Art widergespiegelt.

    Da, wo die Wahrheit stärker ist als jede Fiktion, bekommen wir die Chance, die echten Menschen zu treffen, die sich hinter der Ufo-Sichtung oder auch dem zufälligen Treffen zukünftiger Liebender verbergen. Wir dürfen in die geteilten Geschichten eintauchen und direkt miterleben, wie ein plötzlicher Unfall oder ein unerwartetes Geschenk das Leben unwiederbringlich verändert hat…

    Lena Försch und Nadine Antler bringen das Format aus Würzburg zu uns. Ihr Ensemble, der Kaktus, improvisiert seit über 20 Jahren und hat sich der Entwicklung von Formaten und der Experimentierfreude verschrieben.
    http://www.derkaktus.de/

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 14,00 € / 10,00 € (VVK: 12,50 / 8,50 € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    21.03.
    Holler my Dear Konzert
    Holler my Dear

    Wenn die Welt schwer auf den Schultern liegt, müssen die Beine umso leichtfüßiger zum Beat wippen. Mit »Steady As She Goes« kommt von den Berlinern Holler my Dear ein Disco-Folk-Album um die Ecke, das den tristen Status Quo in federnde Tunes verwebt.
    Mit Hi-Hats und Trompeten – sowie, klar, Akkordeon – tanzen die vielseitigen Sechs gleichzeitig zart auf der Filterbubble und sind dabei doch entschieden politisch; spielen akustisch und trotzdem Disco. So erzählt der Seemanns-Albumtitel (»das Schiff auf Kurs halten«) auch nicht von geradliniger Stabilität, sondern von hohem Wellengang und der Beständigkeit, die man im Schwanken findet. Die Welt dreht sich weiter, the beat goes on, die Reise wird fortgesetzt: Laura Winklers seidig-athletischer Gesang schwebt zwischen Eskapismus und Eskalation, malt mit Lauten, lässt Lautes sanft klingen und four auch mal on the floor sein.
    Am Ende ist kein Kampfesruf kraftvoller als eine tanzbare Pointe auf in den Sonnenuntergang rollenden Grooves und funky Gitarren:
    »You sow the seeds of discord?
    We sow the seeds of disco.«
    Nach 160 Live-Konzerten – vom Reeperbahn Festival, Fusion Festival, Jazz Open Stuttgart und X-Jazz Berlin bis hin zum Jarasum International Jazzfestival (COR), Jazzkaar Festival (EST) oder dem Eurojazz Festival Mexico City (MX) – freut sich das internationale Sextett Holler my Dear auf eine rauschende Deutschland-Tour anlässlich der 3. CD-Veröffentlichung Steady As She Goes (Traumton Records).
    »Musik als Anti-Depressivum« (Die Bühne)

    Besetzung:
    Laura »Laus« Winkler: Gesang, Keys (AT)
    Stephen Molchanski: Trompete, Gesang, Rap, Keys (UK)
    Fabian Koppri: Mandoline, E-Gitarre, Gesang (DE)
    Valentin Butt: Akkordeon (R/DE)
    Lucas Dietrich: Bass (AT)
    Max Santner: Schlagzeug (AT)
    www.hollermydear.com

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 14,00 € / 12,00 € (VVK: 12,0 / 10,00 € zzgl. Gebühren)
  • So
    22.03.
    »Was Ihr wollt« | 3nsemble 23 Theater
    »Was Ihr wollt« | 3nsemble 23

    Premiere

    Soweit ist es gekommen. Nirgends waren sie erfolgreich. Alle Versuche sind gescheitert, die Bühnen zu erobern. Als letzte Chance lassen sich die Schauspieler von 3nsemble 23 als Unterhaltungstruppe für eine Kreuzfahrt buchen. Doch wie begeistert man das Publikum, wenn man sich für Versager hält? Man klaut den Erfolg eines anderen. Shakespeare! Shakespeare verspricht Erfolg. Der Erfolg dieses Autors wird auch den stotternden Karrieren der Schauspieler von 3nsemble 23 auf die Sprünge helfen. Und dafür sagt 3nsemble 23 zum satten Kreuzfahrtpublikum: »Wir spielen, was ihr wollt von Shakespeare!«
    Regie: Sebastian Mandla
    Musik: Konrad Jackisch
    Video: Laura Därr
    Regieassistenz: Julia Siebeky

