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    15.03.
    »Ich hab einen Vertrag unterschrieben« Tour 2019 | Moritz Krämer & Band Konzert

    Pop | Singer-Songwriter

    Bevor die nächste Platte seiner Band »Die Höchste Eisenbahn« rauskommt, hat Moritz Krämer ein Doppelalbum aufgenommen, über ein Thema, das uns alle betrifft, aber selten im Plattenregal zu finden ist: Verträge.
    »Ich hab einen Vertrag unterschrieben 1 & 2« ist der Monolog eines düpierten Erzählers. Er glaubt hinters Licht geführt worden zu sein und schreibt Briefe an seinen Vertragspartner. Er will seine Schulden begleichen, überlegt wie er sich aus der Verantwortung stehlen kann. Dabei sieht er nochmal zurück, zur Seite, nach vorn, verliert sich und vergisst, was er eigentlich wollte.
    Das klingt kompliziert. Bei Krämer klingt es ganz einfach: »Wenn dein Deal ein guter ist, wieso musst du mich dann zwingen? « oder »Ich hab einen Vertrag unterschrieben, aber die Zeiten ändern sich. «
    Mal klingt die Platte zurückgelehnt wie Whitney oder Andy Shauf, wenn ein trockener Beat (Hanno Stick am Schlagzeug) unter warmen Streichern begraben wird, mal wie Kevin Morby, Wilco oder Courtney Barnett, mal erinnern die Arrangements mit Bongos, Motownstreichern und dem Beatlesbass von Alex Binder, an Hymnen von Curtis Mayfield oder Gladys Knight, durch Andi Fins’ Klavierspiel an Randy Newman oder Todd Rundgren. Am Ende ist es immer Krämers Stimme und seine Art zu singen, die den Sound der Platte ausmachen, die die deutsche Sprache so leicht und melodisch klingen lassen. Wie Krämer schon auf seiner ersten Platte »Wir können nix dafür« die großen Themen mit Wasserflecken auf dem Boden besang, so ist auch »Ich hab einen Vertrag unterschrieben 1&2« keine Platte über juristische Schriftstücke, sondern über Liebe, Streit und Versöhnung. Insofern unterscheidet er sich thematisch nicht von Matthias Schweighöfer oder Max Giesinger, sie drücken sich nur unterschiedlich aus. Bei Schweighöfer heißt es: »Immer wenn ich dich singen hör, kommt alles Gute von selbst«, bei Krämer klingt Glück so: »Es gibt einen der als Erster ankommt, und Kinder, die auf Rollschuhen vorbeifahren.«

    Das Konzert wird präsentiert von Musikexpress.

    Kartenvorverkauf bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9) und tixforgigs.com (Link unten rechts)
    Weitere Infos: www.nato-leipzig.de/programm/tickets

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 19,00 € (VVK: 16,00 € zzgl. Gebühren)
  • Mo
    15.04.
    Werk 2 zu Gast in der naTo: Carrousel Konzert

    das Werk 2 zu Gast in der naTo | Pop

    Nach dem erfolgreichen Start der Filigrane’Tour, kommen CARROUSEL 2019 wieder nach Deutschland.

    Filigrane, das vierte Werk des französisch-schweizerischen Duos mit Sophie Burande und Léonard Gogniat, umfasst zwölf Titel und besticht durch Originalität und Vielfältigkeit: Sei es optimistisch und direkt, mit chansoneskem Charme oder mit im Ohr haftenden, wundervollen Melodien versehen.

    Gemeinsam mit ihrer bestens eingespielten Band haben sie sich quer durch Europa gespielt und auch im Kaukasus und in Asien schon live überzeugt. Ihr direkter Charme und die französische Lässigkeit sind die besten Botschafter ihrer Musik, die durch ihre Eingängigkeit und die beiden Stimmen von Sophie Burande und Léonard Gogniat auffällt.

    www.carrousel-musique.com

    Kartenvorverkauf über adticket:
    https://www.adticket.de/Werk-2-Kulturfabrik-Leipzig.html?format=raw&searchname=carrousel

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: € (VVK: 16,40 € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    11.05.
    Das Paradies Konzert

    Pop / Singer-Songwriter

    Jas und Neins, der Schimmer eines Irgendwann und Pop als Zen-Meditation

    „Ich bin das Schlimmste, was Euch passieren kann…ich bin nur der Schimmer eines Irgendwann“.
    Schon die ersten Zeilen und Takte dieses Albums lassen erahnen:
    Das Paradies ist eine Wohlfühloase der dritten Art, ‚Goldene Zukunft’ Feelgood- Musik in schlau, die mit Erwartungen und Assoziationen 17 und 4 spielt; man weiß nicht, was das Schlimmste ist und schaut verwirrt den Melodien zu, wie sie wie Seifenblasen in einem Märchenwald aufsteigen, an den Stacheln der Zweige zerplatzen und als Holzperlen den Zwergen auf die Füße fallen.

