Nächster Monat

  • Mi
    01.05.
    SEXarbeiterin / Special zum 1. Mai! Film
    SEXarbeiterin / Special zum 1. Mai!

    Zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, haben wir Film & Diskussion zu einem viel disktuierten und oft auch vorursteilsbehafteten Berufszweig im Programm: Sexarbeit!

    Der Film "Sexarbeiterin" begleitet die studierte Informatikerin und Berliner Sexarbeiterin Lena Morgenroth über mehrere Monate hinweg durch ihr Leben, bei ihrer Arbeit und im „ganz normalen“ Alltag. Damit will er eine andere Perspektive in die öffentlich geführte Debatte einbringen. Denn Prostitution, Sexarbeit, horizontales Gewerbe sind wie keine andere Berufsbranche von Klischees, Stereotypen und Ressentiments geprägt. In den Medien, vor allem des Boulevards, spielen im Diskurs um Sexarbeit in der Regel ausschließlich Zwangsprostituierte, drogenabhängige oder missbrauchte Sexarbeiter*innen eine Rolle. Dabei werden Sexarbeiter*innen nahezu immer als Opfer dargestellt. Dass es darüber hinaus auch andere Sexarbeiter*innen gibt, die freiwillig und selbständig der Sexarbeit nachgehen, zeigt der Film von Sobo Swobodnik. Mit ihm entstand ein vielseitiges menschliches Porträt einer Sexarbeiterin, im Kontext von Familie, Freunden und Partnerschaft, als Teil der erstarkenden politischen Bewegung der selbstbestimmten Sexarbeiter*innen und bei ihrer tatsächlichen Sexarbeit.

    Im Anschluss an den Film wird es eine Podiumsdiskussion mit der aufsuchend tätigen Sozialarbeiterin und Sexualwissenschaftlerin Viola Butzlaff und weiteren Gästen geben.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    01.05.
    Im Land meiner Kinder Film
    Im Land meiner Kinder

    Sprache: Deutsch,Spanisch
    Language: Spanish,German


    Eigentlich war Darío wegen Stephanie aus Ecuador nach Deutschland gekommen, aber die Behörden gehörten vom ersten Tag zu ihrer Beziehung dazu. In den folgenden 15 Jahren sollten sie ihm insgesamt 10 Visa ausstellen – eine lange Spur aus Papieren, Stempeln, Genehmigungen und Einschränkungen verband Dario mit Deutschland und hielt ihn doch auch immer auf Abstand. Und dann das: Der Erste Bürgermeister von Hamburg lädt Darío ein, Deutscher zu werden. Eine Liebeserklärung? Darío beantwortet sie mit einem zart-ironischen Film, der seinen verschlungenen Weg vom Land seiner Eltern in das Land seiner Kinder nachzeichnet.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 22:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    02.05.
    Of Fathers and Sons Film
    Of Fathers and Sons

    Deutschland/Syrien/Lybien 2017, Dok, 99 min, Regie: Talal Derki

    Sprache: Arabisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic with german subtitles

    +++English version below+++

    Koranstudium statt Matheunterricht, Kampftraining statt Fußballtraining, militärische Disziplin statt jugendlicher Rebellion – das ist der Alltag für Ayman (12) und Osama (13). Die beiden Brüder wachsen in Syrien auf und sollen islamische Gotteskrieger werden. So jedenfalls erzieht sie ihr Vater, der al-Nusra-Rebellenführer Abu Osama, dessen größter Traum die Errichtung eines Kalifats ist und der seine Söhne entschieden und voller Zuneigung für diesen Weg rüstet. Auch die Jungen bewundern und lieben ihren Vater, aber während Osama seinem Vorbild folgen möchte, würde Ayman lieber in die Schule gehen.

    Der im Exil in Berlin lebende syrische Filmemacher Regisseur Talal Derki kehrte für OF FATHERS AND SONS in sein Heimatland zurück. Er gab sich als Anhänger der Salafisten aus und gewann so das Vertrauen einer radikal-islamistischen Familie. Über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitete er ihren Alltag und zeigt Einblicke in eine sonst hermetisch abgeriegelte Welt.

    Der Film erhielt auf dem Sundance Film Festival 2018 den Grand Jury Prize in der Kategorie World Cinema und war für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.

    After his Sundance award-winning documentary "Return to Homs", Syrian director Talal Derki returned to his homeland where he gained the trust of a radical Islamist family, sharing their daily life for over two years. His camera focuses primarily on the children, providing an extremely rare insight into what it means to grow up with a father whose only dream is to establish an Islamic caliphate. Osama (13) and his brother Ayman (12) both love and admire their father and obey his words, but while Osama seems content to follow the path of Jihad, Ayman wants to go back to school. Winner of the Grand Jury Prize for World Documentary at the Sundance Film Festival, Of Fathers and Sons is a work of unparalleled intimacy that captures the chilling moment when childhood dies and jihadism is born.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    02.05.
    Im Land meiner Kinder Film
    Im Land meiner Kinder

    Sprache: Deutsch,Spanisch
    Language: Spanish,German


    Eigentlich war Darío wegen Stephanie aus Ecuador nach Deutschland gekommen, aber die Behörden gehörten vom ersten Tag zu ihrer Beziehung dazu. In den folgenden 15 Jahren sollten sie ihm insgesamt 10 Visa ausstellen – eine lange Spur aus Papieren, Stempeln, Genehmigungen und Einschränkungen verband Dario mit Deutschland und hielt ihn doch auch immer auf Abstand. Und dann das: Der Erste Bürgermeister von Hamburg lädt Darío ein, Deutscher zu werden. Eine Liebeserklärung? Darío beantwortet sie mit einem zart-ironischen Film, der seinen verschlungenen Weg vom Land seiner Eltern in das Land seiner Kinder nachzeichnet.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Fr
    03.05.
    Of Fathers and Sons Film
    Of Fathers and Sons

    Deutschland/Syrien/Lybien 2017, Dok, 99 min, Regie: Talal Derki

    Sprache: Arabisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic with german subtitles

    +++English version below+++

    Koranstudium statt Matheunterricht, Kampftraining statt Fußballtraining, militärische Disziplin statt jugendlicher Rebellion – das ist der Alltag für Ayman (12) und Osama (13). Die beiden Brüder wachsen in Syrien auf und sollen islamische Gotteskrieger werden. So jedenfalls erzieht sie ihr Vater, der al-Nusra-Rebellenführer Abu Osama, dessen größter Traum die Errichtung eines Kalifats ist und der seine Söhne entschieden und voller Zuneigung für diesen Weg rüstet. Auch die Jungen bewundern und lieben ihren Vater, aber während Osama seinem Vorbild folgen möchte, würde Ayman lieber in die Schule gehen.

    Der im Exil in Berlin lebende syrische Filmemacher Regisseur Talal Derki kehrte für OF FATHERS AND SONS in sein Heimatland zurück. Er gab sich als Anhänger der Salafisten aus und gewann so das Vertrauen einer radikal-islamistischen Familie. Über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitete er ihren Alltag und zeigt Einblicke in eine sonst hermetisch abgeriegelte Welt.

    Der Film erhielt auf dem Sundance Film Festival 2018 den Grand Jury Prize in der Kategorie World Cinema und war für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.

    After his Sundance award-winning documentary "Return to Homs", Syrian director Talal Derki returned to his homeland where he gained the trust of a radical Islamist family, sharing their daily life for over two years. His camera focuses primarily on the children, providing an extremely rare insight into what it means to grow up with a father whose only dream is to establish an Islamic caliphate. Osama (13) and his brother Ayman (12) both love and admire their father and obey his words, but while Osama seems content to follow the path of Jihad, Ayman wants to go back to school. Winner of the Grand Jury Prize for World Documentary at the Sundance Film Festival, Of Fathers and Sons is a work of unparalleled intimacy that captures the chilling moment when childhood dies and jihadism is born.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Fr
    03.05.
    Im Land meiner Kinder Film
    Im Land meiner Kinder

    Sprache: Deutsch,Spanisch
    Language: Spanish,German


    Eigentlich war Darío wegen Stephanie aus Ecuador nach Deutschland gekommen, aber die Behörden gehörten vom ersten Tag zu ihrer Beziehung dazu. In den folgenden 15 Jahren sollten sie ihm insgesamt 10 Visa ausstellen – eine lange Spur aus Papieren, Stempeln, Genehmigungen und Einschränkungen verband Dario mit Deutschland und hielt ihn doch auch immer auf Abstand. Und dann das: Der Erste Bürgermeister von Hamburg lädt Darío ein, Deutscher zu werden. Eine Liebeserklärung? Darío beantwortet sie mit einem zart-ironischen Film, der seinen verschlungenen Weg vom Land seiner Eltern in das Land seiner Kinder nachzeichnet.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 22:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Sa
    04.05.
    Of Fathers and Sons Film
    Of Fathers and Sons

    Deutschland/Syrien/Lybien 2017, Dok, 99 min, Regie: Talal Derki

    Sprache: Arabisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic with german subtitles

    +++English version below+++

    Koranstudium statt Matheunterricht, Kampftraining statt Fußballtraining, militärische Disziplin statt jugendlicher Rebellion – das ist der Alltag für Ayman (12) und Osama (13). Die beiden Brüder wachsen in Syrien auf und sollen islamische Gotteskrieger werden. So jedenfalls erzieht sie ihr Vater, der al-Nusra-Rebellenführer Abu Osama, dessen größter Traum die Errichtung eines Kalifats ist und der seine Söhne entschieden und voller Zuneigung für diesen Weg rüstet. Auch die Jungen bewundern und lieben ihren Vater, aber während Osama seinem Vorbild folgen möchte, würde Ayman lieber in die Schule gehen.