    Es spielen: Franziska Hoff, Britta Müller, Monika Hartung, Nina-Maria Föhr, Helena Schamne, Balduin
    Schöpe, Michael Quasdorf, Mario Schneider

    • Einlass: 17:30 Uhr
    • Beginn: 18:00 Uhr
    • Eintritt: 11,00 € / 9,00 € (VVK: 9,50 / 8,00 € zzgl. Gebühren)
  • Mo
    23.03.
    Für Sama Film
    Für Sama

    GB/SYR 2019, Dok, 95 min, Regie: Waad al-Kateab, Edward Watts

    Sprache: Arabisch,Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic,English with german subtitles

    Waad studiert im syrischen Aleppo Wirtschaftswissenschaften, als die Menschen auf die Straße gehen und Freiheit einfordern. Während der Demonstrationen lernt sie den Arzt Hamza kennen, die beiden verlieben sich, heiraten und bekommen ihre Tochter Sama – all das inmitten eines mittlerweile katastrophalen Krieges. An Sama schreibt die junge Mutter diesen filmischen Brief. Seit Jahren dokumentiert sie das Leben und Sterben in Aleppo und liefert mit ihrer Kamera unfassbare Bilder von Verlust, Freude und Überleben: Sie zeigt die Euphorie ihrer jungen Liebe und den Kampf um das letzte Krankenhaus, das Waad und Hamza im Kollektiv begleiten. Das Glück über die gemeinsame Tochter und die Angst, als kritische Berichterstatterin verhaftet zu werden. Immer unausweichlicher scheint die Entscheidung, für die Sicherheit ihrer Familia das Land zu verlassen und damit den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert haben… Ein bewegendes Zeitdokument, ebenso erschütternd wie notwendig.

    Für Menschen mit Fluchterfahrung sei darauf hingewiesen, dass der Film retraumatisierend wirken kann.

    FOR SAMA is both an intimate and epic journey into the female experience of war. A love letter from a young mother to her daughter, the film tells the story of Waad al-Kateab’s life through five years of the uprising in Aleppo, Syria as she falls in love, gets married and gives birth to Sama, all while cataclysmic conflict rises around her. Her camera captures incredible stories of loss, laughter and survival as Waad wrestles with an impossible choice– whether or not to flee the city to protect her daughter’s life, when leaving means abandoning the struggle for freedom for which she has already sacrificed so much.

    Please be aware: the movies content might be disturbing to people who had to experience similar situations.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mo
    23.03.
    Sorry we missed you Film
    Sorry we missed you

    GB 2019, 101 min, Regie: Ken Loach
    mit Kris Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone, Katie Proctor, Ross Brewster

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    Im nordenglischen Newcastle versucht sich eine vierköpfige Familie nach der Finanzkrise von 2008 über Wasser zu halten. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby als Altenpflegerin, um ihre Kinder zu ernähern. Egal, wie sehr die beiden sich anstrengen – sie werden finanziell niemals unabhängig sein. Doch als Ricky einen neuen Job bei einem Paketzusteller erhält, scheint eine Chance gekommen: Hier darf er selbstständig arbeiten und ist sein eigener Boss. Ricky und Abby setzen alles auf eine Karte, doch der Preis für Rickys Selbstständigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht.

    Erneut legt Ken Loach (ICH, DANIEL BLAKE) ein wütendes und mitreißendes Sozialdrama über die wirtschaftliche Realität der Arbeiterklasse vor und erzählt gleichzeitig eine universelle Geschichte von Leistungsdruck und Ausbeutung, aber auch von Solidarität und dem Kampfgeist einer Familie, die an den Bedingungen der globalisierten Arbeitswelt zu zerbrechen droht.


