Vorschau

  • So
    05.01.
    Popeye – der Matrose mit dem Spinat | Knalltheater Theater
    Popeye – der Matrose mit dem Spinat | Knalltheater

    Kindertheater

    Die Comiclegende kommt auf die Bühne. Gerno Knall isst einen Löffel Spinat und verwandelt sich in den berühmten Matrosen. Nun muss er plötzlich gegen seinen Widersacher Bluto antreten, um seine Geliebte Olivia zu retten. Im Kampeln, Stuhlweitpusten und Eisen verbiegen, hat er schon mal keine Chance. Außer er kippt sich eine Dose Spinat in den Mund. Nur was, wenn der Spinat gerade nicht da ist? Unser Held findet gernoknalleske Lösungen.
    Dauer: 45 Minuten
    Spiel: Larsen Sechert

    • Einlass: 10:30 Uhr
    • Beginn: 11:00 Uhr
    • Eintritt: 7,- € / 5,- € (VVK: 6,- / 4,- € zzgl. Gebühren)
  • So
    05.01.
    Spirale Konzert
    Spirale

    Jazz

    Spirale ist ein improvisierendes Duo. Seit 2017 arbeiten sie in Leipzig an einer musikalischen Sprache die ihre Wurzeln im Free-Jazz hat und bringen diese regelmäßig auf die Bühnen der improvisierten Musik. Ihre Konzerte sind eine Ode an die Progressivität, das Wagnis und die Freiheit, die sie selbst beim Spielen wohl am stärksten spüren.

    Die imposante musikalische Vita des Saxophonisten Bruno Angeloni (geb. 1955, spielt u.a. mit Reggie Workman, Andrew Cyrille oder Michael Zerang) verleitet dazu, ihn vorschnell als Freejazzer zu etikettieren. Wir werden vor dieser »Einschränkung« gewarnt: Ihr entgehe Angelonis wunderbarer Sinn für Form und seine Phrasierung. »er (ist) nicht nur frei von Klischees, sondern erfindet eigene atonale Losungen im Bewusstsein der Tonaltradition. Sein Ton (besitzt) eine Kraft, der die zarte und kalligraphische Tradition des Sopran-Saxophons in einen Raum starker Expressivität verlegt« (Giorgio Gaslini, Komponist und Publizist)

    Steffen Roth (29 Jahre) studierte in Dresden Jazz/Rock/Pop, im Hauptfach Schlagzeug. Nach dem Erhalt seines Diploms absolvierte er von 2015 bis 2017 die Meisterklasse bei Michael Griener und Eric Schaefer, unterstützt durch ein Graduiertenstipendium des Landes Sachsen. Mit dem Julia Kadel Trio veröffentlichte er bereits zwei Produktionen auf dem international renommierten Jazzlabel Blue-Note! 2017 erschien sein Solo-Debüt bei dem jungen Mülheimer Label Ana Ott. Ausgehend von der freien Szene Leipzigs und Dresdens arbeitet Steffen Roth – solistisch, in Duo- bis Big Band-Formation – an musikalischen und formellen Grenzverschiebungen.
    Besetzung: Bruno Angeloni – Tenor & Soprano Saxophone und Steffen Roth – Drums & Percussion

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 12,- € / 8,- € (VVK: 10,- / 6,- € zzgl. Gebühren)
  • Do
    09.01.
    »OLAF ÜBT SEIN NEUES PROGRAMM« | OLAF SCHUBERT | Ausverkauft Kleinkunst
    »OLAF ÜBT SEIN NEUES PROGRAMM« | OLAF SCHUBERT | Ausverkauft

    Großkunst

    »Laut der Umfrage eines großen deutschen Nachrichtenmagazins gehöre ich nicht zu den zehn erotischsten Männern Deutschlands – aber ich kann auch mit dem elften Platz gut leben.« Wer so denkt, dürfte nicht viele Probleme haben. Olaf Schubert hat auch nur eins – jedoch ein großes – die Welt an sich! Deshalb versucht er die Welt zu verändern, umzuformen. »Meinetwegen kann sie rund bleiben …« sagt er, doch abgesehen davon herrscht Handlungsbedarf.