    Der im Exil in Berlin lebende syrische Filmemacher Regisseur Talal Derki kehrte für OF FATHERS AND SONS in sein Heimatland zurück. Er gab sich als Anhänger der Salafisten aus und gewann so das Vertrauen einer radikal-islamistischen Familie. Über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitete er ihren Alltag und zeigt Einblicke in eine sonst hermetisch abgeriegelte Welt.

    Der Film erhielt auf dem Sundance Film Festival 2018 den Grand Jury Prize in der Kategorie World Cinema und war für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.

    After his Sundance award-winning documentary "Return to Homs", Syrian director Talal Derki returned to his homeland where he gained the trust of a radical Islamist family, sharing their daily life for over two years. His camera focuses primarily on the children, providing an extremely rare insight into what it means to grow up with a father whose only dream is to establish an Islamic caliphate. Osama (13) and his brother Ayman (12) both love and admire their father and obey his words, but while Osama seems content to follow the path of Jihad, Ayman wants to go back to school. Winner of the Grand Jury Prize for World Documentary at the Sundance Film Festival, Of Fathers and Sons is a work of unparalleled intimacy that captures the chilling moment when childhood dies and jihadism is born.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • So
    05.05.
    28. Prix de Tacot – Das Leipziger Seifenkistenrennen am Fockeberg Sonstiges
    28. Prix de Tacot – Das Leipziger Seifenkistenrennen am Fockeberg

    Menschen in völlig verrückten, unmotorisierten, selbstgebauten Gefährten werden am 5. Mai wieder in die Leipziger Südvorstadt ziehen, um sich dem legendären Leipziger Seifenkistenrennen am Fockeberg zu stellen.
    1992 wurde er zum ersten Mal veranstaltet, inzwischen ist der Prix de Tacot vom Fockeberg nicht mehr wegzudenken. Mit selbst kreierten Fahrzeugen begeben sich mutige Teams an den Start und liefern sich wilde Kopf-an-Kopf-Rennen den Berg hinauf, um das Plateau herum und wieder hinunter. Dabei scheuen die Teams keine Mühe, um das jubelnde Publikum jedes Jahr aufs Neue mit ihren ausgefallen gestalteten Seifenkisten zu beeindrucken. Genau diese Kreativität steht seit Anbeginn an erster Stelle und weist den sportlichen Aspekt auf dem 2. Platz zurück. Ergänzt wird das Spektakel durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm am Fuße des Berges und einen lebendigen Markt mit vielen bunten Ständen von Mitmach- und Speiseangeboten bis hin zu Kunsthandwerk.
    11.00 Uhr wird das Seifenkistenrennen eröffnet, es endet mit der Kür der Sieger des Hauptpreises für das beste Design in den frühen Abendstunden.

    Ausführliche Informationenen auf:
    https://seifenkiste.nato-leipzig.de

    • Einlass: Angabe folgt
    • Beginn: Angabe folgt
    • Eintritt: frei
  • Mo
    06.05.
    Of Fathers and Sons Film
    Of Fathers and Sons

    Deutschland/Syrien/Lybien 2017, Dok, 99 min, Regie: Talal Derki

    Sprache: Arabisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic with german subtitles

    +++English version below+++

    Koranstudium statt Matheunterricht, Kampftraining statt Fußballtraining, militärische Disziplin statt jugendlicher Rebellion – das ist der Alltag für Ayman (12) und Osama (13). Die beiden Brüder wachsen in Syrien auf und sollen islamische Gotteskrieger werden. So jedenfalls erzieht sie ihr Vater, der al-Nusra-Rebellenführer Abu Osama, dessen größter Traum die Errichtung eines Kalifats ist und der seine Söhne entschieden und voller Zuneigung für diesen Weg rüstet. Auch die Jungen bewundern und lieben ihren Vater, aber während Osama seinem Vorbild folgen möchte, würde Ayman lieber in die Schule gehen.

    Der im Exil in Berlin lebende syrische Filmemacher Regisseur Talal Derki kehrte für OF FATHERS AND SONS in sein Heimatland zurück. Er gab sich als Anhänger der Salafisten aus und gewann so das Vertrauen einer radikal-islamistischen Familie. Über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitete er ihren Alltag und zeigt Einblicke in eine sonst hermetisch abgeriegelte Welt.

    Der Film erhielt auf dem Sundance Film Festival 2018 den Grand Jury Prize in der Kategorie World Cinema und war für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.

    After his Sundance award-winning documentary "Return to Homs", Syrian director Talal Derki returned to his homeland where he gained the trust of a radical Islamist family, sharing their daily life for over two years. His camera focuses primarily on the children, providing an extremely rare insight into what it means to grow up with a father whose only dream is to establish an Islamic caliphate. Osama (13) and his brother Ayman (12) both love and admire their father and obey his words, but while Osama seems content to follow the path of Jihad, Ayman wants to go back to school. Winner of the Grand Jury Prize for World Documentary at the Sundance Film Festival, Of Fathers and Sons is a work of unparalleled intimacy that captures the chilling moment when childhood dies and jihadism is born.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Di
    07.05.
    Of Fathers and Sons Film
    Of Fathers and Sons

    Deutschland/Syrien/Lybien 2017, Dok, 99 min, Regie: Talal Derki

    Sprache: Arabisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic with german subtitles

    +++English version below+++

    Koranstudium statt Matheunterricht, Kampftraining statt Fußballtraining, militärische Disziplin statt jugendlicher Rebellion – das ist der Alltag für Ayman (12) und Osama (13). Die beiden Brüder wachsen in Syrien auf und sollen islamische Gotteskrieger werden. So jedenfalls erzieht sie ihr Vater, der al-Nusra-Rebellenführer Abu Osama, dessen größter Traum die Errichtung eines Kalifats ist und der seine Söhne entschieden und voller Zuneigung für diesen Weg rüstet. Auch die Jungen bewundern und lieben ihren Vater, aber während Osama seinem Vorbild folgen möchte, würde Ayman lieber in die Schule gehen.

    Der im Exil in Berlin lebende syrische Filmemacher Regisseur Talal Derki kehrte für OF FATHERS AND SONS in sein Heimatland zurück. Er gab sich als Anhänger der Salafisten aus und gewann so das Vertrauen einer radikal-islamistischen Familie. Über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitete er ihren Alltag und zeigt Einblicke in eine sonst hermetisch abgeriegelte Welt.

    Der Film erhielt auf dem Sundance Film Festival 2018 den Grand Jury Prize in der Kategorie World Cinema und war für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.

    After his Sundance award-winning documentary "Return to Homs", Syrian director Talal Derki returned to his homeland where he gained the trust of a radical Islamist family, sharing their daily life for over two years. His camera focuses primarily on the children, providing an extremely rare insight into what it means to grow up with a father whose only dream is to establish an Islamic caliphate. Osama (13) and his brother Ayman (12) both love and admire their father and obey his words, but while Osama seems content to follow the path of Jihad, Ayman wants to go back to school. Winner of the Grand Jury Prize for World Documentary at the Sundance Film Festival, Of Fathers and Sons is a work of unparalleled intimacy that captures the chilling moment when childhood dies and jihadism is born.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    08.05.
    Of Fathers and Sons Film
    Of Fathers and Sons

    Deutschland/Syrien/Lybien 2017, Dok, 99 min, Regie: Talal Derki

    Sprache: Arabisch mit deutschen Untertiteln
    Language: Arabic with german subtitles

    +++English version below+++

    Koranstudium statt Matheunterricht, Kampftraining statt Fußballtraining, militärische Disziplin statt jugendlicher Rebellion – das ist der Alltag für Ayman (12) und Osama (13). Die beiden Brüder wachsen in Syrien auf und sollen islamische Gotteskrieger werden. So jedenfalls erzieht sie ihr Vater, der al-Nusra-Rebellenführer Abu Osama, dessen größter Traum die Errichtung eines Kalifats ist und der seine Söhne entschieden und voller Zuneigung für diesen Weg rüstet. Auch die Jungen bewundern und lieben ihren Vater, aber während Osama seinem Vorbild folgen möchte, würde Ayman lieber in die Schule gehen.

    Der im Exil in Berlin lebende syrische Filmemacher Regisseur Talal Derki kehrte für OF FATHERS AND SONS in sein Heimatland zurück. Er gab sich als Anhänger der Salafisten aus und gewann so das Vertrauen einer radikal-islamistischen Familie. Über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitete er ihren Alltag und zeigt Einblicke in eine sonst hermetisch abgeriegelte Welt.

    Der Film erhielt auf dem Sundance Film Festival 2018 den Grand Jury Prize in der Kategorie World Cinema und war für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.