    Zero hours contracts and neo-liberal serfdom: Ken Loach’s new film tells of the social abyss created by a digital service economy. Ricky, Abby and their two kids live in Newcastle. While Ricky gets by with odd jobs, Abby is a care worker for the elderly. No matter how hard they try, they know that they will never really be independent. But then it’s suddenly now or never, when a tempting opportunity comes Ricky’s way: Ricky can buy a delivery truck and start afresh as a self-employed courier. The future seems rosy. But the price for Ricky’s independence proves far higher than they imagined.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Di
    24.03.
    Für Sama Film
    Für Sama

    GB/SYR 2019, Dok, 95 min, Regie: Waad al-Kateab, Edward Watts

    Sprache: Arabisch,Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic,English with german subtitles

    Waad studiert im syrischen Aleppo Wirtschaftswissenschaften, als die Menschen auf die Straße gehen und Freiheit einfordern. Während der Demonstrationen lernt sie den Arzt Hamza kennen, die beiden verlieben sich, heiraten und bekommen ihre Tochter Sama – all das inmitten eines mittlerweile katastrophalen Krieges. An Sama schreibt die junge Mutter diesen filmischen Brief. Seit Jahren dokumentiert sie das Leben und Sterben in Aleppo und liefert mit ihrer Kamera unfassbare Bilder von Verlust, Freude und Überleben: Sie zeigt die Euphorie ihrer jungen Liebe und den Kampf um das letzte Krankenhaus, das Waad und Hamza im Kollektiv begleiten. Das Glück über die gemeinsame Tochter und die Angst, als kritische Berichterstatterin verhaftet zu werden. Immer unausweichlicher scheint die Entscheidung, für die Sicherheit ihrer Familia das Land zu verlassen und damit den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert haben… Ein bewegendes Zeitdokument, ebenso erschütternd wie notwendig.

    Für Menschen mit Fluchterfahrung sei darauf hingewiesen, dass der Film retraumatisierend wirken kann.

    FOR SAMA is both an intimate and epic journey into the female experience of war. A love letter from a young mother to her daughter, the film tells the story of Waad al-Kateab’s life through five years of the uprising in Aleppo, Syria as she falls in love, gets married and gives birth to Sama, all while cataclysmic conflict rises around her. Her camera captures incredible stories of loss, laughter and survival as Waad wrestles with an impossible choice– whether or not to flee the city to protect her daughter’s life, when leaving means abandoning the struggle for freedom for which she has already sacrificed so much.

    Please be aware: the movies content might be disturbing to people who had to experience similar situations.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Di
    24.03.
    Sorry we missed you Film
    Sorry we missed you

    GB 2019, 101 min, Regie: Ken Loach
    mit Kris Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone, Katie Proctor, Ross Brewster

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    Im nordenglischen Newcastle versucht sich eine vierköpfige Familie nach der Finanzkrise von 2008 über Wasser zu halten. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby als Altenpflegerin, um ihre Kinder zu ernähern. Egal, wie sehr die beiden sich anstrengen – sie werden finanziell niemals unabhängig sein. Doch als Ricky einen neuen Job bei einem Paketzusteller erhält, scheint eine Chance gekommen: Hier darf er selbstständig arbeiten und ist sein eigener Boss. Ricky und Abby setzen alles auf eine Karte, doch der Preis für Rickys Selbstständigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht.

    Erneut legt Ken Loach (ICH, DANIEL BLAKE) ein wütendes und mitreißendes Sozialdrama über die wirtschaftliche Realität der Arbeiterklasse vor und erzählt gleichzeitig eine universelle Geschichte von Leistungsdruck und Ausbeutung, aber auch von Solidarität und dem Kampfgeist einer Familie, die an den Bedingungen der globalisierten Arbeitswelt zu zerbrechen droht.


    Zero hours contracts and neo-liberal serfdom: Ken Loach’s new film tells of the social abyss created by a digital service economy. Ricky, Abby and their two kids live in Newcastle. While Ricky gets by with odd jobs, Abby is a care worker for the elderly. No matter how hard they try, they know that they will never really be independent. But then it’s suddenly now or never, when a tempting opportunity comes Ricky’s way: Ricky can buy a delivery truck and start afresh as a self-employed courier. The future seems rosy. But the price for Ricky’s independence proves far higher than they imagined.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    25.03.
    Das Testament des Dr. Mabuse I mit Einführung Film
    Das Testament des Dr. Mabuse  I mit Einführung

    Dr. Mabuse führte ein Doppelleben als Psychoanalytiker und dämonischer Gangster – und die westliche Welt beinah an den Rand des Zusammenbruchs. Nachdem er gefasst wurde, konstruiert er nun, nahezu manisch, in einer Nervenklinik perfekte Verbrechen auf dem Papier. Zeitgleich stellt eine Serie von Morden und Einbrüchen die Polizei vor Rätsel… Der Wert dieses Films ist gar nicht zu überschätzen: Mabuse ist der Prototyp des Superschurken, eine Vielzahl an Szenen wurden zu Blaupausen des Action- und des Horrorfilms der folgenden Jahre. Auch mit heutigem Blick bleibt dieses Schlüsselwerk des modernen Unterhaltungskinos ein dicht erzählter, hervorragend inszenierter Film.