    Unser aller Goldene Zukunft sieht aktuell vermutlich kaum jemand. Nicht mal eine silberne. Sievers macht dieses Lied trotzdem zum Titelstück seines Debütalbums. Und es entpuppt sich als kluge Gegenwartsbeschreibung. Jede Zeile wirft der anderen einen Stock zwischen die Beine und einfache Antworten werden mit Phrasen als Phrasen entlarvt. Ein Geniestreich zwischen Zynismus und Menschenliebe. Ein trojanischer Überhit und als, so erzählt man sich, erster Paradies-Song eine Blaupause für Zeilen wie „Sind das da drüben wirklich Windkraft- oder Erdantriebspropeller?“ (Discoscooter) oder „Wir dürfen alles und wollen wenig und wenn wir wollen trauen wir dem Dürfen nicht.“ (Dürfen die das).

    Mancher kennt Florian Sievers als Teil des Popduos Talking to Turtles. Unter dem Künstlernamen ‚Das Paradies‘ schreibt und singt Sievers das erste Mal in seiner Muttersprache, und das macht er so beeindruckend leicht, als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht.
    Was ist hier los?
    Sievers Musik ist von Indierock der Sorte „Slacker von Weltruhm“ geprägt und mit feinen Soundtupfern aus der Reggae-, Dub- und Deephouse-Welt versehen, es herrscht eine freundliche, fast hippieeske Stimmung.

    Die Wort- und Klangwelt von Das Paradies kauzt Sievers als Teilzeit-Eremit in seinem Leipziger Studio zusammen. Ein 20qm Versuch-und-Irrtum-Freiraum, nur eine Stunde ICE-Bordrestaurant vom fensterlosen aber legendären Berliner Einhornstudio seines Freundes und Produzenten Simon Frontzek entfernt. Wann immer Zeit war, nahmen sie zusammen dieses himmlische Faulenzer-Meisterwerk auf. Brückentags-Produktion zwischen Kneipe und Mischpult. Hat natürlich etwas gedauert. Ein Streber ist Das Paradies nicht.

    Als Zeitauskoster sind seine Beobachtungen und die daraus resultierenden Phrasen immer wunderbar ausgereift. „Ich rauche, rauche, rauche, nur wenn ich schlafe nicht, keine Sucht, nur eine Weise, auf die meine Zeit zerbricht“ (Die Giraffe streckt sich), ist einer dieser typischen, tiefenentspannten Sievers-Sätze. Meditativ, kontemplativ. Das Paradies zweifelt grundsätzlich an jeder Position, bevor sie wohlmöglich noch zur lästigen Besitzstandswahrung verkrustet. Ist das richtige Wort gefunden, lässt er es gleich wieder ziehen. Pop als Zen-Meditation in einer Welt, in der die Menschen wieder in ihren Standpunkten verhärten.

    „Das Universum weiß es auch nicht, wie ihm gerade so ist. Was wie ein Ja aussieht, könnte auch ein Nein sein. Das mit uns allen, war doch gar nicht so ernst gemeint.“ Ein Album, das uns mit diesen Zeilen entlässt, kann eine Befreiung von der Paranoia sein oder ein Plädoyer für die Entspannung oder beides.

    präsentiert von Musikexpress, Diffus Magazin, Herzmukke, Reeperbahn Festival & Bedroomdisco

    Karten gibt es ab sofort bei bei Culton Ticket (Peterssteinweg 9) und tixforgigs.com (Link unten rechts)

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 18 € (VVK: 14 € zzgl. Gebühren)
  • So
    15.09.
    Werk 2 zu Gast in der naTo: The Kutimangoes Konzert

    „AFRO-BEAT & -JAZZ AUS KOPENHAGEN, MALI & BURKINA FASO“

    The Kutimangoes mit ihrem Album: „Afro Fire“

    Sie mischten nicht nur dänische Clubs gehörig auf mit ihrem so feinen wie energetischen Stilmix, ihr Debut CD „Afro Fire“ wurde 2014 folgerichtig auch Grammy Gewinner für das beste dänische World Music Album, der in Radiosendern international rotierende Titel “fire” Best World Music Track.

    Darüber hinaus wurde das Album für die Best Compositions und das Best Alternative Jazz Album nominiert. Es folgten Festi valeinladungen der begeisterten Jazz und Worldmusic Szene u.a. nach Afrika, Chinaund Korea, zur Bremer Musikmesse jazzahead!, eine Tour im Rahmen der norddeutschen Konzertreihe FANTASTISCHE MUSIK, und zuletzt 2 Tourneen, präsentiert von NDR, Funkhaus Europa und der taz durch nordische Gefilde Europas samt England.

    Dass die lebensfrohe Musik der The KutiMangoes bei aller „Jazzigkeit“ keine Publikumsgrenzen zu kennen scheint, beweisen Einladungen z.B. beim eigentlich rockorientierten Reeperbahnfestival ebenso wie beim Roskilde-Festival.

    Kartenvorverkauf in der Ticketgalerie Leipzig, der Musikhandlung Oelsner, bei Culton Ticket, im LVZ Media Store, im Infobüro des Werk 2 und online auf https://werk-2.reservix.de/p/reservix/group/289280 .

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: € (VVK: 15,00 € zzgl. Gebühren)