    Und tatsächlich – die Welt ist schlecht – aber zu erleben, wie Olaf sich ihrer annimmt, macht sie schon ein ganzes Stück erträglicher. Das ist nicht wenig und nicht wenig hat Olaf uns zu sagen. Es wäre ihm ein Leichtes, zwei Stunden Missstände anzuprangern, doch dazu fehlt ihm die Zeit. Er muss ja auch noch singen. Lieder über Sozialabbau, Erotik und Stabhochsprung. Die Kraft seines Gesangs, potenziert durch die metaphysische Wirkung seines Rhombenpullunders, macht selbst Hartgesottene betroffen.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: € (VVK: 20,00 € zzgl. Gebühren)
  • Fr
    10.01.
    »Das Labor« | TheaterTurbine Theater
    »Das Labor« | TheaterTurbine

    Improtheater

    Man sagt, der Flügelschlag eines Schmetterlings, in Neuseeland, löst vielleicht einen Wirbelsturm in Leipzig aus. Nach diesem Prinzip beginnen die Künstler/-innen der TheaterTurbine im Labor ihr forschendes Spiel: Gemeinsam mit dem Publikum suchen sie nach Gedanken, Erlebnissen, Emotionen oder scheinbaren Nebensächlichkeiten, die gerade im Augenblick der Aufführung »in der Luft liegen«. Aus diesen Zutaten lassen die Schauspieler/-innen vor Ihren Augen unsterbliche Figuren, hanebüchene Situationen, urkomische, atemberaubende Wendungen und ergreifende Details entstehen, die sich nach und nach zu einer einzigen, großen Geschichte formen.
    Wohin die Reise geht? Niemand weiß es. Entsteht im Labor eine Bestsellerstory oder wird es eher ein Dreigroschenroman – ganz egal, denn die Spieler/-innen werden sich voll Unerschrockenheit, Lebensfreude und Schauspielkunst ins Ungewisse stürzen. Im Labor entsteht auf magische Weise, aus fast Nichts, eine abendfüllende Geschichte. Mehr Gegenwart geht nicht!

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 14,- € / 10,- € (VVK: 12,50 / 8,50 € zzgl. Gebühren)
  • Fr
    17.01.
    »Bier für Frauen« | Schaustelle Halle Theater
    »Bier für Frauen« | Schaustelle Halle

    Theater

    »Bier für Frauen« eine Trink- und Sprachrecherche für die Bühne von Felicia Zeller
    Ob allein, zu zweit oder zu dritt, Monolog über dem Bier oder Gemeinschaftstrinken, mit außerordentlichem Körpereinsatz oder ohne: Zwei Schauspielerinnen, ein Schauspieler, ein Regisseur, eine Choreografin und – at first – ein Stück von Felicia Zeller, ergründen Formen von Kommunikation, welche hartnäckig wiederkehrende Bedürfnisse nach Klarheit artikulieren, dabei jedoch trink-syntaktisch aus dem Ruder laufen. Jenseits fester Standpunkte fördern sie Sätze zu Tage, die selten vollständig sind, erdulden Wiederholungen, die konsequent den gesuchten Sinn verfehlen, erleben momenthafte poetische Höhenflüge und jähe Abstürze in die Untiefen der Muttersprache, gewalttätig und zart, ordinär und schön. Trotz wiederkehrender Versuche neuer Lösungsansätze zur Rettung der Menschheit, die wie selbstverständlich über die Lippen gleiten, zeugen stark verkürzte Verständniscodes (bei erhöhtem Alkoholpegel auch Missverständniscodes) von einer fundamental gewordenen Disharmonie, einem Innendruck, für den es nur ein Ventil gibt: Theater!

    Team:
    Schauspiel: Astrid Kohlhoff, Conny Wolter, Stefan Ebeling
    Regie: Silvio Beck
    Choreografie: Ellen Brix
    Musikalische Leitung: Stefan Ebeling

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 15,- € / 10,- € (VVK: 13,- / 8,50 € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    18.01.
    Nadine Maria Schmidt und Frank Kaiser & Band Konzert
    Nadine Maria Schmidt und Frank Kaiser & Band

    Jazz/Pop

    Zu Ehren des Leipziger Gitarrenbauers Matthias Voigt findet heute ein besonderes Konzert in der naTo statt. Nadine Maria Schmidt und Frank Kaiser bestreiten den Abend mit den 2019 individuell für sie gefertigten Gitarren. Der Meister selbst wird mit weiteren Instrumenten anwesend sein und vielleicht auch die eine oder andere Anekdote aus der Werkstatt berichten. Das Konzert besteht aus zwei Teilen, den Anfang macht Nadine Maria Schmidt, im 2. Teil des Abends präsentiert Frank Kaiser erstmals in Leipzig sein neues Ensemble Kaiser/Butt New Jazz Quartett.
    https://voigtguitars.de