    In Fritz Langs Klassiker ist der Bösewicht als Individuum dargestellt und die ihn umgebende Gesellschaft ist abhängig vom Handeln einzelner, willensstarker Männer. Bei Chabrols Neuverfilmung von 1989 wird M zum personifizierten Ausdruck eines Systems, dessen Bestandteil er selbst ist. Das zentrale Thema, um das beide kreisen, sind die Prinzipien der Macht und das Motiv des (toten) Tyrannen. Wo Lang den hektischen Totentanz der 1920er- und 30er-Jahre reflektiert, klingt in Chabrols Film die Umbruchssituation von 1989/90 wider. Dr. M hat darin nicht nur alle Fäden in der Hand, er hängt seinerseits auch existentiell an ihnen. Und ganz planmäßig geht in diesem sehr kühlen Krimi gleich noch ein Gesellschaftssystem unter.


    Aus der Reihe: copy>paste – Filme und ihre Remakes

    Die Geschichte des Films beginnt mit einem Remake: Immer wieder fährt der Zug in den Bahnhof ein – als erstes bei den Gebrüdern Lumière in La Ciotat (1895), danach in New York (1896) oder im Lehigh Valley in Pennsylvania (1896). Seitdem hat sich das Verwerten erfolgreicher Stoffe nicht zuletzt kommerziell bewährt. Dabei hat das Remake mehr zu bieten als das Aufgießen alter Teebeutel. Das Remake ist selten Kopie, aber oftmals Zitat, Kommentar, Modernisierung – kein stumpfes copy, sondern kreatives paste in einen anders gearteten Zusammenhang.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    25.03.
    Dr. M / 35mm! Film
    Dr. M / 35mm!

    BRD/Fr/IT 1989, 116 min, Regie: Claude Chabrol
    mit Alan Bates, Jennifer Beals, Jan Niklas, Hanns Zischler, Benoît Régent
    Format:35 mm

    Sprache: Englisch
    Language: English

    Berlin in den 1990ern, vor dem Fall der Mauer. Eine junge Frau stürzt sich vor einen Zug; exakt zum gleichen Zeitpunkt sterben zwei weitere Menschen spektakulär. Die epidemisch werdende Reihe von rätselhaften Selbsttötungen versetzt die Stadt zunehmend in Chaos. Kommissar Hartmann vermutet die Verbindung zu einem Wellness-Resort und einem Medientycoon. Chabrol, der böse Chronist des französischen Bürgertums, bleibt seinem grundlegenden Ansatz, "unsere gegenwärtige Gesellschaft in ihrer totalen Verwesung (zu) zeigen", auch in DR. M. treu. Die Figur des Dr. Mabuse stattet er mit dem Werkzeug des späten 20. Jahrhunderts aus: Massenmedien und deren allgegenwärtigem Einfluss.

    „Toutes les suicides – c'est tres allemand, n'est-ce pas?“, kommentiert Darsteller Benoît Régent während der Dreharbeiten und gibt damit eine ironische Diagnose des psychologischen Grundmusters des deutschen Volkes einige Jahrzehnte nach Kracauer ab. (nach Gerhardt Middings Drehbericht zu DR. M in der taz)

    In Fritz Langs Klassiker von 1923 ist der Bösewicht als Individuum dargestellt und die ihn umgebende Gesellschaft ist abhängig vom Handeln einzelner, willensstarker Männer. In Chabrols Neuverfilmung wird M zum personifizierten Ausdruck eines Systems, dessen Bestandteil er selbst ist. Das zentrale Thema, um das beide kreisen, sind die Prinzipien der Macht und das Motiv des (toten) Tyrannen. Wo Lang den hektischen Totentanz der 1920er- und 30er-Jahre reflektiert, klingt in Chabrols Film die Umbruchssituation von 1989/90 wider. Dr. M hat darin nicht nur alle Fäden in der Hand, er hängt seinerseits auch existentiell an ihnen. Und ganz planmäßig geht in diesem sehr kühlen Krimi gleich noch ein Gesellschaftssystem unter.