    After his Sundance award-winning documentary "Return to Homs", Syrian director Talal Derki returned to his homeland where he gained the trust of a radical Islamist family, sharing their daily life for over two years. His camera focuses primarily on the children, providing an extremely rare insight into what it means to grow up with a father whose only dream is to establish an Islamic caliphate. Osama (13) and his brother Ayman (12) both love and admire their father and obey his words, but while Osama seems content to follow the path of Jihad, Ayman wants to go back to school. Winner of the Grand Jury Prize for World Documentary at the Sundance Film Festival, Of Fathers and Sons is a work of unparalleled intimacy that captures the chilling moment when childhood dies and jihadism is born.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    09.05.
    »Verdammte Herzenssache« Theater
    »Verdammte Herzenssache«

    Theaterpremiere

    SIE und ER und jede Menge Stoff für eine vertrackte Romanze der besonderen Art. Was war da, vor 20 Jahren im aufregenden wilden Osten, als man einander geliebt, enttäuscht, verletzt, verpasst, verlassen und schließlich verloren hat? Entscheidende Worte sind nicht gesprochen, Antworten nicht gegeben worden. Man hat mehr als nur eine Rechnung mit dem anderen offen. Dann, nach 20 Jahren absoluter Funkstille, ein jähes, wenig bilderbuchhaftes Wiedersehen in nüchterner Umgebung. Erlebniswelten, die gegensätzlicher nicht sein könnten, treffen aufeinander. Die ihre: etliche Jahre in einem ostdeutschen Frauenknast, in den sie sich durch halsbrecherische Transaktionen zur Firmenrettung und Konkursvermeidung hineinmanövriert hatte. Einsamkeit und Verbitterung haben eine raue Schale um den weichen Kern gelegt. Die seine: Holzfällereinsamkeit in kanadischer Wildnis, wo sich seine kleine Auszeit vom Leipziger Mainstream mal eben 20 Jahre in die Länge zog. Zwei Welten, zwischen denen sich keine Mitte ausmachen lässt, die nichts miteinander verbindet, tausende Kilometer voneinander entfernt.
    Anrührend komisch ob der Hilflosigkeit und Sprachlosigkeit und zugleich spannungsgeladen ist diese Wiederbegegnung. Ein Versteckspiel der Gefühle, die angstvoll unter der Decke gehalten werden. Angriff ist die beste Verteidigung, meint sie. Wegducken und Ausweichen ist seine Taktik, die natürlich nicht aufgeht. Eruptiv bricht das leidenschaftliche Gebräu aus Zorn, Schmerz, Stolz, Feigheit, Sehnsucht und immer noch reichlich vorhandener Zuneigung auf, ehe es sich in berührenden gemeinsamen Erinnerungen fängt und eine Insel der Gemeinsamkeit in Aussicht steht; klein und bescheiden, aber unendlich hoffnungsvoll.

    Ein Theaterstück von Cornelia Molle
    Mit Barbara Trommer und Burkhard Damrau
    Regie: Hans-Walter Molle

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 16,00 € / 12,00 € (VVK: 14,00 / 10,50 € zzgl. Gebühren)
  • Fr
    10.05.
    »Verdammte Herzenssache« Theater
    »Verdammte Herzenssache«

    SIE und ER und jede Menge Stoff für eine vertrackte Romanze der besonderen Art. Was war da, vor 20 Jahren im aufregenden wilden Osten, als man einander geliebt, enttäuscht, verletzt, verpasst, verlassen und schließlich verloren hat? Entscheidende Worte sind nicht gesprochen, Antworten nicht gegeben worden. Man hat mehr als nur eine Rechnung mit dem anderen offen. Dann, nach 20 Jahren absoluter Funkstille, ein jähes, wenig bilderbuchhaftes Wiedersehen in nüchterner Umgebung. Erlebniswelten, die gegensätzlicher nicht sein könnten, treffen aufeinander. Die ihre: etliche Jahre in einem ostdeutschen Frauenknast, in den sie sich durch halsbrecherische Transaktionen zur Firmenrettung und Konkursvermeidung hineinmanövriert hatte. Einsamkeit und Verbitterung haben eine raue Schale um den weichen Kern gelegt. Die seine: Holzfällereinsamkeit in kanadischer Wildnis, wo sich seine kleine Auszeit vom Leipziger Mainstream mal eben 20 Jahre in die Länge zog. Zwei Welten, zwischen denen sich keine Mitte ausmachen lässt, die nichts miteinander verbindet, tausende Kilometer voneinander entfernt.
    Anrührend komisch ob der Hilflosigkeit und Sprachlosigkeit und zugleich spannungsgeladen ist diese Wiederbegegnung. Ein Versteckspiel der Gefühle, die angstvoll unter der Decke gehalten werden. Angriff ist die beste Verteidigung, meint sie. Wegducken und Ausweichen ist seine Taktik, die natürlich nicht aufgeht. Eruptiv bricht das leidenschaftliche Gebräu aus Zorn, Schmerz, Stolz, Feigheit, Sehnsucht und immer noch reichlich vorhandener Zuneigung auf, ehe es sich in berührenden gemeinsamen Erinnerungen fängt und eine Insel der Gemeinsamkeit in Aussicht steht; klein und bescheiden, aber unendlich hoffnungsvoll.

    Ein Theaterstück von Cornelia Molle
    Mit Barbara Trommer und Burkhard Damrau
    Regie: Hans-Walter Molle

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 16,00 € / 12,00 € (VVK: 14,00 / 10,50 € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    11.05.
    Prada Meinhoff, Shed Ballet, Love Is Rare Konzert
    Prada Meinhoff, Shed Ballet, Love Is Rare

    Ilses Erika zu Gast in der naTo

    Das Ilses Erika liebt live Konzerte und veranstaltet diese auch gerne mal bei den lieben Kollegen/-innen anderer Bühnen Leipzigs. Nach Villa Hasenholz, Noch Besser Leben, Werk 2 und Noels Ballroom wird nun die naTo zur nächsten Gastspielstätte.

    Prada Meinhoff ist ein Berliner Elektro-Punk Duo, bestehend aus Christin Nichols (Gesang) und Rene Riewer (Bass). Auf Freudenhaus Recordings haben Prada Meinhoff Anfang April ihr gleichnamiges Debütalbum released. Elektronische Beats, treibender Bass, deutsche Texte und eine unverkennbare Stimme – das ist alles. Nach ihrer Gründung 2015 folgten Touren mit L7, The Garden, Peaches, DAF, MIA. und Fischer- Z. »Elektrische Chansons, Punk-Attitüde, noch Drama, Schnaps Schorle, Synapsen in Flammen. Dieses Duo aus Berlin stellt nicht nur Tanzflächen auf den Kopf. Hinter dem attraktionsbeladenen Erstkontakt verbirgt sich bei Prada Meinhoff ein Act, der es bei allem Feuerwerk nie nötig hat, sich mühsam interessant zu machen – sondern der tatsächlich genau das einlöst, wofür Pop einfach viel zu selten steht: Ekstase, Phantasie und Abriss. Mund auf, Augen zu!
    Wer will, ist eingeladen, hier mehr zu finden als atemlosen Hedonismus. Prada Meinhoff muss man erlebt haben. Einzige Ausrede: Man ist bereits tot. Dann ist man entschuldigt. Come as you are.« (Linus Volkmann)

    Shed Ballet sind längst keine Unbekannten mehr in der Leipziger Musikszene. Ihr dunkel gefärbter Postpop ist durch aufgeräumten, knackigen Sound geprägt, der aber gerne auch in verzerrte, raue Gefilde driftet. Hannahs Stimme und Bühnenpräsenz tragen dazu bei, dass jeder Gig hängen bleibt. Doris steuert Bass, Moog, Akkordeon und ebenfalls Stimme bei. Kerstin spielt ein reduziertes Drum Kit und aufgeräumte treibende, leicht verschachtelte Rhythmen. In den vier Jahren ihrer Existenz sind bislang eine EP und ein Album entstanden. Qualität vor Quantität quasi. Vergangenen Dezember eröffneten sie vor Phillip Boa und verkauften dort sämtliche ihrer mitgebrachten Tonträger. Aber hört und seht selbst.

    Love Is Rare sind Fay Lazariotis und Jörg Blumenstein. Sie trafen sich im Sommer 2018 im Noch Besser Leben. Nach ein paar Getränkeschüttungen beschlossen die beiden gemeinsame Sache(n) zu machen, schlossen sich im Proberaum ein und erschufen in Windeseile starke Songs und Skizzen. Kurz darauf dann auch schon ein erstes Video (Sally) und Audioaufnahmen. Die Musik klingt nach modernem, urbanem Soul. Mal unterkühlt, mal wattig warm. Zwischen zurückgelehnt und vorneüber gebeugt ist alles möglich. Ihre erste EP (Sally) ist im März erschienen. Auf dass noch Schönes folgen möge.

    Eine Kooperation von Tanzcafé Ilses Erika, Kamikaze Booking und die naTo.

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 15,00 € (VVK: 12,00 € zzgl. Gebühren)
  • So
    12.05.
    »Musikschule in Concert« | Musikschule TonArt Sonstiges
    »Musikschule in Concert« | Musikschule TonArt

    Viele begeisterte Schüler/-innen zeigen ihr Können im Konzert mit dem Projektorchester, kleinen Musikgruppen, einer Band und Solisten/-innen der gemeinnützigen Musikschule TonArt. Die Schüler/-innen möchten sich mit einem bunten musikalischen Programm vorstellen und stellen sich dem Lampenfieber und der Herausforderung vor Publikum auf einer Bühne aufzutreten.

    Karten sind ab jetzt über das Sekretariat der Musikschule TonArt erhältlich.

    www.musikschule-tonart.com

    • Einlass: 14:30 Uhr
    • Beginn: 15:00 Uhr
    • Eintritt: 4,00 € / 2,00 €
  • So
    12.05.
    Von Bienen und Blumen Film
    Von Bienen und Blumen

    BRD 2018, Dok, 96 min, Regie: Lola Randl

    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with English subtitles

    +++English version below+++

    Raus aus der Stadt. Ohne Zwänge und Hetze. Ganz bei sich, im Flow der heilenden Natur und mit Frühstückseiern von eigenen glücklichen Hühnern auf dem Tisch. Endlich das richtige Leben leben, und nicht mehr nur so tun als ob. Aber wie geht das denn nun eigentlich richtig, das "richtige" Leben? Vielleicht sollte man doch erst nochmal googeln, aber nur kurz!

