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  • Mo
    15.04.
    Werk 2 zu Gast in der naTo: Carrousel Konzert

    das Werk 2 zu Gast in der naTo | Pop

    Nach dem erfolgreichen Start der Filigrane’Tour, kommen CARROUSEL 2019 wieder nach Deutschland.

    Filigrane, das vierte Werk des französisch-schweizerischen Duos mit Sophie Burande und Léonard Gogniat, umfasst zwölf Titel und besticht durch Originalität und Vielfältigkeit: Sei es optimistisch und direkt, mit chansoneskem Charme oder mit im Ohr haftenden, wundervollen Melodien versehen.

    Gemeinsam mit ihrer bestens eingespielten Band haben sie sich quer durch Europa gespielt und auch im Kaukasus und in Asien schon live überzeugt. Ihr direkter Charme und die französische Lässigkeit sind die besten Botschafter ihrer Musik, die durch ihre Eingängigkeit und die beiden Stimmen von Sophie Burande und Léonard Gogniat auffällt.

    www.carrousel-musique.com

    Kartenvorverkauf über adticket:
    https://www.adticket.de/Werk-2-Kulturfabrik-Leipzig.html?format=raw&searchname=carrousel

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: € (VVK: 16,40 € zzgl. Gebühren)
  • Do
    30.05.
    Das Paradies Konzert
    Das Paradies

    Pop / Singer-Songwriter

    Jas und Neins, der Schimmer eines Irgendwann und Pop als Zen-Meditation

    „Ich bin das Schlimmste, was Euch passieren kann…ich bin nur der Schimmer eines Irgendwann“.
    Schon die ersten Zeilen und Takte dieses Albums lassen erahnen:
    Das Paradies ist eine Wohlfühloase der dritten Art, ‚Goldene Zukunft’ Feelgood- Musik in schlau, die mit Erwartungen und Assoziationen 17 und 4 spielt; man weiß nicht, was das Schlimmste ist und schaut verwirrt den Melodien zu, wie sie wie Seifenblasen in einem Märchenwald aufsteigen, an den Stacheln der Zweige zerplatzen und als Holzperlen den Zwergen auf die Füße fallen.

    Unser aller Goldene Zukunft sieht aktuell vermutlich kaum jemand. Nicht mal eine silberne. Sievers macht dieses Lied trotzdem zum Titelstück seines Debütalbums. Und es entpuppt sich als kluge Gegenwartsbeschreibung. Jede Zeile wirft der anderen einen Stock zwischen die Beine und einfache Antworten werden mit Phrasen als Phrasen entlarvt. Ein Geniestreich zwischen Zynismus und Menschenliebe. Ein trojanischer Überhit und als, so erzählt man sich, erster Paradies-Song eine Blaupause für Zeilen wie „Sind das da drüben wirklich Windkraft- oder Erdantriebspropeller?“ (Discoscooter) oder „Wir dürfen alles und wollen wenig und wenn wir wollen trauen wir dem Dürfen nicht.“ (Dürfen die das).

    Mancher kennt Florian Sievers als Teil des Popduos Talking to Turtles. Unter dem Künstlernamen ‚Das Paradies‘ schreibt und singt Sievers das erste Mal in seiner Muttersprache, und das macht er so beeindruckend leicht, als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht.
    Was ist hier los?
    Sievers Musik ist von Indierock der Sorte „Slacker von Weltruhm“ geprägt und mit feinen Soundtupfern aus der Reggae-, Dub- und Deephouse-Welt versehen, es herrscht eine freundliche, fast hippieeske Stimmung.

    Die Wort- und Klangwelt von Das Paradies kauzt Sievers als Teilzeit-Eremit in seinem Leipziger Studio zusammen. Ein 20qm Versuch-und-Irrtum-Freiraum, nur eine Stunde ICE-Bordrestaurant vom fensterlosen aber legendären Berliner Einhornstudio seines Freundes und Produzenten Simon Frontzek entfernt. Wann immer Zeit war, nahmen sie zusammen dieses himmlische Faulenzer-Meisterwerk auf. Brückentags-Produktion zwischen Kneipe und Mischpult. Hat natürlich etwas gedauert. Ein Streber ist Das Paradies nicht.

    Als Zeitauskoster sind seine Beobachtungen und die daraus resultierenden Phrasen immer wunderbar ausgereift. „Ich rauche, rauche, rauche, nur wenn ich schlafe nicht, keine Sucht, nur eine Weise, auf die meine Zeit zerbricht“ (Die Giraffe streckt sich), ist einer dieser typischen, tiefenentspannten Sievers-Sätze. Meditativ, kontemplativ. Das Paradies zweifelt grundsätzlich an jeder Position, bevor sie wohlmöglich noch zur lästigen Besitzstandswahrung verkrustet. Ist das richtige Wort gefunden, lässt er es gleich wieder ziehen. Pop als Zen-Meditation in einer Welt, in der die Menschen wieder in ihren Standpunkten verhärten.