    Aus der Reihe: copy>paste – Filme und ihre Remakes

    Die Geschichte des Films beginnt mit einem Remake: Immer wieder fährt der Zug in den Bahnhof ein – als erstes bei den Gebrüdern Lumière in La Ciotat (1895), danach in New York (1896) oder im Lehigh Valley in Pennsylvania (1896). Seitdem hat sich das Verwerten erfolgreicher Stoffe nicht zuletzt kommerziell bewährt. Dabei hat das Remake mehr zu bieten als das Aufgießen alter Teebeutel. Das Remake ist selten Kopie, aber oftmals Zitat, Kommentar, Modernisierung – kein stumpfes copy, sondern kreatives paste in einen anders gearteten Zusammenhang.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:00 Uhr
    • Beginn: 21:30 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    26.03.
    Little Women Film
    Little Women

    USA 2019, 135 min, Regie: Greta Gerwig
    mit Soirse Ronan, Florence Pugh, Eliza Scanlen, Emma Watson, Timothée Chalamet, Laura Dern
    OV with German subtitles
    OF mit deutschen Untertiteln
    Eine Hochzeit muss am Ende jeder Geschichte stehen. Wenn Jo sich nicht an diese Vorgaben hält, können der wortgewandten jungen Autorin in den USA des 19. Jahrhunderts keine Hoffnungen auf eine Karriere gemacht werden. Doch von Hochzeiten will Jo weder in ihren Texten noch privat etwas wissen, denn von den zeitgenössischen Konventionen, denen sie und ihre drei Schwestern ausgesetzt sind, hält sie wenig. Gemeinsam mit ihren Schwestern Meg, Amy und Beth setzt sie alles daran, gesellschaftliche Konventionen zu überwinden, um sich ein erfülltes Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten zu können – auch wenn sich der Weg dahin mitunter sehr chaotisch gestaltet.

    Schauspielerin und Drehbuchautorin Greta Gerwig hat sich mit ihrem Debüt LADY BIRD auch als Regisseurin etabliert und ist damit eine der immer noch viel zu wenigen Frauen, denen in Hollywood auch bei größeren Produktionen ein Platz hinter der Kamera eingeräumt wird. Die fünfte Kinoadaption von Louisa May Alcotts Coming-of-Age-Klassiker von 1868, den bereits Katherine Hepburn, Winona Ryder und Christian Bale zum Leben erweckt haben, besetzt sie mit viel gefeierten Jungstars wie Saoirse Ronan (LADY BIRD), Florence Pugh (MIDSOMMAR) und Timothée Chalamet (CALL ME BY YOUR NAME).

    Writer-director Greta Gerwig (Lady Bird) has crafted a LITTLE WOMEN that draws on the classic novel and the writings of Louisa May Alcott. In Gerwig’s take, the beloved story of the March sisters – four young women each determined to live life on her own terms is both timeless and timely. Portraying Jo, Meg, Amy, and Beth March, the film stars Saoirse Ronan, Emma Watson, Florence Pugh, Eliza Scanlen, with Timothée Chalamet as their neighbor Laurie, Laura Dern as Marmee, and Meryl Streep as Aunt March.
    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    26.03.
    Jojo Rabbit Film
    Jojo Rabbit

    CZ/NZ/USA 2019, 108 min, Regie: Taika Waititi
    mit Scarlett Johansson, Sam Rockwell, Roman Griffin Davis, Thomasin McKenzie, Rebel Wilson

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    Ein Zehnjähriger in Nazideutschland, der Hitler zum imaginären Freund hat: Das von der NS-Propaganda genährte Weltbild des kleinen Jojo wird auf den Kopf gestellt, als er herausfindet, dass seine alleinerziehende Mutter auf ihrem Dachboden ein ju?disches Ma?dchen versteckt. Jojo muss sich seinem naiven Nationalismus stellen.

    Taika Waititi (FÜNF ZIMMER KÜCHE SARG, THOR:RAGNAROK) wagt in seinem sechsfach Oscar-nominierten Werk den Balanceakt zwischen grenzwertiger Satire und humanistischem Drama. Ob das gelingt, muss jede*r selbst entscheiden. Zur kritischen Dikussion möchte auch der Regisseur anregen: "Der Film ist auch eine Erinnerung daran, dass Hitler vor gar nicht langer Zeit an der Macht war. Wir müssen dazu im Gespräch bleiben, denn die Dynamiken, die das ermöglicht haben, verschwinden nicht einfach."