    Wenn sich urbane Neo-Romantiker und weitgereiste Künstler*innen auf der Suche nach dem einfachen Leben ein Domizil auf dem Land zulegen und in der strukturschwachen Gegend auf alteingesessene Dorfbewohner*innen treffen, prallen Welten aufeinander. Im Fall von Regisseurin Lola Randl bedeutet das Raum für gemeinsame Abenteuer, Utopien und neue Freiheiten – auch in Beziehungsmodellen. Gemeinsam mit ihrer Familie ist sie aus Berlin in die Uckermarck gezogen, um ein ursprünglicheres Leben zu führen. Und sie sind nicht die Einzigen geblieben. Der Film ist eine Selbstbeobachtung, ein Experiment, das mit den analytischen, postkapitalistischen Kommentaren einer Soziologie-Doktorandin eingeordnet wird, die alle Ereignisse gewissenhaft in ihrem Mobile Device notiert...

    Is country life more fulfilling than life in the city? Armed with a camera and a dry sense of humour, director Lola Randl goes in search of answers. A few years ago, Lola left the chaos of Berlin behind and moved to a little village in Uckermark. Now she lives there with her family and several other artists who followed her. They are in search for a different meaning in life, while saving the empty declining buildings of the village. Yet life in the countryside is not always as romantic as it might seem to the average hip urbanite. And what does the townsfolk make of their new neighbors?

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mo
    13.05.
    Magic Monday Performance
    Magic Monday

    Lange Nacht der Magie

    Beim Magic Monday Leipzig gibt es einen Tisch und eine Bühne, auf denen Zauberhaftes stattfindet. Zu jeder Show werden Gäste eingeladen, die ihre eigene feine, humorvolle Magie mitbringen.
    Und klar, wie bei jedem Magic Monday ist auch diesmal wieder die komplette Viererbande der Zauberkunst für euch da! Alfonso Rituerto, Luis Carr, Yann Yuro und Semjon Sidanov. Live führen sie durch den Abend und sorgen vielleicht für die schönsten Erfahrungen, die ein Montag bieten kann!
    Dieses Mal in einer Spezial-Vorstellung im Anschluss an die »normale« Magic Monday Show (22:00 - siehe unten), weshalb es keine Pause geben wird.

    Die drei Stargäste des Abends:

    Malin Nilsson (Schweden)

    Malin ist als erfolgreiche Bühnenkünstlerin schon um die Welt gereist. Sie trat bereits 197. Mal im Krystallpalast Leipzig auf. Zudem hat sie als Zauber-Beraterin mit altehrwürdigen Institutionen wie der Malmö Opera und dem Malmö Stadsteater zusammengearbeitet. Sie wurde schwedische sowie skandinavische Meisterin der Zauberkunst. Ihr Hauptaugenmerk liegt unter anderem auf der Symbiose aus Magie und performativer Kunst.

    Pipo Villanueva (Spanien)

    „I‘ve rarely seen someone take the common plot of ‚magician appearantly fails and recovers‘ to such a passionately joyous extreme.“ - Genii Magazin

    Pipo ist mehrmals im Magic Castle aufgetreten und hat sich in der Zauberwelt mit seiner DVD „Magic for the Shortsighted“ bereits einen Namen machen können. Er legt großen Wert auf bis ins Detail strukturierte Routinen. Seine Spezialität ist die sogenannte „perverse Magie“, bei der er als Opfer unkontrollierbarer Zauberkräfte erscheint.

    Jaime Figueroa (Spanien)

    Jaime ist nicht nur Magier, sondern auch Clown, Bauchredner, Schauspieler und Regisseur. 2015 vertrat er Spanien in der Sparte Comedy Magic bei der FISM in Rimini und gewann im selben Jahr die Mandrake d‘Or. Er produzierte mehrere Underground-Shows in Madrid, für die er historische Zaubertechniken wie etwa halb durchsichtige Spiegel wiederbelebte.

    Für die Shows gibt es sowohl Einzel- als auch Kombitickets bei tixforgigs.com und Culton Ticket.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 16 € / 10 € (VVK: 14,- / 8,50 € zzgl. Gebühren)
  • Mo
    13.05.
    Magic Monday Spezial – Extra Close Up-Show Performance
    Magic Monday Spezial – Extra Close Up-Show

    Lange Nacht der Magie

    Die zweite Show (Spezial) ist als Erweiterung der Ersten (20:00 - siehe oben) zu verstehen: Hier werden die Sitzplätze weniger, um ein exklusiveres Ambiente zu schaffen. Unsere drei Gäste werden dann in unmittelbarer Nähe für euch zaubern. Das Setting wird erlauben, dass jede Person genau so gut wie alle anderen der Magie folgen und, wenn erwünscht, mitmachen kann. Diese Gelegenheit ist einmalig! Keine Kamera, kein Mikro – Zauberkunst hautnah!

    Die drei Stargäste des Abends:

    Malin Nilsson (Schweden)

    Malin ist als erfolgreiche Bühnenkünstlerin schon um die Welt gereist. Sie trat bereits 197. Mal im Krystallpalast Leipzig auf. Zudem hat sie als Zauber-Beraterin mit altehrwürdigen Institutionen wie der Malmö Opera und dem Malmö Stadsteater zusammengearbeitet. Sie wurde schwedische sowie skandinavische Meisterin der Zauberkunst. Ihr Hauptaugenmerk liegt unter anderem auf der Symbiose aus Magie und performativer Kunst.

    Pipo Villanueva (Spanien)

    „I‘ve rarely seen someone take the common plot of ‚magician appearantly fails and recovers‘ to such a passionately joyous extreme.“ - Genii Magazin

    Pipo ist mehrmals im Magic Castle aufgetreten und hat sich in der Zauberwelt mit seiner DVD „Magic for the Shortsighted“ bereits einen Namen machen können. Er legt großen Wert auf bis ins Detail strukturierte Routinen. Seine Spezialität ist die sogenannte „perverse Magie“, bei der er als Opfer unkontrollierbarer Zauberkräfte erscheint.

    Jaime Figueroa (Spanien)

    Jaime ist nicht nur Magier, sondern auch Clown, Bauchredner, Schauspieler und Regisseur. 2015 vertrat er Spanien in der Sparte Comedy Magic bei der FISM in Rimini und gewann im selben Jahr die Mandrake d‘Or. Er produzierte mehrere Underground-Shows in Madrid, für die er historische Zaubertechniken wie etwa halb durchsichtige Spiegel wiederbelebte.

    Für die Shows gibt es sowohl Einzel- als auch Kombitickets bei tixforgigs.com und Culton Ticket.
    eine Show - AK: 16,- / 10,- | VVK: 14,00 / 8,50 (zzgl. Gebühren)
    beide Vorstellungen - AK: 27,- / 17,- | VVK: 24,00 / 15,00 (zzgl. Gebühren)

    • Einlass: 21:45 Uhr
    • Beginn: 22:00 Uhr
    • Eintritt: 16 € / 10 € (VVK: 14,00 / 8,50 € zzgl. Gebühren)
  • Di
    14.05.
    Von Bienen und Blumen / mit Regiegespräch! Film
    Von Bienen und Blumen / mit Regiegespräch!

    BRD 2018, Dok, 96 min, Regie: Lola Randl

    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with English subtitles

    +++English version below+++

    Raus aus der Stadt. Ohne Zwänge und Hetze. Ganz bei sich, im Flow der heilenden Natur und mit Frühstückseiern von eigenen glücklichen Hühnern auf dem Tisch. Endlich das richtige Leben leben, und nicht mehr nur so tun als ob. Aber wie geht das denn nun eigentlich richtig, das "richtige" Leben? Vielleicht sollte man doch erst nochmal googeln, aber nur kurz!

    Wenn sich urbane Neo-Romantiker und weitgereiste Künstler*innen auf der Suche nach dem einfachen Leben ein Domizil auf dem Land zulegen und in der strukturschwachen Gegend auf alteingesessene Dorfbewohner*innen treffen, prallen Welten aufeinander. Im Fall von Regisseurin Lola Randl bedeutet das Raum für gemeinsame Abenteuer, Utopien und neue Freiheiten – auch in Beziehungsmodellen. Gemeinsam mit ihrer Familie ist sie aus Berlin in die Uckermarck gezogen, um ein ursprünglicheres Leben zu führen. Und sie sind nicht die Einzigen geblieben. Der Film ist eine Selbstbeobachtung, ein Experiment, das mit den analytischen, postkapitalistischen Kommentaren einer Soziologie-Doktorandin eingeordnet wird, die alle Ereignisse gewissenhaft in ihrem Mobile Device notiert...

    Regisseurin Lola Randl hat nach ihrem Umzug schnell gemerkt, dass es auf dem Land existentieller und weniger privat zugeht als in der Stadt, insbesondere wenn man im zentralen Haus gleich gegenüber der Kirche lebt. Über die Jahre hat sich in dem abgelegenen Dorf ein regionales Zentrum etabliert mit japanischem Café, Fischräucherei, einer solidarischen Landwirtschaft und einer Filmproduktion. Mehr und mehr Leute sind gefolgt. Welche Veränderungen das nicht nur für das eigene Leben mit sich bringt, wird Lola Randl mit uns im Regiegespräch diskutieren.