    Nadine Maria Schmidt
    Liedermacherin / Singer-Songwriter
    »Sie ist anders [...] An ihrer Stimme kommt man nicht vorbei...« schreibt die Süddeutsche Zeitung
    in einer Konzertrezension.
    Nadine Maria Schmidt steht für Stimme & Poesie. Mit ihrer Band Frühmorgens am Meer veröffentlichte sie bisher drei Alben. Alle wurden für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Zudem wurde die Liedermacherin mit dem renommierten Förderpreis der Liederbestenliste 2016 ausgezeichnet, den u.a. schon Dota oder auch Felix Meyer erhielten. Live spielte sie u. a. mit Alin Coen (Supporttour), Kari Rueslåtten (NOR) , Manfred Maurenbrecher oder Tino Eisbrenner. Jetzt hat sie ihr drittes Album im Gepäck: »Ich bin der Regen« – Lieder aus Gedichten großer Dichter und Dichterinnen, wie z. B. Joseph von Eichendorff, Rainer Maria Rilke, Else Lasker-Schüler, Selma Meerbaum-Eisinger, Joachim Ringelnatz und anderen. Einen besonders bewegenden Akzent setzt ihre Vertonung von Zeilen aus dem letzten Briefwechsel Sophie Scholls und der Text aus eigener Feder im Bonuslied »Aluna«, das die ZEIT als »unverbesserlich guten Song« bezeichnete. Im Mittelpunkt des Programms stehen alte & neue Lieder, Schmidts tiefe, knarrende, gurrende, flüsternde, hauchende, zerbrechende, schreiende, jubilierende Stimme, die eigenwillige Poesie ihrer Texte sowie sie selbst als strahlende, publikumsnahe Persönlichkeit. Und so
    hinterlässt sie eine »melancholische Anleitung zum Glück« (LVZ).

    Tipp für Freunde von tiefen Frauenstimmen & Gänsehautmomenten. »Ein Genuss für den Gourmet.«
    (Kulturmagazin Zeitpunkt)
    [...] eine Sängerin [...], die Maßstäbe verschiebt (Thüringer Allgemeine)
    »Sängerin überzeugt mit Stimme, Witz und Charme« (Mannheimer Morgen)
    »Ihre mal brüchig, tiefe, dann wieder zärtlich hohe Stimme ist so kontrastreich, dass mit geschlossenen Augen lauschend der Eindruck gewonnen wird, auf der Bühne zwei unterschiedliche Personen singen zu hören.« (Göttinger Tageblatt)
    »Es ist wie ein Orkan, ein Tornado, ein Wirbelsturm, der einen packt und vom Hocker reißt. Eine Stimme, die singt wie hundert Winde, die uns leise ins Ohr flüstert und im nächsten Moment so laut schreit, dass einem das Trommelfell platzt. Texte, die sich wie ein Faust durch den harten Panzer stoßen und einen genau dort packen, wo es am meisten weh tut – an den eigenen Ängsten und Sehnsüchten, an den tiefsten Abgründen. Nadine Maria Schmidt kratzt an den Fassaden, bröckelt den Putz ab und lässt uns komplett entblößt stehen.«
    https://www.nadinemariaschmidt.de

    Frank Kaiser (Gitarre), Valentin Butt (Akkordeon), Lukas Growe (Kontrabass) und Hans Otto
    (Schlagzeug)
    Mit seinem Kaiser/Butt New Jazz Quartett erschafft Frank Kaiser Klangwelten, in denen sich moderner Jazz ganz unangestrengt mit eingängigen Melodien, funkigen Rhythmen und klassischen Elementen verbindet. Seine Kompositionen sind mal atmosphärisch, mal verspielt, temperamentvoll und überraschend. Stücke wie »Black Mustang« treibt ein Groove, der an das Kultauto der 60er Jahre erinnert. »Septomanie« experimentiert konsequent mit dem titelgebenden Intervall und erzeugt dabei eine erstaunliche Weite. »Schlaflos in LE« lässt den Hörer den eigenen urbanen Puls spüren. Bei »1001« erahnt man orientalische Romantik. Dabei öffnet Valentin Butts Akkordeon Räume zur World Music, gibt eine Farbe hinein, die nostalgische Wärme ausstrahlt, auf deren Fläche sich Frank Kaisers ideenreiche Gitarrenlinien umso deutlicher abzeichnen oder auch verbinden. Als Gäste an Bass (Lukas Growe) und Schlagzeug (Hans Otto) fungieren zwei junge Absolventen der Leipziger Musikhochschule.
    https://kaisermusic.de