    Writer director Taika Waititi (THOR: RAGNAROK, HUNT FOR THE WILDERPEOPLE), brings his signature style of humor to his latest film, JOJO RABBIT, a World War II satire that follows a young German boy (Roman Griffin Davis as Jojo) whose world view is turned upside down when he discovers his single mother (Scarlett Johansson) is hiding a Jewish girl (Thomasin McKenzie) in their attic. Now Jojo must confront his blind nationalism as well as his idiotic imaginary friend, Adolf Hitler (Taika Waititi).

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:15 Uhr
    • Beginn: 21:30 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Fr
    27.03.
    »30 Jahre LSVD« | LSVD Sonstiges
    »30 Jahre LSVD« | LSVD

    Jubiläumsveranstaltung

    Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) kann in diesem Jahr auf sein 30-jähriges Bestehen zurückblicken. Als »Schwulenverband in der DDR« wurde er 1990 im damaligen »Kulturhaus der Nationalen Front«, der heutige naTo, gegründet. Was liegt also näher, als das Jubiläum am Ort des Ursprungs zu würdigen. Dabei blicken u. a. Vertreter von Bundes- und Landesvorstand zurück und voraus: Auf zahlreiche Initiativen und Aktionen, mit denen der LSVD maßgeblich zu mehr Akzeptanz und Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben beigetragen hat. Und auf das, was weiterhin zu tun bleibt auf dem Weg zu gleichen Rechten, Vielfalt und Respekt. Bei der anschließenden Party darf natürlich auch gefeiert und getanzt werden.
    Um Anmeldung wird gebeten unter: sachsen@lsvd.de

    • Einlass: 16:30 Uhr
    • Beginn: 17:00 Uhr
    • Eintritt: frei
  • Sa
    28.03.
    Das Labor | TheaterTurbine Theater
    Das Labor | TheaterTurbine

    Man sagt, der Flügelschlag eines Schmetterlings, in Neuseeland, löst vielleicht einen Wirbelsturm in Leipzig aus. Nach diesem Prinzip beginnen die Künstler/-innen der TheaterTurbine im Labor ihr forschendes Spiel: Gemeinsam mit dem Publikum suchen sie nach Gedanken, Erlebnissen, Emotionen oder scheinbaren Nebensächlichkeiten, die gerade im Augenblick der Aufführung »in der Luft liegen«. Aus diesen Zutaten lassen die Schauspieler/-innen vor Ihren Augen unsterbliche Figuren, hanebüchene Situationen, urkomische, atemberaubende Wendungen und ergreifende Details entstehen, die sich nach und nach zu einer einzigen, großen Geschichte formen.
    Wohin die Reise geht? Niemand weiß es. Entsteht im Labor eine Bestsellerstory oder wird es eher ein Dreigroschenroman – ganz egal, denn die Spieler/-innen werden sich voll Unerschrockenheit, Lebensfreude und Schauspielkunst ins Ungewisse stürzen. Im Labor entsteht auf magische Weise, aus fast Nichts, eine abendfüllende Geschichte. Mehr Gegenwart geht nicht!

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 14,00 € / 10,00 € (VVK: 12,50 / 8,50 € zzgl. Gebühren)
  • So
    29.03.
    »Der grüne Frosch« |Knalltheater Theater
    »Der grüne Frosch« |Knalltheater

    Ein Sockenpuppenstück für Nasen ab 4.
    Clown Gerno Knall ist fest entschlossen den Kindern die Geschichte vom Froschkönig als Puppentheater zu präsentieren. Er hat auch ein kleines Puppentheater und einen Brunnen dabei. Doch dann stellt er fest, dass er die wichtigste Puppe, den Froschkönig, und noch alle anderen Puppen vergessen hat. Die Prinzessin ist inzwischen schon halb verzweifelt und wirft tagtäglich ihre Kugel absichtlich in den Brunnen, in der Hoffnung, dass nun endlich der Frosch kommt. Der ganze Brunnen ist inzwischen schon voller goldener Kugeln und das Königreich schon halb pleite. Da entdeckt der Clown einen grünen Strumpf…
    Dauer: 40 Minuten