    Is country life more fulfilling than life in the city? Armed with a camera and a dry sense of humour, director Lola Randl goes in search of answers. A few years ago, Lola left the chaos of Berlin behind and moved to a little village in Uckermark. Now she lives there with her family and several other artists who followed her. They are in search for a different meaning in life, while saving the empty declining buildings of the village. Yet life in the countryside is not always as romantic as it might seem to the average hip urbanite. And what does the townsfolk make of their new neighbors?

    We will discuss these and other questions during a Q&A with director Lola Randl at the screening on May, 14.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    15.05.
    Von Blumen und Bienen Film
    Von Blumen und Bienen

    BRD 2018, Dok, 96 min, Regie: Lola Randl

    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with English subtitles

    +++English version below+++

    Raus aus der Stadt. Ohne Zwänge und Hetze. Ganz bei sich, im Flow der heilenden Natur und mit Frühstückseiern von eigenen glücklichen Hühnern auf dem Tisch. Endlich das richtige Leben leben, und nicht mehr nur so tun als ob. Aber wie geht das denn nun eigentlich richtig, das "richtige" Leben? Vielleicht sollte man doch erst nochmal googeln, aber nur kurz!

    Wenn sich urbane Neo-Romantiker und weitgereiste Künstler*innen auf der Suche nach dem einfachen Leben ein Domizil auf dem Land zulegen und in der strukturschwachen Gegend auf alteingesessene Dorfbewohner*innen treffen, prallen Welten aufeinander. Im Fall von Regisseurin Lola Randl bedeutet das Raum für gemeinsame Abenteuer, Utopien und neue Freiheiten – auch in Beziehungsmodellen. Gemeinsam mit ihrer Familie ist sie aus Berlin in die Uckermarck gezogen, um ein ursprünglicheres Leben zu führen. Und sie sind nicht die Einzigen geblieben. Der Film ist eine Selbstbeobachtung, ein Experiment, das mit den analytischen, postkapitalistischen Kommentaren einer Soziologie-Doktorandin eingeordnet wird, die alle Ereignisse gewissenhaft in ihrem Mobile Device notiert...

    Is country life more fulfilling than life in the city? Armed with a camera and a dry sense of humour, director Lola Randl goes in search of answers. A few years ago, Lola left the chaos of Berlin behind and moved to a little village in Uckermark. Now she lives there with her family and several other artists who followed her. They are in search for a different meaning in life, while saving the empty declining buildings of the village. Yet life in the countryside is not always as romantic as it might seem to the average hip urbanite. And what does the townsfolk make of their new neighbors?

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    16.05.
    Kiki / Special zum IDAHIT* 2019 Film
    Kiki / Special zum IDAHIT* 2019

    USA/Schweden 2016, Dok, 94 min, Regie: Sara Jordenö

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    +++English version below+++

    Junge Queers of Colour finden sich in New York City in der KIKI-Szene
    zusammen. Beim Entwickeln und Proben von vielschichtigen
    Performances und Moves finden sie Freundschaften und die Möglichkeit,
    eigene Identitäten und Einzigartigkeit zu entwickeln. Ähnlich wie die
    Ball-Szene, die im Film "Paris is Burning" gezeigt wird, vermitteln die
    Events Lust und Freude. Dabei geht es aber auch immer zentral um den Kampf gegen Rassismus, Sexismus und Trans- und Homo-Feindlichkeit. Es geht ums eigene Überleben, um die Gesundheit, ein Zuhause und das Recht auf die eigene geschlechtliche Identität. KIKI wird zum Ort, an dem sich viele Queers of Colour sicher und unterstützt fühlen.

    In New York City, LGBTQ youth-of-color gather out on the Christopher Street Pier, practicing a performance-based artform, Ballroom, which was made famous in the early 1990s by Madonna’s music video “Vogue” and the documentary “Paris Is Burning.” Twenty-five years after these cultural touchstones, a new and very different generation of LGBTQ youth have formed an artistic activist subculture, named the Kiki Scene.
    KIKI follows seven characters from the Kiki community over the course of four years, using their preparations and spectacular performances at events known as Kiki balls as a framing device while delving into their battles with homelessness, illness and prejudice as well as their gains towards political influence and the conquering of affirming gender-expressions. In KIKI we meet Twiggy Pucci Garçon, the founder and gatekeeper for the Haus of Pucci, Chi Chi, Gia, Chris, Divo, Symba and Zariya. Each of these remarkable young people represents a unique and powerful personal story, illuminating the Kiki scene in particular, as well as queer life in the U.S. for LGBTQ youth-of-color as a whole.

    Der RosaLinde Leipzig e.V. zeigt KIKI anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHIT*) am 17. Mai 2019. Der Tag erinnert an den 17.05.1990, das Datum an dem Homosexualität aus dem Krankheitskatalog der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen wurde.

    Eine Veranstaltung des RosaLinde e.V. in Zusammenarbeit mit dem Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,00 €
  • Do
    16.05.
    Von Bienen und Blumen Film
    Von Bienen und Blumen

    BRD 2018, Dok, 96 min, Regie: Lola Randl

    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with English subtitles

    +++English version below+++

    Raus aus der Stadt. Ohne Zwänge und Hetze. Ganz bei sich, im Flow der heilenden Natur und mit Frühstückseiern von eigenen glücklichen Hühnern auf dem Tisch. Endlich das richtige Leben leben, und nicht mehr nur so tun als ob. Aber wie geht das denn nun eigentlich richtig, das "richtige" Leben? Vielleicht sollte man doch erst nochmal googeln, aber nur kurz!

    Wenn sich urbane Neo-Romantiker und weitgereiste Künstler*innen auf der Suche nach dem einfachen Leben ein Domizil auf dem Land zulegen und in der strukturschwachen Gegend auf alteingesessene Dorfbewohner*innen treffen, prallen Welten aufeinander. Im Fall von Regisseurin Lola Randl bedeutet das Raum für gemeinsame Abenteuer, Utopien und neue Freiheiten – auch in Beziehungsmodellen. Gemeinsam mit ihrer Familie ist sie aus Berlin in die Uckermarck gezogen, um ein ursprünglicheres Leben zu führen. Und sie sind nicht die Einzigen geblieben. Der Film ist eine Selbstbeobachtung, ein Experiment, das mit den analytischen, postkapitalistischen Kommentaren einer Soziologie-Doktorandin eingeordnet wird, die alle Ereignisse gewissenhaft in ihrem Mobile Device notiert...

    Is country life more fulfilling than life in the city? Armed with a camera and a dry sense of humour, director Lola Randl goes in search of answers. A few years ago, Lola left the chaos of Berlin behind and moved to a little village in Uckermark. Now she lives there with her family and several other artists who followed her. They are in search for a different meaning in life, while saving the empty declining buildings of the village. Yet life in the countryside is not always as romantic as it might seem to the average hip urbanite. And what does the townsfolk make of their new neighbors?

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:45 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Fr
    17.05.
    »Das Labor« | TheaterTurbine Theater
    »Das Labor« | TheaterTurbine

    Improtheater

    Man sagt, der Flügelschlag eines Schmetterlings, in z.B. Neuseeland, löst vielleicht einen Wirbelsturm in Leipzig aus. Nach diesem Prinzip beginnen die Künstler/-innen der TheaterTurbine im Labor ihr forschendes Spiel: Gemeinsam mit dem Publikum suchen sie nach Gedanken, Erlebnissen, Emotionen oder scheinbaren Nebensächlichkeiten, die gerade im Augenblick der Aufführung »in der Luft liegen«. Aus diesen Zutaten lassen die Schauspieler/-innen vor Ihren Augen unsterbliche Figuren, hanebüchene Situationen, urkomische, atemberaubende Wendungen und ergreifende Details entstehen, die sich nach und nach zu einer einzigen, großen Geschichte formen.
    Wohin die Reise geht? Niemand weiß es. Entsteht im Labor eine Bestsellerstory oder wird es eher ein Dreigroschenroman – ganz egal, denn die Spieler/-innen werden sich voll Unerschrockenheit, Lebensfreude und Schauspielkunst ins Ungewisse stürzen. Im Labor entsteht auf magische Weise, aus fast Nichts, eine abendfüllende Geschichte. Mehr Gegenwart geht nicht!