    „Das Universum weiß es auch nicht, wie ihm gerade so ist. Was wie ein Ja aussieht, könnte auch ein Nein sein. Das mit uns allen, war doch gar nicht so ernst gemeint.“ Ein Album, das uns mit diesen Zeilen entlässt, kann eine Befreiung von der Paranoia sein oder ein Plädoyer für die Entspannung oder beides.

    präsentiert von Musikexpress, Diffus Magazin, Herzmukke, Reeperbahn Festival & Bedroomdisco

    Karten gibt es ab sofort bei bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9) und tixforgigs.com (Link unten rechts)

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 18 € (VVK: 14 € zzgl. Gebühren)
  • Mi
    11.09.
    Cliff Polpott & sein Knecht Matti Performance
    Cliff Polpott & sein Knecht Matti

    The dark side of Olaf Schubert

    Heute – ein Tag am Rande der Stadt. Physik liegt in der Luft, jenseits der Schwarzen Barbara trifft Lyrik auf Notenmaterial.
    Die pleistozäne Kugel Affichen wird domestiziert.
    Das intime Mäntelchen des Quintenzirkels wird in seinen Grundfesten ad Bohlen geführt. Ein Varieté der Sinne entsteht – ohne jedoch an ihrer Losigkeit zu zerbrechen. Der Brunftschrei der Erkenntnis verhallt - jedoch nicht ungehört. Alles in Echtzeit!

    Herr Weichelt und Herr Schubert halten das Säen von Vergeblichkeit vermittels aufwändiger Leibes- und Geisteskraft für veritabler, als das Jäten schnellen Glücks. Sie genügen in keiner Weise den Anforderungen, welche die Gesellschaft, die sie hervorgebracht hat, an beide stellt.

    Es gehet die Mär, zwei Weimarer Republikflüchtlinge wären dem Abusus verfallen...

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 19,00 € (VVK: 17,00 € zzgl. Gebühren)
  • So
    15.09.
    Werk 2 zu Gast in der naTo: The Kutimangoes Konzert

    „AFRO-BEAT & -JAZZ AUS KOPENHAGEN, MALI & BURKINA FASO“

    The Kutimangoes mit ihrem Album: „Afro Fire“

    Sie mischten nicht nur dänische Clubs gehörig auf mit ihrem so feinen wie energetischen Stilmix, ihr Debut CD „Afro Fire“ wurde 2014 folgerichtig auch Grammy Gewinner für das beste dänische World Music Album, der in Radiosendern international rotierende Titel “fire” Best World Music Track.

    Darüber hinaus wurde das Album für die Best Compositions und das Best Alternative Jazz Album nominiert. Es folgten Festi valeinladungen der begeisterten Jazz und Worldmusic Szene u.a. nach Afrika, Chinaund Korea, zur Bremer Musikmesse jazzahead!, eine Tour im Rahmen der norddeutschen Konzertreihe FANTASTISCHE MUSIK, und zuletzt 2 Tourneen, präsentiert von NDR, Funkhaus Europa und der taz durch nordische Gefilde Europas samt England.

    Dass die lebensfrohe Musik der The KutiMangoes bei aller „Jazzigkeit“ keine Publikumsgrenzen zu kennen scheint, beweisen Einladungen z.B. beim eigentlich rockorientierten Reeperbahnfestival ebenso wie beim Roskilde-Festival.

    Kartenvorverkauf in der Ticketgalerie Leipzig, der Musikhandlung Oelsner, bei Culton Ticket, im LVZ Media Store, im Infobüro des Werk 2 und online auf https://werk-2.reservix.de/p/reservix/group/289280 .

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: € (VVK: 15,00 € zzgl. Gebühren)
  • Do
    09.01.
    »OLAF ÜBT SEIN NEUES PROGRAMM« | OLAF SCHUBERT Kleinkunst
    »OLAF ÜBT SEIN NEUES PROGRAMM« | OLAF SCHUBERT

    »Laut der Umfrage eines großen deutschen Nachrichtenmagazins gehöre ich nicht zu den zehn erotischsten Männern Deutschlands – aber ich kann auch mit dem elften Platz gut leben.« Wer so denkt, dürfte nicht viele Probleme haben.
    Olaf Schubert hat auch nur eins – jedoch ein großes – die Welt an sich! Deshalb versucht er die Welt zu verändern, umzuformen. »Meinetwegen kann sie rund bleiben …« sagt er, doch abgesehen davon herrscht Handlungsbedarf.

    Und tatsächlich – die Welt ist schlecht – aber zu erleben, wie Olaf sich ihrer annimmt, macht sie schon ein ganzes Stück erträglicher. Das ist nicht wenig und nicht wenig hat Olaf uns zu sagen. Es wäre ihm ein Leichtes, zwei Stunden Missstände anzuprangern, doch dazu fehlt ihm die Zeit.
    Er muss ja auch noch singen. Lieder über Sozialabbau, Erotik und Stabhochsprung. Die Kraft seines Gesangs, potenziert durch die metaphysische Wirkung seines Rhombenpullunders, macht selbst Hartgesottene betroffen.


    Karten gibt's bei Culton Tickets (Peterssteinweg 9, Leipzig) und tixforgigs.com (Link rechts).

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: € (VVK: 20,00 € zzgl. Gebühren)