    • Einlass: 10:30 Uhr
    • Beginn: 11:00 Uhr
    • Eintritt: 7,00 € / 5,00 € (VVK: 6,00 / 4,00 € zzgl. Gebühren)
  • So
    29.03.
    »Was Ihr wollt« | 3nsemble 23 Theater
    »Was Ihr wollt« | 3nsemble 23

    Soweit ist es gekommen. Nirgends waren sie erfolgreich. Alle Versuche sind gescheitert, die Bühnen zu erobern. Als letzte Chance lassen sich die Schauspieler von 3nsemble 23 als Unterhaltungstruppe für eine Kreuzfahrt buchen. Doch wie begeistert man das Publikum, wenn man sich für Versager hält? Man klaut den Erfolg eines anderen. Shakespeare! Shakespeare verspricht Erfolg. Der Erfolg dieses Autors wird auch den stotternden Karrieren der Schauspieler von 3nsemble 23 auf die Sprünge helfen. Und dafür sagt 3nsemble 23 zum satten Kreuzfahrtpublikum: »Wir spielen, was ihr wollt von Shakespeare!«
    Regie: Sebastian Mandla
    Musik: Konrad Jackisch
    Video: Laura Därr
    Regieassistenz: Julia Siebeky

    Es spielen: Franziska Hoff, Britta Müller, Monika Hartung, Nina-Maria Föhr, Helena Schamne, Balduin
    Schöpe, Michael Quasdorf, Mario Schneider

    • Einlass: 17:30 Uhr
    • Beginn: 18:00 Uhr
    • Eintritt: 11,00 € / 9,00 € (VVK: 9,50 / 8,00 € zzgl. Gebühren)
  • Mo
    30.03.
    »Was Ihr wollt« | 3nsemble 23 Theater
    »Was Ihr wollt« | 3nsemble 23

    Soweit ist es gekommen. Nirgends waren sie erfolgreich. Alle Versuche sind gescheitert, die Bühnen zu erobern. Als letzte Chance lassen sich die Schauspieler von 3nsemble 23 als Unterhaltungstruppe für eine Kreuzfahrt buchen. Doch wie begeistert man das Publikum, wenn man sich für Versager hält? Man klaut den Erfolg eines anderen. Shakespeare! Shakespeare verspricht Erfolg. Der Erfolg dieses Autors wird auch den stotternden Karrieren der Schauspieler von 3nsemble 23 auf die Sprünge helfen. Und dafür sagt 3nsemble 23 zum satten Kreuzfahrtpublikum: »Wir spielen, was ihr wollt von Shakespeare!«
    Regie: Sebastian Mandla
    Musik: Konrad Jackisch
    Video: Laura Därr
    Regieassistenz: Julia Siebeky

    Es spielen: Franziska Hoff, Britta Müller, Monika Hartung, Nina-Maria Föhr, Helena Schamne, Balduin
    Schöpe, Michael Quasdorf, Mario Schneider

    • Einlass: 10:30 Uhr
    • Beginn: 11:00 Uhr
    • Eintritt: 11,00 € / 9,00 € (VVK: 9,50 / 8,00 € zzgl. Gebühren)
  • Mo
    30.03.
    »Was Ihr wollt« | 3nsemble 23 Theater
    »Was Ihr wollt« | 3nsemble 23

    Soweit ist es gekommen. Nirgends waren sie erfolgreich. Alle Versuche sind gescheitert, die Bühnen zu erobern. Als letzte Chance lassen sich die Schauspieler von 3nsemble 23 als Unterhaltungstruppe für eine Kreuzfahrt buchen. Doch wie begeistert man das Publikum, wenn man sich für Versager hält? Man klaut den Erfolg eines anderen. Shakespeare! Shakespeare verspricht Erfolg. Der Erfolg dieses Autors wird auch den stotternden Karrieren der Schauspieler von 3nsemble 23 auf die Sprünge helfen. Und dafür sagt 3nsemble 23 zum satten Kreuzfahrtpublikum: »Wir spielen, was ihr wollt von Shakespeare!«
    Regie: Sebastian Mandla
    Musik: Konrad Jackisch
    Video: Laura Därr
    Regieassistenz: Julia Siebeky

    Es spielen: Franziska Hoff, Britta Müller, Monika Hartung, Nina-Maria Föhr, Helena Schamne, Balduin
    Schöpe, Michael Quasdorf, Mario Schneider