    Kartenvorverkauf bei Cultonticket und tixforgigs.com

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 14,00 € / 10,00 € (VVK: 14,00 /10,00 € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    18.05.
    »Die Elenden« | statttheater Theater
    »Die Elenden« | statttheater

    Theater aus dem MRV St. Georg

    Die Elenden (frei nach Victor Hugo)

    Der wegen Brotdiebstahls verurteilte Jean Valjean gerät nach 19 Jahren Straflager innerlich verhärtet zu einem gutmütigen Bischof. Nach einem weiteren Delikt bekehrt er sich und wandelt sich zu einem gutherzigen Menschen. Als Bürgermeister und Fabrikant genießt er das Ansehen der ganzen Stadt bis ihn Inspektor Javert als ehemaligen Sträfling identifiziert.
    Flucht, Moral, Vaterliebe, Jugend und Gerechtigkeit sind die zentralen Themen in Hugos Roman.
    Themen mit denen die Patienten der MRV St. Georg, alias Statttheater, auf ihre besondere Weise umzugehen wissen und ein Theaterstück präsentieren, bei dem besonders die leisen Töne die Momente menschlicher Zerrissenheit widerspiegeln.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 7,00 € / 5,00 € (VVK: 6,00 / 4,00 € zzgl. Gebühren)
  • So
    19.05.
    »Die Elenden« | statttheater Theater
    »Die Elenden« | statttheater

    Theater aus dem MRV St. Georg

    Die Elenden (frei nach Victor Hugo)

    Der wegen Brotdiebstahls verurteilte Jean Valjean gerät nach 19 Jahren Straflager innerlich verhärtet zu einem gutmütigen Bischof. Nach einem weiteren Delikt bekehrt er sich und wandelt sich zu einem gutherzigen Menschen. Als Bürgermeister und Fabrikant genießt er das Ansehen der ganzen Stadt bis ihn Inspektor Javert als ehemaligen Sträfling identifiziert.
    Flucht, Moral, Vaterliebe, Jugend und Gerechtigkeit sind die zentralen Themen in Hugos Roman.
    Themen mit denen die Patienten der MRV St. Georg, alias Statttheater, auf ihre besondere Weise umzugehen wissen und ein Theaterstück präsentieren, bei dem besonders die leisen Töne die Momente menschlicher Zerrissenheit widerspiegeln.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 7,00 € / 5,00 € (VVK: 6,00 / 4,00 € zzgl. Gebühren)
  • Mo
    20.05.
    Off Europa: Mapping Israel zeigt: Mr. Gaga Film
    Off Europa: Mapping Israel zeigt: Mr. Gaga

    Israel 2015, Dok, 100 min, Regie: Tomer Heymann

    Sprache: Englisch,Hebräisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English,Hebrew with german subtitles

    +++English version below+++

    Ohad Naharin, aufgewachsen im israelischen Kibuzz Misra, wird weltweit als einer der herausragenden zeitgenössischen Choreographen gefeiert. Mit seiner ungewöhnlichen künstlerischen Vision sowie seinen mitreißenden Choreographien verhalf er der Batsheva Dance Company zu internationaler Bekanntheit. Naharin entwickelte als künstlerischer Leiter des israelischen Ensembles eine komplett neue Bewegungssprache: „Gaga“. Dabei werden bekannte Bewegungsmuster durchbrochen, „Gaga“ sucht nach der Interaktion zwischen den Beteiligten, die sich gemeinsam einen Bewegungsraum von Freiheit und Wohlbehagen erarbeiten. Für Naharin geht es dabei um Leidenschaft, herausbrechende Kraft, das Extreme, um die Lust des Moments und darum, Grenzen zu brechen. Als Revolutionär des Modern Dance wird Ohad Naharin an international renommierte Häuser eingeladen, u.a. die Staatsoper Berlin, um seine Werke mit den jeweiligen Compagnien einzuarbeiten. Der preisgekrönte Regisseur Tomer Heymann („Paper Dolls“, „I Shot My Love“ und „Who’s Gonna Love Me Now?“) zeigt, welche harte Arbeit hinter den kraftvollen und atemberaubenden Auftritten der Batsheva Dance Company steckt, wie Naharin zu dem gefeierten Choreographen wurde und wer „Mr. Gaga“ wirklich ist.

    Ohad Naharin, artistic director of the Batsheva Dance Company, is regarded as one of the most important choreographers in the world. Meeting him at a critical turning point in his personal life, this insightful documentary will introduce you to a man with great artistic integrity and an extraordinary vision. Filmed over a period of eight years, director Tomer Heymann mixes intimate rehearsal footage with an extensive unseen archive and breathtaking dance sequences.

    Off Europa: Mapping Israel zeigt ausgewählte Filme aus / über Israel in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque Leipzig.
    Das vollständige Festivalprogramm für Leipzig, Dresden & Chemnitz vom 20. – 26. Mai 2019 findet ihr hier: www.bfot.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mo
    20.05.
    Off Europa: Mapping Israel zeigt: The Cakemaker Film
    Off Europa: Mapping Israel zeigt: The Cakemaker

    ISR/BRD 2017, Drama, Liebesfilm, 104 min, Regie: Ofir Raul Graizer
    mit Sarah Adler, Tim Kalkhof, Zohar Strauss, Roy Miller, Sandra Sade

    Sprache: Deutsch,Englisch,Hebräisch
    Language: English,German,Hebrew

    +++English version below+++

    Thomas, ein Konditor aus Berlin, hat eine Affäre mit Oren, einem verheirateten Mann aus Israel. Das Verhältnis endet jäh, als Oren tödlich verunglückt. Tief bestürzt reist Thomas nach Israel zu Orens Frau Anat und dem gemeinsamen Sohn und gewinnt nach und nach ihr Vertrauen. Schließlich steigt er in das koschere Café der Familie ein und hat mit seinen Kuchen großen Erfolg. Doch je tiefer Thomas in Orens ehemaliges Leben eintaucht, desto größer wird die Lüge, die zwischen ihm und Anat steht. The Cakemaker ist ein stiller, sensibler Film über eine deutsch-israelische Liebe jenseits der Geschlechtergrenzen.

    After the death of his lover, Thomas heads to Israel – the birthplace of the man he adored. Despite prejudice at his German origins he becomes the pastry chef at a local café owned by the widow of the deceased Oran. Yet she hardly suspects that the unnamed sorrow that connects her to the stranger is for one and the same man.

    Off Europa: Mapping Israel zeigt ausgewählte Filme aus / über Israel in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque Leipzig.
    Das vollständige Festivalprogramm für Leipzig, Dresden & Chemnitz vom 20. – 26. Mai 2019 findet ihr hier: www.bfot.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    22.05.
    Militia Man Film
    Militia Man

    2018, Dok, 75 min, Regie: Lisa Clifford

    Sprache: Englisch
    Language: English

    Der Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof gegen Germain Katanga, der Millionen kostete, wird als großer Erfolg der internationalen Strafgerichtsbarkeit angesehen. Doch welchen Beitrag hat das Verfahren tatsächlich zu der Aufklärung von Kriegsverbrechen im Kongo, die von der Milizarmee (FRPI) begangen wurden, geleistet? Welche Sichtweise haben die Opfer der Völkerrechtsverbrechen auf den Prozess?

    Im Anschluss an den Film folgt eine Diskussionsrunde mit Filmemacherin und Journalistin Lisa Clifford und David Hooper, dem Verteidiger von Katanga vor dem Internationalen Strafgerichtshof.

    Eine Veranstaltung des Lehrstuhls Strafrecht, Strafprozessrecht und Medienstrafrecht der Universität Leipzig – Prof. Dr. Elisa Hoven in Zusammenarbeit mit dem Cinémathèque Leipzig e.V.

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: Der Eintritt ist frei €
  • Mi
    22.05.
    Von Bienen und Blumen Film
    Von Bienen und Blumen

    BRD 2018, Dok, 96 min, Regie: Lola Randl

    Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
    Language: German with English subtitles

    +++English version below+++

    Raus aus der Stadt. Ohne Zwänge und Hetze. Ganz bei sich, im Flow der heilenden Natur und mit Frühstückseiern von eigenen glücklichen Hühnern auf dem Tisch. Endlich das richtige Leben leben, und nicht mehr nur so tun als ob. Aber wie geht das denn nun eigentlich richtig, das "richtige" Leben? Vielleicht sollte man doch erst nochmal googeln, aber nur kurz!

    Wenn sich urbane Neo-Romantiker und weitgereiste Künstler*innen auf der Suche nach dem einfachen Leben ein Domizil auf dem Land zulegen und in der strukturschwachen Gegend auf alteingesessene Dorfbewohner*innen treffen, prallen Welten aufeinander. Im Fall von Regisseurin Lola Randl bedeutet das Raum für gemeinsame Abenteuer, Utopien und neue Freiheiten – auch in Beziehungsmodellen. Gemeinsam mit ihrer Familie ist sie aus Berlin in die Uckermarck gezogen, um ein ursprünglicheres Leben zu führen. Und sie sind nicht die Einzigen geblieben. Der Film ist eine Selbstbeobachtung, ein Experiment, das mit den analytischen, postkapitalistischen Kommentaren einer Soziologie-Doktorandin eingeordnet wird, die alle Ereignisse gewissenhaft in ihrem Mobile Device notiert...

    Is country life more fulfilling than life in the city? Armed with a camera and a dry sense of humour, director Lola Randl goes in search of answers. A few years ago, Lola left the chaos of Berlin behind and moved to a little village in Uckermark. Now she lives there with her family and several other artists who followed her. They are in search for a different meaning in life, while saving the empty declining buildings of the village. Yet life in the countryside is not always as romantic as it might seem to the average hip urbanite. And what does the townsfolk make of their new neighbors?

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 21:30 Uhr
    • Beginn: 22:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    23.05.
    »Wahrheit oder Pflicht« | Jugendchor der Oper Leipzig Konzert
    »Wahrheit oder Pflicht« | Jugendchor der Oper Leipzig

    Musiktheater

    Freitagabend – Party Time und plötzlich reden wir über die DDR?

    Es sollte die Überraschungsparty am Fluss werden. Das Abitur ist bestanden. Die Zwillinge Tom und Annie haben Geburtstag. Die Sommernacht ist herrlich warm. Genügend Gründe, ausgelassen zu feiern!
    Zum letzten Mal trifft sich die Klasse, denn schon bald werden sie sich in alle Winde zerstreuen. Plötzlich taucht eine Flaschenpost auf und die Spekulationen, was wohl darin stehen könnte, sind in vollem Gange. Es ist keine Schatzkarte, kein Liebesbrief, sondern ein Zeitdokument aus der ehemaligen DDR. Von diesem Moment an nimmt die Party einen anderen Verlauf als gedacht ...