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 15,- € / 11,- € (VVK: 13,- / 9,50 € zzgl. Gebühren)
  • Mo
    20.01.
    Magic Monday Performance
    Magic Monday

    Zauberei

    Wie immer bringen Alfonso, Semjon, Yann und Luis die Magie in den Raum des Theaters und versuchen die Grenzen des Möglichen neu zu formulieren – sei es durch magische Kaffeeszenen, fingerbrechende Kartenkunst, die freundlichste Variante des Gedankenklauens oder von David Lynch inspirierte Zauberexperimente. Und auch in der Eröffnungsshow des Jahres sind wieder Gäste dabei.

    • Einlass: Angabe folgt
    • Beginn: Angabe folgt
    • Eintritt: 16,- € / 10,- € (VVK: 14,- / 8,50 € zzgl. Gebühren)
  • Fr
    24.01.
    »Auszeit im Irgendwo«|Erik Manouz Konzert
    »Auszeit im Irgendwo«|Erik Manouz

    Weltmusik/Chanson

    Erik Manouz, weltmusikalischer Troubadour, Multi-Instrumentalist, Chansonnier und Songschreiber veröffentlicht im April 2019 sein zweites Album und tourt damit durch Deutschland. Lieder vom Reisen und fernen Orten, dort wo sie maßgeblich entstanden sind. Von Sehnsucht, Leichtigkeit, vom Träumen und Fragen an das Leben.
    »In seiner Musik und seinen Geschichten schwingt ganz oft so ein karibisch-sonniges Feeling mit und das Träumen im Allgemeinen« bemerkt Musiker-Kollege Conny Ochs von Baby Universal.
    »Für den musikalischen Welten-Wanderer ist alles in Bewegung. Und er, der Träumer, der Suchende, aber auch der Rastende im Endlosen genießt seine Auszeit im Irgendwo«.

    »Ein leerer Blick in die Unendlichkeit, die Sonne brannte lichterloh
    Wir schwiegen in Gedankenlosigkeit im Überall und Nirgendwo«
    (aus »Egal was früher einmal war«)

    »Wir werden nicht leise sein, solange es Lieder zu singen gibt…«
    (aus »Traumzauberkleid«)

    Der Titel seines zweiten Albums beschreibt die Attitüde, die in den Texten des Chansonniers mitschwingt. Ein stiller Aufruf des Innehaltens und sich einen Moment Zeit zu nehmen. Authentisch und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen befasst sich Manouz mit gesellschaftsrelevanten Themen, verpackt seine Statements in traumwandlerische Anekdoten und beschreibt in poetischer Manier die Schauplätze seiner Streifzüge.

    Umhüllt werden seine Geschichten und seine ureigene, gefühlvolle und flexible Stimme von erdiger, facettenreicher Musik und nehmen den Zuhörer an die Spielplätze seiner Lieder mit.

    Zusammen mit seiner Band (Johannes Scheffler an der E-Gitarre, Claudius Tölke am Bass, Michael Glucharen an der Trompete und Posaune sowie Jörg Wähner am Schlagzeug) ist ein abwechslungsreiches Album mit zehn Titeln entstanden, das durch die vielen internationalen Gastmusiker eine ganz besondere vielschichtige Ebene erlangt. Ob es die flimmernde Lapsteel-Gitarre des kanadischen Musikers Hugh McMillen im Intro des französischen Titels »Tout simplement« ist (zu dem der Pariser Chansonnier Eric Guilleton eigens einen Text komponierte) oder beim Titel »Vamos a vivir« plötzlich eine andalusisch/kubanische Combo aufspielt; gekonnt schmückt Erik Manouz den Klangkosmos seines neuen Albums an den entsprechenden Ecken und Enden aus, zudem auch noch viel Wert auf den Groove gelegt wird.