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 11,00 € / 9,00 € (VVK: 9,50 / 8,00 € zzgl. Gebühren)
  • Di
    31.03.
    Little Women Film
    Little Women

    USA 2019, 135 min, Regie: Greta Gerwig
    mit Soirse Ronan, Florence Pugh, Eliza Scanlen, Emma Watson, Timothée Chalamet, Laura Dern
    OV with German subtitles
    OF mit deutschen Untertiteln
    Eine Hochzeit muss am Ende jeder Geschichte stehen. Wenn Jo sich nicht an diese Vorgaben hält, können der wortgewandten jungen Autorin in den USA des 19. Jahrhunderts keine Hoffnungen auf eine Karriere gemacht werden. Doch von Hochzeiten will Jo weder in ihren Texten noch privat etwas wissen, denn von den zeitgenössischen Konventionen, denen sie und ihre drei Schwestern ausgesetzt sind, hält sie wenig. Gemeinsam mit ihren Schwestern Meg, Amy und Beth setzt sie alles daran, gesellschaftliche Konventionen zu überwinden, um sich ein erfülltes Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten zu können – auch wenn sich der Weg dahin mitunter sehr chaotisch gestaltet.

    Schauspielerin und Drehbuchautorin Greta Gerwig hat sich mit ihrem Debüt LADY BIRD auch als Regisseurin etabliert und ist damit eine der immer noch viel zu wenigen Frauen, denen in Hollywood auch bei größeren Produktionen ein Platz hinter der Kamera eingeräumt wird. Die fünfte Kinoadaption von Louisa May Alcotts Coming-of-Age-Klassiker von 1868, den bereits Katherine Hepburn, Winona Ryder und Christian Bale zum Leben erweckt haben, besetzt sie mit viel gefeierten Jungstars wie Saoirse Ronan (LADY BIRD), Florence Pugh (MIDSOMMAR) und Timothée Chalamet (CALL ME BY YOUR NAME).

    Writer-director Greta Gerwig (Lady Bird) has crafted a LITTLE WOMEN that draws on the classic novel and the writings of Louisa May Alcott. In Gerwig’s take, the beloved story of the March sisters – four young women each determined to live life on her own terms is both timeless and timely. Portraying Jo, Meg, Amy, and Beth March, the film stars Saoirse Ronan, Emma Watson, Florence Pugh, Eliza Scanlen, with Timothée Chalamet as their neighbor Laurie, Laura Dern as Marmee, and Meryl Streep as Aunt March.
    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Di
    31.03.
    Jojo Rabbit Film
    Jojo Rabbit

    CZ/NZ/USA 2019, 108 min, Regie: Taika Waititi
    mit Scarlett Johansson, Sam Rockwell, Roman Griffin Davis, Thomasin McKenzie, Rebel Wilson

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    Ein Zehnjähriger in Nazideutschland, der Hitler zum imaginären Freund hat: Das von der NS-Propaganda genährte Weltbild des kleinen Jojo wird auf den Kopf gestellt, als er herausfindet, dass seine alleinerziehende Mutter auf ihrem Dachboden ein ju?disches Ma?dchen versteckt. Jojo muss sich seinem naiven Nationalismus stellen.

    Taika Waititi (FÜNF ZIMMER KÜCHE SARG, THOR:RAGNAROK) wagt in seinem sechsfach Oscar-nominierten Werk den Balanceakt zwischen grenzwertiger Satire und humanistischem Drama. Ob das gelingt, muss jede*r selbst entscheiden. Zur kritischen Dikussion möchte auch der Regisseur anregen: "Der Film ist auch eine Erinnerung daran, dass Hitler vor gar nicht langer Zeit an der Macht war. Wir müssen dazu im Gespräch bleiben, denn die Dynamiken, die das ermöglicht haben, verschwinden nicht einfach."


    Writer director Taika Waititi (THOR: RAGNAROK, HUNT FOR THE WILDERPEOPLE), brings his signature style of humor to his latest film, JOJO RABBIT, a World War II satire that follows a young German boy (Roman Griffin Davis as Jojo) whose world view is turned upside down when he discovers his single mother (Scarlett Johansson) is hiding a Jewish girl (Thomasin McKenzie) in their attic. Now Jojo must confront his blind nationalism as well as his idiotic imaginary friend, Adolf Hitler (Taika Waititi).

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:15 Uhr
    • Beginn: 21:30 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.