    Musiktheaterproduktion des Jugendchores der Oper Leipzig in Kooperation mit der naTo zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution

    Besetzung: Jugendchor der Oper Leipzig
    Einstudierung: Sophie Bauer, Maria Hinze
    Musikalische Leitung: Maria Hinze
    Bassgitarre: Jacob Müller
    Schlagzeug: Hannes Malkowski
    Choreografie: Undine Werchau

    Kartenvorverkauf über Culton Ticket (Petersteinweg 9), tixforgigs.com, die Oper Leipzig und Eventim.

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 12,00 € / 8,00 € (VVK: 12,00 / 8,00 € zzgl. Gebühren)
  • Fr
    24.05.
    »Wahrheit oder Pflicht« | Jugendchor der Oper Leipzig Konzert
    »Wahrheit oder Pflicht« | Jugendchor der Oper Leipzig

    Musiktheater

    Freitagabend – Party Time und plötzlich reden wir über die DDR?

    Es sollte die Überraschungsparty am Fluss werden. Das Abitur ist bestanden. Die Zwillinge Tom und Annie haben Geburtstag. Die Sommernacht ist herrlich warm. Genügend Gründe, ausgelassen zu feiern!
    Zum letzten Mal trifft sich die Klasse, denn schon bald werden sie sich in alle Winde zerstreuen. Plötzlich taucht eine Flaschenpost auf und die Spekulationen, was wohl darin stehen könnte, sind in vollem Gange. Es ist keine Schatzkarte, kein Liebesbrief, sondern ein Zeitdokument aus der ehemaligen DDR. Von diesem Moment an nimmt die Party einen anderen Verlauf als gedacht ...

    Musiktheaterproduktion des Jugendchores der Oper Leipzig in Kooperation mit der naTo zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution

    Besetzung: Jugendchor der Oper Leipzig
    Einstudierung: Sophie Bauer, Maria Hinze
    Musikalische Leitung: Maria Hinze
    Bassgitarre: Jacob Müller
    Schlagzeug: Hannes Malkowski
    Choreografie: Undine Werchau


    Kartenvorverkauf über Culton Ticket (Petersteinweg 9), tixforgigs.com, die Oper Leipzig und Eventim.

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 12,00 € / 8,00 € (VVK: 12,00 /8,00 € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    25.05.
    »Wahrheit oder Pflicht« | Jugendchor der Oper Leipzig Konzert
    »Wahrheit oder Pflicht« | Jugendchor der Oper Leipzig

    Musiktheater

    Freitagabend – Party Time und plötzlich reden wir über die DDR?

    Es sollte die Überraschungsparty am Fluss werden. Das Abitur ist bestanden. Die Zwillinge Tom und Annie haben Geburtstag. Die Sommernacht ist herrlich warm. Genügend Gründe, ausgelassen zu feiern!
    Zum letzten Mal trifft sich die Klasse, denn schon bald werden sie sich in alle Winde zerstreuen. Plötzlich taucht eine Flaschenpost auf und die Spekulationen, was wohl darin stehen könnte, sind in vollem Gange. Es ist keine Schatzkarte, kein Liebesbrief, sondern ein Zeitdokument aus der ehemaligen DDR. Von diesem Moment an nimmt die Party einen anderen Verlauf als gedacht ...

    Musiktheaterproduktion des Jugendchores der Oper Leipzig in Kooperation mit der naTo zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution

    Besetzung: Jugendchor der Oper Leipzig
    Einstudierung: Sophie Bauer, Maria Hinze
    Musikalische Leitung: Maria Hinze
    Bassgitarre: Jacob Müller
    Schlagzeug: Hannes Malkowski
    Choreografie: Undine Werchau

    Kartenvorverkauf über Culton Ticket (Petersteinweg 9), tixforgigs.com, die Oper Leipzig und Eventim.

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 12,00 € / 8,00 € (VVK: 12,00 / 8,00 € zzgl. Gebühren)
  • So
    26.05.
    Der Boden unter den Füßen Film
    Der Boden unter den Füßen

    Österreich 2019, Drama, 108 min, Regie: Marie Kreutzer
    mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin

    Sprache: Deutsch
    Language: German

    Noch nicht einmal 30 Jahre alt, kontrolliert Lola (Valerie Pachner) ihr Privatleben mit der gleichen rücksichtslosen Effizienz, die sie bei ihrer Arbeit als leistungsstarke Unternehmensberaterin zur Optimierung der Gewinne verwendet. Niemand weiß etwas über ihre ältere Schwester Conny (Pia Hierzegger) oder über die psychischen Erkrankungen, die sich wie ein roter Faden durch die Familienhistorie ziehen. Als jedoch die Umstände Lola dazu zwingen, Conny einen Platz in ihrem Leben einzuräumen und ihr Geheimnis ans Licht kommt, droht Lola selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren.

    Triggerwarnung: Im Film kommt es zu Selbstverletzung.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • So
    26.05.
    Ray & Liz Film
    Ray & Liz

    GB 2018, Doku-Fiktion, 107 min, Regie: Richard Billingham
    mit Ella Smith Justin Salinger, Patrick Romer, Deirdre Kelly, Tony Way, Sam Gittins, Joshua Millard-Lloyd

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    +++English version below+++

    In einem Vorort von Birmingham am Rande der Gesellschaft wurschtelt sich die Familie Billingham durch ein Leben, das bestimmt wird von Faktoren, die sich ihrer Kontrolle entziehen und gekennzeichnet ist von extremen Ritualen und gesellschaftlichen Tabubrüchen. In drei Episoden aus diesem Leben werden die mitunter schockierenden und von verstörendem Humor geprägten Erfahrungen einer Kindheit in einer Sozialwohnung im Black Country, dem Schwarzen Land Englands, heraufbeschworen.

    Regiedebütant Richard Billingham gehört zu den bekanntesten Fotografen Großbritanniens. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet (u.a. Deutsche Börse Photography Prize und Shortlist für den Turner Preis) und werden neben der Tate Modern auch regelmäßig im Victoria and Albert Museum ausgestellt. Berühmt wurde er mit dem Fotoband „Ray’s A Laugh“ (1996) in der er die Alkoholsucht seines Vaters dokumentierte.

    In the beginning it was real life. Little Richard surviving through years and years of living with his desperate parents in a dilapidated Birmingham apartment, simple and desolate creatures going nowhere in the middle of Thatcher’s England. Richard took pictures of his alcoholic father and intense mother and became an internationally renowned artist. This long-gestating film takes from that hyperreal aesthetic and puts those images into motion. (Diego Lerer)

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:45 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mo
    27.05.
    Der Boden unter den Füßen Film
    Der Boden unter den Füßen

    Österreich 2019, Drama, 108 min, Regie: Marie Kreutzer
    mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin

    Sprache: Deutsch
    Language: German

    Noch nicht einmal 30 Jahre alt, kontrolliert Lola (Valerie Pachner) ihr Privatleben mit der gleichen rücksichtslosen Effizienz, die sie bei ihrer Arbeit als leistungsstarke Unternehmensberaterin zur Optimierung der Gewinne verwendet. Niemand weiß etwas über ihre ältere Schwester Conny (Pia Hierzegger) oder über die psychischen Erkrankungen, die sich wie ein roter Faden durch die Familienhistorie ziehen. Als jedoch die Umstände Lola dazu zwingen, Conny einen Platz in ihrem Leben einzuräumen und ihr Geheimnis ans Licht kommt, droht Lola selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren.

    Triggerwarnung: Im Film kommt es zu Selbstverletzung.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 19:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mo
    27.05.
    Ray & Liz Film
    Ray & Liz

    GB 2018, Doku-Fiktion, 107 min, Regie: Richard Billingham
    mit Ella Smith Justin Salinger, Patrick Romer, Deirdre Kelly, Tony Way, Sam Gittins, Joshua Millard-Lloyd

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    +++English version below+++

    In einem Vorort von Birmingham am Rande der Gesellschaft wurschtelt sich die Familie Billingham durch ein Leben, das bestimmt wird von Faktoren, die sich ihrer Kontrolle entziehen und gekennzeichnet ist von extremen Ritualen und gesellschaftlichen Tabubrüchen. In drei Episoden aus diesem Leben werden die mitunter schockierenden und von verstörendem Humor geprägten Erfahrungen einer Kindheit in einer Sozialwohnung im Black Country, dem Schwarzen Land Englands, heraufbeschworen.

    Regiedebütant Richard Billingham gehört zu den bekanntesten Fotografen Großbritanniens. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet (u.a. Deutsche Börse Photography Prize und Shortlist für den Turner Preis) und werden neben der Tate Modern auch regelmäßig im Victoria and Albert Museum ausgestellt. Berühmt wurde er mit dem Fotoband „Ray’s A Laugh“ (1996) in der er die Alkoholsucht seines Vaters dokumentierte.

    In the beginning it was real life. Little Richard surviving through years and years of living with his desperate parents in a dilapidated Birmingham apartment, simple and desolate creatures going nowhere in the middle of Thatcher’s England. Richard took pictures of his alcoholic father and intense mother and became an internationally renowned artist. This long-gestating film takes from that hyperreal aesthetic and puts those images into motion. (Diego Lerer)

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:45 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Di
    28.05.
    Ray & Liz Film
    Ray & Liz

    GB 2018, Doku-Fiktion, 107 min, Regie: Richard Billingham
    mit Ella Smith Justin Salinger, Patrick Romer, Deirdre Kelly, Tony Way, Sam Gittins, Joshua Millard-Lloyd

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    +++English version below+++

    In einem Vorort von Birmingham am Rande der Gesellschaft wurschtelt sich die Familie Billingham durch ein Leben, das bestimmt wird von Faktoren, die sich ihrer Kontrolle entziehen und gekennzeichnet ist von extremen Ritualen und gesellschaftlichen Tabubrüchen. In drei Episoden aus diesem Leben werden die mitunter schockierenden und von verstörendem Humor geprägten Erfahrungen einer Kindheit in einer Sozialwohnung im Black Country, dem Schwarzen Land Englands, heraufbeschworen.