    Die musikalische Reise von Manouz begann vor über zwanzig Jahren. Er war in vielen Ländern unterwegs, hat die Klänge und den Freiheitswind seiner Touren aufgesogen und in Musik umgewandelt. Gemeinsam mit seinem Schulfreund und Liedermacher Felix Meyer schrieb er zwei Jahrzehnte lang in Europa als »project île« eine ganz eigene Straßenmusikgeschichte. Heute spielt er u. a. als Sideman von Felix Meyer und Mitmusiker von Sarah Lesch und wird auch gerne von internationalen Künstlern als Multi-Instrumentalist mit auf Tour genommen, u. a. mit Konstantin Wecker, Keimzeit, Wenzel, Maike Rosa Vogel, Stoppok.
    www.manouz.de

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 16,- € / 12,- € (VVK: 14,- / 10,- € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    25.01.
    »Bier für Frauen« | Schaustelle Halle Theater
    »Bier für Frauen« | Schaustelle Halle

    Theater

    »Bier für Frauen« eine Trink- und Sprachrecherche für die Bühne von Felicia Zeller
    Ob allein, zu zweit oder zu dritt, Monolog über dem Bier oder Gemeinschaftstrinken, mit außerordentlichem Körpereinsatz oder ohne: Zwei Schauspielerinnen, ein Schauspieler, ein Regisseur, eine Choreografin und – at first – ein Stück von Felicia Zeller, ergründen Formen von Kommunikation, welche hartnäckig wiederkehrende Bedürfnisse nach Klarheit artikulieren, dabei jedoch trink-syntaktisch aus dem Ruder laufen. Jenseits fester Standpunkte fördern sie Sätze zu Tage, die selten vollständig sind, erdulden Wiederholungen, die konsequent den gesuchten Sinn verfehlen, erleben momenthafte poetische Höhenflüge und jähe Abstürze in die Untiefen der Muttersprache, gewalttätig und zart, ordinär und schön. Trotz wiederkehrender Versuche neuer Lösungsansätze zur Rettung der Menschheit, die wie selbstverständlich über die Lippen gleiten, zeugen stark verkürzte Verständniscodes (bei erhöhtem Alkoholpegel auch Missverständniscodes) von einer fundamental gewordenen Disharmonie, einem Innendruck, für den es nur ein Ventil gibt: Theater!

    Team:
    Schauspiel: Astrid Kohlhoff, Conny Wolter, Stefan Ebeling
    Regie: Silvio Beck
    Choreografie: Ellen Brix
    Musikalische Leitung: Stefan Ebeling

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 15,- € / 10,- € (VVK: 13,- / 8,50 € zzgl. Gebühren)
  • So
    26.01.
    Unibigband Leipzig Konzert
    Unibigband Leipzig

    Bigband

    Mit Aufritten in der naTo und der Konzertreihe »Hörsaal-Konzerte« hat sich die Unibigband Leipzig einen Namen gemacht. Seit der Gründung 2006 wurde die studentische Bigband bereits viermal Preisträger beim Internationalen Bigbandfestival »Swingin‘ Saxonia« in Hohenstein-Ernstthal. 2016 gewannen sie den 1. Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Ulm. Ein Konzert führte die jungen Musiker auch zu den renommierten Jazztagen nach Görlitz. Im Frühjahr 2012 und 2018 folgten sie zudem einer Einladung nach Costa Rica zum »Festival Internacional de las Artes«. Die etwa 20-köpfige Band besteht überwiegend aus Studierenden unterschiedlichster Fachrichtungen und überzeugt beim Publikum durch ihren musikalischen Anspruch. Unter der Leitung des Leipziger Saxofonisten Reiko Brockelt erklingen Swingstandards, Latin Jazz und moderne Jazzkompositionen, die zum Teil eigens für die Band komponiert wurden.
    Das Konzert wird präsentiert von der Sparkasse Leipzig.

    • Einlass: 19:00 Uhr
    • Beginn: 20:00 Uhr
    • Eintritt: 10,- € / 6,- € (VVK: 8,50 / 5,- € zzgl. Gebühren)
  • Do
    30.01.
    Love & Peace & lange Loden – 50 Jahre Woodstock Konzert
    Love & Peace & lange Loden – 50 Jahre Woodstock