    Regiedebütant Richard Billingham gehört zu den bekanntesten Fotografen Großbritanniens. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet (u.a. Deutsche Börse Photography Prize und Shortlist für den Turner Preis) und werden neben der Tate Modern auch regelmäßig im Victoria and Albert Museum ausgestellt. Berühmt wurde er mit dem Fotoband „Ray’s A Laugh“ (1996) in der er die Alkoholsucht seines Vaters dokumentierte.

    In the beginning it was real life. Little Richard surviving through years and years of living with his desperate parents in a dilapidated Birmingham apartment, simple and desolate creatures going nowhere in the middle of Thatcher’s England. Richard took pictures of his alcoholic father and intense mother and became an internationally renowned artist. This long-gestating film takes from that hyperreal aesthetic and puts those images into motion. (Diego Lerer)

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Di
    28.05.
    Der Boden unter den Füßen Film
    Der Boden unter den Füßen

    Österreich 2019, Drama, 108 min, Regie: Marie Kreutzer
    mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin

    Sprache: Deutsch
    Language: German

    Noch nicht einmal 30 Jahre alt, kontrolliert Lola (Valerie Pachner) ihr Privatleben mit der gleichen rücksichtslosen Effizienz, die sie bei ihrer Arbeit als leistungsstarke Unternehmensberaterin zur Optimierung der Gewinne verwendet. Niemand weiß etwas über ihre ältere Schwester Conny (Pia Hierzegger) oder über die psychischen Erkrankungen, die sich wie ein roter Faden durch die Familienhistorie ziehen. Als jedoch die Umstände Lola dazu zwingen, Conny einen Platz in ihrem Leben einzuräumen und ihr Geheimnis ans Licht kommt, droht Lola selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren.

    Triggerwarnung: Im Film kommt es zu Selbstverletzung.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    29.05.
    Ray & Liz Film
    Ray & Liz

    GB 2018, Doku-Fiktion, 107 min, Regie: Richard Billingham
    mit Ella Smith Justin Salinger, Patrick Romer, Deirdre Kelly, Tony Way, Sam Gittins, Joshua Millard-Lloyd

    Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
    Language: English with german subtitles

    +++English version below+++

    In einem Vorort von Birmingham am Rande der Gesellschaft wurschtelt sich die Familie Billingham durch ein Leben, das bestimmt wird von Faktoren, die sich ihrer Kontrolle entziehen und gekennzeichnet ist von extremen Ritualen und gesellschaftlichen Tabubrüchen. In drei Episoden aus diesem Leben werden die mitunter schockierenden und von verstörendem Humor geprägten Erfahrungen einer Kindheit in einer Sozialwohnung im Black Country, dem Schwarzen Land Englands, heraufbeschworen.

    Regiedebütant Richard Billingham gehört zu den bekanntesten Fotografen Großbritanniens. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet (u.a. Deutsche Börse Photography Prize und Shortlist für den Turner Preis) und werden neben der Tate Modern auch regelmäßig im Victoria and Albert Museum ausgestellt. Berühmt wurde er mit dem Fotoband „Ray’s A Laugh“ (1996) in der er die Alkoholsucht seines Vaters dokumentierte.

    In the beginning it was real life. Little Richard surviving through years and years of living with his desperate parents in a dilapidated Birmingham apartment, simple and desolate creatures going nowhere in the middle of Thatcher’s England. Richard took pictures of his alcoholic father and intense mother and became an internationally renowned artist. This long-gestating film takes from that hyperreal aesthetic and puts those images into motion. (Diego Lerer)

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 18:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Mi
    29.05.
    Der Boden unter den Füßen Film
    Der Boden unter den Füßen

    Österreich 2019, Drama, 108 min, Regie: Marie Kreutzer
    mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin

    Sprache: Deutsch
    Language: German

    Noch nicht einmal 30 Jahre alt, kontrolliert Lola (Valerie Pachner) ihr Privatleben mit der gleichen rücksichtslosen Effizienz, die sie bei ihrer Arbeit als leistungsstarke Unternehmensberaterin zur Optimierung der Gewinne verwendet. Niemand weiß etwas über ihre ältere Schwester Conny (Pia Hierzegger) oder über die psychischen Erkrankungen, die sich wie ein roter Faden durch die Familienhistorie ziehen. Als jedoch die Umstände Lola dazu zwingen, Conny einen Platz in ihrem Leben einzuräumen und ihr Geheimnis ans Licht kommt, droht Lola selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren.

    Triggerwarnung: Im Film kommt es zu Selbstverletzung.

    Eine Veranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V., Informationen zum Film und Ticketreservierung unter www.cinematheque-leipzig.de

    • Einlass: 20:30 Uhr
    • Beginn: 21:00 Uhr
    • Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber_innen und Schwerbehinderte). Freien Eintritt erhalten Asylbewerber_innen und Geflüchtete.
  • Do
    30.05.
    Das Paradies Konzert
    Das Paradies

    Pop / Singer-Songwriter

    Jas und Neins, der Schimmer eines Irgendwann und Pop als Zen-Meditation

    „Ich bin das Schlimmste, was Euch passieren kann…ich bin nur der Schimmer eines Irgendwann“.
    Schon die ersten Zeilen und Takte dieses Albums lassen erahnen:
    Das Paradies ist eine Wohlfühloase der dritten Art, ‚Goldene Zukunft’ Feelgood- Musik in schlau, die mit Erwartungen und Assoziationen 17 und 4 spielt; man weiß nicht, was das Schlimmste ist und schaut verwirrt den Melodien zu, wie sie wie Seifenblasen in einem Märchenwald aufsteigen, an den Stacheln der Zweige zerplatzen und als Holzperlen den Zwergen auf die Füße fallen.

    Unser aller Goldene Zukunft sieht aktuell vermutlich kaum jemand. Nicht mal eine silberne. Sievers macht dieses Lied trotzdem zum Titelstück seines Debütalbums. Und es entpuppt sich als kluge Gegenwartsbeschreibung. Jede Zeile wirft der anderen einen Stock zwischen die Beine und einfache Antworten werden mit Phrasen als Phrasen entlarvt. Ein Geniestreich zwischen Zynismus und Menschenliebe. Ein trojanischer Überhit und als, so erzählt man sich, erster Paradies-Song eine Blaupause für Zeilen wie „Sind das da drüben wirklich Windkraft- oder Erdantriebspropeller?“ (Discoscooter) oder „Wir dürfen alles und wollen wenig und wenn wir wollen trauen wir dem Dürfen nicht.“ (Dürfen die das).

    Mancher kennt Florian Sievers als Teil des Popduos Talking to Turtles. Unter dem Künstlernamen ‚Das Paradies‘ schreibt und singt Sievers das erste Mal in seiner Muttersprache, und das macht er so beeindruckend leicht, als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht.
    Was ist hier los?
    Sievers Musik ist von Indierock der Sorte „Slacker von Weltruhm“ geprägt und mit feinen Soundtupfern aus der Reggae-, Dub- und Deephouse-Welt versehen, es herrscht eine freundliche, fast hippieeske Stimmung.

    Die Wort- und Klangwelt von Das Paradies kauzt Sievers als Teilzeit-Eremit in seinem Leipziger Studio zusammen. Ein 20qm Versuch-und-Irrtum-Freiraum, nur eine Stunde ICE-Bordrestaurant vom fensterlosen aber legendären Berliner Einhornstudio seines Freundes und Produzenten Simon Frontzek entfernt. Wann immer Zeit war, nahmen sie zusammen dieses himmlische Faulenzer-Meisterwerk auf. Brückentags-Produktion zwischen Kneipe und Mischpult. Hat natürlich etwas gedauert. Ein Streber ist Das Paradies nicht.

    Als Zeitauskoster sind seine Beobachtungen und die daraus resultierenden Phrasen immer wunderbar ausgereift. „Ich rauche, rauche, rauche, nur wenn ich schlafe nicht, keine Sucht, nur eine Weise, auf die meine Zeit zerbricht“ (Die Giraffe streckt sich), ist einer dieser typischen, tiefenentspannten Sievers-Sätze. Meditativ, kontemplativ. Das Paradies zweifelt grundsätzlich an jeder Position, bevor sie wohlmöglich noch zur lästigen Besitzstandswahrung verkrustet. Ist das richtige Wort gefunden, lässt er es gleich wieder ziehen. Pop als Zen-Meditation in einer Welt, in der die Menschen wieder in ihren Standpunkten verhärten.

    „Das Universum weiß es auch nicht, wie ihm gerade so ist. Was wie ein Ja aussieht, könnte auch ein Nein sein. Das mit uns allen, war doch gar nicht so ernst gemeint.“ Ein Album, das uns mit diesen Zeilen entlässt, kann eine Befreiung von der Paranoia sein oder ein Plädoyer für die Entspannung oder beides.

    präsentiert von Musikexpress, Diffus Magazin, Herzmukke, Reeperbahn Festival & Bedroomdisco

    Karten gibt es ab sofort bei bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9) und tixforgigs.com (Link unten rechts)

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 18 € (VVK: 14 € zzgl. Gebühren)