    Pop/Rock

    War’s Zufall oder Notwendigkeit, dass jenes blauäugig organisierte Event 1969 zum Leuchtturm der Gegenkultur wurde? Die einen sagen so, die anderen so. Und Recht haben sie irgendwie alle. Für die Leipziger und Dresdner Musiker/-innen des Projekts sind es vor allem die großartigen Songs, die noch immer von den sonnseligen Aufbruchsträumen künden im Bannkreis von Sex and Drugs and Rock’n’Roll – ganz im Sinne des Bonmots, dass das Schönste an Revolutionen die Lieder seien. In diesen Liedern, viele davon längst Folksongs, haben sich die »good Vibrations« der Sixties erpuppt, um nun gelegentlich bei Lagerfeuern und ähnlichen ergnüglichkeiten als Schmetter(lings)gesang zu schlüpfen und den frischfreien Geist jener Tage zyklisch aus der Flasche zu lassen. Um Liebe geht’s da und um Freundschaft, um Frieden, Freiheit und Anarchie, schlicht um gute Gefühle, denen die »Woodstock Session Band« einen würdig gedenkenden Teppich ausrollt.
    Mit Susanne Grütz, Sabine Gießner, Conny Plänitz, Dieter Beckert, Jürgen B. Wolff,
    Wolfgang Rieck, Chris Abbey, Kostas Kipuros, Andreas Krug, Per Winker

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 15,- € / 11,- € (VVK: 13,- / 9,50 € zzgl. Gebühren)
  • Fr
    31.01.
    »Zack, Zack, Zack« | INSELbühne Theater
    »Zack, Zack, Zack« | INSELbühne

    Theater

    Schauspielertheater hoch vier.
    Vier Darsteller spielen in rasantem Wechsel 14 Figuren und springen nur so von einem Kostüm ins andere. Und so ganz nebenbei bringen sie einen ganzen Film auf die Bühne. Nicht irgendeinen, sondern Billy Wilders Klassiker »Eins, zwei, drei«. Eine Hollywoodkomödie aus den 60ern mit wahnsinnig schnellen und wahnsinnig witzigen Dialogen und der wohl komischsten Abrechnung mit dem Kalten Krieg. Erlebt vier der profiliertesten Schauspieler der Leipziger Theaterszene in einer Inszenierung von Volker Insel.
    Es spielen Armin Zarbock, Elena Weiß, Britta Boehlke und Stephan Thiel.

    • Einlass: Angabe folgt
    • Beginn: Angabe folgt
    • Eintritt: 19,- € / 12,- € (VVK: 17,- / 10,50 € zzgl. Gebühren)
  • Sa
    22.02.
    Voodo Jürgens Konzert
    Voodo Jürgens

    Schmäh ohne: als Ende 2016 „Ansa Woar“ das Debu?talbum von Voodoo Ju?rgens erschien bekam es durch die Bank Lobeshymnen und Top-Bewertungen; gleichzeitig schrieben wohlwollende Medien wie der Musikexpress im aufmunternden Ton, dass diese Musik nun aber wirklich zu österreichisch, zu raunzend, zu fordernd, letztlich auch zu „leiwand“ sei um von den goldenen Schallplatten der rund um diese Zeit durchstartenden und sehr breitenwirksamen österreichischen Erfolgs-Acts zu träumen. Es kam anders; „Ansa Woar“ stieg – als wohl erstes österreichisches Indie-Album u?berhaupt – von null auf eins in die Verkaufscharts ein, holte im Rekordtempo Gold-Status und sorgte selbst beim deutschen Nachbarn fu?r volle Hallen und klingelnde Kassen; und das eben ohne Anbiederung an Erfolgsformeln, ohne das Schielen auf Verkaufszahlen und Hörgewohnheiten, sondern durch klassische Mundpropaganda basierend auf dem Charisma eines beinahe gescheiterten und fu?nf vor zwölf aus dem Underground nach oben gespu?lten Hallodris.
    Der Hype war berechtigt. „Ansa Woar“ entpuppte sich als einer der ganz großen Wu?rfe der österreichischen Pop-Geschichte.
    Nach drei Jahren Funkstille ist somit der Hunger nach neuem Voodoo-Material gigantisch; aber auch hinter der langen Wartezeit verbirgt sich keine Berechnung. Voodoo nahm sich die Zeit die es braucht, weil „auf muaß geht gar nix – es muaß sich ergeben“ wie er schlau im gespenstischen „Ohrwaschlkräuler“ postuliert.
    Inzwischen steht ihm eine fantastisch eingespielte Band zur Seite, eine der besten des Landes, die Ansa Panier. Inzwischen ist er als Songwriter gereift und in die Liga eines Nino Mandl, also in den obersten Olymp kontemporären deutschsprachigen Liedermachertums aufgestiegen. Er ist nun selbstbewusster, klarer und artikulierter; weiß was er kann; das hört man der neuen Platte an.
    Lässig serviert er Knaller wie den Titelsong (featuring der one and only Jazz Gitti) und „Kumma ned“ (featuring dem one and only Louie Austen), die dem Album zu Beginn auch gleich einen thematischen roten Faden verleihen, der immer wieder locker aufgegriffen wird, sich aber auch gern mal verläuft um
    ungeschliffenen Juwelen wie „2l Eistee“ ihren Platz zum Strahlen zu geben.
    „`S Klane Glu?ckspiel“ gelingt das Kunststu?ck „Ansa Woar“ nochmal zu toppen. Die Deep Cuts sind schöner, die Hymnen auf Underdogs und Scheitern ergreifender, die Hits geiler, der Schmäh schwärzer und das Gesamtwerk homogener, ausgereifter aber auch farbenfroher und dabei zwingender...
    Bua, wie soll des weitergehen?

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: 20,00 € (VVK: 16,00 € zzgl. Gebühren)
  • Mo
    09.03.
    Bassekou Kouyate | Werk 2 zu Gast in der naTo Konzert
    Bassekou Kouyate | Werk 2 zu Gast in der naTo

    West African Blues, Mali Groove, Afro, Blues, Jazz

    Er ist „ein Genie und der lebende Beweis dafür, dass der Blues aus Mali kommt“, sagt Taj Mahal über seinen Kollegen Bassekou Kouyaté.

    Er gilt als der beste Ngoni-Spieler (traditionellen, westafrikanischen Langhals-Spießlaute) der Welt, stand bereits mit Künstlern wie Ali Farka Toure, Toumani Diabate, Taj Mahal, Joachim Kühn oder Sir Paul McCartney auf der Bühne und partizipierte mehrmals bei Damon Albarns „Africa Express”.

    Mit seiner „groovigen“ Band Ngoni ba, die aus 3 Ngonis verschiedener Stimmung, diverse Perkussionsinstrumente und der fantastischen Sängerin Amy Sacko besteht, ist er bereits weltweit auf renommierten (z.B Glastonbury, Roskilde, Fuji Rock Festival, North Sea Jazz Festival) und in Konzerthäusern wie der Elbphilharmonie erfolgreich aufgetreten. 2013 wurde er von der BBC zum “best African artist of the year” und ist sicherlich einer der interessantesten Künstler der heutigen afrikanischen Musikszene.

    Neben seinen Konzerten mit Ngoni Ba steht er auch für Kollaboration im Bereich Jazz, Blues & Weltmusik zur Verfügung. Er ist einer der Hauptprotagonisten beim Kinofilm “Mali Blues“, der u.a. auch auf ARTE lief.

    “...we were swept along on a wave of urgent rhythms and improvisation” (London Jazz News)

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: € (VVK: 23,00 € zzgl. Gebühren)
  • Di
    10.03.
    June Cocó | Lovers & Dreamers Tour Konzert
    June Cocó | Lovers & Dreamers Tour

    Mit dieser Tour besinnt sich June Cocó zurück auf ihre Ursprünge. Intimer. Reduzierter. Klavier, Stimme und wenige punktierte Beats & Sounds. Sie spannt ein ganz eigenes Klang-Spektrum aus mitreißenden, berührenden Songs, die wie farbige Spaceshuttles zwischen Alltag und Schwerelosigkeit des Alls oszillieren. Flirrend, wie das Glitzern, das entsteht, wenn Sonnenstrahlen auf Asphalt treffen. Träumen, lieben, fühlen aber eben auch mal scheitern, aufstehen und weitermachen, das Leben in emotionalen Wellenbergen.
    Mit ihrer einzigartigen Stimme und Präsenz umhüllt June Cocó ein Zauber, der in der Vergangenheit auch schon George Clooney begeisterte oder Udo Lindenberg zur spontanen Jamsession am Flügel animierte.
    Zwischen gespenstischen Phantasiewelten, einem Hauch Melancholie, aber immer der Sehnsucht und Aufbruchsstimmung als treibende Kraft hinter den Songs bleibt am Ende immer ein wärmendes Gefühl.

    • Einlass: 19:30 Uhr
    • Beginn: 20:30 Uhr
    • Eintritt: Angabe folgt